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Mittwoch, 25. März 2015

[MINI-REZENSION] "Nacht der Geister" (Band 5)

Cover
Quelle: Droemer Knaur
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt.

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Knaur TB; Auflage: 1. (1. September 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426500078 / ISBN-13: 978-3426500071
Originaltitel: 
Haunted
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,1 x 18,9 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*



Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Eve Levine  liebt ihre inzwischen 15-jährige Tochter Savannah, die bei der Hexe Paige lebt und kann Savannah nur aus der Ferne beobachten, da sie bereits seit 3 Jahren tot ist. Die Halbdämonin und Hexe der schwarzen Magie hat es satt, ihre Tage in der Geisterwelt ohne Abwechslung und Aufregung zu verbringen. Zum Glück erhält sie von den Parzen (Hüterinnen der paranormalen Ebenen der Geisterwelt) einen Auftrag: Sie soll eine Nixe (wird hier als mächtiger Quasi-Dämon dargestellt, der in die Körper von Frauen schlüpft und ihnen mordlüsternde Gedanken einpflanzt) einfangen, die aus ihrem Geister-Gefängnis ausgebrochen ist. Gemeinsam mit dem Engel Trsiel und dem smarten Magier Kristof Nast (ihrem Seelenverwandten im Leben und im Tod) macht sich Eve auf die gefahrenvolle Suche nach der Nixe, denn als Belohnung winkt ein Amulett, das es Geistern ermöglichen soll, in die Menschenwelt zurückkehren und Eve wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Tochter zu sehen...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da ich wissen wollte, ob mir diese Reihe noch zusagt, habe ich mir ein paar Bücher der Serie vorgenommen und noch einmal gelesen.

Reihe: 4. Band der Woman of the Otherworld-Reihe - einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine moderne magische Welt voller paranormalen Wesen entführt.

Die Welt der Geister: Es gibt verschiedene Dimensionen, in denen sich die Geister bewegen können und die ganz unterschiedlich aussehen. Auch wenn Eve tot ist, kann sie sich in den Geister-Ebenen bewegen, Schmerz verspüren und um Savannah trauern.

Handlungsschauplätz: Die Handlung spielt sich vorwiegend in der reizvoll gestalteten Geisterwelt ab.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog (Frankreich im Jahre 1666) beginnt die Story ca. 2 Jahre nach Ende des Vorgängers und dauert mehrere Wochen.

Hauptperson: Eve Levine ist seit 3 Jahren tot und die Mutter der inzwischen 15-jährigen Savannah, die bei ihrem Vormund, der Hexe Paige Winterbourne aufwächst. Zu Lebzeiten war Eve eine Hexenmeisterin der schwarzen Künste und eine Aspicio-Halbdämonin. Obwohl die hübsche und eigenwillige Eve tot ist, hat sie noch immer mächtige Kräfte und kann sich in den teilweise bizarr anmutenden Geister-Dimensionen bewegen. Die dickköpfige Hexe/Halbdämonin ist eine reizvolle und facettenreiche Protagonistin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und immer wieder für Überraschungen sorgt.

Nebenfiguren: Neben alten Bekannten wie Eves und Kristofs Tochter Savannah Levine (die Junghexe hat für ihr Alter ungewöhnlich mächtige Kräfte), ihr Vormund und Hexe Paige Winterbourne, Paiges Freund und Magier Lucas Cortez und Nekromantin Jamie Vegas treffen wir auf verschiedene paranormale Wesen und Geister. Auch wenn hier erneut unzählige Nebenfiguren Verwendung finden, so sind es durchwegs interessante Charaktere, die sich gut in die Geschichte einfügen.

Romanidee: Diese Buchreihe birgt eine eindrucksvolle Grundidee, die viele Mystery-Elemente sowie frische Einfälle enthält und ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Hier schildert Ich-Erzählerin Eve die temporeichen Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und lässt uns dabei an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben, wodurch man schnell mit dem couragierten Geist mitfühlt. Zwischendurch erfahren wir, welches Unwesen die mörderische Nixe seit Jahrhunderten treibt, was für Abwechslung sorgt.
Genre: Die Woman of the Otherworld-Buchserie enthält die Genrezuordnung "Magischer Thriller", was ganz gut passt, da hier neben Gewalt & Leichen auch häufig übernatürliche Wesen zum Einsatz kommen.


Handlung: "Nacht der Geister" entführt uns in eine interessante Welt voller paranormaler Wesen und Dimensionen und bietet dem Leser eine spannende und abwechslungsreiche Story gepaart mit viel Magie, Abenteuer, Action & ein wenig Romantik sowie mit allerlei Wirrungen und unterhaltsamen Irrwegen. Ab der Hälfte gestaltet sich die Story allerdings ein wenig langatmig und ist für meinen Geschmack teilweise etwas dramatisch geraten.

Schreibstil & Co:  Komplettiert wird der 5. Teil durch die mitreißende Schreibweise von Kelley Armstrong, die unterhaltsamen Wortgefechte und die Kapitel in angenehmer Länge.

FAZIT:
"Nacht der Geister" ist der 5. Band der Woman of the Otherworld-Reihe und zeigt uns diesmal die vielfältige Welt der Geist. Auch wenn mir die Welt der Hexen (in Band 3 und 4) etwas besser gefallen hat, so lässt sich "Nacht der Geister" angesichts der fantasievollen Geschichte samt anschaulichen Schauplatzbeschreibungen, der eigenwilligen Protagonistin Eve und des fesselnden Schreibstils sehr schnell lesen. Wegen kleiner Mankos erhält der 4. Woman of the Otherworld-Band kurzweilige 4 (von 5) Punkte.




Sonntag, 22. März 2015

[MINI-REZENSION] "Pakt der Hexen" (Band 4)


Cover
Quelle: Droemer Knaur
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt.

Format: Kindle Edition / Dateigröße: 786 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (25. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ASIN: B0056A8XMQ


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Da ihr Haus vor 4 Monaten  abgebrannt ist, wohnen Paige, ihr 13-jährigen Mündel Savannah und ihr Magier-Freund Lucas in einer kleinen Wohnung in Portland. Außerdem wurde die Hexe aus dem Zirkel ausgeschlossen, weshalb sie einen neuen Hexenzirkel gründen möchte, was aber gar nicht so einfach ist. Paige lässt sich aber nicht unterkriegen und sich das Leben mit ihren beiden Mitbewohnern eingerichtet. Doch dann wird Paige von Lucas Vater Benicio, einem mächtigen Kabalen-Oberhaupt, um Hilfe gebeten, denn die Tochter eines Kabalen-Angestellten wurde schwer verletzt und Paige soll helfen, den Angriff auf die Junghexe aufzuklären...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da ich wissen wollte, ob mir diese Buchreihe noch zusagt, habe ich mir ein paar Bücher der Serie vorgenommen und noch einmal gelesen.

Reihe: 4. Band der Woman of the Otherworld-Reihe - einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine moderne magische Welt voller paranormalen Wesen entführt.

Die Welt der Hexen & Kabalen: Paige und die Hexen des Zirkels praktizieren weiße Magie und beherrschen relative harmlose Formeln und Zaubertricks. Da Paige aus dem Zirkel ausgeschlossen wurde, versucht sie, einen neuen Hexenclub zu gründen, außerdem lernt sie von Savannah und Lucas immer wieder neue Formeln und Tricks. Außerdem tauchen wir in die Welt der Kabalen (eine Art Magier-Mafia) ein, von denen es mehrere gibt und die wie Unternehmen geführt werden. Die Kabalen beschäftigen paranormale Angestellte, die nach Funktion und Macht in Klassen eingeteilt werden.

Handlungsschauplätz: Die Handlung führt uns von Portland, Orgeon nach Los Angeles, Kalifornien.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog beginnt die Story ca. 4 Monate nach Ende des Vorgängers und umfasst eine Handlungsdauer von mehreren Wochen.

Hauptperson: Die 23-jährige Paige Winterbourne hat sich mit ihrer Rolle als Vormund der 13-jährigen Savannah Levine und Freundin des paranormalen Anwaltes Lucas Cortez inzwischen angefreundet und lebt mit ihnen in Portland, fernab von ihrem früheren Leben. Die hübsche Paige arbeitet als selbstständige Webdesignerin, ist mutig, aufmüpfig und hat eine Schwäche für schöne Kleider. Die eigensinnige Hexe Paige wird als sympathische und facettenreiche Protagonistin mit Potential, Ecken & Kanten dargestellt, die man einfach mögen muss.

Nebenfiguren: Neben alten Bekannten wie Ziehtochter Savannah Levine (die 13-jährige Junghexe hat einen starken Willen und für ihr Alter ungewöhnlich mächtige Kräfte), Freund Lucas Cortez (der 25-jährige attraktive Magier arbeitet als paranormaler Anwalt und ist außerdem der Erbe der Cortez-Kabale), dem einzigen weiblichen Werwolf Elena Michaels, Nekromantin Jamie Vegas oder Vampirin Cassandra treffen wir auf neue Figuren und lernen viele paranormale Spezies und ihre Vertreter kennen. Auch wenn hier erneut unzählige Nebenfiguren Verwendung finden, so sind es reizvolle Charaktere, die sich ansprechend in die Geschichte einfügen.

Romanidee: Die Woman of the Otherworld-Reihe beinhaltet eine interessante Romanidee, die viele Mystery-Elemente sowie frische Einfälle enthält und wunderbar umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Paige schildert die temporeichen Begebenheiten aus ihrer Sicht und lässt uns dabei an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben, wodurch man schnell mit der liebenswerten Hexe mitfühlt.

Genre: Die Woman of the Otherworld-Serie enthält die Genrezuordnung "Magischer Thriller", was ganz gut passt, da hier neben viel Blut, Leichen & Gewalt auch häufig übernatürliche Wesen zum Einsatz kommen.

Handlung: Wie gewohnt, wartet auch "Pakt der Hexen" mit einer spannenden und abwechslungsreichen Story mit viel Magie, Action und ein wenig Sex, unterhaltsamen Wirrungen, Turbulenzen und Überraschungen auf. Trotz der Länge von knapp 580 Seiten und einigen allzu ausgeschmückten Beschreibungen lässt sich die Geschichte rasend schnell lesen.

Schreibstil & Co:  Der 4. Teil wird durch die mitreißende Schreibweise von Kelley Armstrong, den unterhaltsamen Dialoge und Kapitel in angenehmer Länge vervollständigt.

FAZIT:
"Pakt der Hexen" heißt der 4.  Band der Woman of the Otherworld-Reihe und entführt uns hier in die interessante Welt der Hexen und Magier. Ich hätte es nicht gedacht, aber "Pakt der Hexen" hat mir noch besser als der Vorgänger gefallen. Dieser magischer Thriller, der  mit einem unterhaltsamen Plot, der sympathischen Protagonistin Paige und einem fesselnden Schreibstil versehen wurde, unterhält bis auf ein paar klitzekleine Kleinigkeiten wunderbar und erhält deshalb 4 1/2 (von 5) Punkte.



Freitag, 20. März 2015

[MINI-REZENSION] "Nacht der Hexen" (Band 3)

Cover
Quelle: Droemer Knaur
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt.

Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2011) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426510014 / ISBN-13: 978-3426510018
Originaltitel: 
Dime Store Magic
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,3 x 19,3 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Paige Winterbourne führt kein einfaches Leben: Die junge Frau arbeitet als Webdesignerin, ist seit kurzem Vormund der 13-jährigen Junghexe Savannah und leitet seit dem Tod ihrer Mutter den amerikanischen Hexenzirkel. Und als wäre das nicht schon genug, gerät Paige in einen Sorgerechtsstreit, denn Savannahs angeblicher Vater (Kristof Nast ist das Oberhaupt der Nast-Kabale, eine Art Magier-Mafia) meldet Ansprüche an seiner Tochter und ihren außergewöhnlich starken Kräften an...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da ich wissen wollte, ob mir diese Reihe noch zusagt, habe ich mir ein paar Bücher der Serie vorgenommen und noch einmal gelesen.

Reihe: 3. Band der Woman of the Otherworld-Reihe - einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine moderne magische Welt voller paranormalen Wesen entführt.

Die Welt der Hexen: Paige und die Hexen ihres Zirkels praktizieren weiße Magie und beherrschen relative harmlose Formeln und Zaubertricks. Da ihre Mutter Ruth (ebenso wie Savannahs Mutter in dem geheimen Labor, siehe Band 2 "Rückkehr der Wölfin) umgekommen ist, muss sich nun Paige als Vorsitzende des Zirkels um die Agenden der Hexen kümmern.

Handlungsschauplätz: Die Handlung spielt sich vorwiegend in East Falls, einem kleinen Ort in der Nähe von Boston, ab.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog beginnt die Story ca. 9 Monate nach Ende des Vorgängers und umfasst einige Wochen.

Hauptperson: Die 23-jährige Paige Winterbourne ist nun auf einen Schlag Vormund der 13-jährigen Savannah Levine (war der Wunsch von Eve Levine, Savannahs Mutter und Paiges Freundin) und Oberhaupt des amerikanischen Hexenzirkels, was ihr hin und wieder Schwierigkeiten bereitet. Die hübsche und zierliche Paige arbeitet als selbstständige Webdesignerin, ist aufmüpfig und wohnt mit Savannah in dem kleinen Nest East Falls.
Die eigensinnige Hexe ist eine sympathische und vielschichtige Protagonistin mit Potential, Ecken & Kanten.

Nebenfiguren: Neben alten Bekannten wie Ziehtochter Savannah Levine (die Junghexe hat einen starken Willen und für ihr Alter ungewöhnlich mächtige Kräfte), dem einzigen weiblichen Werwolf Elena Michaels oder der bösen Halbdämonin Leah O'Donnell treffen wir auf neue Figuren wie Adam Vasic (der gutaussehende Halbdämon ist ein sehr guter Freund von Paige) und Lucas Cortez (der 25-jährige Magier arbeitet als Anwalt und bietet Paige in dem Sorgerechtsstreit seine Hilfe an). Auch wenn hier erneut unzählige Nebenfiguren Verwendung finden, so sind es reizvolle Charaktere, die sich gut in die Geschichte einfügen.

Romanidee: Diese Buchreihe birgt eine interessante Grundidee, die viele Mystery-Elemente sowie frische Einfälle enthält und ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Paige schildert die temporeichen Begebenheiten aus ihrer Sicht und lässt uns dabei an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben, wodurch man schnell mit der liebenswerten Hexe mitfühlt.
Genre: Die Woman of the Otherworld-Serie enthält die Genrezuordnung "Magischer Thriller", was ganz gut passt, da hier neben viel Blut, Leichen & Gewalt auch häufig übernatürliche Wesen zum Einsatz kommen.


Handlung: Wie gewohnt, bietet auch "Nacht der Hexen" dem Leser eine spannende und abwechslungsreiche Story gepaart mit viel Magie, Action und ein wenig Sex, unterhaltsamen Irrwegen und Turbulenzen. Die Geschichte, die mit einem offenen Ende aufwartet, hätte ein bisschen kürzer sein dürfen, da der 3. Band einige detaillierte Beschreibungen enthält.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird der 3. Band durch die fesselnde Schreibweise von Kelley Armstrong, unterhaltsamen Dialoge und Kapitel in angenehmer Länge.

FAZIT:
"Nacht der Hexen" nennt sich der 3. Band der Woman of the Otherworld-Reihe und entführt uns diesmal in die interessante Welt der Hexen. Dieser Teil gefällt mir sogar einen Tick besser als der Vorgänger und lässt sich dank des spannungsgeladenen Plots, der sympathischen Protagonistin Paige und der packenden Schreibweise rasch lesen. Da ich ein paar Kleinigkeiten zu bekritteln habe, gibt's für den 3. Woman of the Otherworld-Band wundervolle 4 (von 5) Punkte.



Samstag, 14. März 2015

[MINI-REZENSION] "Rückkehr der Wölfin" (Band 2)

Cover
Quelle: Droemer Knaur
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt.

Format: Kindle Edition / Dateigröße: 716 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (25. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ASIN: B0056A9VXQ


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat es sich zum Ziel gesetzt, paranormale Wesen zu erforschen und ihrer Mächte zu berauben. Da die Journalistin Elena Michaels der einzige weibliche Werwolf der Welt ist, sind ihre Kräfte für die Wissenschaftler ungemein reizvoll, weshalb Elena gefangen genommen wird. In der Gefangenschaft lernt die Werwölfin andere übersinnliche Wesen kennen und gemeinsam planen sie, zurückzuschlagen...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da ich wissen wollte, ob mir diese Reihe noch zusagt, habe ich mir ein paar Bücher der Serie vorgenommen und noch einmal gelesen.

Reihe: 2. Band der Woman of the Otherworld-Reihe - einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine moderne magische Welt voller paranormalen Wesen entführt.

Die Welt der Werwölfe: In der hier gezeichneten erschaffenen Welt werden fast alle Werwölfe als Wölfe geboren und verwandeln sich zum ersten Mal als Erwachsene - oder sie werden von einem Werwolf gebissen (so wie Elena), was die wenigsten Menschen überleben. Elena ist die einzige weibliche Werwölfin, da das Gen nur vom Vater auf den Sohn weiter vererbt werden kann. Außerdem haben Werwölfe einen sehr feinen Geruchssinn und altern sehr langsam, weshalb sie viel jünger aussehen, als sie tatsächlich sind. Außerdem sind Wölfe keine bösen oder blutrünstigen Geschöpfe und verwandeln sich nur, wenn sie den Drang dazu verspüren.

Handlungsschauplätze: Die Handlung führt uns von dem Anwesen Stonehaven im US-Bundesstaat New York in das geheime Labor der Wissenschaftler und wartet mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen auf.

Handlungsdauer: Die Handlungsdauer umfasst mehrere Wochen.

Hauptperson: Die 32-jährige Elena Michaels wurde mit 20 Jahren von ihrem damaligen Verlobten Clay(ton) Danvers gebissen und ist seitdem der einzige weibliche Werwolf der Welt. Die gutaussehende Blondine arbeitet als freiberufliche Journalistin und lebt inzwischen mit Clay bzw. dem ganzen Rudel auf dem Landsitz Stonehaven zusammen... Die eigensinnige und überaus mutige Gestaltwandlerin wird als sympathische und vielschichtige Protagonistin mit Potential dargestellt.

Nebenfiguren: Neben alten Bekannten wie die Mitglieder des Wolfsrudels, bestehend aus Leitwolf Jeremy Danvers (der 51-jährige Alphawolf lebt ständig auf dem Rückzugsort der Wölfe namens Stonehaven in der Nähe der Kleinstadt Bear Valley und betätigt sich nebenbei als Maler), Clayton Danvers (Jeremys attraktiver Stiefsohn ist sein Leibwächter, Stellvertreter im Rudel und inzwischen nach einer komplizierten Geschichte wieder mit Elena zusammen), der 53-jährige Antonio Sorrentino und sein Sohn Nick sowie Logan treffen wir auf neue Figuren wie auf den größenwahnsinnigen Forscher Dr. Lawrence Matasumi und sein Team, die junge Hexe Paige Winterbourne, ihre Tante Ruth, Vampirin Cassandra und die Teenager-Hexe Savannah. Auch wenn hier sehr viele Nebenfiguren Verwendung finden, so sind es reizvolle Charaktere, die sich gut in die Handlung einfügen.

Romanidee: Interessante Grundidee, die etliche Mystery-Elemente sowie frische Einfälle enthält und ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Wie in "Nacht der Wölfin" schildert auch diesmal Ich-Erzählerin Elena die rasanten Geschehnisse aus ihrer Sicht und gewährt dabei Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt.
Genre: Die Woman of the Otherworld-Reihe enthält die Genrezuordnung "Magischer Thriller", was hier ganz gut passt, da neben viel Blut, Leichen & Gewalt auch häufig übernatürliche Wesen zum Einsatz kommen.

Handlung: "Rückkehr der Wölfin" wartet mit einer spannenden und actionreichen Story gepaart mit Kampf- sowie einigen Sex-Szenen, unterhaltsamen Irrwegen, und Überraschungen auf, enthält aber auch einige allzu ausgeschmückte Schilderungen. Insgesamt finde ich den 2. Teil der Woman of the Otherworld-Reihe besser als den Vorgänger "Nacht der Wölfin", da man mehr über andere übernatürliche Geschöpfe bzw. den paranormalen Rat erfährt, wodurch die Geschichte abwechslungsreicher erscheint.


Schreibstil & Co:  Dank der packenden Schreibweise, der unterhaltsamen Dialoge und der bildhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen kann man sich alles wunderbar vorstellen und rast durch die 560 Seiten.

FAZIT:
"Rückkehr der Wölfin" heißt der 2. Band der Woman of the Otherworld-Reihe und lässt uns ein weiteres Abenteuer mit Werwölfin Elena erleben. Dieser Teil gefällt mir viel besser als sein Vorgänger und lässt sich angesichts des spannungsgeladenen Plots, der sympathischen Protagonistin sowie einer dramatischen Schreibweise schnell lesen. Und so bekommt der 2. Woman of the Otherworld-Band wundervolle 4 (von 5) Punkte verliehen.

 

Freitag, 13. März 2015

[MINI-REZENSION] "Nacht der Wölfin" (Band 1)


Cover
Quelle: Knaur
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt.

Format: Kindle Edition / Dateigröße: 686 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (8. Oktober 2009)
Sprache: Deutsch
ASIN: B004WPHWQ4


Leseprobe
Quelle: thalia.at  *lies mich*

Die Geschichte...
Wenn man Elena Michaels begegnet, sieht man eine junge, bildhübsche Journalistin, die in Toronto lebt und ihre wahre Natur vor ihren Mitmenschen, sogar vor ihrem Freund Philip geheim hält. Denn Elena ist der einzige weibliche Werwolf der Welt und hat sich von ihrem Rudel abgewandt, um in Toronto ein normales Leben zu führen. Doch als sie von ihrem ehemaligen Leitwolf Jeremy Danvers um Hilfe in einer heiklen Angelegenheit gebeten wird, denkt Elena nicht lange nach und eilt ihrem früheren Rudel zu Hilfe. Doch in Stonehaven, dem Rückzugsort des New Yorker Rudels, trifft sie auch auf Clay - ihre große Liebe, der sie verwandelt hat. Und als sich die Ereignisse überschlagen, muss sich Elena für ein Leben unter Werwölfen oder unter Menschen entscheiden...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da ich wissen wollte, ob mir diese Reihe noch zusagt, habe ich einfach "Nacht der Wölfin" zur Hand genommen und es noch einmal gelesen.

Reihe: 1. Band der Woman of the Otherworld-Reihe, einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine moderne magische Welt voller paranormalen Wesen entführt.

Die Welt der Werwölfe: In der hier gezeichneten Welt werden die meisten Werwölfe als Wölfe geboren und verwandeln sich zum ersten Mal als Erwachsene - oder sie werden von einem Werwolf gebissen (so wie Elena), was die wenigsten überleben. Elena ist die einzige weibliche Werwölfin, da das Gen nur vom Vater auf den Sohn weiter vererbt werden kann. Weiters haben Werwölfe einen sehr feinen Geruchssinn und altern sehr langsam, weshalb sie viel jünger aussehen, als sie tatsächlich sind. Außerdem sind Wölfe keine bösen oder blutrünstigen Geschöpfe und verwandeln sich nur, wenn sie den Drang dazu verspüren.

Handlungsschauplätze: Die Handlung führt uns von der kanadischen Stadt Toronto nach Stonehaven im US-Bundesstaat New York und wartet mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen auf.

Handlungsdauer: Die Handlungsdauer umfasst mehrere Wochen.

Hauptperson: Die 32-jährige Elena Michaels wurde mit 20 Jahren von ihrem damaligen Verlobten Clay(ton) Danvers gebissen und ist seitdem der einzige weibliche Werwolf der Welt. Die gutaussehende Blondine, die sich von ihrem Rudel losgesagt hat, arbeitet als freiberufliche Journalistin und lebt mit ihrem Freund Philip (der von ihrer wahren Natur nichts weiß) in Toronto. Doch als sie einen Hilferuf von ihrem früheren Leitwolf Jeremy Danvers erhält, bleibt ihr nichts anderes übrig, als nach Stonehaven zu reisen... Die mutige und eigensinnige Gestaltwandlerin ist eine interessante, facettenreiche Protagonistin mit Potential.

Nebenfiguren: Neben Elenas menschlichem Freund Philip treffen wir auf das Wolfsrudel, dem Elena früher angehört hat. Das Rudel besteht aus dem Leitwolf Jeremy Danvers (der 51-jährige Alphawolf lebt auf dem abgeschiedenen Landsitz Stonehaven in der Nähe der Kleinstadt Bear Valley und betätigt sich nebenbei als Maler), Clayton Danvers (Jeremys attraktiver Stiefsohn ist sein Leibwächter und Stellvertreter im Rudel), der 53-jährige Antonio Sorrentino und sein Sohn Nick, dem drahtigen Tontechniker Peter Myers und Logan. Auch wenn hier sehr viele Nebenfiguren Verwendung finden, so sind es reizvolle Charaktere, die sich gut in die Handlung einfügen.

Romanidee: Interessante Grundidee, die etliche Mystery-Elemente beinhaltet und ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Elena schildert die temporeichen Begebenheiten aus ihrer Sicht und lässt den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Wir erfahren mehr über die Werwölfe, über Elenas Vergangenheit und wie sie zum einzigen weiblichen Werwolf der Welt wurde.

Genre: Die Woman of the Otherworld-Reihe enthält die Genrezuordnung "Magischer Thriller", was hier ganz gut passt, da neben viel Blut und Leichen auch übernatürliche Wesen zum Einsatz kommen.

Handlung: "Nacht der Wölfin" birgt eine actionreiche & spannende Geschichte mit allerlei unterhaltsamen Wirrungen, Turbulenzen, paranormale Wesen und Kampf- sowie Sex-Szenen, enthält aber auch einige langatmige Passagen und ausschweifende Beschreibungen. Leider nehmen die ausgeschmückten Schilderungen mit zunehmendem Handlungsverlauf zu und bremsen etwas den Lesefluss.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird der Auftakt der magischen Thriller-Serie durch die mitreißende Schreibweise und die angenehme Sprache.

FAZIT:
Mit "Nacht der Wölfin" hat Kelley Armstrong trotz kleiner Mankos einen gelungenen Serienstart erschaffen, der sich im Hinblick auf den rasanten Plots samt anschaulichen Schauplatzbeschreibungen, der sympathischen Protagonistin sowie einer dramatischen Schreibweise rasch lesen lässt. Deshalb vergebe ich für den 1. Woman of the Otherworld-Band knappe 4 (von 5) Punkte.

 

Donnerstag, 10. Januar 2013

[MINI-REZENSION] "Biss der Wölfin" (Band 9)

Cover
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426508834
ISBN-13: 978-3426508831
Originaltitel:
Frostbitten
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,6 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Eine mysteriöse Mordserie von Menschen führt Werwölfin Elena und ihren Gefährten Clay nach Alaska, denn es sieht so aus, als wären die Morde von Wölfen verübt worden. Doch dies scheint nicht so einfach, denn in der eisigen Landschaft Alaskas stoßen Elena und Clay auf kriminelle Machenschaften und erbitterte Gegner...

Meine Meinung:
"Biss der Wölfin" heißt der 9. (auf Deutsch erschienene) Band der "Woman of the Otherworld", einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine moderne magische Welt voller paranormalen Wesen entführt - nun steht erneut die einzige Werwölfin der Welt im Mittelpunkt. Als Handlungsschauplatz dient größtenteils Anchorage (die größte Stadt Alaskas), die Handlungsdauer umspannt schätzungsweise 3 - 4 Monate. Wunderbar gelungen finde ich die lebendig gestalteten Schauplatz- und Ortsbeschreibungen, sodass man die schneebedeckte Landschaft mit ihren unendlichen Weiten und die klirrende Kälte gut vorstellen kann.

Elena Michaels ist der einzige weibliche Werwolf der Welt und sich dessen bewusst. Die 39-jährige attraktive Blondine ist seit ein paar Jahren mit dem gutaussehenden Werwolf Clay(ton) Danvers, der einen ausgeprägten Beschützerinstinkt sein Eigen nennt, verheiratet und Mutter von aufgeweckten 3-jährigen Zwillingen, die sie in ihrem Zuhause in Stoneheaven auf Trab halten. Gestaltwandlerin Elena ist mutig, unterschätzt allerdings manchmal ihre Fähigkeiten und bringt sich deshalb öfters in Schwierigkeiten. Während des Alaska-Aufenthaltes passen Rudelwolf Jeremy Danvers und seine Freundin auf die Zwillinge auf. Hier treffen wir wieder auf alte Bekannte, wie Nekromantin Jamie Vegas und Hexe Paige Winterbourn, die nur eine kleine Rolle spielen. Alle Protagonisten, auch die reizvoll gestalteten Nebenfiguren, sind gut gestaltet, facettenreiche Charaktere mit vielen Ecken & Kanten.

"Biss der Wölfin" wartet erneut mit einer interessanten Romanidee auf und lässt die Werwölfe diesmal nach Alaska reisen. Leider braucht die Story eine Zeitlang, bis sie richtig in Schwung kommt und auch dann lässt die Spannung zu wünschen übrig. Von Thrill findet sich hier nur sehr wenig, weshalb mich die Genrezuordnung "Magischer Thriller" etwas irritiert hat. Hier geht es mehr um Machtkämpfe, Rudel-Hierarchie & ungeklärte Todesfälle, garniert mit vielen detailliert beschriebenen Action- und Kampfszenen.

Der 9. Band hat mir am wenigsten gefallen, was vorwiegend an den enthaltenen Längen bzw. den oftmals zu ausführlichen Schilderungen, der fehlenden Hochspannung sowie an den zahlreichen Kampfszenarien liegt. Ich-Erzählerin Elena schildert die emotionsgeladenen Begebenheiten aus ihrer Perspektive und lässt uns an ihren Gefühlen & Gedanken teilhaben. Weiters verweben mehrere  Handlungsstränge im Handlungsverlauf miteinander und ergeben ein klares Bild. Der Schreibstil von Kelley Armstrong lässt sich ausdrucksstark beschreiben, die Dialoge waren schon mal unterhaltsamer.

FAZIT:
"Biss der Wölfin" hat mich nicht ganz überzeugt, lässt sich allerdings dank des interessanten Plots samt anschaulichen Schauplatzbeschreibungen, der sympathischen Protagonistin sowie einer dramatischen Schreibweise rasch lesen. Wegen der erwähnten Mankos kann ich für den 9. "Woman of the Otherworld"-Band gute 3 1/2 (von 5) Punkte vergeben.

 

Mittwoch, 25. April 2012

[REZENSION] "Nacht der Dämonin" (Band 8)



Cover

Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt. Seit kurzem schreibt Kelley Armstrong mit der Serie “Die dunklen Mächte” auch für junge Leser.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Knaur TB (7. Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426509156/ ISBN-13: 978-3426509159
Originaltitel: Personal Demon
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 4,2 cm

Leseprobe
Quelle: Droemer Knaur  *für alle Fans dieser Serie*


Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Hope Adams, ihres Zeichens Expisco-Halbdämonin mit einer Neigung zum Chaos, schuldet dem Oberhaupt der Cortez-Kabale noch einen Gefallen und nimmt deshalb widerwillig einen Auftrag an.  Sie soll undercover einer Gang in Miami beitreten und Beweise für Benicio Cortez sammeln. Unter dem Decknamen Faith Edmonds schleust sie sich in die Gang ein und lernt den Anführer Guy, die Neulinge Jaz und Sonny sowie andere Mitglieder kennen, wobei Jaz großes Interesse an Faith zeigt. Als der Werwolf Karl Marsten von der Sache Wind bekommt, reist er nach Miami, um seiner besonderen Freundin Hope beizustehen...

Meine Meinung:
"Nacht der Dämonin" heißt der 8. Band der Woman of the Otherworld, einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine modern gehaltene magische Welt voller Magiern, Hexen, Werwölfen, Nekromanten, Geistern und anderen überirdischen Wesen entführt. Im 8. Band erfahren wir mehr über die Halb-Dämonin Hope Adams, die das Chaos und damit verbundene negative Gefühle wie Angst, Nervosität oder Hass liebt. Als Schauplatz dient größtenteils die schillernde amerikanische Stadt Miamidie Handlung knüpft an den Vorgänger "Lockruf der Toten" an.

In "Nacht der Dämonin" steht die hübsche Hope Adams im Zentrum des Geschehens. Die 27-jährige Journalistin gehört zu der seltenen Spezies der Expisco, d.h. sie ist eine Halb-Dämonin mit großem Hunger nach Chaos und Unruhe. Hope kann per Visionen in die Vergangenheit sehen und kann die Gabe von anderen paranormalen Wesen erkennen. Als ihr Freund bzw. ehemaliger Liebhaber Karl Marsten herausfindet, dass sich Hope in Gefahr begeben hat, eilt  er sofort nach Miami, um Hope zu helfen. Der attraktive Profidieb Karl gehört zum Werwolfrudel von Jeremy Denvers (Band 7), ist knapp 50 und sieht wie 35 aus, da Werwölfe in dieser Welt bekanntlich langsam altern. Mit von der Partie sind auch noch der Magier Lucas Cortez und seine Frau, die Hexe Paige Winterbourne, die wie Hope dem paranormalen Rat angehört.

Habe ich die bisherigen Hauptpersonen (Werwölfin Elena, Hexe Paige, Geist Eve und Nekromantin Jamie) geliebt, so komme ich mit der aktuellen Heldin Hope überhaupt nicht klar. Sie wirkt auf mich unsympathisch, verhält sich oft kindisch bzw. unberechenbar und bleibt farblos & blass. Auch diesmal gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie  dem Werwolf-Paar Elena und Clay sowie Rudelführer Jeremy, Paiges und Lucas Pflegetochter Savannah und einigen Kabalen-Mitgliedern. Weiters erfahren wir mehr über Hope & Karl und ob es für die beiden unterschiedlichen Lesewesen eine gemeinsame Zukunft geben wird. Abgesehen von der Hauptperson sind alle Charaktere gut ausgefeilte, reizvolle Figuren mit Ecken & Kanten.

Auch wenn es anfangs nicht so aussieht, entwickelt sich die Geschichte in eine ganz andere, interessante Richtung und erzählt nicht nur über Hopes Zeit in der Gang, außerdem teilen sich Hope, Karl, Lucas und Paige die Story. Leider sind die Ausführungen streckenweise so detailliert beschrieben, dass es mir während des Lesens (vor allem in der ersten Hälfte) oftmals ein Gähnen entlockt hat. Erst ab Seite 300! legt die Handlung in Sachen Spannung einen Zahn zu und gipfelt in ein leicht unglaubwürdiges Ende.

Erzählt werden die Begebenheiten in der 1. Hälfte des Buches vorwiegend aus der Sicht von Hope, während in der 2. Hälfte auch Lucas die Geschehnisse aus seinem Blickwinkel beschreibt. Eigenartig finde ich, dass die Erzählperspektive von Hope wechselt im Handlungsverlauf von der 3. Person in die 1.Person/Ich-Form wechselt, während Lucas nur als Ich-Erzähler auftritt (wie es ja auch sein sollte).  "Nacht der Dämonin" wurde mit einer reizvollen Idee sowie etwas Spannung & zahlreichen Fantasy-Elementen ausgestattet, aber auch einige romantische Szenen und ein wenig Humor sind hier zu finden. Der Schreibstil von Kelley Armstrong lässt sich als gewohnt flüssig und ausdrucksvoll beschreiben.

FAZIT:

"Nacht der Dämonin" gefällt mir von allen Büchern der Woman of the Otherworld-Reihe am wenigsten, was sicherlich an der spannungsarmen, ausgeschmückten Handlung und der blutleeren Protagonistin liegt. Somit vergebe ich für den 8. Band dieser außergewöhnlichen Fantasy-Reihe knappe 3 (von 5) Punkte und freue mich schon auf den 9. Band, der hoffentlich bald auf Deutsch erscheinen wird.

Montag, 5. März 2012

[REZENSION] "Lockruf der Toten" (Band 7)

Cover
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt. Seit kurzem schreibt Kelley Armstrong mit der Serie “Die dunklen Mächte” auch für junge Leser.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Knaur TB; Auflage: 1. (1. August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426503336 / ISBN-13: 978-3426503331
Originaltitel: Broken
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13,4 x 4,2 cm

Leseprobe
Quelle: droemer-knaur.de  *magisches Lesevergnügen*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Für eine Fernsehshow sollen die bekannte Nekromantin Jamie Vegas und ihre spiritistischen Kollegen den Geist von Marilyn Monroe rufen. Während den Dreharbeiten, in einem Herrenhaus in Brentwood, kommt sie neben allerlei Geistern auch mit den Geistern von Jugendlichen in Kontakt, zu denen sie nicht durchdringen kann, da sie in einer Zwischenwelt gefangen sind...

Meine Meinung:
"Lockruf der Toten" heißt der 7. Band der "Woman of the Otherworld", einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine modern gehaltene magische Welt voller Magiern, Hexen, Werwölfen, Nekromanten, Geistern und anderen überirdischen Wesen entführt. Im 7. Band erfahren wir mehr über die Nekromantin Jamie Vegas. Nekromanten sind Vermittler zwischen beiden Welten, die den Geistern den Übertritt erleichtern sollen und/oder mit ihnen in Kontakt treten können. Als Schauplatz dient größtenteils die kalifornische Stadt Las Vegas, die Handlung beginnt ungefähr 1 Jahr nach "Blut der Wölfin".

Diesmal steht die hübsche Jamie Vegas im Mittelpunkt. Das 44-jährige rothaarige Medium möchte ihre Fernseh-Karriere forcieren und nimmt deshalb das Angebot, den Geist von Marilyn Monroe in einer Liveshow zu rufen, an. Doch statt dessen trifft sie neben ihren intriganten Co-Stars bzw. Angestellten auf jede Menge anderer Geister, darunter auch die Geister von Kindern und Jugendlichen, die in einer Art Zwischenwelt feststecken... Um den Grund dafür herauszufinden, eilen ihr der Geist von Eve Levine und der Werwolf Jeremy Danvers zur Hilfe. Jeremy ist der gutaussehende, geradlinige 58-jährige Anführer des Wolfsrudels, der ebenso wie Jamie, Paige und Lucas im paranormalen Rat sitzt und in den Jamie schon seit vielen Jahren verliebt ist... Jamie ist eine sympathische Hauptperson mit kleinen Macken und Schwächen, die nicht immer logisch, dafür aber oft impulsiv handelt.

Neben alten Bekannten wie Werwolf-Paar Elena und Clay sind auch die Hexe Paige Winterbourn, der Magier Lucas Cortez, ihre Pflegetochter Savannah und deren tote Mutter, der Geist Eve Levine, mit von der Partie. Außerdem machen wir die Bekanntschaft der jungen Hope Adams, einer halbdämonischen Journalistin und erfahren mehr über Jamie & Jeremy bzw. ob es für die beiden unterschiedlichen Lesewesen eine gemeinsame Zukunft geben wird. Alle Protagonisten, auch die reizvoll gestalteten Nebenfiguren, sind gut ausgefeilte Charaktere mit vielen Facetten sowie Ecken & Kanten.

Auch wenn die Geschichte erst allmählich an Spannung aufbaut, gewinnt der magische Thriller schnell an Fahrt und lässt sich durchwegs flüssig lesen. Leider sind die Passagen mit den Dreharbeiten teilweise langatmig gehalten, vor allem im Mittelteil gibt es einige Längen. Doch natürlich möchte man wissen, was es mit den Kindergeistern auf sich hat und wie es mit Jamie und Jeremy weitergeht... "Lockruf der Toten" bietet neben einer interessanten Idee gepaart mit viel Spannung & zahlreichen Fantasy-Elementen auch romantische Szenen und reichlich Humor.

Ich-Erzählerin Jamie schildert die packenden Geschehnisse aus ihrer Perspektive und lässt uns an ihren Gefühlen & Gedanken teilhaben, wodurch man sich rasch mit der Nekromantin identifizieren kann. Hin und wieder berichtet eine unbekannte Person, die nur mit "sie" tituliert wird, über die Begebenheiten. Man sollte die Vorgängerbände kennen, da die Handlung manchmal Bezug auf vergangene Ereignisse oder bekannte Nebencharaktere nimmt und man sich sonst schwer tut, alle Zusammenhänge zu erkennen. Der 7. "Woman of the Otherworld"-Band garantiert dank der fesselnden Schreibweise mit unterhaltsamen Dialogen sowie der anschaulich beschriebenen Ausführungen packende Lesestunden.

FAZIT:
Mit "Lockruf der Toten" hat Kelley Armstrong  erneut einen magischen Thriller geschrieben, der mit einem reizvollen Plot, einer liebenswerten Hauptperson und einem mitreißenden Schreibstil unterhält. Wegen der kleinen Schwächen vergebe ich für den 7. "Woman of the Otherworld"-Band gute 4 (von 5) Punkte und freue mich auf die Fortsetzung "Nacht der Dämonin".





ZITAT Seite 40:
"Ein Medium arbeitet hauptsächlich mit zwei Hilfsmitteln. Aber keins davon hat irgendetwas mit dem Beschwören von Geistern zu tun. Diese beiden Hilfsmittel heißen Vorkenntnisse und statistische Wahrscheinlichkeit." (Jamie)


Samstag, 18. Februar 2012

[REZENSION] "Blut der Wölfin" (Band 6)

Cover
Die Autorin
Kelley Armstrong lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario. Mit ihren magischen Thrillern für Erwachsene – und insbesondere der Werwölfin Elena – hat sie ein ganzes Genre begründet und einen riesigen Fanclub erlangt. Seit kurzem schreibt Kelley Armstrong mit der Serie “Die dunklen Mächte” auch für junge Leser.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Knaur TB; Auflage: 1. (1. August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426503336 / ISBN-13: 978-3426503331
Originaltitel: Broken
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 13,4 x 4,2 cm

Leseprobe
leider keine gefunden

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Elena Michaels, die einzige weibliche Werwölfin, ist schwanger und hat deshalb gemischte Gefühle. Ihr Partner Clay meint, sie soll sich schonen bzw. kürzer treten, doch Elena braucht ein wenig Abwechslung und nimmt deshalb einen Auftrag an. Sie soll einen alten Brief stehlen, der angeblich aus der Feder von Jack the Ripper stammt. Der Coup gelingt mithilfe der Werwölfe Clay und Jeremey, allerdings kommen mit dem Dokument auch Untote aus dem viktorianischen England in die Gegenwart, die längst ausgestorbene Krankheiten mitbringen und so die Bewohner von Toronto in Angst & Schrecken versetzen...

Meine Meinung:
"Blut der Wölfin" ist der 6. Band der "Woman of the Otherworld", einer Buchreihe mit wechselnden weiblichen Hauptpersonen, die uns in eine modern gehaltene magische Welt voller Hexen, Geistern, Magiern, Werwölfen, Nekromanten und anderen überirdischen Wesen entführt. Dieses Mal wird der Fokus auf die einzige Werwölfin der Welt gerichtet. Als Schauplatz dient größtenteils Toronto, die Handlungsdauer umspannt schätzungsweise 3 - 4 Monate.

Die 35-jährige Elena Michaels lebt seit 15 Jahren als Gestaltwandler, besser gesagt als einziger weiblicher Werwolf der Welt. Die gutaussehende Blondine, mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein, Eigensinn und Mut ausgestattet, ist seit kurzem schwanger, was ihren Partner Clay(ton) Danvers sehr freut. Der 42-jährige Clay, ebenfalls ein dickköpfiger, wagemutiger Werwolf bzw. Gestaltwandler mit Beschützerinstinkt, sieht mit seinen blonden Locken und blauen Augen viel jünger aus, da Wölfe langsamer altern. Eine wichtige Rolle im Leben von Elena & Clay nimmt Jeremy Danvers ein. Der geradlinige Rudelwolf hat Clay aufgezogen und gemeinsam bewohnen die Werwölfe ein Haus in Stoneheaven - komplettiert wird das Wolfsrudel mit Nick und Antonio. Außerdem treffen wir alte Bekannte, wie die Nekromantin Jamie Vegas und Hexe Paige Winterbourn, machen aber auch Bekanntschaft mit neuen "Gesichtern", wie z.B. mit der raffinierten Vampirin Zoe Takano. Alle Protagonisten, auch die reizvollen Nebenfiguren, sind gut ausgearbeitete Charaktere mit vielen Facetten, Ecken und Kanten.

Obwohl anfangs gar nicht viel passiert und die Handlung einige Längen birgt, wird "Blut der Wölfin" so spannend erzählt, dass man den magischen Thriller nur schwer beiseitelegen kann. Denn natürlich möchte man wissen, welche Wesen durch den geheimnisvollen Brief in die Gegenwart gelangen, wie sie sich in der ungewohnten Welt verhalten und was die Werwölfe unternehmen, um diese Wesen wieder in ihren Kosmos zurückzubefördern... "Blut der Wölfin" beinhaltet neben reichlich Spannung und Fantasy-Elementen auch ein wenig Romantik und viel Wortwitz. Auch die interessante Idee, die gelungen umgesetzt wurden, möchte ich hervorheben.

Ich-Erzählerin Elena schildert die rasanten Begebenheiten aus ihrer Perspektive und lässt uns an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben, wodurch man sich schnell mit der Werwölfin verbunden fühlt. Weiters werden mehrere Handlungsstränge geschickt miteinander verbunden, die in einen rasanten Showdown gipfeln.  Es ist schon ratsam, die Vorgängerbände zu kennen, da öfters vergangene Ereignisse oder bekannte Charaktere erwähnt werden. Denn wenn man die Zusammenhänge nicht kennt, kann sich das Lesen des 6. Teils vielleicht ein wenig mühsam gestalten. "Blut der Wölfin" ist außerdem mit bildhaften Ausführungen, einem packenden Schreibstil sowie unterhaltsamen Dialogen und Wortgefechten zwischen den Mitwirkenden versehen worden.

FAZIT:
Mit "Blut der Wölfin" hat Kelley Armstrong einen magischen Thriller mit einem interessanten Plot, einer sympathischen Protagonistin und einer spannungsgeladenen Schreibweise erschaffen. Wegen der kleinen Längen vergebe ich für den 6. "Woman of the Otherworld"-Band knappe 5 (von 5) Punkte und freue mich auf die Fortsetzung "Lockruf der Toten".




ZITAT Seite 325:
"Städte riechen fremdartig. Es gibt keinen besseren Ausdruck, um es zu beschreiben. Für einen Menschen beschwört der Geruch der Stadt viele Assoziationen herauf, manche gut, manche unangenehm, aber alle ... normal. Als Wolf dagegen bestürmt mich eine Kombination widersprüchlicher Gerüche. Im Wald weiß ich, womit ich zu rechnen habe - Pflanzen und Tiere, lauter erdige, moschusartige, natürliche Gerüche. Hier trug mir ein einziger Atemzug Dreck und Asphalt, Mäusekot und Abwasser, Laub und frische Farbe, Schweiß und Parfum, verwesende Tiere im Rinnstein und frisch geschnittene Kartoffeln zu. Nichts davon passte zu etwas anderem, aber die Widersprüchlichkeit, so irritierend sie war, ergab zugleich ein wunderbares Rätsel für mein Gehirn, das die einzelnen Gerüche voneinander zu trennen und jeden davon zu identifizieren versuchte."