Dienstag, 7. Dezember 2010

[LESERUNDE] Weißer Schnee, rotes Blut - 3. Geschichte

"Wenn die Katze ein Pferd wäre, könnte man durch die Bäume reiten" - Zoran Drvenkar

Der Teenager Robbie wird tot im hauseigenen Pool aufgefunden und der ganze Freundeskreis sowie die ganze Nachbarschaft trauert. Auch der Nachbarssohn, ein Freund des toten Jungen...


Sehr eigenartig ist diese Weihnachtsgeschichte von  Zoran Drvenkar, übrigens ein Auszug aus seinem neuesten Roman. Schade, dass der Autor für dieses Buch keine eigene Geschichte geschrieben hat.

Auf 24 Seiten schildert der (namenslose) Freund von Robbie die Geschehnisse rund um den Tod des Jugendlichen. Mich irritiert immer wieder dieses vorkommende DU.

Für´s bessere Verständnis ein kurzer Auszug:
Du spürst ihren Blick. Du spürst wie sie dich fest umschließt, und du willst dich befreien und davonlaufen. Aber du bist erstarrt und kannst dich nicht abwenden.

Die ganze Geschichte ist derart verwirrend geschrieben und dieses "Du" und die Dialoge, die nur mit einem Bindestrich angekündet werden, trägt noch einiges dazu bei.
Außerdem fehlen mir wichtige Details - es kann allerdings sein, dass dieser Geschichtenauszug aus dem Zusammenhang herausgerissen wurde und ich sie deshalb nicht verstehe.

Jedenfalls konnte mich die 3. Weihnachtsgeschichte überhaupt nicht begeistern und so gibt´s nur 1 (von 5) Punkt von mir!


Kommentare:

  1. Hallo Sabine,
    also an dieser Stelle danke ich dir nochmals für die Einladung zur "privaten" Leserunde. Ich finde es total interessant, wie unterschiedlich ein und dieselbe Geschichte von verschiedenen Lesern wahrgenommen werden kann. Das macht ja richtig Spass!!!
    P.S.: Das Spiel geht übrigens diese Woche noch auf Reisen. Die Winterreifen sind montiert und dem Rutschvergnügen steht nix mehr im Wege...
    ganz liebe Grüße
    Sandra

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  2. Hallo Sandra!
    Ich freu mich, dass du mitliest. :)
    Finde es auch erstaunlich, wie unterschiedlich wir auf die jeweiligen Geschichten reagieren. Mir macht es auch großen Spass und hoffe, dass die Geschichten richtig gut werden.

    Danke für "Das Spiel", ich schick dir gern "Der Trakt" zu, dafür bräuchte ich allerdings noch deine Adresse.

    Liebe winterliche Grüße,
    Sabine

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  3. Hallo Sabine,
    ich möchte mich Sandra anschließen und danke sagen das ich mitlesen darf. Es ist für mich auch eine kleine Übung für die Rezi Schreiberei, damit tu ich mich echt schwer..lach.
    Dein Kommentar zu der "DU" Geschichte finde ich sehr treffend. Ich werde gleich versuchen meine Gedanken zusammen zu fassen...gar nicht so einfach diesmal.
    Sorry das ich etwas hinter her hinke....hoffe aber am WE aufholen zu können ..;-))

    Liebe Grüße Andrea

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  4. Meine Lieben, ihr braucht mir nicht zu danken. Bin ja froh, dass ihr mitmacht. *freu*

    Das mit den Rezensionen schreiben wird schon noch, das kommt mit der Zeit. Meine sind ja auch nicht so toll, aber ich arbeite daran. *g*
    Und es geht viel Zeit dafür drauf...

    Lg, Sabine

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  5. Liebe Sabine, ich habe diesen Kurzgeschichtenband auch gelesen (allerdings bevor ich von eurer Leserunde wusste). Ich stimme dir zu, dass Zoran Drvenkar einen etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil hat. Aber trotzdem würde ich dir empfehlen, einmal seinen Thriller "Sorry" zu lesen. Der hatte mir letztes Jahr wirklich richtig gut gefallen! Auch dort wird man mit "Du" angesprochen, aber das fand ich gerade so toll an dem Roman, denn man fühlt sich so, als ob man Teil dieser Geschichte wäre. "Du" liegt noch auf meinem SuB, aber darauf freue ich mich auch schon sehr ;)

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  6. Hallo Kerstin!
    Schade, sonst hättest du auch mitlesen können. Aber vlt. klappt´s bei einer anderen Leserunde.

    Nachdem es "Sorry" in der Bücherei gibt, sollte ich eventuell noch einen Versuch mit Zoran Drvenkar wagen. Und eine Kurzgeschichte und einen Roman kann man sowieso nicht miteinander vergleichen. Ich finde es schwerer, spannende Kurzgeschichten zu schreiben. ;)

    Lg, Sabine

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Ich freue mich sehr über (ernstgemeinte) Kommentare zu meinen Posts. Immer heraus mit eurer Meinung...

Büchersüchtige Grüße,
Sabine