Montag, 21. November 2011

[FRAGE ZUM TAGE] Klappentexte, die nicht halten, was sie versprechen...

Grüß euch!

Nachdem mir in letzter Zeit ein paar Bücher untergekommen sind, wo Beschreibung & Inhalt nicht zueinander passen, ist mir eine Frage eingefallen, die ich euch gleich stellen werde.



Ich gehöre zu den Menschen, die vor dem Lesen den Klappentext lesen und dann diese Zusammenfassung im Hinterkopf behalten. Und dann ist es schon einige Male vorgekommen, dass diese Inhaltsbeschreibungen entweder viel zu viel verraten (da krieg ich die Krise *lol*), der Klappentext sehr schwammig gehalten wurde oder im schlimmsten Fall die Zusammenfassung mit dem Buchinhalt gar nix zu tun hat. Mich stört so etwas ungemein...
 

Und nun meine Frage an euch:   Ärgert euch das auch so, wenn die Kurzbeschreibungen zu viel/zu wenig verraten?

 


Ist mein "Problem" irrsinnig oder geht es anderen Büchersüchtigen genauso?!?
Auf eure Antworten warte ich, wie immer, sehr gespannt... 



Ein liebesan alle neuen Mitglieder, BesucherInnen & LeserInnen! Es freut mich, dass ihr den Weg in die Büchersüchtig-Welt gefunden habt und hoffe, ihr fühlt euch wohl...

Kommentare:

  1. Der Klappentext ist wirklich sehr wichtig, weil ja davon manchmal der eigentliche Buchkauf abhängt. Deswegen kann ich es nicht leiden, wenn er nicht optimal geschrieben ist. Manchmal lese ich dann ein Buch und denke "Mann! Das hätte man im Klappentext viel besser schreiben können!" - manchmal fragt man sich echt welche Unken diese Texte auf der Rückseite schreiben.

    Das ein Text gar nicht zum Inhalt gepasst hat, hab ich noch nicht erlebt, aber vielleicht dass er ein völlig falsches Bild der Geschichte vermittelt hat. Zum Beispiel wenn ein Mann für eine Frau schwärmt, sich nie was entwickelt hat, im Text aber die Rede von "ihr Liebhaber" ist. Das ist für mich Irreführung.

    Zuviel hat ein Klappentext bei mir noch nicht verraten - ich lass mich manchmal eh gern spoilern, das hält mich nicht vom Lesen ab.

    LG
    Kix

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  2. Also mir ist der Klappentaext auch total wichtig. Ich hasse es auch wenn stellen im klappentext verraten werden, die erst am ende des buches kommen oder das hauptthema überhaupt nicht treffen. Ging mir gerade wieder so bei "Ashes 01 - Brennendes Herz".
    Ich lese auch IMMER den Klappentext bevor ich ein Buch kaufe. Deswegen finde ich es auch so wichtig.
    Achja, da fällt mir ein, ich hasse es auch, wenn Bücher indenen der Klappentext innen steht in Folie sind, sodass man den nicht lesen kann :(

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  3. Mir sind Klappentexte auch wahnsinnig wichtig. Wenn mich der Klappentext schon nicht mitreißt, dann wird das Buch auch nicht gekauft. (Es sei denn, es war eine Empfehlung, klar)

    Was ich aber noch viel schlimmer finde als "schwammige" oder unpassende Klappentexte, ist, wenn hinten auf dem Buch GAR KEINE Zusammenfassung des Buches steht, sondern lediglich die Lobeshymnen irgendwelcher Zeitungen oder Kritiker. Ist ja toll, wenn die Brigitte das Buch "sehr berührend" fand, aber ich würde schon gern wissen, worum es in dem Roman eigentlich geht ...

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  4. Ja, Klappentexte sind total wichtig und zumeist ist er auch entscheidend beim Kauf. Außer ich kenne den Autor/-in oder es ist ne Empfehlung.

    Ärgern tue ich mich jedes Mal, wenn auf der Rückseite schon fast der ganze Inhalt der Story aufgeführt ist und man fast bis zur Mitte lesen muss, um etwas Neues zu erfahren. Oder aber, wenn ein Protagonist so beschrieben wird, als wenn er auch dieses Mal (bei einer Serie) wieder im Vordergrund steht und dabei dann nur ne Nebenrolle einnimmt. Stört mich jetzt persönlich nicht unbedingt, ist aber irgendwie "Vortäuschung falscher Tatsachen" und manche Leser kaufen ja nur wegen einem bestimmten Protagonisten auch den nächsten Band. Ist mir jetzt zuletzt bei "Der Stalker" aufgefallen.

    Mittlerweile bin ich auch ein wenig skeptisch bei den Kommentaren von anderen Autoren oder der Presse geworden, da bin ich auch schon ein paar Mal auf die Nase gefallen und habe mich oft schon gefragt, ob sie das Buch überhaupt gelesen haben.

    LG Isabel

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  5. Huhu Sabine!

    Zu 80% kaufe ich Bücher nach dem "Klappentext-Verfahren" :D Bedeutet, wenn mir dieser zusagt, kaufe ich das Buch einfach mal. Das war bei "Plötzlich Fee" und "Nacht" von Elena Melodia so. Und von beiden Klappentexten war ich ziemlich enttäuscht. Sie haben nicht zu viel verraten oder zu wenig, sondern mich ein wenig in die Irre geführt. Klar, von "Plötzlich Fee" sind viele begeistert gewesen, aber ich hatte etwas anderes erwartet und so enttäuschte mich dann das, was ich gelesen habe. Aber na ja :D Und was "Nacht" betrifft, so ist die Rede von einem Mädchen, welches Schmerzen empfindet, wenn es von anderen Menschen angefasst wird. Das war gar nicht der Fall. Na ja... Jedenfalls mag ich Klappentexte ÜBERHAUPT nicht, die mich in die Irre führe.

    Und die, die zu viel verraten, sind natürlich auch blöd.

    Gott sei Dank kommt das alles eher selten vor, so dass man sich nicht immer ärgert. Aber wenn man sich besonders auf ein Buch freut, so bei mir mit "Plötzlich Fee" & "Nacht", dann ist das natürlich ärgerlich.

    Liebe Grüße! :)
    Saskia

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  6. Mich nervt es auch wenn ein Klappentext sehr schwammig ist und am schlimmsten ist es wenn gespoilert wird.
    Was auch schlimm ist, sind Ausschnitte aus dem Buch, irgendwelche Dialoge die überhaupt nichts über das Buch aussagen. Da bekomme ich regelmäßig die Krise.
    LG Jessi

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  7. Ich kann dir nur zustimmen - ich weiß nicht, wie oft ich mich schon geärgert habe, weil der Klappentext nicht gepasst hat. Einmal verrät der Klappentext viel zu viel und dann warte ich das ganze Buch darauf damit genau das eintritt, was schon verraten wurde und die Spannung im Buch ist aber weg. Oder aber der Klappentext leitet einen total in die Irre und verspricht ganz was anderes und dann ist die Enttäuschung natürlich auch groß.
    Ich glaube ja, dass viele Verlage immer noch unterschätzen, welchen Einfluss Klappentexte wirklich haben und einige haben den Dreh immer noch nicht raus :/
    liebe Grüße

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  8. Ich lese auch immer den Klappentext und habe mich ja das letzte Mal bei "Herzstoß" so geärgert, dass der Klappentext und die Vermarktung wie ein Thriller aufgebaut sind..was ich ja auch von einem Joy Fielding Buch erwarte und dann was ganz anderes drinnen ist! Das nervt mich ungemein! Auch wenn schon 3/4 des Inhaltes preisgegeben wird. Wozu soll ich da noch das Buch lesen?
    Liebe Grüße
    Martina

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  9. Oh, sowas ist total furchtbar! Vor allem wenn der Klappentext so gar nicht zum Inhalt passt.
    Ich denke viele entscheiden nach Klappentext ob sie ein Buch kaufen oder nicht.
    Allerdings ist es mir lieber wenn der Klappentext zu schwammig ist, als wenn er zu viel verrät. Letzteres geht gar nicht!

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  10. Die Kommentare vorher sprechen mir aus dem Munde - immer wieder lese ich einen Klappentext und muss dann im Buch selbst verwirrt feststellen, dass es anders ist. Bei "Im Rausch der Ballnacht" war das so, und bei "Ashes" auch (letzteres ist wohl vielen sauer aufgestoßen ;) ).
    Der Klappentext macht bei mir aber nicht mal 50% der Kaufentscheidung aus. Eher Cover und andere Leserstimmen, außerdem der Titel (ja, ist komisch, ich weiß).
    Zu viel verraten hat mir zum Glück noch nie einer, zumindest erinnere ich mich an keinen.

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  11. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich den Klappentext so gut wie nie komplett lese, sondern meistens nur überfliege/querlese. Ich mag nicht schon vorher wissen was passiert - oft wird für meine Geschmack zu viel verraten.
    Aber wenn noch Empfehlungen von Zeitungen/Autoren/etc. dabei stehen, finde ich das eine gute Entscheidungshilfe, weil, auch, wenn die nicht objektiv sind, doch oft eine grobe Richtung des Romans beschrieben wird, oder sogar ein Vergleich mit einem anderen Buch gemacht wird. Das hift mir dann bei der Kaufentscheidung...
    Liebe Grüße!

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  12. Mh, das ist bei mir schwierig. Ich schaue als erstes auf's Cover. Sollte mich das ansprechen, lese ich den Klappentext. Würde der mich zweifeln lassen oder einfach doof geschrieben, schaue ich nach Rezis oder Leseproben und kaufe es mir dann einen Tag später, wenn mich dann die andere Meinung anspricht oder die Leseprobe. Aber ich muss sagen, es gab auch Empfehlungen, bei denen ich nach dem Lesen eine absolut andere Meinung hatte, als mein Gegenüber und sehr enttäuscht vom Buch war.

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Ich freue mich sehr über (ernstgemeinte) Kommentare zu meinen Posts. Immer heraus mit eurer Meinung...

Büchersüchtige Grüße,
Sabine