Donnerstag, 28. Mai 2015

[Goldmann-Challenge 2015] 5. Monat - Lesefortschritt


Quelle

Bei der Goldmann-Challenge 2015 von Lesendes Katzenpersonal sollen in der Zeit vom 01.01.2015 - 31.12.2015 mindestens 20 Bücher des Goldmann Verlags gelesen und rezensiert werden. Die gesamten Regeln findet ihr *hier*.
 





Meine gelesenen Bücher im Januar 2015:
01. DIE TOTENTÄNZERIN - Max Bentow / *Rezension*

Meine gelesenen Bücher im Februar 2015:
02. FÜR IMMER UND EHRLICH - Kirsty Greenwood / *Rezension*
03. SHOPAHOLIC IN HOLLYWOOD - Sophie Kinsella / *Rezension*

Meine gelesenen Bücher im März 2015:
04. TODESURTEIL - Andreas Gruber / *Rezension*
05. DER SCHNEEGÄNGER - Elisabeth Herrmann / *Rezension*


Meine gelesenen Bücher im April 2015:
07. DIE SCHWARZE DAME - Andreas Gruber / *Rezension*

Meine gelesenen Bücher im Mai 2015:
09. DIE ENGELSMÜHLE - Andreas Gruber / *Rezension*





TTT - Top Ten Thursday #210




Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden in Steffis Bücher Bloggeria im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
 
 

Diese Woche lautet das Thema:  "10 Bücher aus dem Heyne Verlag"
Gesucht und gefunden...

01. "Das Mädchen, das Geschichten fängt" von Victoria Schwab (Band 1)
02. "Das Mädchen mit dem Flammenherz" von Kady Cross (Band 2)
03. "Das Weihnachtsglas" von Jason F. Wright
04. "Die Breznkönigin" von Emma Sternberg
05. "Die Frauen der Rosenvilla" von Teresa Simon
06. "Plötzlich Fee - Sommernacht" - Julie Kagawa (Band 1)
07. "Pantoffel oder Held?" von Jana Voosen
08. "Rachekind" von Janet Clark
09. "Trigger" von Wulf Dorn
10. "Wenn ihr uns findet" von Emily Murdoch










         
Quelle: Random House             Quelle: Random House              Quelle: Random House                  Quelle: Random House              Quelle: Random House

           
Quelle: Random House              Quelle: Random House           Quelle: Random House           Quelle: Random House          Quelle: Random House




Kennt/mögt/liebt ihr eins dieser Bücher?
Gibt es Gemeinsamkeiten?

Mittwoch, 27. Mai 2015

[Knaur. Challenge 2015] 5. Monat - Lesefortschritt


Quelle
Bei der  Knaur. Challenge von My Books Paradise sollen in der Zeit vom 01.01.2015 - 31.12.2015 mindestens 20 Bücher des Knaur Verlags gelesen und rezensiert werden.


Die gesamten Regeln findet ihr *hier*.

 
Meine gelesenen Bücher im Januar 2015:
01. 
SEEROSENSOMMER - Tania Krätschmar: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*

Meine gelesenen Bücher im Februar 2015:
02.
EXKARNATION - KRIEG DER ALTEN SEELEN - Markus Heitz: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*03. DIE WASSERGÄRTNERIN - Tania Krätschmar: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
04. WINTERHERZ - Tania Krätschmar: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
05. DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER - Ransom Riggs: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*

Meine gelesenen Bücher im März 2015:
06. DIE STADT DER BESONDEREN KINDER - Ransom Riggs: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
07. NACHT DER WÖLFIN - Kelley Armstrong:  *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
08. RÜCKKEHR DER WÖLFIN - Kelley Armstrong: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
09. NACHT DER HEXEN - Kelley Armstrong: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
10. PAKT DER HEXEN - Kelley Armstrong: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
11. NACHT DER GEISTER - Kelley Armstrong: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*

Meine gelesenen Bücher im April 2015:
12. 
EINE VILLA ZUM VERLIEBEN - Gabriella Engelmann: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
13. APFELBLÜTENZAUBER - Gabriella Engelmann: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*

Meine gelesenen Bücher im Mai 2015:
14. CHERRYBLOSSOM 1: DIE ZEITWANDLER - Mina Kamp: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*
15. DEVIL'S RIVER - Thomas Thiemeyer: *Rezension Blog* / *Rezension Amazon* / *Rezension Lovelybooks*












[MINI-REZENSION] "Devil's River"

Cover
Quelle: Droemer Knaur
Der Autor
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.

*Produktinformation*
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Knaur HC (2. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517159
ISBN-13: 978-3426517154
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 3,8 x 21,1 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
  


Die Geschichte...
Als die Studentin Eve das Haus ihrer Großmutter Lizzy im Londoner Stadtteil Notting Hill erbt, stößt sie auf dem Dachboden auf eine alte Truhe, in der sich unter anderem Aufzeichnungen befinden. Die Geschichte, die Lizzy aufgeschrieben hat und die Teil ihrer Familiengeschichte sein soll, spielt sich im Jahr 1878 ab und handelt von einer jungen Waise. River, die als kleines Mädchen vom Stamm der Ojibwe-Indianer aufgenommen wurde, ist inzwischen zu einer jungen Frau und einer hervorragenden Heilerin herangewachsen und sucht in den verbotenen Bergen nach Heilkräutern. Als sie in ihr Dorf zurückkehrt, muss sie eine schreckliche Entdeckung machen... **ACHTUNG SPOILER** Zum Lesen bitte Text markieren Denn ihr Heimatdorf wurde von etwas heimgesucht und zerstört, was nicht menschlich sein kann. Da sich River bei der Suche nach den Kräutern in verbotenes Gebiet gewagt hat, glaubt sie, an dem Gemetzel schuld zu sein - denn in den Bergen soll ein uraltes Wesen wohnen. Um ihren Stamm zu rächen, verbündet sich River mit dem gefährlichen Serienmörder Nathan Blake...  **SPOILER ENDE**


Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Die Geschichte und das Cover haben mich einfach angesprochen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplätze: Die Handlung wurde in der Gegenwart in die britische Hauptstadt London und in der Vergangenheit nach Kanada verlegt. Durch die wundervollen Orts- und Schauplatzbeschreibungen kann man sich alles wunderbar vorstellen.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog (ein Zeitungsbericht vom 29. Oktober 1928) startet die Story im Jahr 2015 und führt uns danach in das Jahr 1878, um schließlich wieder in der Gegenwart zu enden.

Hauptpersonen: Im Jahr 2015 treffen wir auf die 24-jährige Eve Whitley, die am Londoner University College Hospital Medizin studiert und mit dem spießigen Rupert van Alden verlobt ist, der sich mit Eves strenger Mutter sehr gut versteht, von der sich die junge Studentin immer wieder unterbuttern lässt. Als Eve das Haus ihrer unangepassten Großmutter Lizzy erbt, stößt sie unvermutet auf eine Niederschrift ihrer Oma, die sie auf Anhieb gefangen nimmt. Die Aufzeichnungen handeln von der wunderschönen River, die im Jahr 1878 Anfang 20 gewesen sein dürfte. Die junge Waise wurde als Kind von den Ojibwe-Indianern aufgenommen und als Weiße nie ganz akzeptiert, obwohl sie eine hervorragende Heilerin ist.

Wenn man die beiden Protagonistinnen River und Eve vergleicht, wirkt Eve neben River ein wenig farblos und oberflächlich. Denn die junge River ist eine sympathische, kluge und mutige Hauptperson, die sich unterkriegen lässt und die einen mit ihren Handlungen & Taten oftmals überrascht. Außerdem erhält man Einblick in die indianische Kultur, was mir persönlich sehr gefällt.

Nebenfiguren: Von den mitwirkenden Nebencharakteren hat mich am meisten der Serienmörder Nathan Blake beeindruckt. Der drogensüchtige Mittdreißiger, der für viele brutale Morde verantwortlich ist, schließlich gefasst wird und auf seiner Reise River begegnet, ist eine vielschichtige und interessante Figur, wie ich sie selten erlebt habe. Dagegen kommen die restlichen Nebenfiguren wie z.B. der junge Deputy Scott Preston, Sheriff Thanner oder Sonderermittler Brimstone leider nicht an...

Romanidee: Reizvolle Grundidee, die wunderbar umgesetzt wurde.

Genre: Als Thriller würde ich "Devil's River" nicht bezeichnen, da mir hier die ständige Hochspannung und der Nervenkitzel fehlen, was für mich einen Thriller ausmacht. Für mich ist das vorliegende Buch eher eine spannende Familiengeschichte gewürzt mit Western-Elementen, Mythen und ein wenig Romantik.

Erzählperspektiven: "Devil's River" beinhaltet 2 Erzählperspektiven und Zeitebenen, die für Abwechslung sorgen: Im Jahr 1878 erfahren wir mehr über das Leben der jungen River, die Rache schwört und darüber, wie der Massenmörder Nathan Blake von einer Gruppe Polizisten und Kopfgeldjäger den Massenmörder gejagt wird. Die längst vergangenen Begebenheiten werden zum Großteil von River und Nathan, aber auch von einigen Nebenfiguren (in der 3. Person) geschildert. 2015 erzählt die Studentin Eve (in der 1. Person), wie sie im Haus ihrer toten Großmutter eine alte Truhe findet, deren Inhalt Eves Leben durcheinanderwirbelt. Den größten Teil der Story nimmt die Geschichte von River und Nathan im Jahr 1878 ein.

Handlung: Unterhaltsame & abenteuerliche Story, die verschiedene Sichtweisen und miteinander verwebende Handlungsstränge sowie ungeahnte Wendungen, viele Wirrungen und unterschiedliche Emotionen enthält. Auch wenn ich manchmal meine Probleme mit den indianischen Begriffen und Ausdrücken hatte und sich die Geschichte streckenweise in allzu ausgeschmückten Beschreibungen ergeht, tut das dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch. Man wird, ebenso wie Eve, förmlich in den Sog dieser facettenreichen Familiengeschichte gezogen und möchte wissen, wie die Geschichte ausgeht, weshalb man durch die Seiten fliegt. Das Ende wurde für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt und ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird die Handlung durch die mitreißende, emotionsgeladene Schreibweise, die, der jeweiligen Zeit angepassten Sprache und die unheimlich lebendigen Schauplatzbeschreibungen.

FAZIT:
Mit "Devil's River" hat Thomas Thiemeyer eine gelungene Familiengeschichte erschaffen, die von in Vergessenheit geratenen Abenteuern & Geheimnissen erzählt und ihre Wurzeln in Kanada hat. Auch wenn die Geschichte klitzekleine Mankos birgt (Protagonistin Eve, leicht verwirrende indianische Begriffe und detaillierte Schilderungen), hat mich "Devil's River" angesichts der abwechslungsreichen Story, der sympathischen Protagonistin River und des ausdrucksvollen Schreibstils wirklich begeistert und erhält deshalb fantasievolle 4 1/2 (von 5) Punkte mit Tendenz zu 5 Punkten.

Dienstag, 26. Mai 2015

[FRAGE] Zeitproblem


Hallo liebe Büchersüchtige!

Da mir derzeit die liebe Zeit einen Strich durch die Rechnung macht, ist mir eine Frage eingefallen, die ich euch (nach langer Zeit wieder mal) stellen möchte.
 
Leider ist bei mir derzeit "der Wurm drin" (da es momentan echt rund geht und ich neben dem Arbeiten vor lauter Arztbesuchen, Chorproben, Geburtstagsfeiern, Besuchen etc. kaum zum Verschnaufen komme), denn obwohl mir das Lesen echt Spaß macht und ich auch gut vorankomme, komme ich nicht so häufig zum Bloggen und Blogrunden drehen, wie ich gern möchte. Von Facebook & Co möchte ich gar nicht reden. :( 


Dabei hätte ich bis zum Monatsende noch einiges vor (z.B. meine Rezensionsexemplare lesen und die Rezensionen dazu schreiben), aber heute besuche ich nach der Arbeit eine Freundin, morgen ist Chorprobe und Besuch beim Neffen angesagt, am Donnerstag möchte ich der Bücherei und dem DM einen Besuch abstatten, am Freitag muss ich mit dem Auto in die Werkstatt und dann noch zum Zahnarzt, am Samstag zum Friseur und Mittagessen mit Familie...


Und nun kommt meine Frage: Wie viel Zeit verwendet ihr (ungefähr) täglich für euren Blog und den Kontakt mit anderen Bloggern/Lesern? Und wie schafft ihr es, regelmäßig zu lesen, bloggen und auch noch in diversen Foren und Social Medias aktiv zu sein?

 
Eure Meinung interessiert mich, wie immer, brennend...

Montag, 25. Mai 2015

[MINI-REZENSION] "Ich vermisse dich"


Cover
Quelle: Random House
Der Autor
Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat bislang elf Thriller geschrieben, die in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem "Edgar Award", dem "Shamus Award" und dem "Anthony Award". Harlan Coben gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey.

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Page & Turner (23. März 2015) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442204402 / ISBN-13: 978-3442204403
Originaltitel: 
Missing You
Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 4,3 x 21,7 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


 
Die Geschichte...
Seit sie vor 18 Jahren von ihrer großen Liebe Jack verlassen wurde, ist Kat überzeugter Single. Doch dann bekommt sie von ihrer Freundin ein Abo für eine Dating-Website geschenkt und als sich Kat dort anmeldet, wird ihr als passender Partner das Profil von Jack angezeigt. Während sie überlegt, ob sie ihn anschreiben soll, überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre große Liebe wird plötzlich als Verdächtiger in einem Entführungsfall gehandelt. Doch Kat glaubt fest an Jacks Unschuld und ermittelt auf eigene Faust...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da mir seine frühen Werke eigentlich gut gefallen haben, wollte ich Harlan Coben noch eine Chance geben, die der Autor ein weiteres Mal nicht genutzt hat.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde vorwiegend nach New York verlegt, führt uns aber auch in andere amerikanische Orte.

Handlungsdauer: Die Handlungsdauer umfasst mehrere Wochen.

Hauptperson: Kat Donovan ist 40, seit vielen Jahren alleinstehend und arbeitet als Polizistin im 19. Revier des NYPD. Seit ihr Jack vor 18 Jahren das Herz gebrochen hat, ist sie Single, doch als sie Jacks Profil auf einer Dating-Website sieht, kommt alles wieder hoch... Kat ist zwar eine starke und vielschichtige Protagonistin, doch so richtig warm geworden bin ich mit der Ermittlerin nicht.
Nebenfiguren: Hier tummeln sich unzählige Nebencharaktere, die teilweise nur am Rande eine Rolle spielen.

Romanidee: Interesse Grundidee, deren Umsetzung mich nicht überzeugen konnte.

Erzählperspektiven: Die turbulenten Geschehnisse werden vorwiegend von Kat (in der 3. Person) geschildert, zwischendurch berichten diverse Nebenfiguren über die Ereignisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel.

Handlung: "Ich vermisse dich" fängt vielversprechend an, wird aber mit zunehmendem Handlungsverlauf richtig verworren, unrealistisch und lässt an Spannung deutlich nach. Neben allerlei Wirrungen und Turbulenzen wartet die Story auch mit etlichen Längen bzw. allzu ausgeschmückten Beschreibungen auf und erinnert mich (nicht zuletzt wegen der platten Dialoge) an einen schlechten Fernsehkrimi.

Schreibstil & Co:  Harlan Coben hat einen ganz eigenen Schreibstil, den man sofort erkennt, doch dieser kann den Thriller auch nicht mehr retten.
FAZIT:
Da auch "Ich vermisse dich" alles anderes andere als ein Thriller mit Nervenkitzel und Hochspannung ist, werde ich mir in Zukunft die Bücher von Harlan Coben wohl besser ersparen. Wegen des überzogenen und langatmigen Plots, die sich oft in Nebensächlichkeiten verliert und sich gewaltig in die Länge zieht und der etwas farblosen Hauptperson vergebe ich hiermit mit ganz viel Augenzudrücken 2 (von 5) Punkte.
 
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Sonntag, 24. Mai 2015

[MINI-REZENSION] "Verliebt noch mal"

Süßes Cover
Quelle: Egmont Lyx
Die Autorin
Kristina Günak wurde 1977 in Norddeutschland geboren. Nachdem sie jahrelang als Maklerin arbeitete, ist sie heute als Mediatorin und systemischer Coach tätig. 2011 erschien ihr erster Roman, und seither hat sie sich mit ihren humorvollen Büchern unter Liebesromanleserinnen schnell einen Namen gemacht.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (4. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3802593839
ISBN-13: 978-3802593833
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,9 x 18,3 cm

Leseprobe
Quelle: egmont-lyx.de (auf "Leseprobe" klicken)  *lies mich*
  


Die Geschichte...
Die junge Physiotherapeutin Thea Fuss ist mit ihrem Leben eigentlich zufrieden. Sie teilt sich ein schönes Fachwerkhaus in der Altstadt von Hameln mit der Sachbuchautorin Margarethe, dem Psychotherapeut Dr. Grosser und IT-Experte Schröder und hat dort ihre gutgehende Praxis untergebracht. Und dann überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre schrullige Oma prophezeit der souveränen Singlefrau, dass sie bald ihren Traummann kennenlernen und heiraten wird. Und dann bekommt die Mietergemeinschaft auch noch eine kurzfristige Kündigung, da das alte Haus verkauft und luxussaniert werden soll. Doch der Investor hat nicht mit Thea und den Mietern gerechnet...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Mir war nach einem witzigen, unterhaltsamen Roman und da hat mich der Klappentext einfach angesprochen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde in die deutsche Stadt Hameln verlegt.

Handlungsdauer: Die Story umspannt einige Wochen.

Hauptperson: Die 27-jährige Thea Fuss ist hübsch und Physiotherapeutin mit eigener Praxis, wobei sie sich das Haus mit anderen Mietern teilt. Die emanzipierte Therapeutin ist seit 3 Jahren überzeugter Single und lebt mit ihrer Schildkröte Bernd in einer Wohnung zusammen. Thea ist eine sympathische Protagonistin mit einigen Macken und Kanten, deren Handlungen und Taten ich allerdings nicht immer ganz nachvollziehen konnte (vor allem im Emanzen-Modus nervt Thea manchmal etwas).

Nebenfiguren: Die Nebencharaktere wie Theas Praxisnachbarn Dr. Jan Grosser (der wortkarg Psychotherapeut hat ebenso wie Thea seine Praxis im Fachwerkhaus), Margarethe (die eigenwillige Frau schreibt Sachbücher über Esoterik, Astrologie und Kochen) und Schröder (der Neuzugang unter den Mietern ist ein netter Computernerd, der sich manchmal ein wenig geheimnisvoll gibt) Theas schräge Oma (die im Altersheim wohnt und zutreffende Voraussagungen macht, weshalb Thea die Prophezeiung mit dem Traummann und der Traumhochzeit Kopfschmerzen bereitet) sind interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. Am allerbesten hat mir die exzentrische Oma gefallen...

Romanidee: Nette, nicht ganz neue Romanidee mit ansprechender Umsetzung.

Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Thea schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und gewährt uns Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.

Handlung: Zuerst einmal muss ich gestehen, dass ich einige Schwierigkeiten hatte, mich in die Geschichte einzufinden, doch sind diese nach ca. 30, 40 Seiten überwunden, so bietet "Verliebt noch mal" kurzweilige Unterhaltung. Die Geschichte wurde mit  unterhaltsamen Stolpersteinen, Wirrungen sowie einigen Höhen & Tiefen versehen, so wie das Leben eben auch ist. Leider enthält die Story rund um Thea auch kleine Längen und etliche klischeehafte bzw. vorhersehbare Szenen und ein Ende, das ich mir anders vorgestellt hätte. Vielleicht habe ich einfach schon zu viele Frauenromane gelesen...

Schreibstil & Co:  Die locker-leichte Schreibweise von Kristina Günak gepaart mit Wortwitz und amüsanten Wortgefechte runden die Geschichte ab, so dass die 320 Seiten trotz kleiner Schwierigkeiten schnell gelesen sind.

FAZIT:
"Verliebt noch mal"  bietet kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch, obwohl ich zu Beginn Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzukommen. Der Roman rund um Thea und ihre bunt gemischte Mietergemeinschaft garantiert zwar einige Stunden Lesevergnügen, enthält allerdings auch eine gewisse Vorhersehbarkeit und Klischees. Mein erster Roman von Kristina Günak erhält deshalb von mir wundervolle 3 1/2 (von 5) Punkte.
 

Samstag, 23. Mai 2015

[MINI-REZENSION] "Die Engelsmühle" (Band 2)

Cover
Quelle: Random House
Der Autor
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und vier Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.
 
Format: ePUB  / Dateigröße: 980 KB
Seitenzahl: 326 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (30. März 2015)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00SMSLYRU

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*




Alle, die diese Serie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Als freiberuflicher Versicherungsdetektiv kann sich Peter Hogart seine Aufträge aussuchen und diesmal soll er für die renommierte Versicherungsagentur Medeen & Lloyd den Brand in der Wiener Gebietskrankenkasse untersuchen. Kaum hat Peter Hogart den Auftrag angenommen, bittet ihn sein Bruder Kurt um seine Hilfe. Sein ehemaliger Professor Abel Ostrovsky hat den Chiropraktiker voller Panik wegen eines Beweisstückes angerufen, das er nur ihm anvertrauen wollte. Kurze Zeit später ist der pensionierte Arzt tot und nun soll der Detektiv herausfinden, was so wichtig war, dass deswegen ein Mensch sterben musste. Doch dann wird Kurt als Hauptverdächtiger gehandelt und als Peter Hogart Kurts Unschuld beweisen möchte, führt ihn eine Spur zu den künstlerisch talentierten Zwillingsschwestern Linda und Madeleine Bohmann...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da ich die Thriller von Andreas Gruber liebe und mir diese Buchserie noch fehlt, habe ich nun bei diesem eBook zugegriffen, das erstmalig 2008 in gebundener Ausgabe erschienen ist.

Reihe: 2. Band der Peter Hogart-Reihe, knüpft an den 1. Band "Die schwarze Dame" an.

Handlungsschauplatz: Die Geschichte spielt sich diesmal in Wien ab und wartet erneut mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen auf.

Handlungsdauer: Die Handlungsdauer umspannt mehrere Tage.

Hauptperson:  Peter Hogart ist schätzungsweise Anfang bis Mitte 40, alleinstehend und lebt in seiner Heimatstadt Wien. Der selbständige Versicherungsdetektiv mit den dunklen Haaren, der alte Filme, Platten und Flohmärkte liebt, geht in seinem Beruf auf und wendet dabei häufig ungewöhnliche Methoden an... Peter Hogart wird als sympathischer und interessanter Protagonist mit Ecken & Kanten geschildert, der mir mittlerweile ans Herz gewachsen ist.

Nebenfiguren: Diesmal treffen wir auf bekannte Figuren wie Peter Hogarts Bruder Kurt (der jüngere Hogart-Bruder ist Chiropraktiker mit einer eigenen Praxis und schwimmt auf der Esoterikwelle) und dessen Tochter Tatjana (die 17-jährige eigensinnige Schülerin will ebenfalls Detektivin werden, ist tätowiert und gepierct und spielt in einer Punkband Bass) sowie auf neue Charaktere wie die gegensätzlichen Mordermittler Wolfgang Eichinger (grundehrlich, geschniegelt und gutaussehend) und Rolf Garek (ist das komplette Gegenteil seines Partners) sowie auf die unterschiedlichen Zwillingsschwestern Linda und Madeline Bohmann, wobei Linda Kunst unterrichtet und Madeline sich als Malerin versucht und in der Engelsmühle wohnt. Wie bereits im Vorgänger finden auch hier wieder unzählige Nebenfiguren Verwendung.

Romanidee: Reizvolle Idee mit einer ansprechenden Umsetzung.

Genre: Diese Reihe fällt für mich eher unter das Genre Kriminalroman als Thriller, da es hier etwas an permanenter Hochspannung und Nervenkitzel fehlt, was für mich einen Thriller ausmacht.

Erzählperspektiven: Geschildert werden die rasanten Begebenheiten der Sicht von Peter Hogart (in der 3. Person) geschildert, der uns seinen Ermittlungen teilhaben lässt.

Handlung: In "Die Engelsmühle" soll Peter Hogart einen Fall von mutmaßlicher Brandstiftung aufklären und rutscht in einen anderen Fall hinein, als er seinem Bruder helfen möchte. Die spannende Geschichte wurde mit unterhaltsamen Wirrungen und Turbulenzen sowie mit viel Lokalkolorit und detaillierten Schilderungen versehen, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist. Und leider hat sich mein Verdacht in Bezug auf den Täter bewahrheitet, was allerdings öfters vorkommt.

Schreibstil & Co: Vervollständigt wird der 2. Band durch die mitreißende Schreibweise, die unterhaltsamen Dialoge und wundervolle Schauplatzbeschreibungen, wodurch man durch die 326 Seiten fliegt.

FAZIT:
Ich muss gestehen, dass mir trotz klitzekleiner Mankos "Die Engelsmühle" einen Tick besser als der Vorgänger "Die schwarze Dame" gefällt. Das liegt vor allem an dem coolen Privatermittler Peter Hogart, der mit unkonventionellen Methoden recherchiert und an dem zauberhaften Schauplatz Wien, der mein österreichisches Herz höher schlagen lässt. Der 2. Band der Peter Hogart-Reihe erhält deshalb 4 1/2 (von 5) Punkte und ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen.

 

Donnerstag, 21. Mai 2015

TTT - Top Ten Thursday #209

Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden in Steffis Bücher Bloggeria im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
 
 


Diese Woche lautet das Thema:  "10 Bücher aus dem Piper Verlag"
Gesucht und gefunden...

01. "Acht Wochen verrückt" - Eva Lohmann

02. "Aquarius" - Thomas Finn
03. "Dark Love" - Lia Habel (Band 1)
04. "Der Todesflüsterer" - Donato Carrisi (Band 1)
05. "Die Geister von Rosehill" - Susanna Kearsley
06. "Die unendliche Geschichte" - Michael Ende
07. "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" - Joël Dicker
08. "Lieblingsmomente" - Adriana Popescu (Band 1)
09. "Puppenspiele" - Marina Heib (Band 4)
10. "Wiedersehen in Stormy Meadows" - Sarah Harvey



Kennt/mögt/liebt ihr eins dieser Bücher?
Gibt es Gemeinsamkeiten?










        
Quelle: Piper                Quelle: Piper                  Quelle: Piper               Quelle: Piper           Quelle: Piper

           
Quelle: Piper               Quelle: Piper             Quelle: Piper               Quelle: Piper             Quelle: Piper