Samstag, 28. Juli 2012

[FRAGE ZUM TAGE] Bin ich zu anspruchsvoll?

Hallo meine Lieben!

LeserInnen meines Blogs werden gesehen haben, dass der Juli mit Flops in Buchform gepflastert ist. Natürlich ist es (zumindest bei mir) so, dass bei gewissen Büchern und/oder Autoren die Erwartungshaltung recht hoch ist und man deshalb auch schnell enttäuscht werden kann. An viele Bücher gehe ich auch unvoreingenommen heran und bin oft angenehm überrascht...

Doch in diesem Monat ist echt der Wurm drin, denn vor so vielen "Abbrüchen" komme ich fast nicht mehr dazu, ein Buch ganz zu lesen. Vielleicht sollte ich doch keine Mängelexemplare mehr kaufen (das sind meistens Reinfälle) und mehr auf mein Bauchgefühl hören, das ich hin und wieder beim Buchkauf ignoriere (so wie z.B. bei "Engelskuss").

Mir ist allerdings auch schon der Gedanke gekommen, dass mit dem Alter ;-) und den vielen gelesenen Büchern mein Anspruch steigt. Denn vor 15 und mehr Jahren konnte ich mich z.B. über Bücher von Hera Lind oder Nora Roberts amüsieren und jetzt mag ich diese Schnulzen nicht mal mehr in die Hand nehmen...



Und nun, aus gegebenem Anlass, meine Frage: Schraube ich meine Erwartungen an Bücher zu hoch? Wart ihr schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie seht ihr das?   




Kommentare:

  1. Ich weiß genau, was du meinst :) Mir geht es besonders bei Thrillern so. Ich liebe sie, aber gefühlt werden die meisten immer schlechter oder meine Erwartungen sind gestiegen. Deshalb bin ich ganz froh, dass ich in den letzten 2 Jahren auch sehr auf Jugend(fantasy) und Dystopien umgestiegen bin. Das ist neu und erfrischen.

    LG Claudia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Claudia,

      bin ich froh, dass es mir nicht allein so geht. Jugendbücher, Fantasy und Dystopien lese ich ja auch gern, denn ich liebe Abwechslung. ;-)

      LG
      Sabine

      Löschen
  2. Im Prinzip, finde ich, ist es nichts Schlechtes anspruchsvoll zu sein und ein Buch dementsprechend auch zu bewerten.
    Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl das du ein Buch zu schnell verurteilst. Meiner Meinung nach ist es irgendwie nicht angemessen ein Buch mit einer Rezension zu bewerten, wenn man es nicht zu Ende gelesen hat und also auch nicht weiß, was noch kommen wird. Vor allem da das Empfinden, ob ein Buch gut oder schlecht ist, stark von der eigenen Laune abhängig ist. Wenn ich zum Beispiel gerade überhaupt keine Lust auf Jugendliteratur habe, würde ich auch ein sehr sehr gutes Buch als schlecht abstempeln.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Rosa,

      ich mache mir einen Abbruch nicht leicht und bin selbst erschüttert, wie viele Bücher es im Juli geworden sind. Ich erhebe mit meinen Flop-Bewertungen auch keinen Anspruch auf eine vollständige Rezension, sondern zeige nur auf, weshalb ich das Buch beiseite gelegt habe. Welches Buch ich wann lese, entscheide ich aus dem Bauch heraus und fahre damit meistens gut.

      LG
      Sabine

      Löschen
  3. Wir werden definitiv anspruchsvoller!! Ich merke das selbst immer wieder, gerade bei Büchern die in der Presse/ Internet ... extrem gehypt werden. Diese "Musthave"-Bücher die dann JEDER liest, das ist meist so gar nicht meins.
    Und bei manchen Autoren, von denen ich schon ein paar Bücher gelesen habe, ist meine Erwartungshaltung extrem hoch und manchmal wird man dann eben enttäuscht!!

    Lieben Gruß,
    nicki

    P.S: Ich hab diesen Monat einen extrem guten Bücherlauf ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Buchschwester!

      Mit gehypten Büchern habe ich manchmal auch meine Schwierigkeiten und frage mich dann oft, wieso diese Bücher eigentlich Kultstatus erlangt haben... Und ich lese ja auch gern weniger bekannte Bücher, die sich oft als recht gut herausstellen. ;-)

      Mir geht es z.B. bei Sebastian Fitzek so, denn "Der Seelenbrecher" und "Splitter" sind meine absoluten Lieblinge - damit hat er sich die Messlatte selbst recht hoch gehängt, da "Der Augensammler" und "Der Augenjäger" zwar tolle Bücher sind, aber an meine Lieblinge nicht ganz heranreichen...

      Liebste Grüße
      Sabine

      PS: Gratuliere zu deinem tollen Büchermonat.

      Löschen
  4. Ich kann Dich so gut verstehen. Ich habe diesen Monat auch eine Menge abgebrochener Bücher. ZUm Teil hatte ich mich wirklich total drauf gefrut und es waren absolute Wunschbücher. Allerdings auch teilweise schon vor zwei Jahren. Es ist zwar immer wieder Schade aber es lässt sich nicht ändern. Manchmal wenn ich merke eine Buch packt mich nicht schaue ich auf verschiedene Portale um zu sehen ob ich alleine mit meiner Meinung stehe und oft ist es so das es im Durchschnitt schon generell so ist. Bücher unter einer Bewertung von mindestens 3 Sternen haben gar keine Chance mehr bei mir, auch wenn der Autor bekannt und der Klappentext gut ist. Also bin ich vermutlich genauso anspruchsvoll wie Du. Aber das finde ich nicht schlimm. Für fast jedes Buch gibt es Leser und das muss ja nicht immer ich sein ;-)
    Ich habe das ganz stark bei Historischen Romanen, die lese ich mittlerweile so gut wie gar nicht mehr und auch bei Krimis. bei mir auf der Seite sieht man es nur nicht weil ich es nicht mehr drauf schreibe. Möchte ein Buch nicht für alle sichtbar so negativ da stehen lassen, andere mögen es womöglich noch viel lieber wie ich.

    LG Natalie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Verstanden zu werden, tut echt gut. Danke dir, Natalie.
      Gottseidank gibt es für jedes Genre und für jedes Buch Leser, sonst wäre so mancher Autor wahrscheinlich arbeitslos. ;-) Historische Romane sind so gar nicht meins, obwohl ich eigentlich nicht abgeneigt bin, etwas Neues auszuprobieren (sonst wäre ich nicht zu meinen Jugend- und Fantasybüchern gekommen).

      Wenn ich ein Buch schlecht bewerte, heißt das ja noch lang nicht, dass es anderen Lesern nicht gefallen wird. Wie alles hier, spiegeln auch meine Bewertungen/Rezensionen meine ganz persönliche Meinung wieder. Wie bei wahrscheinlich allen Buchbloggern... ;-)

      Liebe Grüße
      Sabine

      Löschen
  5. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

    AntwortenLöschen
  6. Ok, meinen ersten Kommi kannst du löschen, hier noch mal (ohne Verlinkung auf mein sch... Blogger-Profil).

    Zufällig habe ich jetzt, im Juli, auch viele "geht-so-Bücher" und auch einen totalen Flop gehabt. Manchmal ist das eben so, kann man nix machen. Klar, es kann schon sein, dass dein Anspruch steigt, je mehr du liest. Aber das mit Nora Roberts habe ich jetzt mal überhört, denn ich lese auch sehr viel und habe gerade mit NR angefangen und bin begeistert ...!

    Ich denke, wenn man von einem bestimmten Autor oder einem bestimmten Genre viel gelesen hat, ist man dessen irgendwann überdrüssig. Man findet nicht mehr viel Neues, was einen noch begeistern kann. Da hilft meines Erachtens ein totaler Genre-Wechsel. Möglichst viel querbeet lesen. Und auch mal was ganz Neues ausprobieren.

    Bevor ich Mängelexemplare kaufe, google ich mit meinem Smartphone übrigens IMMER vorher die Amazon-Bewertungen.

    Ach ja und ich lese auch, genau wie Claudia schon schrieb, total nach Laune. Wenn ich auf ein Buch gerade keine Lust habe, lese ich es nicht. Das ist ganz wichtig. Wenn ich auf ein Buch gerade mega Lust habe und dann lese und trotzdem feststelle, es gefällt mir nicht, ist das halt Pech. Aber man muss auf das Buch, das man liest, vorher auf jeden Fall richtig Lust haben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo,

      früher habe ich die Bücher von Nora Roberts auch verschlungen, aber irgendwann habe ich lieber andere Sachen als schmalzige Liebesromane gelesen, obwohl ich z.B. ihre Ring-Trilogie oder die Eve Dallas-Krimis noch immer klasse finde.

      Eigentlich lese ich querbeet (z.B. 2 Thriller, danach 1 Fantasyroman, 1 Jugendbuch), aber manchmal soll es einfach nicht sein.

      LG
      Sabine

      Löschen
  7. Ich sehe das wie Rosa, dass du zu früh aufgibst.
    Ich hab in meinem ganzem Leben (gut, ich leb noch nicht so lang, aber ich lies auch ziemlich viel) schon einige schlechte Bücher gelesen. Auch in letzter Zeit habe ich eins gelesen, das so grottenschlecht war, dass es nicht einmal verdient hatte, überhaupt verlegt zu werden. *seufz* Das war zum ersten Mal, dass ich überhaupt in Erwägung gezogen habe, abzubrechen, aber ich habe es dennoch nicht getan. Ich bin bereit, jedem Buch eine Chance zu geben, denn es gibt öfters Fälle, wo das Buch doch noch besser wird. Dieses grauenhafte Buch, das ich letztens gelesen habe, war, hätte man nur das Ende genommen, jetzt dann doch nicht die Hölle.
    Deshalb würde ich an deiner Stelle einfach nicht so früh aufgeben. Dann kannst du deinen Lesern auch eine ausführlichere Rezension und Begründung liefern, warum es das Buch dann doch nicht sein sollte. ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bella, ich habe in meinem Leben schon etliche grausame Bücher gelesen und war bis vor ein paar Jahren geneigt, dem Buch doch noch eine Chance zu geben. Und am Ende habe ich mir dann gedacht: "Warum tust du dir das an? In der Zeit hättest du schon ein "richtig gutes" Buch lesen können." Und genauso halte ich es jetzt.

      Wenn es ein Buch nicht schafft, mich auf den ersten 100 - 130 Seiten zu fesseln, dann wird das Werk meistens auch nicht mehr viel besser. Mir ist einfach meine Lesezeit für solche Bücher zu schade, aber das ist sicher Ansichtssache und es soll auch jeder so halten, wie er/sie mag.

      LG
      Sabine

      Löschen
  8. Dieses Problem kenne ich selbst auch sehr gut und ich hatte diesen Monat auch schon mehrere Bücher, die mich eher enttäuscht haben. Manchmal kommt das eben vor. Das die Erwartungen größer werden, ist bei der vielen Lesererfahrung aber wohl auch normal. Wenn man ein Genre sehr oft liest, dann ist man sowieso anspruchsvoller.

    Mit Mängelexemplaren habe ich in der Regel auch immer schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn ich vom Buch und Autoren noch nie was gehört habe, kaufe ich, nur aufgrund des Klappentexts, keine Bücher mehr. Meist ist es nämlich immer Mist. Oder, wie Bookaddicted geschrieben hat, ich schaue auf dem Handy wie die Bücher durchschnittlich bewertet sind.

    Allgemein lege ich auch viel Wert auf Bewertungen. Wenn die breite Masse das Buch relativ schlecht (unter drei Sternen) bewertet, dann gefällt es mir in der Regel auch nie.

    Ansonsten kommt aber bestimmt auch wieder ein Monat in dem die meisten Bücher super sind. Und wie die anderen auch schon angemerkt haben, immer nur das Lesen auf das man gerade richtig Lust hat.

    Liebe Grüße
    Petzi

    AntwortenLöschen
  9. Es gibt immer mal Monate, in denen es mit den Büchern nicht läuft - hatte ich nach dem Highlightmonat März auch ;) Ich habe festgestellt, dass mich viele Bücher mittlerweile auch lange nicht mehr so begeistern können wie früher. Ich bin kritischer, sehe Dinge enger und gebe eher spärlich richtig gute Bewertungen. Obwohl ich zugeben muss, dass es mir mit Mängelexemplaren auch meistens äußerst mies ergeht :D
    Ich finde es nicht schlimm, wenn man, wie du sagst, anspruchsvoll ist. So kann man sich doch viel mehr über gute Bücher freuen ;)

    AntwortenLöschen
  10. Ich merke bei mir selbst, das ich auch immer anspruchsvoller werde. Ich lese seit der Grundschule und bin jetzt 37 Jahre. In der Zeit gibt es nicht viele Themen, die ich noch nicht gelesen habe. Das man da immer anspruchsvoller wird, finde ich eigentlich normal.

    Ich merke das nicht nur beim Lesen, sondern auch wenn ich andere Rezensionen lese. Bei vielen denke ich mir "Hm, klingt ganz ok ... aber lesen will ich es nicht."

    Und natürlich darfst du Bücher abbrechen und darüber schreiben, so viel und so oft du willst. Es ist deine Lesezeit, dein Hobby, über das du hier bloggst. Du schreibst dazu, warum und auf welcher Seite du das Buch abbrichst und damit passt es für mich.

    Abgesehen davon bezweifle ich, das du ein Buch, das du auf den ersten 200 Seiten völlig bescheuert fandest, plötzlich doch ganz erträglich wird. Zumindest würde mir das nicht passieren.

    AntwortenLöschen
  11. Obwohl ich in meinem recht jungen Leben natürlich nicht so viel gelesen habe wie z.B. du, kann ich verstehen das die Ansprüche steigen. Vieles hat man so schon mal gelesen, oder einfach besser umgesetzt gesehen. Seit ich Rezensionen schreibe, fällt mir auch eher auf was ich mag oder eben nicht (Du hattest vor einer Weile ja auch mal Listen dazu erstellt.)Man wird also kritischer.
    Mängelexemplare kaufe ich nur wenn ich weiß das sie gute Bewertungen haben oder ich den Autor kenne. Kann das allerdings auch nicht vor Ort nachprüfen, weil ich kein Smartphone habe.
    Ich denke als Vielleser ist man einfach anspruchsvoll - wie das auch andere gesagt haben, kann ich nur raten Bücher zu lesen auf die man auch wirklich Lust hat oder ihnen zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Chance zu geben. Die Glimmerfeen (youtube) haben das glaube ich mal ganz treffend gesagt: Jedes Buch hat seine Zeit.

    AntwortenLöschen
  12. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass vor allem, wenn man von einem Genre besonders viele Bücher liest, man schneller gelangweilt sein kann. Bei mir ist es bei einer bestimmten Sorte Krimis so, weil ich über diese meine Abschlussarbeit vom Studium geschrieben habe. So erkenne ich jetzt viel schneller den Aufbau, die Muster und Strategien, die ein Autor angewandt hat. Damit wird der Überraschungseffekt aber auch immer geringer. Ich habe eine Monate lange Pause eingelegt, weil ich nicht mehr genug emotion für diese Sorte Bücher hatte. Heute, wenn ich solch einen Krimi lese, bemerkre ich am Rand schnell meine literaturwissenschaftliche Analyse, aber ich prüfe mich auch immer: macht das Lesen Spaß?
    Vielleicht musst du mal was völlig neues lesen, ein Buch mindestens bis zu zwei Dritteln durchlesen, auch wenns schwerfällt. Und vielleicht musst du vorher überlegen, was du von diesem Buch genau erwartest und warum. Je mehr man liest, desto eher ist eine Idee schon da gewesen. Also muss der Fokus vielleicht mehr auf die Charaktere oder den Sprachstil gelenkt werden.
    Ich lese, auch berufbedingt, sehr viel. Aber richtig miese Bücher kommen mir nur selten unter. Richtig flashen können mich dagegen auch nur wenige. Aber die sind dann Gold wert. Deswegen aber das Mittelmaß nicht lesen? Das wär ja schade um des Lesens willen. Ich finde immer, so lange man unterhalten wird... beinahe jedes Buch hat eigentlich etwas, was schön ist.

    AntwortenLöschen
  13. Mir geht es mitunter ähnlich wie dir. Auch ich habe Phasen, in denen es mir sehr schwer fällt, ein Buch zu finden, welches mir wirklich zusagt. Und es gibt nichts schlimmeres, als sich durch ein Buch zu quälen, das einen nicht fesselt - so ist es jedenfalls bei mir.

    Einerseits denke ich, dass man - wenn man viel liest - mit der Zeit tatsächlich anspruchsvoller wird. Andererseits denke ich, dass die Bücher- und Verlagswelt auch immer schnelllebiger wird und die Risikofreude gegen Null geht. Wie sonst könnte man sich erklären, dass der Markt beim Entstehen eines Hypes ganz schnell mit ähnlichen, teilweise lieblos heruntergeschriebenen Büchern vollgeschmissen wird, um auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen und auch ein Stück von der Torte abzuhaben? Von Individualität ist dann nicht mehr allzuviel zu spüren.

    LG
    Roxann

    AntwortenLöschen
  14. Ich sehe das auch wie Hermia. Warum sich durch nochmal 200 Seiten quälen, wenn man ein Buch nicht gut findet. Das Leben ist zu kurz und es gibt zu viele gute Bücher dafür! Meiner Ansicht nach darf man auch ruhig eine Rezension über abgebrochene Bücher schreiben, da man ja einen Grund hatte das Buch abzubrechen.
    Ich persönlich habe mich bisher nur durch wenige Bücher bis zum Ende gequält und da hätte ich vorher abbrechen sollen. Irgendwann ist einfach der Punkt erreicht, ab dem die eigene Lebenszeit zu schade ist.

    Nun aber zum eigentlichen Thema ;)
    Ich finde nicht, dass du zu anspruchsvoll bist bzw. wenn du es bist, dann bin ich es auch. Bei mir fällt es nur nicht so auf, weil ich meine abgebrochenen Bücher nur selten im Blog erwähne, da ich meist nicht einmal Lust habe mich damit noch soweit zu befassen, dass ich noch Zeit in die Rezi investiere ;)
    Ich denke, dass man automatisch anspruchsvoller im Laufe seines Leselebens wird, weil man einfach weiß, dass es richtig tolle oder auch nur gute Bücher gibt. Früher war ich, glaube ich, weniger kritisch, weil ich einfach noch nicht so viele tolle Bücher gelesen hatte. Da nimmt man das Mittelmaß eher hin.
    Ich glaube außerdem, dass der Buchmarkt immer mehr von schlechten Büchern überschwemmt wird. Es kommen (zumindest gefühlt) immer mehr Bücher heraus und auch immer mehr Bücher landen z. T. schon nach wenigen Monaten in der Ramschkiste bei den Buchhändlern.

    Fazit:
    Alles ist gut, mach so weiter wie bisher. Es gibt viele tolle Bücher und den Rest lassen wir links liegen ;)
    LG
    Yvonne

    AntwortenLöschen
  15. Uns geht es doch allen schonmal so... Manchmal haben wir ganz unerwartet einen super tollen Lesemonat und in andere Monaten ist es halt andersrum. Ich kann das echt gut nachvollziehen. Die Bücher, auf die ich mich manchmal am meisten freue und für die ich dann das meiste Geld ausgebe, sind dann die, die mich am meisten enttäuschen. Dies ging mir beispielsweise diesen Monat mit Forbidden von Tabita Suzuma so... Aber Kopf hoch, vielleicht liest du schon im August wieder ganz tolle Bücher, die die umhauen werden.
    Lieben Gruß und schönen Sonntag,
    Jasmin
    http://jasmins-buecherblog.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  16. Ich denke auch, dass man mit der Zeit anspruchsvoller wird. Das schlimme ist eben, dass viele Bücher eines Genres immer gleich aufgebaut sind. Am Anfang findet man diese Bücher richtig toll und total anders als alles was man bisher gelesen hat...und dann liest man noch mehr Bücher dieses Genres und plötzlich ist wieder alles vorhersehbar und langweilig :( "The Hunger Games" z.B. war die erste Dystopie, die ich gelesen habe und ich war total begeistert. Mittlerweile habe ich schon recht viele Dystopien gelesen und hab momentan schon gar keinen Bock mehr darauf.
    Die schlimmste Phase hatte ich allerdings nachdem ich die ersten 4 Harry Potter Bände gelesen hatte. Da hat mir kein anderes Buch danach gefallen, weil einfach nichts an den Zauber dieser Bücher rangekommen ist. Also kann es auch so sein, dass man einfach kritischer wird, wenn man zuvor ein Buch gelesen hat, dass man für perfekt hält.
    Ich versuche jetzt mehr Genres zu lesen, dann gibt es wenigstens etwas mehr Abwechslung :)
    LG, Katrin

    AntwortenLöschen
  17. Zu anspruchsvoll gibt es glaube ich gar nicht. Aber ich denke auch, dass man mit der Zeit einfach mehr von Büchern erwartet, weil man eben mit vielen vergleichen kann. Daher ist das für mich zwischendurch ganz angenehm, wenn ich mal in anderen Genres rumgucke. Aber die große Liebe sind die Thriller, da wirds aber auch immer schwieriger gute zu finden, da man vieles schon kennt. Aber die Hoffnung nicht aufgeben, es gibt ja gott sei Dank immer mal wieder Bücher, die einen dann doch nochmal umhauen ;)

    AntwortenLöschen
  18. Meine Freizeit ist mir zu wertvoll, um mich mit einem Buch herum zu quälen, dass mich nicht und nicht überzeugen will, oder das einfach zu mühsam zum lesen ist =)

    AntwortenLöschen
  19. Der Buchgeschmack ändert sich eben in den Jahren, daran kann man leider nicht rütteln, doch ich würde das kritische Auge auf jeden Fall beibehalten. Gab es bereits Besseres von diesem Autor? Na dann ist das eben so! Bleib dir treu!
    Lg
    Nina

    AntwortenLöschen
  20. Die Frage habe ich mir vor einigen Jahren auch mal gestellt - übrigens auch nach einer Phase, wo ich eher schlechtere Bücher gelesen hatte. Man denkt ja doch schnell, es liegt an einem selbst ;-)
    Das mit dem Alter kann gut eine Rolle spielen, denn zum einen hat man einfach alles irgendwie schon einmal gelesen und zum anderen ändert sich der eigene Geschmack doch von Zeit zu Zeit. Das merkt man manchmal, wenn man den SuB abgeht und anfängt auszusortieren. Dann fragt man sich, warum in alles in der Welt man sich dieses und jenes Buch mal angeschafft hat. :)
    Ansonsten glaube ich auch, dass es einige wenige Bücher gibt, die man manchmal einfach zur falschen Zeit gelesen hat. Wo man denkt, dass sie einem gefallen hätten, wenn man sie in einer anderen persönlichen Lage (weniger gestresst etc) gelesen hätte.
    Anders bei Hype-Büchern. Da ist die Grunderwartung manchmal schon so hoch, dass das Buch oft gar keine richtige Chance mehr hat.
    Ich bin übrigens auch dafür, Bücher abzubrechen, statt sich durch sie hinduch zu quälen.

    AntwortenLöschen
  21. Ich glaube, die eigenen Erwartungen werden kaum zu hoch werden, dann würde man ja jedes Buch abbrechen. Und natürlich verändert sich das Leseverhalten, der Anspruch etc. im Laufe der Zeit bzw. auch im Laufe der gelesenen Bücher.
    Ich selbst habe leider ein (irrationales) Problem damit, Bücher abzubrechen. Stattdessen quäle ich mich oftmals hindurch und habe dann erst mal gar keine Lust mehr zum Lesen. Aber ich bin daran, das zu ändern, denn eigentlich finde ich ja auch, dass es sich nicht lohnt. Aber wenn es dann wirklich der Fall ist, habe ich trotzdem ein schlechtes Gewissen. Dabei sind manche Bücher (für einen selbst) es einfach nicht wert, gelesen zu werden...

    AntwortenLöschen

Ich freue mich sehr über (ernstgemeinte) Kommentare zu meinen Posts. Immer heraus mit eurer Meinung...

Büchersüchtige Grüße,
Sabine