Mittwoch, 10. Juli 2013

[MINI-REZENSION] "Das Lied der Träumerin"

Cover
Die Autorin
Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Ihre Kinderbuchreihen um Liliane Susewind und die Elfe Hummelbi sind riesige Erfolge. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter Mailena in Wuppertal.
 
*Produktinformation*
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (13. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596188253
ISBN-13: 978-3596188253
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3 cm

Leseprobe
Quelle: Fischer Verlage  *lies mich*

 
Die Geschichte...
Nach dem Tod ihres geliebten Vaters beschließt die 18-jährige Jana, dass sie die Schule abbrechen und stattdessen ins Ausland reisen möchte. Genauer gesagt nach London, wo laut ihrem Vater, der Brite war, Träume wahr werden. Und Jana, die in England ihren zweiten Vornamen Angelia verwendet, hat einen großen Traum: Sie möchte unbedingt Musik machen und verfolgt diesen Weg unerbittlich...

Meine kurze Meinung:
Kauf-/Lesegrund: Um dieses Buch bin schon lange rumgeschlichen und hab es mir dann endlich mit diesem hübschen Cover gekauft, außerdem interessiert mich das Thema Musik sehr.

Reihe: Nein, Einzelband
 
Handlungsschauplatz: vorwiegend London, England
 
Handlungsdauer: Die Story beginnt im Jänner und umspannt ein paar Monate.

Besonderheit: Jedes Kapitel beginnt mit einem passenden Zitat - außerdem werden im Roman Songs wie "Scarborough Fair" von Simon and Garfunkel, "Don't stop me now" von Queen und Bücher wie z.B. "Der Alchimist" von Paulo Coelho erwähnt.
 
Hauptperson: Jana Angelia Fortis ist 18, hübsch, sehr talentiert. Die Liebe zur Musik und die Kunst zu Träumen hat ihr kürzlich verstorbener Vater an seine Tochter weitergegeben. Doch ihr Vater hat seine Träume zugunsten eines bürgerlichen Lebens an der Seite seiner Frau Erika und seiner Tochter aufgegeben - und so möchte Jana Angelia nicht enden...  Angelia, wie sich Jana in England nennt, muss man wegen ihrer überschäumenden Art und ihrer Liebe zur Musik einfach mögen. Die junge Protagonistin überzeugt mit vielen Facetten, Ecken & Kanten und macht eine beachtliche Weiterentwicklung durch.

Nebenfiguren: In London wohnt sie bei den Brüdern Amos. Joshua Amos macht eine Tanzausbildung und ist ein Traum von Mann, weshalb sich Angelia in ihn verliebt. Jeremy Amos, der Bruder von Josh, wirkt trotz seiner Attraktivität ein wenig düster und ist nicht sehr freundlich zu der neuen Mitbewohnerin. Auch die Nebencharaktere sind interessante Persönlichkeiten.

Romanidee: Wunderbare Grundidee (Angelias Wunsch, mit ihrer Musik erfolgreich zu sein und die Menschen damit zu berühren), die hervorragend umgesetzt wurde und anderen Menschen Mut macht, seine Träume auszuleben.

Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Angelia schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrer Sicht und gewährt dabei einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt, weshalb man die sympathische Hauptperson schnell ins Herz schließt, mit ihr fühlt & leidet.

Handlung: Interessante & abwechslungsreiche Geschichte mit  überraschenden Wendungen, vielen amüsanten, aber auch einigen ernsten Passagen. Auch wenn ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, so hat mich "Das Lied der Träumerin" doch sehr berührt und nachdenklich gemacht. Denn wie leicht gibt man seine Träume und eine ungewisse Zukunft für ein sicheres Leben auf?

Schreibstil & Co:  Die sensible, ausdrucksvolle Schreibweise mit abwechslungsreichen Dialogen sowie eine wunderschön bildhafte Sprache runden die Geschichte ab, weshalb man die 400 Seiten rasend schnell durch hat.
 
FAZIT:
"Das Lied der Träumerin" macht süchtig, denn es liest sich dank des reizvollen Plots und der emotionsgeladenen Schreibweise quasi von selbst. Ebenso wie die liebenswerte Hauptperson weiß man als Leser nicht, was die Musikerin in London erwartet und ob sich dort ihr Traum einer professionellen Musikkarriere erfüllen wird. Da ich an diesem Roman nichts zu bemängeln habe, gibt es dafür traumhafte 5 (von 5) Punkte.
 
 
 

Kommentare:

  1. Eine sehr schöne Rezension. Mich selbst interessiert Musik nicht so sehr, aber ich werde mir das Buch genauer ansehen, wenn dir es so gut gefallen hat! :)

    Vielleicht schaust du, wenn du Lust hast, mal bei mir vorbei? Ich würde mich sehr freuen :)
    http://good-books-never-end.blogspot.de/

    Alles Liebe, Jule

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    1. Dankeschön, Jule.
      Ich singe leidenschaftlich gern (in einem Chor und manchmal Solo) und finde, dass auch "Nicht-Musiker" an diesem Buch ihre Freude haben werden.

      Liebe Grüße von
      Sabine

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  2. Das klingt wirklich toll. Könnte was für mich sein. Habe vor deiner Rezi noch gar nichts von dem Buch gehört. Vielen Dank für den Tipp!

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Ich freue mich sehr über (ernstgemeinte) Kommentare zu meinen Posts. Immer heraus mit eurer Meinung...

Büchersüchtige Grüße,
Sabine