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Montag, 2. Januar 2017

[LESEEINDRUCK] "Ist die Liebe nicht schön?"

Hübsches Cover
Quelle: Harper Collins
Die Autorin
Carmel Harrington glaubt an Happy Ends, weil sie ihr eigenes gefunden hat. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Irland, und ihr Leben ist erfüllt von Geschichten, Spielen, Spaziergängen am Strand, Schokolade und Liebe in Hülle und Fülle.
 
*Produktinformation*
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (10. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956496000
ISBN-13: 978-3956496004
Originaltitel: Every Time a Bell Rings
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,2 x 18,5 cm

Leseprobe
Quelle: harpercollins.de (unter "Leseprobe anzeigen") *lies mich*


Die Geschichte...
Weihnachten war stets die schönste Zeit des Jahres für Belle. Die funkelnden Lichter Dublins, der knirschende Schnee unter den Schuhen, der Zauber, der in der Luft liegt. Doch dieses Jahr ist sie blind für all das und ihre Welt grau, nachdem sie alles verloren hat, was sie liebt. Aber Weihnachten hat auch dieses Jahr nicht seinen Zauber verloren…
 
Mein Leseeindruck:
Da ich gern irische Romane lese, hat mich "Ist die Liebe nicht schön?" angesprochen. Am Ende des Buches findet sich ein Rezept für Irischen Plumpudding. Die Geschichte, die sich in 3 Teile gliedert, beginnt nach dem Prolog im Jahr 1988 und endet mit dem Epilog an Heiligabend im Jahr 2015. Als Handlungsschauplatz wurde die irische Hauptstadt Dublin gewählt.

Hier lernen wir das Pflegekind Belle Bailey kennen, die 1988 als 8-jährige zu Tess kommt und bei ihr aufwächst. Dort lernt das Mädchen mit den afroamerikanischen Wurzeln auch Jim Looney kennen, der nach einer Weile zu seiner Mutter zurückkehrt - doch später sollen sich ihre Wege erneut kreuzen...

Belle ist eine sympathische und facettenreiche Protagonistin, die man einfach mögen muss. Auch die reizvoll gestalteten  Nebencharaktere fügen sich gut in das Geschehen ein. Die reizvolle Grundidee (es spielen Familie, Liebe und Freundschaft eine große Rolle) wurde wunderbar umgesetzt.  Geschildert werden die Geschehnisse aus der Sicht der Ich-Erzählerin Belle, die uns an ihren Gefühlen & Gedanken teilhaben lässt.

"Ist die Liebe nicht schön?" erzählt eine traurig-schöne Geschichte vollgepackt mit ungeahnten Wendungen, Turbulenzen und Stolpersteinen, die immer wieder überrascht. Abgerundet wird die (Weihnachts-)Geschichte durch den emotionsgeladenen Schreibstil von Carmel Harrington, die unterhaltsamen Dialoge sowie durch die bildhaften Schauplatzbeschreibungen. 

FAZIT:
"Ist die Liebe nicht schön?" ist ein zauberhaftes Buch, das mit gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen gebracht hat, was nicht viele Romane schaffen. Mein erstes Buch von Carmel Harrington hat mich vollkommen überzeugt und erhält deshalb von mir 5 (von 5) Punkte und eine Leseempfehlung.

Samstag, 24. Dezember 2016

[LESEEINDRUCK] "Das Weihnachtsdorf" (Band 2)

Cover
Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

*Produktinformation*
Format: Kindle Edition / Dateigröße: 986 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 209 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3764505982
Verlag: Blanvalet Verlag (26. September 2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01G1SAIL0

 
Leseprobe
Quelle: Random House  *lies mich*



Alle, die diese Buchserie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Quelle: Random House
Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch lange nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastik-Nikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen, das Wahre und Gute in den Winter hinüberzuretten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christine vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?

 
Mein Leseeindruck:
"Das Weihnachtsdorf" heißt der 2. Band der Maierhofen-Reihe  und knüpft an die Ereignisse in "Kräuter der Provinz" an. Der Schauplatz wurde in das (fiktive) Dorf Maierhofen im Allgäu verlegt und wartet mit malerischen Ortsbeschreibungen auf. Die Story startet Anfang Dezember und endet zu Weihnachten. Für ca. 170 Seiten (der Rest sind allerhand Tipps) finde ich den Preis echt überzogen, außerdem nervt es, dass "Das Weihnachtsdorf" ein anderes Format hat als der Vorgänger (gut, dass ich die Bücher nur als eBook besitze).

Hier stehen viele bekannte Charaktere aus "Kräuter der Provinz" im Fokus. Therese Berger, die Wirtin der "Goldenen Rose" und Bürgermeisterin von Maierhofen, ist inzwischen mit ihrem Koch Sam Koschinksy liiert und glücklich. Ihre Cousine, die Werbefachfrau Greta Roth, lebt nun ebenfalls in Maierhofen und hat mit der Vermarktung des Ortes zu tun. Therese Freundin Christine Heinrich ist inzwischen geschieden und fühlt sich in dem großen Haus einsam, Kartoffelbäuerin Roswitha ist inzwischen mit Edy Scholz, der mit seinen veganen Wurst sehr erfolgreich ist. Diverse Einwohner, Familienmitglieder und die gestresste Redakteurin Heidi Hutter runden die unzähligen Charaktere ab, denen es meist an Tiefe fehlt - was allerdings kein Wunder ist, wenn man bedenkt, wie viele Figuren in so wenige Seiten gequetscht wurden.

Der Plot birgt eine reizvolle Romanidee mit solider Umsetzung. Die Geschehnisse werden aus der Sicht der Maierhofener Bevölkerung geschildert (in der 3. Person), die versucht, einen wundervollen Weihnachtsmarkt auf die Beine zu stellen und mit allerlei privaten Problemen zu kämpfen hat.

"Das Weihnachtsdorf" ist eine nette Weihnachtsgeschichte mit allerlei Turbulenzen, Stolpersteinen und einem schönen Finale - am Buchende finden sich viele Tipps für ein gelungenes Weihnachtsfest. Leider endet die Story viel zu schnell und gestaltet sich  
ein wenig zu vorhersehbar. Die locker-leichte Schreibweise, eine angenehme Sprache und lebendige Beschreibungen runden diesen Roman ab.

FAZIT:
Bedauerlichweise ist "Das Weihnachtsdorf" so gar nicht mein Fall, denn hier wurden auf nicht mal 200 Seiten so viele Figuren und deren Geschichten bzw. Schwierigkeiten hineingepackt, dass man nicht mal zum Atmen kommt und der Rest mit Rezepten & Co, gefüllt. Leider konnten mich nicht alle Lebensgeschichten packen, außerdem finde ich einen Witz, dem Leser für so wenige Seiten so viel Geld abzuknöpfen bzw. verschiedene Formate innerhalb einer Reihe herauszubringen (Band 1 ist ein Taschenbuch, Band 2 ein Hardcover und Band 3 wird wieder ein Taschenbuch sein). Ich komme mir hier über den Tisch gezogen vor und kann deshalb nur 3 (von 5) Punkte vergeben.
 
 
 

Freitag, 9. Dezember 2016

[LESEEINDRUCK] "Zimtzauber"

Cover

Quelle: amazon
Die Autorin
Katrin Koppold arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute wohnt sie mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen bei München Ihre Romane rund um die Liebe, das Leben und das große Glück lässt sie immer wieder an Orten spielen, an die sie ihr Herz verloren hat: Italien, Irland, München, Paris ...

*Produktinformation*
Format: Kindle Edition / Dateigröße: 2396 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 154 Seiten
Verlag: Aureolus Verlag: Inhaberin Katrin Hohme; Auflage: 1 (28. November 2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N1M4PJY
 
 


Leseprobe
leider keine gefunden




Die Geschichte...
Quelle: Amazon
Die Buchhändlerin Elisa ist nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den äußerst attraktiven Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Als ihr eine Wahrsagerin auf einer vorweihnachtlichen Party eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und ihn um Verzeihung bitten. Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist überhaupt nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihn mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt ...

 
Mein Leseeindruck:
"Zimtzauber" ist mit 154 Seiten eine Kurzgeschichte und beginnt schätzungsweise einige Jahre nach "Mondscheinblues". Die Geschichte, die sich kurz vor Weihnachten abspielt und ein paar Tage dauert, beginnt in München und führt uns in die österreichischen Alpen.

Hier steht Elisa Bergmann, die Schwester von Tom aus "Mondscheinblues" im Mittelpunkt. Als der alleinstehenden Buchhändlerin auf der Scheidungsparty ihrer Kollegin eine Wahrsagerin Pech vorhersagt, nimmt das Schicksal seinen Lauf... Elisa ist eine sympathische Protagonistin, die man einfach mögen muss. Die mitwirkenden Nebencharaktere wie z.B. Nina und Tom fügen sich gut ins Geschehen ein.

Der Plot birgt eine reizvolle Romanidee und gewährt Einblick in Elisas Pleiten, Pech & Pannen. Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht der Ich-Erzählerin Elisa geschildert, die versucht, das Pech abzuwenden und dabei manchmal ihr blaues Wunder erlebt.

"Zimtzauber" ist eine unterhaltsame, abwechslungsreiche Geschichte mit allerlei Turbulenzen, Stolpersteinen und amüsanten Szenarien. Leider endet die Story viel zu schnell und gestaltet sich  
ein wenig zu vorhersehbar. Die locker-leichte Schreibweise, eine angenehme Sprache und lebendige Beschreibungen runden diesen Roman ab.

FAZIT:
"Zimtzauber" bietet kurzweilige Unterhaltung und sorgt für einige Lacher, denn Elisa tritt gern mal ins Fettnäpfchen. Da die Kurzgeschichte leider rasch zu Ende war, würde ich gerne wissen, wie es weitergeht. Wegen klitzekleiner Mankos bekommt "Zimtzauber" von mir wundervolle 4 (von 5) Punkte.
 
 

Samstag, 26. November 2016

[LESEEINDRUCK] "Ein Weihnachtswunder zum Verlieben"

Cover

Quelle: Bastei Lübbe
Die Autorin
Ali Harris arbeitete als Journalistin für diverse Frauenmagazine, unter anderem Red, Elle, Stylist, Cosmopolitan und Company und sie war stellvertretende Kulturredakteurin bei der englischen Glamour, bevor sie eine Familie gründete und ihren ersten Roman schrieb. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in London.
 
*Produktinformation*
nur mehr als eBook erhältlich
Format: Kindle Edition / Dateigröße: 2230 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 609 Seiten
Verlag: Bastei Entertainment (12. Oktober 2012)
ASIN: B008NV6B8S


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


Die Geschichte...
Vorweihnachtliches Treiben in London. Nur Evie und ihre Kollegen bei Hardy's - einst Synonym für Eleganz und höchste Ansprüche - drehen Däumchen. Denn das Traditionskaufhaus hat mittlerweile ebenso Staub angesetzt wie Evies Liebesleben. Als Evie erfährt, dass Hardy's an einen amerikanischen Investor verkauft werden soll, schmiedet sie einen Plan. Wenn es ihr gelingt, aus Hardy's bis zum 26. Dezember wieder eine der ersten Adressen der Stadt zu machen, dann wäre noch nicht alles verloren. Doch dazu braucht es mehr als Talent und Willen.
 
Mein Leseeindruck:
Dieses Buch hat mich bereits 4 Jahre zuvor begeistert (hier geht's zur Rezension *klick*), wollte ich "Ein Weihnachtswunder zum Verlieben" unbedingt nochmals lesen. Die Geschichte beginnt am 1. Dezember und endet mit dem Epilog am 1. Januar. Als Handlungsschauplatz wurde London gewählt und mit wunderbar lebendigen Schauplatzbeschreibungen versehen. n

Hier steht die 28-jährige Britin Evie Taylor im Mittelpunkt. Evie ist seit einigen Jahren Single, der Typ "graues Mäuschen und arbeitet seit 2 Jahren im Warenlager eines ehemals altehrwürdigen Kaufhauses. Evie liebt ihre Arbeit und hat immer ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Kollegen, während die Mitarbeiter nicht mal ihren richtigen Namen kennen. Als der gutaussehende Amerikaner Joel, ein Freund ihres Chefs, auf der Bildfläche erscheint und sie für ihre Kollegin Carly hält bzw. das "Hardy's" kurz vor der Schließung steht, ist es für Evie an der Zeit, etwas zu ändern...

Evie ist eine sympathische Protagonistin, die man einfach mögen muss und eine beachtliche Weiterentwicklung durchlebt. Auch die reizvoll gestalteten  Nebencharaktere fügen sich gut in das Geschehen ein. Die reizvolle Grundidee wurde wunderbar umgesetzt. "Ein Weihnachtswunder zum Verlieben" erzählt die entzückende Geschichte von Evie und wie sie versucht, das verstaubte Kaufhaus "Hardy's" mit allen erdenklichen Mitteln vor dem Ruin zu retten. Geschildert werden die Geschehnisse aus der Sicht der Ich-Erzählerin Evie, die uns an ihren Gefühlen & Gedanken teilhaben lässt.
 
Auch wenn man sich den Ausgang der Story denken kann, gibt es auf den über 600 Seiten allerlei Wirrungen, Stolpersteine und Turbulenzen zu entdecken, so dass man nur so durch das Buch fliegt. Abgerundet wird dieses Weihnachtswunder durch den mitreißenden Schreibstil von Ali Harris, die unterhaltsamen Dialoge sowie durch die bildhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen. 
 
FAZIT:
"Ein Weihnachtswunder zum Verlieben" ist ein absolutes Wohlfühlbuch, das seine spezielle Magie wieder voll entfaltet hat. Dieses Buch beschreibt Evies eher eintöniges Leben sehr authentisch und schafft trotz aller Schwierigkeiten eine behagliche und etwas nostalgische Atmosphäre. Diese bezaubernde Weihnachtsgeschichte erhält deshalb von mir volle 5 (von 5) Punkte und eine Leseempfehlung.

Dienstag, 15. November 2016

[LESEEINDRUCK] "Winterzauber in Manhattan"

Cover
Winterzauber in Manhattan
Quelle: Random House
Die Autorin
Mandy Baggot ist preisgekrönte Autorin romantischer Frauenunterhaltung. Sie hat eine Schwäche für Kartoffelpüree und Weißwein, für Countrymusic, Reisen und Handtaschen – und natürlich für Weihnachten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann, ihren beiden Töchtern und den Katzen Springsteen und Kravitz in der Nähe von Salisbury.
 
Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442485169
ISBN-13: 978-3442485161
Originaltitel: One Wish in Manhattan
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 4,3 x 18,6 cm


Leseprobe
Quelle: randomhouse.de  *lies mich*


Die Geschichte...
Die alleinerziehende Hayley möchte ihrer Tochter Angel ihren Herzenswunsch erfüllen und reist mit ihr vor Weihnachten nach New York, um dort nach dem Künstler Michel zu suchen, mit dem sie 10 Jahre zuvor eine folgenschwere Nacht verbracht hat. Da Hayley nicht viel Geld hat, kommt es ihr gelegen, dass sie im Appartement ihres Bruders Dean wohnen können. Beim Hinterausgangs eines Chinarestaurants begegnet sie dem wohlhabenden Geschäftsmann Oliver, der Weihnachten hasst und die entzückende Engländerin nicht vergessen kann. Wird es für Hayley und Oliver ein zauberhaftes Weihnachtsfest geben?
 
Mein Leseeindruck:
Da mich der Klappentext angesprochen hat, durfte mich dieses Buch nach Hause begleiten. Die Reise, die im Dezember beginnt und an Weihnachten endet, beginnt in der englischen Stadt Salisbury und führt uns nach New York City, wobei jedes Kapitel mit dem Handlungsort versehen wurde. New York zur Weihnachtszeit ist ein wundervolles Setting und die reizvolle Grundidee wurde gelungen umgesetzt.

Hier steht die 28-jährige Hayley Walker, die in einer englischen Kleinstadt lebt, im Mittelpunkt. Hayley ist sehr hübsch, alleinerziehendende Mutter der süßen und klugen Angel, die sie über alles liebt und für die sie ihr Modedesign-Studium aufgegeben hat. Stattdessen hält sie sich mit mehreren Jobs über Wasser und will noch den größten Wunsch ihrer Tochter erfüllen, die ihren Vater kennenlernen möchte. Dazu müssen die Beiden nach New York, denn dort haben sich Hayley und Michel damals kennengelernt. Im Big Apple angekommen, lernt sie zufällig den attraktiven Milliardär Oliver Drummond kennen, den Angel nur "Fiesling" nennt und der auch noch der Chef von Hayleys Bruder Dean bei "Drummond Global" ist. Oliver erscheint auf den ersten Blick als eiskalter Geschäftsmann und Frauenheld, doch Hayley blickt hinter seine Fassade und Oliver ist von der Engländerin mit der herzerfrischenden Art fasziniert...
 
Hayley ist eine sympathische Protagonistin, die man einfach mögen muss, während ich mit Oliver anfangs nicht ganz warm geworden bin. Auch die mitwirkenden  Nebencharaktere wurden reizvoll gestaltet - hier hat es mir besonders die süße Angel angetan, die mit ihrer wissbegierigen Art ganz entzückend rüberkommt. Die turbulenten Geschehnisse werden abwechselnd aus der Sicht von Hayley und Oliver erzählt, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen.

"Winterzauber in Manhattan" birgt eine abwechslungsreiche Story vollgepackt mit Irrwegen, Turbulenzen & Stolpersteinen, die neben der Romantik ein paar klitzekleine Längen enthält, was angesichts der Länge von 576 Seiten kein Wunder ist. Abgerundet wird die Geschichte rund um Hayley & Oliver durch die mitreißende Schreibweise von Mandy Baggot, die unterhaltsamen Dialoge (vor allem Angels Aussagen haben echt Unterhaltungswert) und zu guter Letzt durch die bildhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen. 

FAZIT:
Auch wenn "Winterzauber in Manhattan" minimale Mankos enthält, so ist mein erster Roman von Mandy Baggot ein Wohlfühlbuch, das zur Weihnachtszeit in New York spielt und diese Atmosphäre sehr gut widerspiegelt. Für diesen bezaubernden Winterroman gibt's zauberhafte 4 1/2 (von 5) Punkte.

Samstag, 12. November 2016

[LESEEINDRUCK] "Wintersonnenglanz" (Band 4)

Cover
9783426516683
Quelle: Droemer Knaur
Die Autorin
Die gebürtige Münchnerin entdeckte in Hamburg ihre Freude am Schreiben und fühlt sich im Norden pudelwohl. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Daseins als Autorin von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern. Seit sie zum ersten Mal an der Nordsee war, träumt sie von einem eigenen Häuschen am Deich, mit einem Garten voller Wildrosen und knorrigen Apfelbäumen.
 
Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Knaur TB (4. Oktober 2016) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426516683 / ISBN-13: 978-3426516683
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,2 x 19,1 cm   


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


Die Geschichte...
Stimmungsvolle Dekorationen aus Hagebutten oder Tannenzapfen, das warme Licht von Kerzen, der Duft von Tee und Kuchen – Larissa liebt die Herbst- und Wintermonate, obwohl es für sie als Buchhändlerin die arbeitsreichste Zeit ist. Doch in diesem Jahr kann sich die besondere Magie einfach nicht entfalten, denn die Ereignisse überschlagen sich... **ACHTUNG SPOILER** Zum Lesen bitte Text markieren Larissas Keitumer Buchcafé gerät finanziell in eine Schieflage, ihre Großtante Bea verhält sich auf einmal äußerst merkwürdig, und dann kommt es im „Büchernest“ auch noch zu einem schweren Wasserschaden. Jetzt kann nur noch ein Weihnachts-Wunder helfen. **SPOILER ENDE**
 
Mein Leseeindruck:
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich die Bücher von Gabriella Engelmann liebe und so musste ich natürlich den neusten Band der Syltgeschichten lesen (man kann die Geschichte sicher auch ohne Vorkenntnisse lesen). Erneut wurde die Insel Sylt samt Umgebung als Handlungsschauplatz gewählt und mit wunderbar lebendigen Schauplatzbeschreibungen versehen. Die Story beginnt am 4. Dezember und endet am 24. Dezember. Im Anschluss an die Geschichte findet sich ein Adventkalender aus 24 liebevoll zusammengetragenen Rezepten und allerlei Tipps rund um die Winter- und Weihnachtszeit.

Wie bereits in "Inselzauber" steht hier Larissa Wagner im Mittelpunkt. Inzwischen ist "Lissy" schätzungsweise Mitte 30, mit Leon verheiratet, Mutter des aufgeweckten Kleinkinds Liuna-Marie (mit dem Namen hatte ich leichte Probleme) und mit ihrem Leben sehr zufrieden. Und die Besitzerin des Bücher-Cafés "Büchernest" liebt die umsatzstarke Winterzeit, doch dieses Jahr geht so einiges in Larissas Leben schief...
 
Larissa ist eine sympathische Protagonistin, die man einfach mögen muss, ebenso wie die reizvoll gestalteten  Nebencharaktere (wir treffen hier auf Larissas Großtante Bea, Büchernest-Köchin Vero, Larissas Mann Leon, ihre besten Freundinnen Paula und Nele sowie auf ihre neue Praktikantin Tinka). Die reizvolle Grundidee wurde wunderbar umgesetzt. Geschildert werden die Geschehnisse aus der Sicht der Ich-Erzählerin Larissa, die uns an ihrem turbulenten Alltag teilhaben lässt.

"Wintersonnenglanz" birgt eine abwechslungsreiche Story vollgepackt mit Wirrungen, Stolpersteinen sowie allerlei Höhen & Tiefen, die ganz ohne Längen oder unnötige Passagen auskommt. Abgerundet wird die Geschichte rund um Larissa durch den mitreißenden Schreibstil von Gabriella Engelmann, die unterhaltsamen Dialoge sowie durch die bildhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen. 

FAZIT:
Wie all ihre Frauenromane ist auch "Wintersonnenglanz" von Gabriella Engelmann ein absolutes Wohlfühlbuch, durch dessen Seiten man nur so fliegt. Dieses Buch beschreibt Larissas Leben & Probleme sehr authentisch und schafft trotz aller Schwierigkeiten eine behagliche Atmosphäre - und am liebsten würde ich mich jetzt sofort auf den Weg ins winterliche Sylt und natürlich auch ins Büchernest machen. Für diesen bezaubernden Winterroman kann ich nur zauberhafte 5 (von 5) Punkte vergeben.

Dienstag, 8. November 2016

[LESEEINDRUCK] "Nora und die Novemberrosen"

Cover
Nora und die Novemberrosen
Quelle: Random House
Die Autorin
Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734102421
ISBN-13: 978-3734102424
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,7 x 18,5 cm


Leseprobe
Quelle: randomhouse.de  *lies mich*
 


Die Geschichte...
Berlin: Die gelernte Gärtnerin Nora und ihre kleine Tochter Fanny leben in einem Haus, gemeinsam mit drei rüstigen Senioren. Während Udo täglich das Grab seiner verstorbenen Frau Anne besucht, kümmern sich Ellie und Margarethe um Fanny, während Nora ihrer Arbeit in einem Baumarkt nachgeht. Doch dann verliert Nora ihren Job und ihr Vermieter schickt ihnen einen Brief, in dem er "grundlegende Änderungen" in nächster Zeit verspricht, was für Unruhe sorgt. Doch dann entdeckt die Hausgemeinschaft während eines Ausflugs in die Mark Brandenburg ein altes, verlassenes Anwesen, in das sich alle auf Anhieb verlieben. Das zauberhafte Fleckchen Erde scheint niemandem zu gehören und so kümmern sich die 5 Berliner um die verlassene Gärtnerei. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Nora und ihren Mitbewohnern...

Mein Leseeindruck:
Angelockt vom ansprechenden Cover & Buchtitel wollte ich "Nora und die Novemberrosen" unbedingt lesen. Die Story, die nach dem Prolog im März beginnt und schätzungsweise mehrere Monate dauert,  führt uns von Berlin in die malerische Mark Brandenburg. Der Plot birgt eine reizvolle Romanidee, enthält viele Ausführungen übers Gärtnern bzw. Pflanzen und wurde ansprechend umgesetzt.

Die Hausgemeinschaft aus Berlin-Schmargendorf besteht neben der Hauptperson Nora Dittbrenner (Nora ist ungefähr Mitte 30, Gärtnerin aus Leidenschaft und alleinerziehende Mutter) und ihrer süßen 7-jährigen Tochter Fanny Dittbrenner  aus der pensionierten Köchin Ellie Wagenknecht, der verwitweten Hausfrau Margarethe Segge und dem gramgebeugten Witwer Udo Kienast, der jeden Tag das Grab seiner Frau besucht. Nora und ihre Mitbewohner sind reizvolle und unterschiedliche Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt. Die mitwirkenden Nebencharaktere fügen sich gut ins Geschehen ein.

Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht von Nora geschildert, zwischendurch berichten die restlichen Hausbewohner über die Ereignisse (alle in der 3. Person). "Nora und die Novemberrosen" ist eine schöne, abwechslungsreiche Geschichte und auch wenn die Story einige Wirrungen und Stolpersteine enthält, birgt sie einige allzu ausführliche Beschreibungen sowie vorhersehbare Szenarien und lässt das "gewisse Etwas" vermissen. Die leichte Schreibweise, eine angenehme Sprache und unterhaltsamen Dialoge runden diesen Roman ab.

FAZIT:
"Nora und die Novemberrosen" bietet dem Leser kurzweilige Unterhaltung über eine alte Gärtnerei in Brandenburg und wie die Arbeit alle zusammenschweißt bzw. verändert. Da mich die Geschichte jedoch nicht komplett überzeugt hat, erhält der neueste Roman von Tania Krätschmar ganze 4 (von 5) Punkte.


Samstag, 29. Oktober 2016

[LESEEINDRUCK] "Das Seehaus"

Cover
Das Seehaus
Quelle: Random House
Die Autorin
Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane "Das geheime Spiel", "Der verborgene Garten", "Die fernen Stunden" und "Die verlorenen Spuren" verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: Diana Verlag (29. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453291379 / ISBN-13: 978-3453291379
Originaltitel: The Lake House
Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 5 x 22,6 cm


Leseprobe
Quelle: randomhouse.de  *lies mich*
 
 



Die Geschichte...
Quelle: Random House
Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.

Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld…


Mein Leseeindruck:
Da ich gern Familiengeschichten lese, passt "Das Seehaus" hervorragend in mein Beuteschema. Die Geschichte beginnt 1933 und führt uns danach ins Jahr 2003, um ein Jahr später zu enden. Als Handlungsschauplatz wurde Cornwall gewählt und wartet mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen auf.

2003: Die 31-jährige Polizistin Sadie Sparrow wurde von einem wichtigen Fall abgezogen und verbringt die Auszeit bei ihrem Großvater Bernie in Cornwall. Beim Joggen entdeckt sie ein verlassenes Anwesen, das sie nicht loslässt. Besonders als sie erfährt, dass 1933 der kleine Ted Edevance während eines Festes verschwunden ist...
1933:  Die 16-jähre Alice Edevance stammt aus einer wohlhabenden Familie und wohnt auf einem wunderschönen Landsitz, als während des alljährlichen Mittsommerfestes ihr kleiner Bruder Ted spurlos verschwindet...

Die unterschiedlichen Protagonistinnen Sadie und Alice wurden als sympathische und facettenreiche Persönlichkeiten gestaltet, ebenso wie die reizvollen Nebencharaktere, die sich trotz ihrer Vielzahl gut ins Geschehen einfügen. Die Romanidee ist sicherlich nicht neu, wurde aber dennoch ansprechend umgesetzt. Die turbulenten Geschehnisse werden in der Gegenwart von Sadie und ab dem Jahr 1911 vorwiegend von Alice und ihrer Mutter Eleanor erzählt.

"Das Seehaus" ist eine interessante & spannende Familiengeschichte, die neben einigen Irrwegen, Stolpersteinen & Geheimnissen auch einen Kriminalfall enthält. Für die volle Punktzahl fehlt mir allerdings das gewisse Etwas, außerdem birgt die Story einige Längen. Der Roman wird die durch die ausdrucksstarke Schreibweise und eine, der jeweiligen Zeit angepassten Sprache vervollständigt. 

FAZIT:
Mit "Das Seehaus" hat Kate Morton eine unterhaltsame Familiengeschichte erschaffen, die sich auf 2 Zeitebenen abspielt. Dank des abwechslungsreichen Plots, den interessanten Hauptpersonen und des fesselnden Schreibstils garantiert "Das Seehaus"  mitreißende Lesestunden und erhält von mir wundervolle 4 (von 5) Punkte.





 

Dienstag, 25. Oktober 2016

[LESEEINDRUCK] "Glück ist, wenn man trotzdem liebt"

Cover
Glück ist, wenn man trotzdem liebt
 - Petra Hülsmann - Taschenbuch
Quelle: Bastei Lübbe
Die Autorin
Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate mit dem Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen die Beststellerliste eroberte. Petra Hülsmann lebt mit ihrem Mann in Hamburg.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (10. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404173643 /ISBN-13: 978-3404173648
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,2 x 18,7 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
 


Die Geschichte...
Quelle: Bastei Lübbe
Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: ihre Daily Soap. Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Und das tägliche Mittagessen im Restaurant gegenüber. Überraschungen in ihrem geregelten Leben kann sie gar nicht leiden. Doch dann wird "ihr" Restaurant von dem ambitionierten Koch Jens übernommen - und der weigert sich nicht nur, ihr Lieblingsgericht zuzubereiten, sondern sorgt auch sonst für Chaos in Isabelles wohlgeordneter Welt. Während sie alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken versucht, ahnt sie aber schon bald, dass es vielleicht gerade die Überraschungen sind, die ihr Leben reicher machen ...

Mein Leseeindruck:
Angelockt vom ansprechenden Cover & Buchtitel wollte ich "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" unbedingt lesen. Die Story, die im Juni beginnt und schätzungsweise mehrere Monate dauert, spielt sich in Hamburg ab.

Hier steht die 27-jährige Floristin Isabelle "Isa" Wagner im Mittelpunkt. Die Blondine ist ein Gewohnheitsmensch und entsetzt, als ihr Lieblingsasiate gegenüber ihrer Arbeitsstelle zusperrt und stattdessen ein neues Restaurant eröffnet, wo es nicht mal Nudelsuppe gibt. Im "Thiels" begegnet sie dem attraktiven Koch und Besitzer Jens Thiel, der Isabelle praktisch dazu zwingt, etwas anderes als ihre Lieblingssuppe zu kosten und gemeinsam mit seiner Nichte Merle Isabelles strukturiertes Leben durcheinanderbringt... 

Isabelle ist eine sympathische, manchmal leicht blauäugige Protagonistin mit einem interessanten Beruf, die sich allmählich weiterentwickelt. Die mitwirkenden Nebencharaktere fügen sich gut ins Geschehen ein. Der Plot birgt eine reizvolle Romanidee und wurde ansprechend umgesetzt. Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht von Ich-Erzählerin Isa geschildert, mit der man rasch mitfühlt.

"Glück ist, wenn man trotzdem liebt" ist eine unterhaltsame, abwechslungsreiche Geschichte über Isa, deren vorhersehbares Leben einige Überraschungen enthält. Leider gestaltet sich der Handlungsverlauf für meinen Geschmack ein wenig zu vorhersehbar und zieht sich stellenweise in die Länge. Die
leichte Schreibweise, eine angenehme Sprache und amüsante Dialoge runden diesen Roman ab.

FAZIT:
"Glück ist, wenn man trotzdem liebt" bietet vergnügliche Unterhaltung und hat mir viel besser als "Hummeln im Herzen" gefallen. Da mich die Geschichte jedoch nicht vollkommen überzeugt hat, erhält der neueste Roman von Petra Hülsmann 4 (von 5) Punkte.
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