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Freitag, 9. Dezember 2016

[LESEEINDRUCK] "Zimtzauber"

Cover

Quelle: amazon
Die Autorin
Katrin Koppold arbeitete nach ihrer Schulzeit als Journalistin, Fitnesstrainerin, TV-Darstellerin und Pferdepflegerin auf einem Gestüt in Irland, bevor sie sich dazu entschloss, sesshaft zu werden. Heute wohnt sie mit ihrer Familie und ihren zwei Katzen bei München Ihre Romane rund um die Liebe, das Leben und das große Glück lässt sie immer wieder an Orten spielen, an die sie ihr Herz verloren hat: Italien, Irland, München, Paris ...

*Produktinformation*
Format: Kindle Edition / Dateigröße: 2396 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 154 Seiten
Verlag: Aureolus Verlag: Inhaberin Katrin Hohme; Auflage: 1 (28. November 2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01N1M4PJY
 
 


Leseprobe
leider keine gefunden




Die Geschichte...
Quelle: Amazon
Die Buchhändlerin Elisa ist nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den äußerst attraktiven Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Als ihr eine Wahrsagerin auf einer vorweihnachtlichen Party eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und ihn um Verzeihung bitten. Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist überhaupt nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihn mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt ...

 
Mein Leseeindruck:
"Zimtzauber" ist mit 154 Seiten eine Kurzgeschichte und beginnt schätzungsweise einige Jahre nach "Mondscheinblues". Die Geschichte, die sich kurz vor Weihnachten abspielt und ein paar Tage dauert, beginnt in München und führt uns in die österreichischen Alpen.

Hier steht Elisa Bergmann, die Schwester von Tom aus "Mondscheinblues" im Mittelpunkt. Als der alleinstehenden Buchhändlerin auf der Scheidungsparty ihrer Kollegin eine Wahrsagerin Pech vorhersagt, nimmt das Schicksal seinen Lauf... Elisa ist eine sympathische Protagonistin, die man einfach mögen muss. Die mitwirkenden Nebencharaktere wie z.B. Nina und Tom fügen sich gut ins Geschehen ein.

Der Plot birgt eine reizvolle Romanidee und gewährt Einblick in Elisas Pleiten, Pech & Pannen. Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht der Ich-Erzählerin Elisa geschildert, die versucht, das Pech abzuwenden und dabei manchmal ihr blaues Wunder erlebt.

"Zimtzauber" ist eine unterhaltsame, abwechslungsreiche Geschichte mit allerlei Turbulenzen, Stolpersteinen und amüsanten Szenarien. Leider endet die Story viel zu schnell und gestaltet sich  
ein wenig zu vorhersehbar. Die locker-leichte Schreibweise, eine angenehme Sprache und lebendige Beschreibungen runden diesen Roman ab.

FAZIT:
"Zimtzauber" bietet kurzweilige Unterhaltung und sorgt für einige Lacher, denn Elisa tritt gern mal ins Fettnäpfchen. Da die Kurzgeschichte leider rasch zu Ende war, würde ich gerne wissen, wie es weitergeht. Wegen klitzekleiner Mankos bekommt "Zimtzauber" von mir wundervolle 4 (von 5) Punkte.
 
 

Mittwoch, 4. März 2015

[MINI-REZENSION] "Ewig und eine Stunde" (Kurzgeschichte)

Cover

Quelle: bittersweet.de
Die Autorin
Vor vielen Jahren erblickte Mirjam H. Hüberli, dicht gefolgt von ihrer Zwillingsschwester, in der schönen Schweiz das Licht der Welt. Erst während des Studiums zur Online-Redakteurin wurde ihr bewusst, was sie wirklich will. So beschloss sie, den Schritt aus dem stillen Schreibkämmerchen in die aktive Szene zu wagen, um das zu leben, was das Herz ihr zuflüstert: Eigene Geschichten schreiben.

*Produktinformation*
Format: Kindle Edition / Dateigröße: 3214 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 79 Seiten / Verlag: bittersweet (14. Januar 2015)

Sprache: Deutsch / ASIN: B00QWVSHZQ

Leseprobe
Quelle: bittersweet.de *lies mich*


Die Geschichte...
Geneviève studiert in Paris Modedesign und fühlt sich in der Stadt der Liebe sehr einsam. Doch seit ihrem Umzug nach Paris hat sie immer wieder einen Traum, in dem eine jüngere Version von Bradley Cooper vorkommt. Und als sie eines Tages dem Mann aus ihren Träumen begegnet, ändert sich Genevièves Leben schlagartig. Denn es scheint so, als ob Nash und sie sich schon lange kennen und dabei hat sie den gutaussehenden Kerl mit dem Pick-up zuvor noch nie zuvor gesehen...


Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da ich die Bücher von Mirjam H. Hüberli sehr mag, musste ich diesen Roman einfach lesen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplätze: Als Schauplätze dient die französische Hauptstadt Paris. Die Orts- und Schauplatzbeschreibungen wurden so lebendig gezeichnet, dass man alles vor seinem inneren Auge sieht.

Handlungsdauer: Die mit Illustrationen versehene Story beginnt im Dezember und dauert mehrere Tage.

Hauptperson: Geneviève Bernard ist schätzungsweise Anfang 20, studiert Modedesign in Paris und macht ein Praktikum bei einer bekannten Modezeitschrift. Doch so gut alles beruflich läuft, so einsam ist die hübsche Studentin in ihrem Privatleben. Immer wieder träumt Geneviève von demselben attraktiven Mann, der ihr plötzlich in Paris über den Weg läuft und beim sie das Gefühl der Vertrautheit überkommt...  Geneviève wird als sympathische Protagonistin dargestellt, die man einfach mögen muss. 

Nebenfigur(en): Auch Nash (die jüngere Version eines gutaussehenden Schauspielers) ist ein interessanter Charakter, die sich gut in die Handlung einfügt.

Romanidee: Nette Grundidee, die ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Geneviève schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und lässt uns an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben.

Handlung:  Diese eShort von bittersweet birgt eine romantische Liebesgeschichte mit unterschiedlichen Emotionen, Wirrungen und ein paar vorhersehbaren Stellen. "Ewig und eine Stunde" hätte ruhig noch länger sein dürfen.
Schreibstil & Co:  Dank der ausdrucksstarken Schreibweise und der angenehmen Sprache lassen sich die 79 Seiten sehr schnell lesen (habe nicht mal eine Stunde gebraucht).

FAZIT:
Ich muss ja gestehen, dass ich kein Fan von Kurzgeschichten bin, da es diese einfach nicht schaffen, denselben Bezug wie bei einem Roman in "normaler Länge" aufzubauen und so ist es auch bei "Ewig und eine Stunde", denn kaum hat die zauberhafte Geschichte angefangen, war sie auch schon zu Ende. Dennoch hat mich die eShort "Ewig und eine Stunde" gut unterhalten und erhält deshalb von mir wundervolle 4 (von 5) Punkte.
 

Sonntag, 28. Dezember 2014

[MINI-REZENSION] "Übers Christkind" (Kurzgeschichten)

Cover
Quelle: Amazon
Die Autorin
Marina Bauer: Marina Bauer lebt schon mehr als 35 Jahre in der Buckligen Welt in Österreich und ist Frau, Ehe-Frau, Kind, Mama, Schwester, Freundin, Tante, Dipl. Sozialpädagogin, Mentaltrainerin, Drogerie-Angestellte, Bachblütenberaterin, Landei, Sonnenschein, manchmal auch Regen- oder Gewitterwolke, Katzenliebhaberin und sie mag Gänseblümchen. Das Spiel mit den Worten hat sie von Kindheit an für sich entdeckt. Mit Gefühlen und Magie rührt sie nun sehr gerne Worte zu einfachen Geschichten und Gedichte zusammen und hofft, damit ihre Mitmenschen zu berühren.
 
Taschenbuch: 84 Seiten / Sprache: DeutschVerlag: Books on Demand; Auflage: 1 (6. November 2014)
ISBN-10: 373571305X / ISBN-13: 978-3735713056
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 12 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 0,5 x 21 cm


Leseprobe
Quelle: bookview.libreka.de  *lies mich*


Meine Meinung:
Zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest habe ich in den vergangenen 3 Wochen diese Anthologie mit Bildern von Christina Eichhorn gelesen. "Übers Christkind" präsentiert jungen und junggebliebenen Lesern 19 kurze Geschichten und Gedichte der österreichischen Autorin Marina Bauer. Passt außerdem hervorragend zum aktuellen Buchthema von die lesende Minderheit.

Diese Kurzgeschichtensammlung erinnert den Leser an den eigentlichen Sinn von Weihnachten und zeigt auf, dass das Christkind leider immer mehr vom Weihnachtsmann verdrängt wird. Alle Geschichten und Gedichte spielen sich in der Weihnachtszeit ab und erzählen von dem wohl schönsten Feiertag im Jahr. Dabei habe ich mich oft in meine eigene Kindheit zurückversetzt gefühlt und mich wieder daran erinnert, wie sehr ich mich damals auf das Christkind gefreut und die Vorweihnachtszeit genossen habe.

Die vielfältigen Kurzgeschichten, die Titel wie "Das Christkind und der alte Mann", "Flocke", "Eine weihnachtliche Begegnung" und "Fremde Stadt" tragen, präsentieren dem Leser Erzählungen, in denen das Christkind und das Weihnachtsfest eine große Rolle spielen. "Übers Christkind" wartet mit weihnachtlichen Geschichten (teilweise auch in Mundart) und einem warmherzigen Schreibstil auf, die mich durchwegs gut unterhalten haben. Für meinen Geschmack sind mir die ausgewählten Storys ein wenig zu kindlich geraten, was aber wahrscheinlich von der Autorin beabsichtigt wurde.

FAZIT:
Mit "Übers Christkind" hat Marina Bauer eine weihnachtliche Kurzgeschichtensammlung erschaffen, die uns die wahre Bedeutung von Weihnachten ins Gedächtnis ruft und zum Nachdenken anregt. Dieser schön gestaltete Kurzgeschichtenband mit dem Untertitel "Geschichten und Gedichte für erwachsene Kinder" ist sowohl für Leser zwischen 8 und 12 Jahren als auch für Erwachsene, die gern zauberhafte Weihnachtsgeschichten lesen, geeignet. Da mir "Übers Christkind" ein paar schöne Leseerlebnisse beschert hat, erhält die Anthologie von mir märchenhafte 4 (von 5) Punkte.








Sonntag, 29. Juni 2014

[MINI-REZENSION] "Jetzt mal unter uns ...: Das Geheimnis schwarzer Strickjacken und andere ganz wichtige Erkenntnisse"

Cover

Quelle: dtv
Die Autorin
Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin, seit 1992 als Verlagsvertreterin unterwegs und lebt heute in Hamburg. Mit ihren spritzig-unterhaltenden Romanen hat sie sämtliche Bestsellerlisten erobert. ›Urlaub mit Papa‹ (dtv 21143) und ›Tante Inge haut ab‹ (dtv 21209) wurden fürs ZDF verfilmt.
 
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423215097
ISBN-13: 978-3423215091
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,2 cm

Leseprobe
Quelle: book2look.de  *lies mich*
Meine Meinung in Kurzform:
Für die ABC-Challenge habe ich einem passenden J-Buch gesucht und wurde auch fündig. Seit "Ausgeliebt" (dem 1. Band der Christine-Reihe) mag ich die lustigen Bücher von Dora Heldt und ihre Anekdoten wirken authentisch. "Jetzt mal unter uns" vereint auf 224 Seiten insgesamt 53 Kolumnen aus der Feder von Dora Heldt, die bereits in einer Frauenzeitschrift veröffentlicht wurden.
 
Hier findet man viele kurze Geschichten, die davon handeln, was Frauen im Alltag beschäftigt. Sei es, wie viele schwarze Strickjacken frau braucht (in meinem Kleiderschrank finden sich auch etliche schwarze Strickjacken und Blazer), warum man die falschen Sachen entrümpeln kann, wie man sich am besten nach vielen Jahren Sportabstinenz neue Laufschuhe kauft oder wie anstrengend sich ein Restaurantbesuch mit Kindern gestalten kann. Wer erkennt sich nicht wieder, wenn sich beim Kleiderkauf sämtliche Rollen im Spiegel offenbaren, frau im Baumarkt zwischen all den fremden Schrauben und Muttern fast verzweifelt oder sich über lautstark telefonierende Männer im Supermarkt ärgert?
 
Jede Geschichte behandelt ein anderes Szenario aus dem Leben einer Frau, die einem sicherlich durchwegs bekannt vorkommen werden. Auch wenn sich diese Sammlung von Erkenntnissen und Weisheiten schnell und leicht lesen lässt, so musste ich am Ende angelangt feststellen, dass man das eigentlich schon alles kennt und hier nichts Neues geboten wird.
 
Außerdem finde ich den Preis dieser Kurzgeschichtensammlung eine Frechheit, da das Buch 224 Seiten hat und davon ungefähr 130 Seiten bedruckt sind. Der Rest sind leere Seiten, da jede neue Kolumne auf der rechten Seite beginnt und auf der gegenüberliegenden linken Seite nur die Überschrift steht. Zum Beispiel kostet "Weil ich Layken liebe" (ebenfalls aus dem dtv Verlag) ebenso viel Geld und bietet dem Leser ganze 352 Seiten Lesevergnügen...
 
FAZIT:
In "Jetzt mal unter uns ...: Das Geheimnis schwarzer Strickjacken und andere ganz wichtige Erkenntnisse"  gibt Dora Heldt in 53 Kolumnen ihre Ansichten zum Thema "Frausein und alles, was dazugehört" zum Besten. Da die Geschichten allerdings keine neuen Erkenntnisse bieten, erhält diese abwechslungsreiche und schnell gelesene Anthologie von mir kurzweilige 3 (von 5) Punkte.

Montag, 29. Juli 2013

[MINI-REZENSION] "Darf´s ein bisschen Sommer sein?" (Kurzgeschichten)

 Cover
Die Autoren
Martina André, Lilli Beck, Isabel Beto, Sofie Cramer, Carla Federico, Stefanie Gerstenberger, Anja Goerz, Anette Göttlicher, Gaby Hauptmann, Tessa Hennig, Anne Hertz, Elisabeth Kabatek, Anna McPartlin, Mia Morgowski, Petra Oelker, Gisa Pauly, Britta Sabbag, Kim Schneyder, Emma Sternberg, Jana Voosen, Sibylle Weischenberg und Steffi von Wolff.
 
Taschenbuch: 333 Seiten (inkl. Autorenverzeichnis)
Verlag: rororo (1. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499235587
ISBN-13: 978-3499235580
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 3 cm

Leseprobe
Quelle: Rowohlt.de  *lies mich*
Meine Meinung in Kurzform:
Für die Sommerchallenge habe ich einem passenden Kurzgeschichtenband gesucht und wurde auch fündig. "Darf's ein bisschen Sommer sein?" vereint Sommergeschichten von 22 namhaften Autorinnen wie z.B. Jana Voosen, Mia Morgowsko, Emma Sternberg, Steffi von Wolff, Emma Sternberg, Sibylle Weischenberg und Anna McPartlin. Herausgegeben wurde diese Kurzgeschichtensammlung von Carolin Klemenz und Friederike Ney.

Versüßt wird uns der Sommer hier mit 22 Geschichten von ebenso vielen Autorinnen, die das ganze Spektrum von heiteren bis nachdenklichen Storys der wohl schönsten und heißesten Jahreszeit umspannen. Jede Geschichte behandelt ein anderes Sommer- und Urlaubs-Szenario und trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack, wobei Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind.

Wir bekommen es auf insgesamt 333 Seiten u.a. mit einer turbulenten Autofahrt an den Urlaubsort, einem Identitätsschwindel, Unfällen mit Selbstbräuner und venezianischen Gondeln, Urlaub mit Tante Käthe, Selbstfindung und einer Reise mit dem vorlauten Neffen  zu tun. Alles in allem ist "Darf's ein bisschen Sommer sein?" leichte Lesekost, die sich durchwegs rasch lesen lässt.

Besonders gut haben mich die Geschichten Nr. 11 ("Mein verlorenes Paradies" von Sibylle Weischenberg - hier erzählt die Autorin über einen wunderschönen Sommer ihrer Kindheit) und Nr. 21 ("Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" von Jana Voosen - darin kommt das Wetter zur Sprache) unterhalten. Die anderen Geschichten stufe ich zwischen gut und mittelmäßig ein, so richtig schlecht ist keine der Sommergeschichten.
 
FAZIT:
In "Darf's ein bisschen Sommer sein?" geben bekannte Autorinnen insgesamt 22 Kurzgeschichten zum Thema "Sommer, Sonne & Strand" zum Besten. Ich finde es extrem schwierig, diese Kurzgeschichtensammlung zu bewerten, da die Ministorys doch sehr unterschiedlich sind. Da der Großteil der Geschichten allerdings eher mittelmäßig ist, erhält diese abwechslungsreiche Sommer-Anthologie erhält von mir kurzweilige 3 (von 5) Punkte.

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Montag, 15. Juli 2013

[MINI-REZENSION] "Mörderspiele" (3. Fall - "Geisterstunde")

Cover
Die Autorin
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Tagelang fesselte 1979 ein eisiger Schneesturm sie in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht sie seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag;
Auflage: Exklusive Buchgemeinschaftsausgabe, (13. August 2007), Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442367530 / ISBN-13: 978-3442367535
Originaltitel: 
Midnight in Death, Haunted in Death, Interlude in Death
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 3,4 cm


Leseprobe
keine Leseprobe gefunden

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!


Die 3. Geschichte...
Seit vielen Jahrzehnten ist der "Number Twelve" in New York eine Legende. Im Jahr 2060 steht der Club leer und nun soll es dort spuken. Und ausgerechnet in diesen Gemäuern muss Lieutenant Dallas den Mord an dem neuen Besitzer Radcliff C. Hopkins III., dem Enkel des Clubgründers, untersuchen. Bizarr wird die ganze Sache erst, als der Spuk in den alten Gemäuern beginnt und eine Verbindung zu einem uralten, ungeklärten Verbrechen hergestellt wird...
 
Meine Meinung:
"Mörderspiele" besteht aus 3 Geschichten, die zwischen Band 7/8, 12/13 und 23/24 passen bzw. auch dort gelesen werden sollten. "Geisterstunde" knüpft an den 23. Band "In Liebe und Tod" an und spielt sich im Jänner 2060 ab. Die 3. Kurzgeschichte umfasst die Seiten 285 bis 416 und ist somit genau 131 Seiten lang.

 
In "Geisterstunde" bekommt es die pragmatische Eve Dallas mit dem Tod des Besitzers des ehemals legendären Clubs "Number Twelve" und einem Geist, der im Gebäude spuken soll, zu tun. Neu sind die Mystery-Elemente, dafür fehlen die Wortgefechte und die Romantik. Hauptperson Eve schildert die überstürzenden Ereignisse erneut aus ihrer Perspektive und bekommt bei diesem Fall Unterstützung von Roarke, Peabody, McNab, Feeny und Dr. Mira. 
 
Wegen der knapp 140 Seiten kommen weder die Story noch die Protagonisten richtig zur Geltung. Allerdings gefällt mir der mysteriös wirkende Schauplatz des "Number Twelve" sehr gut. Nora Roberts Schreibstil ist wie üblich flüssig und ausdrucksstark, so dass sich diese Kurzgeschichte rasch lesen lässt.

FAZIT:
"Geisterstunde" heißt der letzte der insgesamt 3 Kurzromane dieses Bandes und auch wenn sich durch die Knappheit der 131 Seiten nicht alles vollständig entfalten kann, so gehört dieser Kurzgeschichtenband doch zur Eve Dallas-Reihe. Für die 3. Story von "Mörderspiele" vergebe ich deshalb knappe 4 (von 5) Punkte. 



Sonntag, 16. Dezember 2012

[MINI-REZENSION] "Morgen, Freundchen, wird´s was geben!" (Kurzgeschichten)

 
Cover
Die Autoren
Link zu Amazon
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426512599
ISBN-13: 978-3426512593
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3 cm

Leseprobe
leider keine gefunden
Meine Meinung:
Durch Anka und ihren begeisterten Buchtipp bin ich auf diese Weihnachsgeschichten-Sammlung gestossen. Versüßt wird uns die Vorweihnachtszeit hier mit 24 Geschichten von insgesamt 16 Autoren, die von amüsant über witzig, sarkastisch bis makaber reichen. Jede Weihnachtsgeschichte behandelt ein anderes (Vor-)Weihnachtsszenario und trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack, wobei man es wahrscheinlich auch gar nicht allen recht machen kann. ;-)
 
Die Weihnachtsstorys dieser Anthologie sind zwar schon einige Jahre alt (wurden zwischen 1999 und 2006 geschrieben), was den Unterhaltungswert allerdings nicht schmälert. In den Kurzgeschichten geht es um Lust & Frust rund um den wohl schönsten Feiertag im ganzen Jahr. Als kleine Zugabe finden sich am Buchende ein paar interessante Rezepte, die Lust aufs Weihnachtspunsch & Co machen.
 
Wir bekommen es auf den ingesamt 368 Seiten u.a. mit einer gestressten Verkäuferin, einem Engel, Betrügern, enttäuschten Kindern, kriminellen Nikoläusen und einsamen Menschen zu tun. Besonders gut haben mich die Geschichten Nr. 2 ("Totenschädel, Kopfschmerzmusik, meine Mama und ich" von Gernot Griksch), Nr. 4 ("Gut geplant ist halb gewonnen" von Steffi von Wolff), die sarkastische Nr. 13 ("Alles Betrüger" von Markus Heitz), Nr. 17 ("Schwere Entscheidung" von Gabriella Engelmann) sowie Nr. 24 ("Das Paket" von Silke Schütze) unterhalten.
 
Am wenigsten konnte ich mit Nr. 5 ("Das Wunder von Böheimkirchen" von David Schalko) und Nr. 6 & Nr. 22 ("Sankt Nikolaus und seine Bande" und "Der Engel der Liebe" von Christian Moser) anfangen - aber Humor & Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Alles in allem sind die "24 punschvergnügten Weihnachtsgeschichten" leichte, vorweihnachtliche Lesekost, die sich durchwegs leicht und schnell lesen lassen.

FAZIT:
"Morgen, Freundchen, wird´s was geben!" hält jeden Tag eine literarische Überraschung bereit - hier geben 16 Autoren 24 weihnachtliche Geschichten zum Besten. Da diese Anthologie genau 24 Kurzgeschichten enthält, lässt sich "Morgen, Freundchen, wird´s was geben!" auch wunderbar als Adventskalender in Buchform verwenden. Ich finde es extrem schwierig, diese Kurzgeschichtensammlung zu bewerten, da die Ministorys doch sehr unterschiedlich sind und mich ein paar Geschichten wenig bis gar nicht begeistern konnten. Für diese abwechslungsreiche Weihnachts-Anthologie vergebe ich deshalb bescheidene 4 (von 5) Punkte.

 
 
 

Freitag, 30. Dezember 2011

[REZENSION] "Angeklagt" (Kurzgeschichten)

Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich sehr herzlich beim Ullstein Verlag.
Cover
Der Autor
Robert Glinski, 38 Jahre alt, ist seit über zehn Jahren Richter in Sachsen-Anhalt und Mitglied der Strafkammer für Schwurgerichtssachen am Landgericht Magdeburg. Seit er dort Kapitalverbrechen verhandelt, hat sich seine Sicht auf die Täter verändert.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (16. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548374174
ISBN-13: 978-3548374178
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,2 cm

Leseprobe
Quelle: Ullstein  *interessante Fälle*


Die Geschichten...
1. Fall: Asans Gemüseladen (Seite 19-46)
Die Geschichte handelt vom jungen Iraker Asan, der sich in Deutschland illegal aufhält und den Gemüseladen seines Bruders führt. Dort lernt er Konstanze, eine hübsche Deutsche, kennen und sie verlieben sich ineinander. Und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf...

2. Fall: Wallendes Haar (Seite 47-67)
Andrea Schiller, Mutter eines 4-jährigen Mädchens, wird in ihrer Wohnung von zwei jungen Männern überfallen und durch Schläge auf den Kopf schwer verletzt. Warum hatten es die Männer auf Andrea abgesehen?

3. Fall: Eine verhängnisvolle Affäre (Seite 68-90)
Der Libanese Hassan al-Wahed soll versucht haben, die 25-jährige Nancy Stettner zu töten. Die Versionen von Hassan und Nancy widersprechen sich. Was ist in jener Nacht wirklich geschehen

4. Fall: Ein Fahrrad für Peggy (Seite 91-119)
Die 73-jährige Rentnerin Else Lührs wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Wer hat die rüstige Frau ermordet? Und welches Motiv hatte der Täter für diese schreckliche Tat?

5. Fall: Der Ornithologe (Seite 120-146)
Nach einem fröhlichen Abend in Feierlaune kehrt Holger Marquardt noch auf einen Absacker in den nahe gelegenen Pizza-Imbiss ein. Weshalb greift der sonst so friedliebende Mann plötzlich zwei Männer an?

6. Fall: Vaterliebe (Seite 147-166)
Hier erfahren wir, warum sich die Situation zwischen Jens Adams und seinem Untermieter Daniel Liebert so zuspitzt, dass dem 2-fachen Vater die Sicherungen durchbrennen...

7. Fall: Der Trinker (Seite 167-186)
In dieser Geschichte erleben wir mit, wie die Ehe von Jochen und Vera Friedmann wegen seiner Alkoholsucht tragisch endet...

8. Fall: Russische Seele (Seite 187-211)
Dieses Mal geht es um den Kasachen Wladimir Wolkow, der in Deutschland lebt und dort einen Mord begeht. 

9. Fall: Der Bastard (Seite 212-233)
Hier dreht sich alles um den Kleinkriminellen Kai Bergen, der verdächtigt wird, die Rentnerin Erna Klinger ermordet zu haben. Wird der Gelegenheitsarbeiter von den Vorwürfen freigesprochen?

10. Fall: Der schwedische Patient (Seite 234-252)
Der renommierte Arzt Dr. Blaching wird von wohlhabenden Eltern eines schwedischen Komapatienten gebeten, bei ihrem Sohn Sterbehilfe zu leisten und die künstliche Beatmung abzustellen. Da jedoch aktive Sterbehilfe in Deutschland verboten ist und das Beatmungsgerät  von Per Larssons abgestellt (ohne Wissen des Professors) wird, gerät Dr. Blaching in das Kreuzfeuer der Justiz...

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich überraschend als Rezensionsexemplar erhalten, denn sonst wäre ich wahrscheinlich daran vorbeigegangen, da ich sonst lieber Krimis & Thriller aus der Feder von Schriftstellern lese. "Angeklagt" beinhaltet allerdings keine erfundenen Kurzgeschichten, sondern wahrheitsgetreue Fälle, die vom 38-jährigen Autor so aufbereitet wurden, dass sie auch von Lesern ohne juristische Vorkenntnisse verstanden werden.

Im Vorwort erklärt der Autor kurz und präzise den Ablauf eines Schwurgerichtsprozesses. Die ausgesuchten Fallakten umspannen solche Straftaten wie Einbruch, Mord, versuchten Todschlag oder Todschlag. Richter Glinski präsentiert uns in "Angeklagt" 10 aufsehenerregende Fälle aus seiner Laufbahn als Richter am Schwurgericht und gewährt den Lesern einen Blick hinter die spannenden Kulissen. Denn dort wo normalerweise Krimis aufhören, fängt die Arbeit von Richtern und Staatsanwälten erst an. Ist der Täter einmal gefasst, wird darüber entschieden, ob eine Straftat vorliegt, ob der Täter schuldfähig ist bzw. in welcher Höhe das Strafmaß festgesetzt wird. Auch mit seiner eigenen Meinung hält der Richter nicht hinterm Berg und zeigt, dass sich dieser Berufsstand sogar manchmal auf seine Intuition verlässt. 

Es ist lehrreich, zu erfahren, wie Schwurgerichtsprozesse ablaufen und was genau im Hintergrund geschieht. Diese trockene Materie wurde recht gut erklärt, obwohl die einzelnen Geschichten doch einige langatmige Ausführungen beinhalten. Um mehr über die betroffenen Personen zu erfahren, wird dem privaten Umfeld viel Beachtung geschenkt - denn so erfährt man oft schnell, warum jemand zu einem Verbrecher geworden ist. Die Lebensgeschichten so mancher Täter sind erschreckend und regen zum Nachdenken an.

Alle Fälle werden in der personalen Erzählperspektive aus der Sicht des Richters am Schwurgericht erzählt. Immer wieder wechseln die Geschichten von der Vergangenheit bis zur Gegenwart und werden bis zum bitteren Ende erzählt. Diese Fallsammlung ist allerdings keine leichte Kost für zwischendurch, da die einzelnen Fälle volle Aufmerksamkeit erfordern. Dennoch bietet vorliegendes Buch aufschlussreiche Lektüre für Krimiliebhaber und alle, die diese Materie interessiert.

FAZIT:
Für "Angeklagt" öffnet der junge Richter Robert Glinski die Akten von 10 ganz unterschiedlichen Fällen und erzählt uns mehr über die Hintergründe, Motive und nicht zuletzt, was Menschen dazu bringt, Straftaten zu begehen. Diese 10 Fälle wurden durchwegs interessant und unterhaltsam verpackt, sodass dieses Werk trotz der trockenen Thematik unterhält und mich (als passionierte Krimi- und Thriller-Liebhaberin) positiv überrascht hat. Dafür vergebe ich informative 4 (von 5) Punkte. 



Mittwoch, 23. November 2011

[REZENSION] "Stille Nacht: Magische Liebesgeschichten" (Kurzgeschichten)

Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich sehr herzlich beim Rowohlt Verlag.
Hübsches Cover
Die Herausgeberin
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren, studierte Politikwissenschaften und Germanistik, arbeitet in einer Literaturagentur und schaffte mit ihren Romanen auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. Schattenschwingen, ihre erste Jugendfantasy, wurde von Presse und Publikum begeistert aufgenommen.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: rororo (1. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499216264
ISBN-13: 978-3499216268
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,6 x 2 cm

Leseprobe
Quelle: Rowohlt  *magische Weihnachten*


Die Geschichte(n)...
1. Geschichte: "Eine Spur von Rot" von Tanja Heitmann (Seite 7-40)
Finjas hat sich in einer Hütte inmitten einer verlassenen Gegend Finnlands nieder gelassen. Dort überrascht ihn der erste Schnee des Winters und plötzlich sieht er in der Nähe des Waldes einen roten Schimmer, der sich als Kopftuch eines Mädchens entpuppt. **Achtung SPOILER** Das Mädchen Michal füllt die Leere, die bisher in Finjas Innerem vorherrschte - und sie hat einen wunderbaren Duft an sich...  FAZIT: Eine schöne Geschichte über eine zarte Liebe zwischen Vampir und Mensch. Tanja Heitmanns Schreibstil ist wirklich zauberhaft. :) 4 1/2 Punkte **SPOILER ENDE**

2. Geschichte: "Das Herz in der Dunkelheit" von Gesa Schwartz (Seite 41-69)
Ein Winterabend in Paris: Die junge Sophie vereitelt auf dem Nachhauseweg einen Überfall und wird dabei selbst verletzt. Und so macht sie Bekanntschaft mit Askadan, der sie gesund pflegt... **Achtung SPOILER** Askadan ist der "Geist der Schatten" und lebt in den Katakomben von Paris. Und Sophie blickt hinter die hässliche Fassade von Askadan...  FAZIT: Eine herrlich romantische Geschichte zwischen Dämon und Mensch. 5 Punkte **SPOILER ENDE**

3. Geschichte: "Tom Jofnurs Lied" von Nina Blazon (Seite 70-95)
Der junge Tom Jofnur, der ein Geheimnis verbirgt, arbeitet als Arzt an Bord eines Schiffes, das von vielen Todesfällen heimgesucht wird. Außerdem sucht die Besatzung verzweifelt nach dem magischen Elfenbeinhorn, als plötzlich ein Eingeborenenmädchen wie aus dem Nichts auftaucht... **Achtung SPOILER** Und kurz vorher hat sich ein Skelett in den Netzen verfangen. Hat das wunderschöne Mädchen etwas damit zu tun? Wird sie die Schiffsmänner zum Einhorn des Meeres führen?   FAZIT: Diese Geschichte konnte mich leider nicht wirklich fesseln, dazu ist sie mir zu langatmig und leicht verwirrend geraten.  3 Punkte  **SPOILER ENDE**

4. Geschichte: "Geisterwolf" von Anika Beer (Seite 96-124)
Die junge Julie verbringt dieses Jahr Weihnachten in der Großstadt ganz allein. Bei einem Spaziergang trifft sie einen Mann mit geheimnisvollen gelben Augen. Sie fühlt sich zu Adrian hingezogen und vergisst dabei auch ein wenig ihre Einsamkeit...  **Achtung SPOILER** Doch wer ist Adrian wirklich und warum fühlt sich Julie bei ihm so geborgen?   FAZIT: Eine nette Geschichte über einen (geisterhaften) Wolf und ein junges Mädchen. Die Story fängt interessant an, lässt allerdings in punkto Spannung nach.  Knappe 4 Punkte  **SPOILER ENDE**


5. Geschichte: "Winterkinder" von M.F. Hammesfahr (Seite 125-157)
Die Schülerin Jenny verbringt mit ihren Freundinnen Lara und Marie die Weihnachtstage in der Jagdhütte ihres Großvaters. Jenny befreit einen altertümlich gekleideten Mann aus Ästen voller Dornen, der ihnen eine unglaubliche Geschichte erzählt, die von den gläsernen Winterkindern handelt... **Achtung SPOILER** Durch Ferris, so heißt dieser rätselhafte Mann mit den Silberaugen, werden die 3 jungen Mädchen in den Kampf gegen die Winterkinder verwickelt - und eine der Abiturientinnen entdeckt, dass sie über eine besondere Fähigkeit verfügt.  FAZIT: Keine wirkliche Liebesgeschichte, dennoch hat mich die interessante Handlung gut unterhalten. Knappe 4 Punkte  **SPOILER ENDE**

6. Geschichte: "Raunächte" von Nora Melling (Seite 158-186) 
Die Berliner Abiturientin Elodie wird von einem jungen Mann vor einem Zusammenstoß mit einem Auto gerettet. Ihr Lebensretter Mick fordert von ihr einen Schlafplatz, was Elodie unverschämt findet - und dann erzählt Mick ihr etwas Unglaubliches: In den zwölf Raunächten lassen sich die Tore zwischen den Welt öffnen... Ist das nur Aberglaube oder doch die Wahrheit?   **Achtung SPOILER** Außerdem erzählt Mick, dass dadurch Dämonen in die Menschenwelt eingedrungen sind. Dämonen, die Mick verfolgen...    FAZIT: Mein absolutes Highlight! Nora Melling hat mit "Raunächte" eine süße, humorvolle (Liebes-)Geschichte erschaffen, die ich verschlungen habe.  5 Punkte  **SPOILER ENDE**

Meine Meinung:
Die Adventzeit bricht nun bald an und zur Einstimmung auf die kommenden Wochen habe ich gern diese Anthologie, das ein ansprechend gestaltetes Cover aufweist, gelesen. "Stille Nacht: Magische Liebesgeschichten" präsentiert den Lesern 6 Geschichten von verschiedenen Autorinnen, die alle ungefähr 30 Seiten beinhalten.

Gemeinsam haben die Kurzgeschichten zweierlei: Sie spielen sich alle rund um Weihnachten ab und erzählen von Liebe & Zuneigung zwischen Menschen und magischen Wesen, wie z.B. Dämonen oder Geistern. Jede Autorin hat ihren eigenen (Schreib-)Stil und die Thematik "magische Weihnachten" auf ihre Art umgesetzt, wodurch wir auf diese Weise ganz unterschiedliche Geschichten erhalten.

Nicht alle Storys sind vollkommen, aber das tut dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Die vielfältigen Kurzgeschichten präsentieren dem Leser Erzählungen, in denen diverse Fantasiewesen eine große Rolle spielen, wobei sich der Liebes- und Weihnachtsanteil immer wieder ändert.

FAZIT:
Den Titel "Stille Nacht: Magische Liebesgeschichten" trägt eine weihnachtliche Kurzgeschichtensammlung, die reizvolle Geschichten mit magischen Wesen und jugendlichen (menschlichen) Protagonisten beinhaltet. Dieser schön gestaltete Kurzgeschichtenband ist sowohl für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren als auch für Erwachsene, die gern romantisch angehauchte Fantasygeschichten lesen, geeignet. Mich haben die 6 unterschiedlichen Geschichten gut unterhalten und so vergebe ich für "Stille Nacht" zauberhafte 4 (von 5) Punkte.

Mittwoch, 17. August 2011

[REZENSION] "Die Mütter-Mafia und Friends: Das Imperium schlägt zurück" (Kurzgeschichten)

Cover
Die Autoren
Kerstin Gier, Hanna Dietz, Henrike Heiland, Birgit Fuchs, Steffi von Wolff, Jana Voosen, Gabriella Engelmann, Dagmar Hansen, Eva Völler, Heide John, Ann Hertz, Andrea Koßmann, Maximilian Buddenbohm, Britt Reißmann und Matthias Sachau. Mehr Infos sind bei den Geschichten zu finden (verlinkt).


Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 3 (13. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404160436
ISBN-13: 978-3404160433
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 3 cm


Leseprobe
Quelle: media.libri.de  *über die Mütterfreuden*


1. Geschichte: "Man lernt nie aus" von Kerstin Gier (Seite 7-15)
Die hochschwangere Constanze und ihr Mann Anton nehmen an einem Geburtsvorbereitungskurs teil, wo sie auf Marina Sturdgang-Manne (den Neuzugang der Mutter-Society) trifft, deren Sohn Anakin *lol* immer wieder sein Bio-Obst gegen die Brote von Constanzes Sohn Julian eintauscht, weil er lieber Salamibrot isst. Außerdem werden sie zu Constanzes Entsetzen zu der Elter-Kind-Party der Sturdgang-Mannes eingeladen...
Eine locker-leichte Geschichte mit dem gewohnt herrlichen Humor & Schreibstil, die Lust auf MEHR MÜTTER-MAFIA macht! Davon hätte ich liebend gern noch ein paar Seiten gelesen. 5 Punkte

2. Geschichte: "Mama entspannt sich" von Hanna Dietz (Seite 19-41)
Die übergewichtige Gerda, ihr Mann und ihre drei anstrengenden Kinder machen Urlaub fern der Heimat und Mama Gerda ist mit ihrem Leben so richtig unzufrieden, als sie auf die perfekte Familie Hirsch trifft, der scheinbar alles zufliegt. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt...
Nette Geschichte über perfekte und weniger perfekte Mütter. Leider ist Gerda eine nervtötende Protagonistin und die Story eher mittelmäßig, deshalb nur 3 Punkte.

3. Geschichte: "Zum Kuckuck" von Henrike Heiland (Seite 44-62)
Eine (namenlose) Frau hat auf einen Schlag € 500.000 Schulden, weil ihr Ehemann Robert € 62 Mio. unterschlagen und sich mit dem Geld abgesetzt hat. Deshalb muss die junge Mutter ihr sauer verdientes Geld dem netten Gerichtsvollzieher, Herrn Grenzmaier, aushändigen. Eines Tages haben die Beiden eine wirklich gute Idee...
Leicht verwirrende Story rund um eine grundanständige Protagonistin und ihr "Elend". 3 Punkte

4. Geschichte: "Mama La Bamba" von Birgit Fuchs (Seite 65-88)
Wir erleben mit, wie Christine (Ehefrau und Mutter) ihren 32. Geburtstag verlebt. Und es wird ein anstrengender, hektischer Ehrentag...
Eine chaotische, etwas merkwürdig anmutendende Kurzgeschichte, daher nur 2 Punkte.

5. Geschichte: "Perlen-Paulas" von Steffi von Wolff (Seite 91-106)
Steffi von Wolff erzählt mehr über ihren Wohnort Hamburg-Eppendorf und die dort vorherrschende Frauenspezies. Die Perlen-Paulas leben vom Geld ihrer reichen Ehemänner und verziehen ihre Kinder, ohne sie zu erziehen.
Sehr unterhaltsam, flüssig zu lesen und herrlich ironisch, deshalb 5 Punkte.

6. Geschichte: "Von Rabenmüttern und Kuckuckskindern" von Jana Voosen (Seite 109-124)
Eine kurze Geschichte über die Rabenmutter Klara, die ihre Muttergefühle entdeckt und ihr Kuckucksbaby am liebsten selbst aufziehen möchte.
Nette Story aus der Vogelperspektive - 3 Punkte.


7. Geschichte: "Ich will doch nur spielen" von Gabriella Engelmann (Seite 127-146)
Autorin Violetta (Single und kinderlos) berichtet darüber, wie sie das Angebot bekommt, 3 Kinderbücher zu schreiben, wie sie mit Kindern zurecht kommt und was ihr beim Babysitten passiert...
Süße Geschichte mit etlichen witzigen Szenen, die mich wunderbar unterhalten hat. 5 Punkte.

8. Geschichte: "Die Katze im Himmel" von Dagmar Hansen (Seite 149-182)Singlemann Tobias lernt seine neuen Nachbarn Annika und deren Sohn Finn besser kennen und verliebt sich in Annika. Nur traut er sich nicht, Annika seine Liebe zu gestehen. Und da springt die kürzlich verstorbene Katze von Finn ein...
Viel zu langatmig & leicht verwirrend, deshalb nur 2 Punkte.

9. Geschichte: "Der Schwiegerdämon" von Eva Völler (Seite 185-208)
Die kinderlose, verwitwete Rechtsanwältin Amanda bekommt von ihrer Schwiegermutter Elfriede Besuch, die sich vor ihren Augen in einen Dämon verwandelt...
Schwiegermutter mal anders - eine amüsante Geschichte. Schwache 4 Punkte

10. Geschichte: "Zelten" von Heide John (Seite 211-230)
Die 5-köpfige Familie Weber bereitet sich auf einen Campingausflug vor und erlebt dabei ihr blaues Wunder...
Muss man nicht gelesen haben, es gibt lustigere Storys. Schwache 2 Punkte

11. Geschichte: "Mit freundlichen Grüßen" von Anne Hertz (Seite 233-253)
Die gesamte Geschichte besteht aus E-Mail-Schriftverkehr und behandelt die Gymnasialempfehlung der Schüler Maximilian Körber und Leonie von Ravensbach. Da Leonie von ihrer Lehrerin keine Empfehlung für das Gymnasium erhält, tritt sie damit eine Lawine (in Form der zornigen Mutter) los...
Kreative Kurzgeschichte, die sehr amüsant und witzig verfasst wurde. 5 Punkte

12. Geschichte: "Mutterkuchen mit Puderzucker" von Andrea Koßmann (Seite 256-272)
Sophia, die bei der Erstgeburt ihrer besten Freundin Sibi dabei war, will von eigenem Nachwuchs nichts wissen. 3 Jahre später soll sie "nur eine Stunde" auf Sibis Nachwuchs Jules und Noel aufpassen....
Lustige und kurzweilige Geschichte über das Kinderkriegen & Kinderhüten - 4 1/2 Punkte

13. Geschichte: "Das Schwein" von Maximilian Buddenbohm (Seite 275-291)
Eine Kleinfamilie aus der Großstadt macht Urlaub auf dem Bauernhof. Der kleine Sohn will unbedingt die Schweine sehen, denn das hat ihm Papa schließlich versprochen...
Langweilige, witzlose & langatmige Angelegenheit, daher nur 1 Punkt.

14. Geschichte: "Babysitter inklusive" von Britt Reißmann (Seite 294-308)
Junge Hausfrau und Mutter, die mit einer resoluten, im Haus wohnenden Schwiegermutter geschlagen ist, nimmt sich eine 2-wöchige Auszeit, die sie ganz allein in Gran Canaria verbringen will. Aber das Schicksal meint es nicht gut mit ihr, denn schon im Flugzeug trifft sie auf eine Jungfamilie, die ein Schwiegermonster im Schlepptau haben...
Unterhaltsame Geschichte mit einer Portion schwarzen Humor - 4 Punkte

15. Geschichte: "Das Günther-Prinzip" von Matthias Sachau (Seite 311-327)
Günther und seine Tochter Laura vergessen, für den Kindergeburtstag von Lauras Freundin, ein Geschenk zu besorgen und lösen damit eine Lawine des Nicht-Schenken aus. Das "Günther-Prinzip" ist geboren...
Nette Kurzgeschichte über den Sinn des (Nicht-)Schenkens. 3 Punkte

Meine Meinung:
Insgesamt 15 Kurzgeschichten von ebenso vielen AutorInnen sind in dieser Anthologie rund um das Mütterdasein enthalten. Zwischen den Geschichten finden sich immer wieder Einträge von der Mütter-Society-Hompage (bekannt aus der Mütter-Mafia-Trilogie), wo sich u.a. Mama Gitti mit dem Handarbeitstick, Mami "Kugelbauch" Ellen und Karrieremutter Sabine miteinander über die Kurzgeschichten und andere Dinge lästern.

Am besten haben mir die Geschichten von Kerstin Gier, Steffi von Wolff, Gabriella Engelmann und Anne Hertz gefallen, deren Romane ich auch sonst gern lese.  Die restlichen Geschichten waren ebenfalls unterhaltsam und schnell verschlungen. Diese buntgemischte Kurzgeschichtensammlung lässt sich auch gut zwischendurch lesen, da die einzelnen Erzählungen meistens um die 15-20 Seiten lang sind.

FAZIT:
"Die Mütter-Mafia und Friends: Das Imperium schlägt zurück" ist keine Fortsetzung der Mütter-Mafia-Bücher, sondern enthält 15 kurze, abwechslungsreiche Geschichten über das Mütterdasein sowie Familiensinn (-und unsinn). Hier ist für jeden etwas dabei! Diese Anthologie bekommt deshalb gute 3 1/2 (von 5) Punkte.


PS: So, jetzt bin ich fix & fertig und hätte gern einen kräftigen Applaus für diese ausführliche Rezension. ;-)