Mittwoch, 29. Oktober 2014

[MINI-REZENSION] "Soul Beach. Salziger Tod" (Band 3)

Cover
Quelle: Loewe Verlag
Die Autorin
Ursprünglich arbeitete Kate Harrison beim britischen Fernsehen. Nachdem sie bereits sehr erfolgreich Romane für Erwachsene veröffentlichte, erscheint nun mit Soul Beach – Frostiges Paradies ihr erstes Jugendbuch. Abgesehen vom Bücherschreiben liest sie sehr gerne, liebt Backen, Singen, die Küste und Bastelkram. Wenn sie nicht gerade in Spanien am Strand liegt, lebt sie in Brighton.

*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Loewe (14. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 378557388X / ISBN-13: 978-3785573884
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Originaltitel: Vigil 3
Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,6 x 4,2 cm


Leseprobe
Quelle: Loewe Verlag  *lies mich*
 

 
Alle, die diese Trilogie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Bereits seit über einem Jahr sucht Alice Forster verzweifelt nach dem Mörder ihrer talentierten Schwester Meggie, die wegen ihres ungelösten Mordfalles noch immer am Soul Beach -einem malerischen Warteplatz für Teenager mit ungeklärter Todesursache. Vieles hat sich am Soul Beach verändert, denn Triti und Javier haben ihren Frieden gefunden und den Strand verlassen und genau das wünscht sich Alice auch für ihre tote Schwester. Mit Hilfe des Computerexperten Lewis sucht Alice weiter beharrlich nach einer Lösung und gerät erneut in das Visier von Meggies Mörder...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da mir bereits die ersten beiden Soul Beach-Bände gut gefallen haben, musste ich natürlich unbedingt auch das Ende lesen.

Reihe: 3. und letzter Band der Soul Beach-Trilogie

Handlungsschauplätze: In der Realität spielt sich die Geschichte in London ab und steuert sogar Thailand an, die Internetseite www.soulbeach.org führt uns an den Strand von Soul Beach, der nur von jungen und schönen Menschen bevölkert wird. Die überwältigende Welt von Soul Beach nimmt einen gefangen und wartet mit äußerst lebendigen Schauplatzbeschreibungen auf, ebenso gelungen sind auch die wundervollen Beschreibungen der realen Welt.


 Handlungsdauer: Nach dem Prolog beginnt die Geschichte am letzten Schultag vor den Sommerferien im Jahr 2013 und dauert mehrere Wochen.

Hauptperson: Die 17-jährige Alice Forster trauert noch immer um ihre Schwester Megan, die am 10.05.2012 ermordet wurde. Die hübsche Schülerin macht inzwischen den Führerschein und kann als einzige lebende Person den Strand von Soul Beach besuchen. Da Meggies Tod noch immer nicht aufgeklärt wurde, hängt sie am Soul Beach fest und auch die virtuelle Welt bleibt von Veränderungen nicht verschont. Und Alice weiß nicht ganz genau, wem sie trauen kann... Alice ist eine sympathische Protagonistin mit Facetten, Ecken & Kanten, die inzwischen etwas erwachsener wirkt, obwohl ich noch immer nicht alle ihrer Handlungen nachvollziehen konnte.

Nebenfiguren: In der Realität treffen wir erneut auf Alice beste Freundin Cara (die immer für sie da ist), den Computer-Nerd Lewis (der inzwischen zu einem guten Freund geworden ist und Alice bei der Mördersuche hilft) und auf Megans Freunde Adrian und Sahara (die ein Paar sind und verdächtig oft Alices Nähe suchen), auf soulbeach.org warten neben Alices älterer Schwester (die 19-jährige Meggie Forster war vor ihrem Tod der Star einer Castingshow) auch noch der attraktive Millionenerbe Danny (zu dem sich Alice hingezogen fühlt), Alices Freund Tim (dessen Tod ebenfalls ungeklärt ist) und der weibliche Barkeeper Sam  auf Alice. Die Nebencharaktere sind interessante Persönlichkeiten und fügen sich gut in die Handlung ein, nur mit Alices alten Freunden werde ich nicht richtig warm.
 
Romanidee: Originelle Romanidee (einen virtuellen Strand mit jungen, toten und wunderschönen Menschen zu besiedeln, die das Paradies nur verlassen können, wenn Alice das Rätsel um ihren Tod löst, so wie im 1. Band bei Triti und im 2. Band bei Javier), die einige Mystery-Elemente beinhaltet und wunderbar umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Alice schildert die temporeichen Begebenheiten größtenteils aus ihrer Sicht und gewährt uns einen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Dadurch fühlt, fiebert und leidet man schnell mit der liebenswerten Hauptperson mit. Zwischendurch erzählt der Mörder von Meggie, was ihn bewegt und sorgt dadurch für zusätzliche Spannung.

Handlung: "Salziger Tod" birgt eine spannungsgeladene und abenteuerliche Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen, Irrwegen,  Überraschungen & ein wenig Romantik sowie klitzekleine Längen und ausgeschmückte Schilderungen. Die Auflösung hatte ich mir noch einen Tick spektakulärer vorgestellt, aber trotzdem hat mich der Schluss zufriedengestellt, auch wenn ich mir mehr Erklärungen über Soul Beach und den Täter gewünscht hätte.

Schreibstil & Co:  Der 3. Soul Beach-Band wird durch den fesselnden Schreibstil von Kate Harrison gepaart mit unterhaltsamen Dialogen, einer angenehmen Sprache und kurzen Kapiteln abgerundet.
 
FAZIT:
In "Soul Beach. Salziger Tod" geht die Suche nach Meggies Mörder in die letzte Runde. Das Trilogie-Finale hat mir dank des reizvollen Plots samt anschaulich beschriebenen Schauplatzbeschreibungen, der leicht mysteriösen Atmosphäre und des packenden Schreibstils einige unterhaltsame Lesestunden geschenkt. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat Kate Harrison ein gelungenes Ende erschaffen, weshalb "Soul Beach. Salziger Tod" von mir beeindruckende 4 (von 5) Punkte erhält.
 

 

Kommentare:

  1. Hallöchen :)
    Ich habe deine Rezension zu diesem Buch mal in meiner Rezension verlinkt. :) Ich hoffe, das ist okay für dich! :D
    Dein Blog gefällt mir gut, vor allem die Farbe :D
    Herrlich!

    Liebst, Lotta

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    1. Hallo Lotta,

      danke für deinen Besuch und deinen netten Kommentar.
      Natürlich freue ich mich über die Verlinkung und werde deinem Blog bald einen Besuch abstatten.

      Liebe Grüße
      Sabine

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Ich freue mich sehr über (ernstgemeinte) Kommentare zu meinen Posts. Immer heraus mit eurer Meinung...

Büchersüchtige Grüße,
Sabine