Sonntag, 21. September 2014

[ABGEBROCHEN] "Apfelwetter"

Cover

Quelle: BerlinVerlag
Die Autorin
Anna Fredriksson arbeitete viele Jahre als Drehbuchautorin für Film- und TV-Produktionen in Schweden, u.a. für die Wallander-Filme. Außerdem war sie als Lektorin und Verlegerin tätig. Sie lebt in Stockholm mit ihrem Mann und drei Söhnen.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (11. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833309687
ISBN-13: 978-3833309687
Originaltitel: Augustiresan
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 3,6 cm


Leseprobe
Quelle: Berlin Verlag   *lies mich*


 
Die Geschichte...
Mit 40 hat es Jenny endlich geschafft: Sie hat den heißersehnten Job als Personalmanagerin in ihrer Firma ergattert und ist mit ihrem Mann Johan glücklich. Doch dann entgleitet Jenny alles, denn die Kollegen stellen sich gegen die Personalchefin und ihr Ehemann betrügt sie. Wie gut, dass Jenny ihre Freundinnen Petra, Martina und Anja Freundinnen hat, die sie auffangen und gemeinsam ein langes Wochenende in Südschweden verbringen...
 
Meine Meinung in Kurzform:
Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, wollte ich "Apfelwetter" unbedingt lesen. Allerdings hat mich mein erstes Buch von Anna Fredriksson sehr enttäuscht, was in erster Linie an der Hauptperson bzw. an der Erzählperspektive liegt.

Jenny lebt mit ihrem Mann Johan in Stockholm und kann es kaum glauben, dass sie mit 40 Jahren eine Beförderung zur Chefin der Personalabteilung erhalten hat. Doch bald zerfällt ihr traumhaftes Leben, denn in der Firma läuft es nicht gut und dann erfährt Jenny, dass sie von Johan betrogen wird. In dieser Situation planen Jennys langjährige Freundinnen einen ausgedehnten Radausflug...

Zuerst einmal passt der Name Jenny für mich nicht zur Hauptperson eines schwedischen Romans und auch sonst kann ich mich mit der Protagonistin nicht wirklich anfreunden, da sie bzw. ihr Verhalten recht negativ rüberkommt. Leider bleiben die Charaktere blass und schaffen es nicht, mich zu überzeugen.

Außerdem wird die Handlung durch viele ausführliche Schilderungen und (für mich) unnötige Passagen unnötig in die Länge gezogen, denn wer will schon alles über Jennys Berufsalltag wissen oder wie sie ihrem untreuen Mann nachtrauert... Erzählt werden die langweiligen Geschehnisse aus der Sicht von Jenny, wobei ich es ganz schlimm bzw. verwirrend finde, dass die Erzählungen unmotiviert von der Gegenwart in die Vergangenheit wechseln. Da kann auch der ausdrucksstarke Schreibstil nichts mehr ändern.

FAZIT:
Schade, dass "Apfelwetter" meine Erwartungen an einen locker-leichten Frauenroman nicht erfüllen konnte und mich weder die Protagonistin noch die Story gepackt hat.  Ganze 125 Seiten habe ich mich durchgequält, aber dieser schwedische Roman ist anscheinend nicht für mich gemacht...

Samstag, 20. September 2014

[MINI-REZENSION] "Ein sündiges Alibi" (Band 26)

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442376793 / ISBN-13: 978-3442376797
Originaltitel: Strangers in Death (26)
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4 cm

Leseprobe
Quelle:  bic-media.com  *lies mich*
  



Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!
 
Die Geschichte...
Der wohlhabende Geschäftsmann Thomas A. Anders wird in seinem Bett tot aufgefunden und alles deutet auf einen autoerotischen Unfall mit Todesfolge hin. Doch die leitende Ermittlerin Eve Dallas findet einige Ungereimtheiten in diesem Fall und muss sich fragen, ob der Tod des Firmengründers von "Anders Worldwide" vielleicht doch kein Unfall gewesen ist, doch alle Verdächtigen haben wasserdichte Alibis...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Als Fan dieser Krimi-Reihe wollte ich natürlich auch den neuesten Band lesen.

Reihe: 26. Band der Eve Dallas-Reihe, knüpft an den Vorgänger "Mörderische Sehnsucht" an.
 
Handlungsschauplatz: New York, USA

Handlungsdauer: Die Story beginnt im März 2060 und dauert ein paar Wochen. Die Welt des Jahres 2060 bietet schon seit einigen Bänden keine neuen Innovationen mehr und das wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern.

Hauptperson(en): Eve Dallas arbeitet seit 11 Jahren als Lieutenant bei der New Yorker Mordkommission und liebt ihre harte Arbeit ebenso wie ihren steinreichen Ehemann Roarke, der sie bei ihren Ermittlungen gern mit seinem Einfluss und Equipment unterstützt. Eve ist groß, schlank, clever, mutig und hat eine Abneigung gegen Schönheitsbehandlungen, teure Kleider sowie Babys. Eves Partnerin Detective Delia Peabody unterstützt Eve in allen Belangen, ist ein Familienmensch, mag gutes Essen und ihren Freund... Eve und Roarke sind ein eingespieltes Team und es macht Spaß, mitzuverfolgen, wie sie Mörder zur Strecke bringen. Die vielschichtigen Protagonisten wurden mit liebenswerten Schwächen, Macken & Kanten versehen und haben eine beachtliche Weiterentwicklung durchgemacht.

Nebenfiguren: Wir treffen auf alte Bekannte wie Peabodys Freund, den elektronischen Ermittler Ian McNab, Eves Mentor und Leiter der elektronischen Ermittler Captain Feeny, die ehrgeizige Reporterin Nadine Furst, die schrille  Sängerin und Eves Freundin Mavis Freestone, Chefpathologe Morris, Polizeipsychologin Dr. Charlotte Mira und Roarkes Butler Summerset.  Leider spielen die Nebencharaktere erneut nur kleine Rollen, was ich wirklich schade finde.

Romanidee: Eve und Peabody untersuchen einen ungewöhnlichen Todesfall an einem reichen Industriellen.

Erzählperspektiven: Haupterzählerin Eve schildert, wie gewohnt, die turbulenten Geschehnisse (in der 3. Person) aus ihrer Sicht, zwischendurch lässt uns Roarke an seinen Gedanken teilhaben.

 Handlung: Der 26. Band bietet nichts Neues, d.h. eine weitere Kriminalgeschichte mit viel Ermittlungsarbeit und heißem Sex. Der Täter ist schnell gefunden, Eve verbeißt sich in den Fall, die Geschichte birgt etwas zu dramatische Wendungen, viele langatmige Stellen und ausgeschmückte Schilderungen, was den Lesefluss bremst.

Schreibstil & Co:  Die Bestsellerautorin hat einen ganz eigenen, ausdrucksstarken Schreibstil, den man nur schwer beschreiben kann und den ich eigentlich gern mag. Sehr nervig finde ich dieses ständige Huh/Uh/Ok, das oftmals vor einem Satzanfang steht - so redet doch kein Mensch...

FAZIT:
"Ein sündiges Alibi" ist für mich der bisher langweiligste Fall der Eve Dallas-Reihe, denn es fehlt dem 26. Band an der gewohnt guten Mischung aus Crime & Love. Die Ermittlungen sind sehr langatmig geraten, außerdem fehlen mir erneut originelle Einfälle sowie die amüsanten Wortgefechte. Da mich "Ein sündiges Alibi" nicht wirklich überzeugen konnte, vergebe ich bescheidene 3 (von 5) Punkte und werde an dieser Stelle die Eve Dallas-Serie beenden.

 

Freitag, 19. September 2014

[MINI-REZENSION] "Halb drei bei den Elefanten"

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
Kyra Groh, geboren 1990, lebt in Seligenstadt und hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Werbetexterin.
 
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442380766
ISBN-13: 978-3442380763
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*





Die Geschichte...
Max(ime) und ihre Zwillingsschwester Jo(sephine) sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die lebenslustige Jo groß, blond, kurvig ist und in den Tag hineinlebt, sieht die fleißige Studentin Max mit ihrer androgynen Figur und ihren roten Haaren ihrer Schwester überhaupt nicht ähnlich. Außerdem ist Max seit vielen Jahren in ihren besten Freund Jonas verliebt, der davon gar keine Ahnung hat. Als Max eines Tages ihre Tasche im Opel-Zoo, auf der Bank vor dem Elefanten-Gehege vergisst, ahnt sie nicht, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben bald verändern wird. Denn ihre Tasche wird von dem rothaarigen Fahrradkurier Moritz gefunden und bei ihr abgegeben, der sie kurz darauf zu einem Treffen, um halb drei bei den Elefanten, einlädt. Max und Moritz finden sich auf Anhieb sympathisch und befinden sich auf einer Wellenlänge. Das Leben könnte so schön sein, doch Max empfindet noch immer etwas für Jonas und Moritz hat einige Geheimnisse...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da mir "Pinguine lieben nur einmal" sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt den neuesten Roman von Kyra Groh lesen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Frankfurt, Deutschland

Handlungsdauer: Die Story beginnt im Juli und endet im darauffolgenden Jahr im März.

Hauptperson(en): Max(ime) von Steinacker ist 21 Jahre jung, studiert Geschichte, klein, zierlich, rothaarig, temperamentvoll, hat wenig Selbstwertgefühl und kleidet sich gern burschikos. Damit ist sie das komplette Gegenteil ihrer Zwillingsschwester Jo(sephine). Jo ist eine wunderschöne Blondine mit einer perfekten Figur und einem sanftmütigen Wesen, das schöne Kleider und das süße Nichtstun liebt, was ihr reicher Vater auch noch unterstützt. Durch einen Zufall lernt Max den 24-jährigen Moritz Stolz kennen, der sich seinen Lebensunterhalt als Fahrradkurier und Hobby-Fotograf verdient, damit er seine Ex-Freundin Jana und ihren gemeinsamen 4-jährigen Sohn Liam unterstützen kann... Max ist zwar eine interessante Protagonistin mit einigen Ecken und Kanten, die für ihr Alter manchmal recht naiv ist, wodurch ich mich nicht mit allen ihrer Handlungen und Taten identifizieren konnte. Dagegen wirkt ihr Zwilling Jo erwachsener, ist aber ein wenig oberflächlich. Allerdings finde ich den Namen Max nicht sehr glücklich gewählt, das wirkt sehr männlich und hat mich anfangs etwas irritiert...

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Charaktere wie Moritz Stolz (der aufmerksame und nette rothaarige Mann schlägt sich als Fahrradkurier durchs Leben, obwohl er lieber Fotograf wäre - ein Beruf, für den er leider keine Ausbildung hat) und sein süßer Sohn Liam (der 4-jährige entstammt der Beziehung von Moritz und seiner ersten Freundin Jana, die Moritz das Leben schwer macht), Jonas Schenk (ist der beste Freund und heimliche Liebe von Max, der Schlagzeuger nimmt sein Studium nicht sehr ernst) und Max beste Freundin Kim sind reizvolle Figuren, die sich gut in sie Story einfügen.

Romanidee: Nette Grundidee mit leicht holpriger Umsetzung

Erzählperspektive(n): Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht von der weiblichen Ich-Erzählerin Max geschildert, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt.

Handlung: Unterhaltsame Geschichte vollgepackt mit Irrwegen & Wirrungen, die teilweise ein wenig vorhersehbar und klischeehaft gestaltet wurden. Die Story beginnt vielversprechend, schwächelt zwischendurch und birgt auch etliche Längen und allzu ausgeschmückte Schilderungen, wodurch sich '"Halb drei bei den Elefanten" stellenweise dahinzieht, was auch den Lesefluss bremst. Allerdings ist der Plot nicht so oberflächlich, wie es vielleicht durch das Cover den Anschein hat, da die Handlung auch Dinge wie Geldnot und Verantwortung für ein Kind anspricht.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird dieser Roman durch den locker-leichten Schreibstil gepaart mit einer angenehmen Sprache und unterhaltsamen Dialogen.

FAZIT:
"Halb drei bei Elefanten" heißt das neueste Werk von Kyra Groh, in dem die Geschichte von Max und Moritz mit all seinen Höhen und Tiefen erzählt wird. Allerdings muss ich gestehen, dass mich "Pinguine lieben nur einmal" mehr angesprochen hat, da hier die weibliche Protagonistin Max teilweise sehr blauäugig durchs Leben wandelt und sich die Story stellenweise in unnötig in die Länge zieht, weshalb ich für die 480 Seiten ganze 3 Tage gebraucht habe, was für meine Verhältnisse eine lange Lesedauer ist. Dafür erhält "Halb drei bei den Elefanten" kurzweilige 3 1/2 (von 5) Punkte.

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Donnerstag, 18. September 2014

TTT - Top Ten Thursday #174

Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden in Steffis Bücher Bloggeria im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
 
 
 

Diese Woche lautet das Thema:  "Nenne 10 Quellen, bei denen du dich über Bücher informierst" (bitte keine Nennung von Blogs, sondern Plattformen, FB Gruppen, Verlage, Booktuber etc.)

Das sind einige der wichtigsten Informationsquellen in Sachen Neuerscheinungen (leider darf man keine Buchblogs nennen, denn dort lasse ich mich ebenfalls oft anfixen)...

01. Amazon (Buchdealer meines Vertrauens)
02. blanvalet (Verlag - einer von vielen)
03. Carlsen (Verlag)
04. Goldmann (Verlag)
05. lovelybooks (Forum, eins meiner ersten)
06. Kossis Welt (Booktuberin, meine allererste)
07. Neue Bücher (Forum, neu entdeckt)
08. Piper (Verlag)
09. Prinzessin Anne (Booktuberin, eine meiner liebsten)
10. Thalia (Buchdealer meines Vertrauens )
 
Haben wir Gemeinsamkeiten?

Mittwoch, 17. September 2014

[MINI-REZENSION] "Was sich liebt, das rächt sich nicht" (Band 1)

Cover
Die Autorinnen
Rose Snow ist das Pseudonym zweier liebenswerter Österreicherinnen, die schon seit Kindheitstagen gemeinsam Geschichten schreiben. "Was sich liebt, das rächt sich nicht" ist der erste Band ihrer neuen Liebesromanreihe, die auf Witz und Skurrilität setzt und für Herzklopfen sorgt. Mehr dazu unter www.rosesnow.de.

*Produktinformation*
Format: Kindle Edition (derzeit nur als eBook erhältlich)
Dateigröße: 513 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 259 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch / ASIN: B00M69MT3E

Leseprobe
Quelle: rosesnow.de  *lies mich*


Die Geschichte...
Nachdem sich herausgestellt hat, dass ihr Ex-Freund ein Betrüger ist, braucht Maya Sonnenthal eine neue Bleibe und ist entzückt, dass sie eine Wohnung in einem alten, entzückenden Haus ergattert hat. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Mayas Probezeit alles andere als einfach werden wird, denn die Vermieterin Frau Rosenberg hat besondere Ansichten, wie sich die Mieter in ihrem Haus zu verhalten haben. Außerdem gibt es eine skurrile Hausordnung, einen eigenwilligen Nachbarn, der wie Gargamel aussieht und die pubertierende Katja, die Maya das Leben zur Hölle macht. Und als Maya den attraktiven Nachbarn Holger kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn und die Welt sieht schon viel schöner aus. Holger erwidert ihre Gefühle, doch als Maya bemerkt, dass sie von Holger belogen wird, wendet sie sich an ihre alte Freundin Rachel. Ihre Agentur ist auf Rache-Aktionen spezialisiert und Maya besitzt eine schwarze Karte, mit der sie in den Genuss eines besonderen Racheplans kommt...
 
Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da ich das Glück hatte, bei Nina von book:blossom ein Printexemplar (samt süßem Bücherschweinchen) von "Was sich liebt, das rächt sich nicht" zu gewinnen, musste ich den Roman von Rose Snow unbedingt schnell lesen - und habe es nicht bereut. :)

Reihe: 1. Band der Was sich liebt-Reihe

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde nach Hamburg verlegt und mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen versehen.

Handlungsdauer: Die Story beginnt mit "Noch hundertdreizehn Tage", dauert bis "Tag zwanzig" und endet mit dem zufriedenstellenden Epilog.

Hauptperson: Maya Sonnenthal ist schätzungsweise Ende 20/Anfang 30 und zieht nach einer Enttäuschung in eine wunderschöne Dachgeschoss-Wohnung, umgeben von lauter eigenartigen Nachbarn, ein. Maya ist alles andere als perfekt und eine sympathische Protagonistin mit Macken, Ecken & Kanten, die sie sehr liebenswert machen.

Nebenfiguren: Die unterschiedlichen Nebencharaktere wie Mayas platonischer Freund Gérard (ein sehr attraktiver freischaffender Fotograf), Eduard Schönrichtig (der laut Maya eine Frisur wie Gargamel hat und Halstücher trägt), die geheimnisvolle Lady Grazie, die 15-jährige Katja (ein richtiger Teufelsbraten mit kreativen Ideen) und Holger Cellarius (der gutaussehende Nachbar weckt Gefühle in Maya) fügen sich wunderbar in die Handlung ein und sind reizvolle Persönlichkeiten.

Romanidee: Nette Idee, die großartig umgesetzt wurde. Hier geht es um Rache(gelüste), Intrigen, Liebe, Nachbarschaftspflege und Freundschaft.

Erzählperspektive: Die turbulenten Begebenheiten werden von Ich-Erzählerin Maya mit trockenem Humor geschildert, die uns Einblick in ihr Gefühls-Chaos gewährt. Dadurch schließt man die Hauptperson schnell ins Herz - fühlt, fiebert und leidet mit ihr mit.

Handlung: Die unterhaltsame Story rund um Maya wartet mit unterwarteten-manchmal zu dramatischen- Wendungen, Irrwegen und Überraschungen sowie einigen allzu ausgeschmückten Schilderungen auf. Die teilweise skurrilen Situationen, in die sich Maya häufig bringt, laden zum Lachen, ungläubigem Staunen und zum entspannten Lesen ein.

Schreibstil & Co:  Dank der locker-leichten Schreibweise des sympathischen österreichischen Autoren-Duos gepaart mit unterschiedlichen Emotionen und unterhaltsamen Wortgefechten lassen sich die 259 Seiten rasant und flüssig lesen. Ich habe mich köstlich amüsiert!

FAZIT:
"Was sich liebt, das rächt sich nicht" heißt der vielversprechende Auftakt einer neuen Liebesromanreihe der österreichischen Schriftstellerinnen Rose Snow. Auch wenn die Story ein paar sehr detaillierte Beschreibungen birgt, unterhält dieser Roman dank der einfallsreichen Handlung gepaart mit extravaganten Charakteren und eines mitreißenden Schreibstils bestens. Da ich mich beim Lesen köstlich amüsiert habe, erhält "Was sich liebt, das rächt sich nicht" von mir knappe 5 (von 5) Punkte.


Dienstag, 16. September 2014

Neue Bücher im SEPTEMBER 2014

Kaum rutscht mein Stapel ungelesener Bücher unter die 10er-Marke, sollte ich mir wieder ein paar neue Romane anschaffen. Aber bei 5 SuB-Büchern muss unbedingt wieder Regalzuwachs her... ;-)

 
 
Spontaner Einkauf

Ich liebe es, in (realen und virtuellen) Buchhandlungen zu stöbern... Nur bleibt es nie dabei und ich muss auch immer ein paar interessante Bücher mitnehmen... Da ich im Moment gern Jugendliteratur lese, durften "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" von Jessica Park, den 5. Lying Game-Band "Lying Game - Sag mir erst, wie kalt du bist", "Verbannt zwischen Schatten und Licht" (Klappentext hat sich interessant angehört) und "BookLess.Wörter durchfluten die Zeit" von Marah Woolf (ebenfalls sehr vielversprechend) bei mir einziehen.


           
Quelle: Loewe                Quelle: Randomhouse                 Quelle: lovelybooks                Quelle: lovelybooks
Außerdem habe ich mir Susan Gloss "Violets wunderbarer Vintage-Shop" (mag Romane mit Vintage-Mode), "Narbenkind" (nach "Krähenmädchen" will ich nun unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht) und "Wie Blumen im Winter" (bei dem Wetter ist mir schon nach Winterbüchern) bestellt - die Bücher sind schon unterwegs. 

Susan  Gloss - Violets wundervoller Vintage-Shop          
Quelle: Randomhouse       Quelle: Randomhouse        Quelle: Randomhouse
 
Büchereibesuch
Ein paar Bücher aus der Bibliothek durften mich wieder begleiten, da wären zuerst der neueste Womans Murder Club-Band "Die 11. Stunde" von James Patterson,  der 18. Stephanie Plum-Teil "Kuss Hawaii" und von Susanna Kearsley "Das schottische Vermächtnis". Außerdem warte ich noch auf viele weitere Bücher, die noch in der Reservierungsschleife hängen, wie z.B. "Silber - Das zweite Buch der Träume" von Kerstin Gier, "Weit weg und ganz nah" von Jojo Moyes und "Der Sommer deines Todes" von Kate Pepper. 


                 
Quelle: Randomhouse       Quelle: Randomhouse              Quelle: Piper

 

Wie findet ihr meinen Bücherzuwachs?
Kennt/mögt ihr eins dieser Werke?
 

Montag, 15. September 2014

[MINI-REZENSION] "Flamingos im Schnee"

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
Wendy Wunder unterrichtet Yoga in Boston, wenn sie nicht gerade schreibt oder Zeit mit ihrem Mann und ihrer zauberhaften Tochter Cadence verbringt. Und ja, Wendy Wunder ist tatsächlich ihr richtiger Name.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442476313
ISBN-13: 978-3442476312
Originaltitel: The Probability of Miracles
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,6 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
  


Die Geschichte...
Die 17-jährige Campbell ist unheilbar an Krebs erkrankt, doch ihre Mutter Alicia will sich damit nicht abfinden und sucht immer wieder nach obskuren Heilmethoden. Nun geht die Reise für Cam, ihre jüngere Schwester Perry und ihre Mutter nach Promise in Maine - einen mystischen Ort, der für seine Heilkräfte bekannt ist. Doch Campbell hat sich mit dem Tod bereits abgefunden, bis sie in Promise den faszinierenden Asher kennenlernt, der ihr Leben auf den Kopf stellt...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Das Cover und die vielen begeisterten Meinungen haben mich neugierig gemacht.
 
Reihe: Nein, Einzelbuch
 
Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde in die idyllische Stadt Promise in Maine verlegt, wo unmögliche Dinge möglich werden. Denn in Promise gibt es Regenbogen ohne Regen, Schnee im Sommer, Flamingos (untypisch für Maine) - und vielleicht eine wundersame Heilung für Campbell. Die Story wartet mit wundervoll malerischen Orts- und Schauplatzbeschreibungen auf. 

Handlungsdauer: Die Story beginnt zu Beginn des Sommers und dauert mehrere Wochen.

Hauptperson: Campbell "Cam" Cooper ist 17 Jahre jung und weiß, dass sie in absehbarer Zeit wegen ihrer Krebserkrankung sterben wird. Die introvertierte Campbell führt, ebenso wie ihre krebskranke beste Freundin Lily, eine Liste mit Dingen, sie vor ihrem Tod noch erleben möchte. Doch Campbells Mutter will ihren Zustand  nicht wahrhaben und zieht mit ihren Töchtern für ein paar Wochen von Florida nach Promise, Maine, einen ganz besonderen Ort.  In dem kleinen Städtchen lernt Campbell den gutaussehenden Asher kennen. Der Footballstar der Stadt besorgt den Coopers eine Unterkunft und sucht Cams Nähe... Campbell ist eine sympathische Protagonistin mit einigen Macken und Ecken, die man einfach ins Herz schließen muss.

Nebenfiguren: Campbells esoterisch angehauchte Mutter Alicia, ihre 11-jährige (Halb-)Schwester Perry (ist das komplette Gegenteil von Cam), der attraktive Asher und diverse Bewohner von Promise sind reizvolle Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen.

Romanidee: Ernstes Thema, das wundervoll verpackt wurde. In "Flamingos im Schnee" dreht sich alles um Krankheit, Tod, Familie, Freundschaft, Liebe und Hoffnung.

Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden aus dem Blickwinkel von Cam(pbell) erzählt, die uns einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gewährt. Dadurch leidet und fühlt man mit der liebenswerten Hauptperson mit, obwohl ich manche ihrer Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte.

Handlung:  Hoffnungsfrohe & interessante Story voller Überraschungen und Wirrungen, die alle Höhen und Tiefen von Campbells Leben aufzeigt. An manchen Stellen wirkt die Geschichte ein wenig überdreht und birgt klitzekleine Längen, außerdem hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht, aber das sind schon die einzigen Kritikpunkte.

Schreibstil & Co:  Die locker-leichte und gefühlvolle Schreibweise, die optimistische Atmosphäre und unterhaltsame Dialoge runden den Roman ab.
 
FAZIT:
"Flamingos im Schnee" erzählt die Geschichte der krebskranken Campbell mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten. Dieser traurig-schöne Roman von Wendy Wunder lässt sich angesichts des emotionsgeladenen Plots, der sympathischen Protagonistin sowie des ausdrucksstarken Schreibstils rasend schnell lesen. Da "Flamingos im Schnee" für mich nur klitzekleine Mankos enthält, bekommt dieses zauberhafte Buch 4 1/2 (von 5) Punkte.



Sonntag, 14. September 2014

[MINI-REZENSION] "Eigentlich bin ich ja ganz anders"

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
Allie Larkin lebt in Rochester, New York, zusammen mit ihrem Ehemann Jeremy, den zwei Schäferhunden Argo and Stella und einer dreibeinigen Katze. Sie ist Mitbegründerin von TheGreenists.com, einer Website, auf der man alltagstaugliche Tipps für ein ökologisch bewusstes Leben findet.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442382106 / ISBN-13: 978-3442382101
Originaltitel: Why Can't I Be You
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
 


Die Geschichte...
Als Jenny Shaw ihre Chefin bei einer Konferenz vertreten soll, ahnt sie nicht, dass ihr Leben bald auf den Kopf gestellt wird. Denn ihr Freund Deagan macht kurz vor dem Abflug mit Jenny Schluss und im Hotel wird sie auch noch für jemanden namens Jessie gehalten, da dort neben der Konferenz auch noch ein 13-jähriges Klassentreffen stattfindet. Und schlüpft sie in die Rolle von Jessie, die anscheinend das komplette Gegenteil der introvertierten Jenny ist. Und damit fangen die Probleme erst richtig an, denn schon bald schließt sie die ehemaligen Mitschüler und Freunde von Jessie ins Herz und Jenny weiß nicht so recht, wann sie ihnen von der Verwechslung erzählen soll...
 
Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, wollte ich diesen Roman unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.
 
Handlungsschauplatz: Als Handlungsschauplatz dient vorwiegend das Hotel "Salish Lodge" in der Nähe von Seattle, USA.

Handlungsdauer: Die Story umspannt mehrere Tage.

Hauptperson: Jenny Shaw ist 30 Jahre jung, etwas schüchtern, wohnt in Rochester (im Bundesstaat New York) und arbeitet als Jungsachbearbeiterin in der Werbebranche. Als sie die Chance bekommt, an einer Konferenz teilzunehmen, ist Jenny hocherfreut, doch sie ahnt nicht, dass für Jessie gehalten wird, die von ihren ehemaligen Mitschülern herzlich aufgenommen wird...  Jenny  ist eine sympathische Protagonistin mit Fehlern, Problemen, Ecken & Kanten, über die man viel erfährt und die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmacht.

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere wie Jennys Freundin/Kollegin Luanne, ihre strenge Chefin Monica, Jessies ehemalige Klassenkollegen/Freunde Myra (Designerin und Inhaberin einer Nobel-Boutique), "Fish" (Gilbert war früher in Jessie verliebt und bildet Blindenhunde aus), Robbie (hat das Geschäft seines Onkels übernommen) und Heather (Robbies Ehefrau ist eine leidenschaftliche Köchin und macht die Buchhaltung für das Geschäft) wurden ebenfalls interessant gestaltet und fügen sich hervorragend in die Handlung ein.

Romanidee: Nicht ganze neue Grundidee (in die Rolle einer anderen Person zu schlüpfen bzw. eine Verwechslung mit Folgen), die jedoch wunderbar umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Jenny schildert die turbulenten Begebenheiten aus ihrem Blickwinkel und gewährt dabei einen tiefen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, denn man erfährt mehr über ihre schwierige Kindheit bzw. Jugend. Dadurch fühlt, fiebert und leidet man mit der liebenswerten Hauptperson mit.

Handlung: "Eigentlich bin ich ganz anders" birgt eine abwechslungsreiche Story vollgepackt mit vielen Emotionen, unterhaltsamen Irrwegen & Wirrungen, aber auch ein paar vorhersehbaren Stellen, einige traurige Passagen und detaillierte Schilderungen. Die Geschichte rund um Jenny/Jessie ist nicht so oberflächlich, wie das Cover vermuten lässt, denn die zurückhaltende Hauptperson lässt ihr bisheriges Dasein Revue passieren und erkennt, dass ihr die Rolle der rebellischen Jessie deutlich mehr Spaß als ihr eigentliches Leben macht bzw. dass sie etwas ändern sollte.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird die Story durch die locker-leichte, mitreißende Schreibweise gepaart mit trockenem Humor, Situationskomik und unterhaltsamen Dialoge, so dass man durch die 352 Seiten fliegt.

FAZIT:
"Eigentlich bin ich ganz anders" garantiert dank der kurzweiligen Story mit etlichen Komplikationen und Stolpersteinen, der liebenswerten Hauptperson sowie des flüssigen Schreibstils einige unterhaltsame Lesestunden. Bis auf ein paar klitzekleine Mankos hat mir mein erster Roman von Allie Larkin sehr gut gefallen und so bekommt dieses Werk dafür 4 1/2 (von 5) Punkte.
 



Samstag, 13. September 2014

[ANGELESEN] "Entrissen" (Band 1)



Und ein weiterer Fall für die Kategorie ANGELESEN... ;-)

Quelle: Ullstein
Heute geht es um "Entrissen" von Tania Carver - ein Thriller, der schon lange auf meiner Wunschliste stand und der beim letzten Bücherei-Besuch mitkommen durfte.

Die etwas unrealistische Story (schwangeren Frauen wird das Baby aus dem Bauch geschnitten, von den Babys fehlt jede Spur und die Polizei steht vor einem Rätsel) verliert sich in Nebensächlichkeiten und strotzt nur so vor Langatmigkeit und detaillierten Beschreibungen mit einem gewissen Ekelfaktor.

Und mit der weiblichen Hauptperson -der schwangeren Profilerin Marina Esposito- bin ich leider nicht warm geworden. Auch die restlichen Charaktere bleiben farblos, außerdem kommen so viele Nebenfiguren vor, dass einem bald vor lauter Rang- und Abteilungsbezeichnungen der Polizisten der Kopf schwirrt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich manchmal Probleme mit englischen Büchern habe.

Allerdings stelle ich mir unter einem Thriller etwas anderes vor, denn "Entrissen" fehlt es merklich an Hochspannung und Nervenkitzel, weshalb ich das Buch bereits nach 81 Seiten zugeklappt habe...
 
 
 
Ich hoffe, ihr lest Bücher, die euch mehr begeistern...



 

Freitag, 12. September 2014

[MINI-REZENSION] "Poesie des Todes" (Band 1)

Cover
Quelle: Mira
Die Autorin
J.T. Ellison wurde von der Nashville Scene als "Best Mystery/Thriller Writer of 2008" ausgezeichnet. Für die Recherche zu ihren Büchern arbeitet sie eng mit dem Metro Nashville Police Department und dem FBI zusammen.
 
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1., Auflage (November 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899417917
ISBN-13: 978-3899417913
Originaltitel: All the pretty Girls
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,4 cm

Leseprobe
Quelle: mira-taschenbuch.de  *lies mich*




Die Geschichte...
Der Southern Strangler -ein Serienkiller, der im Südosten Amerikas junge Frauen erwürgt und ihnen die Hände abhackt- hinterlässt nun ein Opfer in Nashville, was in den Zuständigkeitsbereich von Lieutenant Taylor Jackson. Bei der Aufklärung erhält die Polizistin Unterstützung des smarten FBI-Profilers John Baldwin, mit dem Taylor seit einiger Zeit eine geheim gehaltene Beziehung führt. Zeitgleich bekommt die ehrgeizige Reporterin Whitney Connolly E-Mails mit Gedichten, die anscheinend vom Southern Strangler stammen und so wittert die Journalistin eine Chance, um ganz groß rauszukommen...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da mir für die ABC-Challenge noch ein Buch mit dem Buchstaben P gefehlt hat, habe ich kurzerhand zu "Poesie des Todes" gegriffen, da ich die Serie eigentlich weiterlesen wollte, aber mich nun an nicht mehr viel erinnern kann.

Reihe: 1. Band der Taylor Jackson-Reihe. Im Anhang findet sich übrigens eine Leseprobe des Nachfolgebandes.

Handlungsschauplatz: Als Schauplatz dient vorwiegend Nashville, USA.

Handlungsdauer: Die Story beginnt am 4. Juli und dauert einige Wochen.

Hauptpersonen:  Taylor Jackson, 35, arbeitet als einziger Lieutenant bei der Mordkommission in Nashville, liebt ihre Arbeit und verschafft sich dabei den Respekt ihrer Kollegen. Die 1,83m große Blondine lebt gern in Nashville und ist mit dem noch größeren John Baldwin liiert, obwohl sie diese Beziehung geheim halten. Der gutaussehende Special Agent des FBI unterstützt die Polizei als Profiler und will unbedingt den Strangler fassen. Taylor und John sind interessante, vielschichtige Protagonisten, deren Potential allerdings noch nicht ausgeschöpft wurde. Gerne hätte ich mehr über die beiden Hauptpersonen erfahren, aber das kommt vielleicht noch in den nachfolgenden Bänden.

Nebenfiguren: Hier kommen für meinen Geschmack zu viele Nebencharaktere, wie die 34-jährige Journalistin Whitney Conolly, die Gerichtsmedizinerin und Taylors beste Freundin Dr. Sam Loughley sowie diverse Ermittlungsbeamte und deren Zuständigkeitsbereich und Abteilungen zum Einsatz, was mich etwas genervt hat.

Romanidee: Nicht ganz neue Grundidee (Polizistin und Profiler jagen einen Serienkiller), die solide umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Neben den Haupterzählern Taylor, John und Whitney schildern auch andere Figuren wie z.B. der Täter die rasanten Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (in der 3. Person).

Handlung: Durchwegs spannende Geschichte mit verschiedenen Erzählperspektiven und Handlungssträngen, ungeahnten -manchmal etwas zu dramatischen -Wendungen und vielen Irrwegen. Trotz viel Ermittlungsarbeit, Blut & Leichen verzettelt sich die Story manchmal zu sehr in Nebensächlichkeiten und allzu ausgeschmückten Beschreibungen, was mir persönlich nicht so zusagt.

Schreibstil & Co:  Die Geschichte birgt einen spannenden, teilweise langatmigen Schreibstil und unterhaltsame Dialoge.

FAZIT:
"Posie des Todes" ist ein solider Thriller, der mir wegen der Vielzahl an Nebenfiguren, Handlungssträngen und Erzählperspektiven, Handlungssträngen sowie der detaillierten Beschreibungen stellenweise die Lust am Lesen genommen hat. Abgesehen von den Mankos bietet dieser Thriller-Auftakt eine rasante Story, interessante Protagonisten und eine ausdrucksstarke Schreibweise. Da ich allerdings schon "bessere" Thriller gelesen habe, erhält der 1. Taylor Jackson-Thriller gute 3 1/2 (von 5) Punkte.
 

Donnerstag, 11. September 2014

TTT - Top Ten Thursday #173

Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden in Steffis Bücher Bloggeria im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
 
 
 

Diese Woche lautet das Thema:  "10 Bücher, die ihr niemals empfehlen würdet"

Keine Empfehlung bekommen bei mir Bücher, wenn sie mir nicht gefallen bzw. weniger als 3 Punkte erhalten haben. Rezensionen sind unter den Buchtiteln verlinkt...

01. "Das Herz der Täuschung" - Corinne Demas
02. "Das Herz hat viele Zimmer" - Franziska Stalman
03. "Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück" - Lauren Weisberger
04. "Er ist wieder da" - Timur Vermes
05. "Ich wünsche mir, dass endlich mal was Schönes passiert" - Trixie von Bülow
06. "Kinder" - Jürgen Seibold
07. "Schneekugeln am Strand" - Kate Racculia
08. "Sternschanze" - Ildikó von Kürthy
09. "Von allen guten Geistern geküsst" - Jennifer Crusie
10. "Wolkentänzerin" - Nichole Bernier
 
Haben wir Gemeinsamkeiten?
Kennt ihr eins dieser Bücher?