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Freitag, 21. August 2015

[MINI-REZENSION] "Inselglück"


Cover
Quelle: Piper
Die Autorin
Elin Hilderbrand lebt mit ihrer Familie auf Nantucket, Massachusetts. Ihre Romane sind in den USA regelmäßig auf den Top Ten der Bestsellerlisten. Die Gesamtauflage liegt weltweit bei über 1,5 Millionen Exemplaren, die Rechte wurden in 18 Länder verkauft.

Format: ePUB
Dateigröße: 1568 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Fahrenheit Books (13. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ASIN: B011INNC8E

Leseprobe
Quelle: buecher.de  *lies mich*




Die Geschichte...
Das schöne Leben von Meredith hat ein Ende, als ihr Ehemann Freddy wegen Betrugs verhaftet wird. Meredith soll an dem Desaster mitschuldig sein und flüchtet zutiefst enttäuscht und verletzt nach Nantucket. Dort besitzt ihre ehemals beste Freundin Connie ein Haus und nimmt Meredith einen Sommer lang bei sich auf. Meredith versucht ihr Leben neu zu ordnen, doch dann trifft sie eines Tages ihre Jugendliebe Toby und plötzlich wird ihr bewusst, was sie alles versäumt hat...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Wegen des ansprechenden Covers und des Klappentextes wollte ich "Inselglück" lesen. Die Originalausgabe stammt übrigens aus dem Jahr 2011.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde auf die amerikanische Insel Nantucket verlegt.

Handlungsdauer: Die Story, die sich in zwei Teile gliedert, beginnt am 1. Juli, dauert mehrere Wochen und endet mit dem Epilog am 23. Oktober.
 
Hauptpersonen: Meredith Martin Delinn ist Ende 40, wohnt in New York und ist die Mutter zweier erwachsener Söhne namens Leo und Carver. Die kleine, zierliche Frau ist die Frau des Finanzverbrechers Freddy Delinn, der viele Anleger um ihr Geld gebracht hat - Geld, das verschwunden ist und über dessen Verbleib Meredith nichts weiß, weshalb sie von ihrer Umgebung geächtet wird. Deshalb flüchtet sie mit ihrer gleichaltrigen Freundin Constance "Connie" O'Brien Flute von New York nach Nantucket, wo die Witwe (ihr Gatte ist vor über 2 Jahren verstorben) ein Haus besitzt. Doch auch Connie hat Probleme, denn sie leidet noch immer unter dem Tod ihres Ehemannes Wolf und ihre Tochter Ashley sieht sie sehr selten... Leider wurde ich mit den oberflächlichen Protagonistinnen gar nicht warm und Meredith hätte ich manchmal liebend gern durchgeschüttelt, denn sie liebt die Rolle des armen Opfers für meinen Geschmack zu sehr.

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Charaktere wie diverse Familienmitglieder und Freunde konnten mich ebenfalls nicht überzeugen.

Romanidee: Nette Grundidee, die nicht besonders gut umgesetzt wurde. Hier geht es um Verrat, Lügen, Vertrauen, Familie, Freundschaft und Liebe.

Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden abwechselnd aus der Sicht von Meredith und Connie erzählt (in der 3. Person), zwischendurch erfahren wir mehr über die Vergangenheit der Freundinnen.

Handlung: "Inselglück" ist so langatmig, langweilig und vorhersehbar geraten, dass es während des Lesens beinah Aggressionen in mir ausgelöst hat. Neben ein paar wenigen unterhaltsamen Passagen verzettelt sich die Story in Nebensächlichkeiten und sehr detaillierten Beschreibungen. Zusammenfassend fällt der Roman in die Kategorie "kann man sich sparen"!

Schreibstil:  Dieser Roman von Elin Hilderbrand enthält eine ausschweifende Schreibweise und schöne Schauplatzbeschreibungen, die so ziemlich der einzige Lichtblick sind.

FAZIT:
Wer einen unterhaltsamen Sommerroman erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein, denn "Inselglück" konnte mich nicht so begeistern, wie es bei "Sommerhochzeit" der Fall war. "Inselglück" hat mich alles andere als glücklich gemacht, was vor allem an den unsympathischen Hauptpersonen und an dem zähen Plot liegt. Dafür kann ich nur 1 (von 5) Punkt(e) vergeben.

Sonntag, 8. Juni 2014

[MINI-REZENSION] "Sternschanze"


Cover
Quelle: Rowohlt
Die Autorin
Ildikó von Kürthys Romanfiguren sind junge Frauen - hin und her geworfen zwischen den Höhen und Tiefen des Lebens. Zum Glück für ihre Protagonistinnen und alle Leser kommt der Autorin dabei nie der Humor abhanden - eine Qualität, die Titel wie "Mondscheintarif" und "Freizeichen" zu Bestsellern werden ließ und als Folge insgesamt über fünf Millionen verkaufte Exemplare zeitigte. Die freie Journalistin und Autorin wurde 1968 in Aachen geboren und arbeitete viele Jahre als Redakteurin bei den Zeitschriften "Stern" und "Brigitte". Sie lebt mit ihrem Mann, ebenfalls Journalist, und zwei Kindern in Hamburg.

*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (4. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 380525055X / ISBN-13: 978-3805250559
Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 13,4 x 2,7 cm

Leseprobe
Quelle: rowohlt.de  *lies mich*



Die Geschichte...
Nicola "Nicky" Lubitz ist seit 7 Jahren mit Oliver verheiratet, doch seit dieser in der Reederei Stern eine steile Karriere als Finanzchef hingelegt hat, bleibt ihre Ehe auf der Strecke. Nicky langweilt sich in ihrer Designer-Wohnung und verbringt die Tage mit Lavinia Stern, der Tochter von Olivers Chef, beim Friseur, bei der Maniküre oder im Tennisclub. Als Oliver und Nicky am Silvesterabend bei den Sterns zu einer Mottoparty (die Helden unserer Kindheit) eingeladen sind, Nicky im Biene Maja-Kostüm erscheint und sich unter all den hochkarätigen Gästen deplatziert fühlt, sucht sich die 43-jährige Frau ein stilles Plätzchen und schüttet ihr Herz telefonisch bei ihrem Geliebten Tom aus. Allerdings ahnt sie nicht, dass die Festgäste durch das Babyphon im Zimmer alles mit anhören können. Das ist das Ende ihrer Ehe mit Oliver und nun steht Nicky plötzlich ohne Ehemann, Wohnung, Job und Geld da. Wie soll sie bloß einen Neuanfang meistern?

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Früher habe ich die Bücher von Ildikó von Kürthy gern gelesen und wollte noch mal ein Buch dieser Autorin ausprobieren. Hervorheben möchte ich das hübsche Cover und die netten Illustrationen im Buch.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Hamburg, Deutschland (Sternschanze ist außerdem ein Hamburger Stadtteil).

Handlungsdauer: Die Geschichte beginnt am 31. Dezember und endet am 31. Mai des darauffolgenden Jahres.

Hauptpersonen: Nicola "Nicky" Lubitz, 43, ist seit ein paar Jahren mit Oliver verheiratet, der in der Reederei Stern arbeitet und viel Zeit für seine Karriere aufbringt. Mit einem Kind hat es bisher nicht geklappt und so verbringt die Nur-Hausfrau ihre Tage mit Einkaufen, Sport, Friseurbesuchen und Schönheitsbehandlungen im Kreise der Hamburger Schickeria, obwohl sie sich dort nie richtig wohl fühlt, denn Nicky hat ein paar Kilos zu viel auf den Rippen und man sieht ihr die Herkunft vom Dorf noch immer etwas an. Als Nickys Affäre bekannt wird und sich ihr Ehemann von ihr trennt, muss sie sich erst wieder selbst finden... Mit der farblos wirkenden Hauptperson Nicky bin ich nicht richtig warm geworden und finde es furchtbar, dass sich eine Frau mit Anfang 40 oft wie ein bockiger Teenager verhält und immer wieder auf ihren Figur- und Männerproblemen herumreitet...

Nebenfiguren: Natürlich gibt es wieder einen schwulen Freund, diesmal in Form des Eventkönigs Erdal Küppers, der auch eine Lösung für Nickys Notlage parat hat. Außerdem spielen Erdals Lebensgefährte Karsten, Leonie (die Leihmutter von Erdals und Karstens Söhnen), Nickys Affäre Tom und ihre beste Freundin Birgit eine Rolle.

Romanidee: "Sternschanze" birgt eine ausgelutschte Grundidee, denn anscheinend setzt Ildikó von Kürthy noch immer auf ihr altbewährtes Konzept (Frau beginnt unter widrigen Umständen ein neues Leben und findet u.a. in einem schwulen Türken und ihrer besten Freundin Halt). Ich hatte mir neue Ideen erhofft, aber leider vergebens...

Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Nicky schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrer Sicht und lässt uns an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben.

Handlung: Klischeehafte Story mit einigen lustigen Passagen, aber leider auch sehr vielen vorhersehbaren und langatmigen Szenen, wodurch die Geschichte dahinplätschert und mir die Lust am Lesen des neuesten Kürthy-Roman genommen hat. 

Schreibstil & Co:  "Abgerundet" wird dieses Machtwerk durch die locker-leichte Schreibweise gepaart mit etlichen platten Witzen und die bemüht cool wirkende (Fäkal-)Sprache.

FAZIT:
"Sternschanze" heißt der neueste Roman von Ildikó von Kürthy und jetzt weiß ich wieder, warum ich seit einiger Zeit keine Bücher dieser Autorin mehr gelesen habe. Die Story ist platt und abstrus, bei dem hier vermittelten Frauenbild dreht sich mir der Magen um und die Hauptperson Nicky ist mir auch nicht wirklich sympathisch. Schade, aber dafür kann ich nicht mehr als 1 (von 5) Punkt vergeben.

 

Freitag, 21. Februar 2014

[MINI-REZENSION] "Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück" (Band 2)

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
Lauren Weisberger hat an der Cornell University studiert und danach für die Modezeitschrift VOGUE gearbeitet. Sie war dort die persönliche Assistentin der Herausgeberin Anna Wintour. Ihr von eigenen Erfahrungen inspirierter Debütroman "Der Teufel trägt Prada" machte die junge Autorin über Nacht zum Star, und auch die Verfilmung des Buches mit Meryl Streep und Anne Hathaway in den Hauptrollen wurde zum Welterfolg. Lauren Weisberger lebt und arbeitet in New York.
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442542871 / ISBN-13: 978-3442542871
Originaltitel: 
Revenge Wears Prada. The Devil Returns
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,6 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


 
Alle, die diese Serie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Vor ungefähr 8 Jahren hat Andrea Sachs die Hochglanz-Zeitschrift  "Runaway" und ihre schrecklichen Chefin Miranda Priestly verlassen. Mittlerweile ist gemeinsam mit ihrer ehemaligen Kollegin und Freundin Emily Herausgeberin des erfolgreichen Brautmagazins "The Plunge" und auch privat hat Andrea ihr Glück gefunden, denn sie steht kurz vor der Hochzeit mit dem Unternehmer Max Harrison. Und obwohl sich das Leben für Andrea zum Guten gewendet hat, plagen sie noch immer Albträume, die von Miranda Priestly handeln. Und sie ahnt nicht, dass sie sich bald auch in der Realität wiedersehen werden...
 
Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Nach "Der Teufel trägt Prada" wollte ich natürlich wissen, was Andrea nach ihrem furiosen Abgang alles erlebt hat und ob sich Miranda für ihr Verhalten noch rächen wird.

Reihe: 2. Band der Der Teufel trägt Prada-Reihe

Handlungsschauplatz: New York, USA

Handlungsdauer: dauert mehrere Monate

Hauptperson: Andrea Sachs ist zu Beginn der Geschichte 33 Jahre jung, Inhaberin des Hochzeitmagazins "The Plunge" und steht kurz der Hochzeit mit dem 37-jährigen Medienmogul Max Harrison, als sie an Max' Treue zu zweifeln beginnt... So sehr ich Andrea im 1. Band auch mochte, so hat sie ihre Sympathien bei mir verspielt. Sie ist oft zickig, misstrauisch & nervig und ich konnte mich mit ihren Handlungen & Taten häufig nicht anfreunden.

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Charaktere wie die attraktive Geschäftspartnerin und Freundin Emily Charlton, Andreas Liebster Max Harrison und die eiskalte Miranda Priestly sind grundsätzlich interessante Persönlichkeiten, die leider ein wenig blass wirken. Schade auch, dass Miranda nur eine kleine Nebenrolle spielt, denn ich hatte ein Duell der Medien-Giganten erwartet...

Romanidee: Reizvolle Grundidee mit holpriger Umsetzung

Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden aus der Sicht von Andrea (in der 3. Person) erzählt und berichten davon, wie die Hauptperson immer wieder von Zweifeln geplagt wird und versucht, das Richtige zu tun.

Handlung: Flache, vorhersehbare und von Nebensächlichkeiten strotzende Story, die oftmals dahinplätschert und dadurch den Lesefluss stark bremst. Außerdem ist es für mich unglaubwürdig, wenn eine erwachsene Frau noch ein knappes Jahrzehnt später von Albträumen über ihre Ex-Chefin geplagt wird.

Schreibstil & Co:  locker-leichter Schreibstil, detaillierte Schilderungen

FAZIT:
Meine Erwartungen an die Fortsetzung von "Der Teufel trägt Prada" waren zugegeben hochgeschraubt, doch leider wurde Miranda Priestly zur Nebenfigur degradiert und die meiste Zeit dreht sich die Story um Andreas problembehaftetes Privatleben, was mir oft nur ein Gähnen entlockt hat. "Die Rache trägt Prada" hat mich nicht wirklich überzeugt und lässt einen schalen Nachgeschmack zurück, weshalb ich diese grausame Machtwerk nur mit 1 (von 5) Punkt bewerten kann.

Mittwoch, 1. Januar 2014

[MINI-REZENSION] "Das Herz der Täuschung"

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
Corinne Demas wuchs in New York auf und studierte an der Columbia University. Sie hat bereits etliche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht und für ihre Werke zahlreiche Preise gewonnen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Neuengland, wo sie als Literaturredakteurin für The Massachusetts Review und als Englisch-Professorin tätig ist.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Diana Verlag (9. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453356713
ISBN-13: 978-3453356719
Originaltitel: The Writing Circle
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
  

 
Die Geschichte...
Die Autorin Nancy tritt einem Schriftsteller-Zirkel bei, wo ihr alle Mitglieder freundlich begegnen und sie schnell in den Leopardi-Zirkel aufnehmen. Die einzige Ausnahme ist Gillian, eine erfolgreiche Dichterin, die Nancy mit Misstrauen und Bosheit begegnet. Ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt Gillian ihre Ziele und für ihren beruflichen Erfolg scheint ihr kein Preis zu hoch zu sein...

Meine kurze Meinung:
Kauf-/Lesegrund: Wegen des hübschen Covers und des vielversprechenden Klappentextes habe ich mir dieses Werk ausgesucht.

Reihe: Nein, Einzelband

Handlungsschauplatz: USA

Hauptperson: Nancy arbeitet als Journalistin für eine medizinische Fachzeitschrift und schreibt nebenbei an einem Roman. Sie ist mit Oates verlobt und Mutter einer erwachsenen Tochter. Nancy ist eine sympathische, aber leicht farblos wirkende Protagonistin, über die man wenig erfährt.

Nebenfiguren: Die Mitglieder des Leopardi-Zirkels bestehen aus Gillian (ehrgeizige Autorin, die erfolgreich Lyrik schreibt, die egoistische und exzentrische Frau wohnt mit ihrem Mann Jeff und ihrem Stiefsohn Paul in einem wunderschönen Haus), Chris (der nette Thrillerautor ist geschieden und hat 2 Kinder), Adam (junger Schriftsteller, der Gillian verehrt, obwohl er mit Kim liiert ist), Bernard (Autor und Freund von Nancy, hat sie in den Zirkel gebracht) und Virginia (die Autorin ist die Ex-Frau von Bernard, mit Joe verheiratet und hat 2 erwachsener Kinder). Die unzähligen Nebencharaktere bleiben ebenfalls etwas blass und überzeugen nicht.

Romanidee: Interessante Grundidee, die ein wenig dilettantisch umgesetzt wurde. Bei so einer versierten Autorin hätte ich mir mehr erwartet.

Erzählperspektiven: Abwechselnd schildern Nancy, die Mitglieder des Literaturzirkels und diverse Nebenfiguren die Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (3. Person). Bei so vielen Erzählern bleibt kaum Zeit, auf die einzelnen Charaktere (allen voran auf die Hauptperson) einzugehen, was ich schade finde.


Handlung: Langweilige Geschichte mit verschiedenen Handlungssträngen (die teilweise nicht weiter verfolgt werden) und vielen Erzählperspektiven, etwas zu dramatischen Wendungen und einem lieblos abgehandelten Ende. Durch die Längen und ausgeschmückten Beschreibungen zieht sich die Geschichte unnötig dahin, was den Lesefluss total bremst und weshalb ich mehrfach kurz davor war, das Buch beiseite zu legen.

Schreibstil & Co:  langatmiger Schreibstil, lebendige Schauplatzbeschreibungen
 
FAZIT:
Wo soll ich bloß anfangen? Die reizvolle Romanidee und bildhaften Schauplatzbeschreibungen sind das einzig Positive an diesem Machtwerk, der Rest ist einfach schrecklich. Die Charaktere erscheinen hölzern, die Umsetzung der interessanten Grundidee ist einfach nur lahm und die Schreibweise zäh wie Kaugummi. Schade, aber dafür kann ich leider nur 1 (von 5) Punkt verteilen.


 

Dienstag, 17. Juli 2012

[REZENSION] "Der Frühstückskrieg"

Cover
Die Autorin
Penny Smith ist Nachrichtensprecherin und Moderatorin der Frühstücksfernseh-Sendung GMTV. Ihr Debüt »Der Frühstückskrieg« eröffnete einen Blick hinter die Kulissen der Glitzer-Welt des Fernsehens und landete in den Top 10 der englischen Bestsellerliste.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (11. Mai 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442372798
ISBN-13: 978-3442372799
Originaltitel: Coming up next
Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3,2 cm

Leseprobe
Quelle: buecher.de  *klick*


Die Geschichte...
Katie Fisher, die Queen des britischen Frühstücksfernsehens, wird Knall auf Fall gekündigt. Anscheinend scheinen ihr schwarzer Humor, ihre spitze Zunge und ihr zunehmendes Alter beim Publikum nicht mehr so gut anzukommen - und als wäre das nicht schon schlimm genug, bekommt auch noch die jüngere, dümmliche Keera ihren Job. Das zieht der Moderatorin den Boden unter den Füßen weg und so gönnt sie sich erst mal Urlaub und gibt sich dem Alkohol hin, was natürlich von den Fotografen nicht weiterhin von einem Fettnäpfchen ins andere tritt und noch immer nicht weiß, wie sie die unbemerkt bleibt. Deshalb flüchtet sich die arbeitslose Moderatorin zu ihren Eltern, wo sie weiter von einem Fettnäpfen ins nächste tritt...

Meine Meinung:
"Der Frühstückskrieg" habe ich als Mängelexemplar erworben und es wäre besser gewesen, ich hätte die Finger davon gelassen. Denn schon des Öfteren hatte ich "Probleme" mit englischen Autoren bzw. deren Humor & Schreibstil. Und auch mit diesem Roman von Penny Smith kann ich wenig anfangen und weiß echt nicht, was dieses Machtwerk in den Top 10 der englischen Bestsellerlisten macht...

Katie Fisher ist schätzungsweise Anfang bis Mitte 40 und seit Jahren eine gefeierte Moderatorin im Frühstücksfernsehen. Doch plötzlich sind für Katie die Tage des glitzernden Fernsehlebens gezählt und sie wird durch eine jüngere, hübschere Kollegin ersetzt. Das nagt natürlich am Selbstbewusstsein und so ertränkt die spitzzüngige Frau ihre Probleme im Alkohol, was einige Schwierigkeiten nach sich zieht...

Die mitwirkenden Protagonisten, allen voran Kathy, wirken eindimensional und recht oberflächlich. Kathy entpuppt sich als Enttäuschung, denn die Gute säuft nach ihrer Kündigung wie ein Loch und ihr Alkoholproblem wird von allen nur milde belächelt - welche Botschaft will uns diese Story, die aus der Sicht von Katie erzählt wird, vermitteln??? Etwa, dass sich alle Schwierigkeiten durch "Drogenkonsum" auflösen und man sich selbst bemitleiden soll? Schade, denn mein Wunsch wäre eine toughe Hauptperson gewesen, die andere Wege beschreitet und am Ende als Siegerin hervorgeht...

Eigentlich hätte diese Geschichte, gespickt mit Lügen & Intrigen, viel Potential, dennoch ist die Umsetzung in die Hose gegangen. Vollkommen klischeehaft und langatmig plätschert die Handlung von "Der Frühstückskrieg" dahin. Nach dem Titel hatte ich mir ein paar fiese Rachepläne und mehr über das aufregende Leben hinter den (Fernseh-)Kulissen vorgestellt, doch nicht mal das hat Penny Smith hinbekommen - dabei sollte das doch die leichteste Übung der Autorin sein, wenn man bedenkt, dass sie selbst Moderatorin einer Frühstückssendung ist. Der Handlungsverlauf, die Hauptperson und der zähflüssige Schreibstil sind für mich eine Enttäuschung auf der ganzen Linie.

FAZIT:
In Zukunft werde ich lieber die Finger von Mängelexemplaren lassen, denn ich kann weder mit der einfallslosen Geschichte, noch mit der schrecklichen Hauptperson oder mit der schwerfälligen Schreibweise etwas anfangen. Für ein paar Lacher sind Katies Fettnäpfchen zwar gut, aber das war's dann auch schon. "Der Frühstückskrieg" suggeriert locker-leichte, humorvolle Lesekost, doch mich konnte dieser deprimierende Roman nicht überzeugen. So gibt es von meiner Seite nur 1 (von 5) Punkt.

Mittwoch, 7. September 2011

[REZENSION] "Die Chaos-Hochzeit"

Cover
Die Autorin
Carmen Reid ist Schriftstellerin und Journalistin. All ihre Romane sind innerhalb kürzester Zeit auf den englischen Bestsellerlisten gelandet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Schottland.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 396 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Mai 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426626195
ISBN-13: 978-3426626191
Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 3,4 cm

Leseprobe
leider keine gefunden



Die Geschichte...
Eves Leben ist eigentlich kompliziert genug, denn neben einem Vollzeitjob als Bewährungshelferin für jugendliche Straftäter hat sie 4 Kinder im Alter von 2 bis 22, eine Wohnung samt wunderschönem Garten sowie einen vollgepackten Terminplan, in dem sie auch noch Yogaunterricht und Schäferstündchen mit dem süßen Nachbarn unterzubringen versucht.  Und als wäre das nicht schon genug, erzählt ihr Tom, ihr 20-jähriger Sohn, dass er Vater wird und seine schwangere Freundin heiraten will. Chaos pur für Eve...

Meine Meinung:
"Die Chaos-Hochzeit" habe ich im Rahmen der Farbsonnen-Challenge gelesen und nun weiß ich auch, warum das Buch so lange vor sich hingedümpelt ist. Denn eine Glanzleistung hat die Autorin mit diesem Werk aus dem Jahr 2004 nicht hingelegt.

Protagonistin Eve Leigh, geborene Gardiner, wohnhaft in London  ist mit ihren 42 Jahren noch immer eine wunderschöne gertenschlanke Blondine, der auch pinkfarbene Strähnchen im Haar und Teenieklamotten toll stehen. Neben 1 ausfüllenden Job, 4 Kindern , 2 Ex-Männern, 2 Katzen,  1 Wohnung, 1 traumhaften Garten hat sie auch noch genug Zeit, um sich 1 sexy Lover zu halten und ihre inneren & äußeren Werte zu pflegen.  Geht´s noch unglaubwürdiger?!? Ich glaube nicht...

Eigentlich sollte der Roman eher "Eves Leben"  heißen, denn um die titelgebende Hochzeit dreht sich der kleinste Teil der Handlung. Der größte Teil handelt nämlich von Eves Lebensgeschichte - die Hauptperson erzählt uns von ihrer ersten Ehe, wie sie von ihrem 1. Mann Dennis verlassen wurde und mit 2 kleinen Kindern (Denny und Tom) allein dagestanden ist.  Später hat sie ihr Leben in die Hand genommen, Joseph lieben gelernt und mit ihm Anna, 9 und Robbie 2 bekommen. Wie gesagt, 95% des Romans handelt von Eve, die mir mit ihrer ach so perfekten Art à la "ich schaffe alles, komme was wolle" gewaltig auf die Nerven gegangen ist.

Vorwiegend werden die Begebenheiten aus der Sicht von Eve erzählt, aber auch andere Familienmitglieder schildern ihre Eindrücke aus der jeweiligen Perspektive. Dabei wechseln sich Vergangenheit und Gegenwart ab.  Durch die ausführlichen Beschreibungen, gepaart mit Vorhersehbarkeit & Unglaubwürdigkeit  wird das Lesen dieses Frauenromans zu einer zähen Angelegenheit.  Der Schreibstil macht es ebenfalls nicht besser und kommt äußerst langatmig daher.

FAZIT:
Klare Themenverfehlung, denn eine Chaos-Hochzeit  samt dem ganzen Drumherum kann man hier mit der Lupe suchen - ebenso wie eine locker-leichte Handlung, interessante Charaktere oder humorvolle Unterhaltung. All das findet sich hier leider nicht, weshalb ich nur 1 (von 5) Punkt vergeben kann.


Dienstag, 30. August 2011

[REZENSION] "Gefangen in der Wildnis"

Cover

Die Autorin
Sandra Brown arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem ersten Romanauf Anhieb einen großen Erfolg landete. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1 (2004)
Sprache: Deutsch ISBN-10: 3899411536
ISBN-13: 978-899411539
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 2,8 cm

Leseprobe
leider keine gefunden


Die Geschichte...
Mitten in der kanadischen Wildnis stürzt ein kleines Flugzeug ab und die einzigen Überlebenden sind die attraktive Maklerin Rusty Carlson und der smarte Rancher Cooper Landry. Das ungleiche Paar kämpft sich trotz Rustys Beinverletzung durch das unwegsame Gebiet und nach 2 Tagen treffen sie auf 2 verwilderte Männer, die ihnen helfen wollen und sie in ihre primitive Hütte mitten in der Wildnis mitnehmen. Doch als Cooper sieht, wie die Männer  (Vater und Sohn) die bildschöne Rusty ansehen, schwant ihm nichts Gutes...
**Achtung SPOILER** Zum Lesen bitte Text markieren
Und es stellt sich heraus, dass Cooper recht hat. Während ihn der Sohn ausschalten will, macht sich der Vater an Rusty heran  - gottseidank kommt der ehemalige Vietnamsoldat noch rechtzeitig zurück, um sie zu retten, wofür ihm Rusty dankbar ist. Und von da an entwickelt sich ihre "Liebesbeziehung " rasant...

Meine Meinung:
Inhaltlich erinnert mich das Buch stark an "Danger-Gefahr" von Linda Howard, obwohl Sandra Brown ihre Geschichte zuerst geschrieben hat. Als Kulisse für diesen abenteurlichen Liebesroman dienen die Wälder Kanadas, wobei die Handlungdauer ca. 1 Woche umfasst.

Die 27-jährige Rusty Carlson stammt aus einer wohlhabenden Familie und ist eine erfolgreiche Immobilienmaklerin. Die wunderschöne rothaarige Singlefrau wohnt in Beverly Hills und wirkt sehr oberflächlich und egoistisch. Dagegen ist der gutaussehende Cooper Landry, ein Vietnamveteran, das komplette Gegenteil. Der Ranchbesitzer benimmt sich in Rustys Augen allerdings ungehobelt und rüpelhaft. Gemeinsam teilen sie ihr Schicksal und müssen miteinander auskommen, um in der Wildnis zu überleben. Die Protagonisten wurden sehr klischeehaft und eindimensional dargestellt.

Nach dem Motto "Naturbursche trifft auf Karrierefrau" prallen hier zwei Welten aufeinander... Warum müssen die Romanhelden immer so wunderschön und supertoll sein? Mir sind Charaktere mit Fehlern, Ecken & Kanten viel lieber, aber das bekommen wir hier leider nicht vorgesetzt. :( Die Idee zu diesem Roman ist nicht neu und wurde auch nicht besonders gut bzw. unglaubwürdig umgesetzt. Die ganze Geschichte wirkt vorhersehbar und oftmals sehr schnulzig, was mir überhaupt nicht liegt.

Die Geschehnisse werden hauptsächlich aus Rustys Sicht geschildert, aber auch Cooper teilt uns seine Gedanken und Gefühle mit. Sandra Browns flüssiger Schreibstil mutet in diesem Roman sehr schmalzig an und die Dialoge triefen vor Kitsch wie Honig auf ein Brot. *würg*

Zum Beispiel: "Sie (Rusty) sehnte sich danach, sie (ihre Finger) einfach fallen zu lassen und die Finger in sein Haar zu schieben." ODER "Cooper zog seine Hand zurück, so schuldig wie Adam, der von der verbotenen Frucht gekostet hatte".
FAZIT:
"Gefangen in der Wildnis" ist eins von Sandra Browns früheren Werken, in der sie den schnulzigen Schreibstil bis zum Anschlag ausgereizt hat. Die Handlung strotzt vor lauter Klischees und Vorhersehbarkeit, was diesen Liebesroman mit abenteuerlichen Elementen zu keinem Leseerlebnis macht. Dafür kann ich nur 1 (von 5) Punkt vergeben.


Mittwoch, 23. Februar 2011

[REZENSION] "Schlafen bei Licht"

Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich recht herzlich beim Autor und dem Mohland Verlag!

Cover
Der Autor
Wolfgang A. Gogolin, Jahrgang 1957 und von Beruf Rechtspfleger, lebt in seiner Heimatstadt Hamburg, wo er auch zehn Jahre lang als Standesbeamter arbeitete. 2002 wurde er geheiratet. Neben einigen Dutzend Veröffentlichungen in Zeitschriften/Anthologien bisher 6 Bücher. Gogolin ist Gründungsmitglied der Literatengruppe Wortwerk-Hamburg und Veranstalter der monatlichen ,Spät-Lese' im Hamburger Kulturpunkt im Barmbek°Basch.

Produktinformation
Link zu Amazon
Broschiert: 140 Seiten
Verlag: Mohland Verlag (10. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866751451 / ISBN-13: 978-3866751453
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14,4 x 1 cm


Leseprobe
Quelle: sbl.goxpower.de  *Kostprobe gefällig?*

Die Geschichte...
Quelle - nach unten scrollen

Das Leben von Torsten Burmester verlief bisher nicht in perfekten, aber doch sehr geordneten Bahnen. Regelmäßig versieht er als Hamburger Beamter seinen Dienst, hat eine kleine Wohnung und eine auf ihre Karriere bedachte Freundin namens Silke. Unvorhergesehenes ist nicht vorgesehen.

Als Torsten einen Unfall hat und im Krankenhaus liegt, beginnt sich sein Leben grundlegend zu ändern. Nachdem ihn Silke verlässt, ist er plötzlich Single und denkt neu über sich nach. Unterstützung in dieser Situation erhält er von seinem Freund Mark, der als vermeintlicher Frauenheld und tatsächlicher Autolackierer viele Dinge so ganz anders betrachtet als Torsten. Aber gerade das hilft ihm, nach dramatischen Zwischenfällen seinen eigenen Weg klarer zu sehen und sich vielleicht einer neuen Liebe zu öffnen.

Meine Meinung:
Nach dem Lesen der Kurzbeschreibung dachte ich an eine interessante Geschichte. Warum dann alles anders gekommen ist, könnt ihr gleich lesen...

Torsten Burmester liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Der Hamburger Beamte wird im Krankenhaus von seiner Freundin Silke verlassen, da die Beiden sehr unterschiedlich sind: Silke ist eine kunstbeflissene quirrlige Frau, die gern Kultururlaube macht, während Torsten lieber Pauschalurlaub auf Mallorca macht und das ist, was Silke einen Spießer nennt. Jedenfalls wünscht sich der Oberinspektor (bei der Finanzbehörde) sehnlichst eine Frau an seiner Seite und versucht alles Mögliche, um seinem Traum näher zu kommen.

Hilfe bekommt Burmester dabei von seinem besten Freund Mark, der als Autolackierer bei Opel arbeitet und ein Prolet ist, wie er im Buche steht. Obwohl Mark verheirateter Familienvater ist, sieht er jedem Rock hinterher, nennt seine Frau "Mutti" und lässt gern frauenfeindliche Sprüche vom Stapel. Die "Fisch-sucht-Fahrrad-Party" verläuft zwar nicht wie geplant, aber inzwischen hat Torsten sowieso ein Auge auf die hübsche Krankenschwester Anja geworfen und bittet sie um eine Verabredung. Und dann gibt es auch noch Torstens Trauma und den Grund dafür, warum er nicht ohne Licht schlafen kann....

Die o.a. Kurzbeschreibung ist etwas irreführend und wahrscheinlich hätte ich mich sonst gar nicht darauf eingelassen. Denn es geht nicht wirklich darum, neue Wege zu beschreiten, sondern einzig und allein um das Liebesleben des Finanzbehörden-Oberinspektors, welches auch aus seiner Sicht beschrieben wird.

Und die Protagonisten lassen kein einziges Klischee aus:
Torsten sieht fast aus wie Brad Pitt, ist der Inbegriff des deutschen Beamten und lässt sich in seinem Alter (auf das übrigens nicht näher eingegangen wird, aber ich schätze mal zwischen Mitte 30 bis Mitte 40) noch die Wäsche von seiner Mutter machen. An der aufgeschlossenen Silke lässt er kein gutes Haar und wendet sich in Sachen Liebesdingen gleich Anja zu, die ihrerseits mit schwierigen privaten Verhältnissen und Problemen aufwartet. Und dann gibt es noch den biertrinkenden Lackierer Mark, der Frauen als Ischen bezeichnet und immer einen chauvihaften Spruch auf den Lippen hat. :0
Selten hatte ich es mit so eindimensionalen und klischeehaften Charakteren zu tun wie in "Schlafen mit Licht". :(

Gottseidank umfasst dieses Werk nur 137 Seiten, die sich trotz der flachen, teilweise absurden Handlung schnell lesen lassen. Das titelgebende Trauma, mit dem Torsten zu kämpfen hat, wurde nur am Rande erwähnt. Schade, denn vielleicht hätte dessen Bekämpfung etwas an Tiefe verliehen.

Zu guter Letzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich weder mit den Charakteren, noch mit dem vorherrschenden Humor identifizieren kann. Schade, denn aus der Grundidee hätte sich sicher mehr machen lassen.

FAZIT:
Ich hoffe nur, dass mir der Autor die schlechte Bewertung nachsieht, aber "Schlafen bei Licht" konnte mich leider nicht überzeugen. Deshalb gibt es dafür nur 1 (von 5) Punkt(e).