Posts mit dem Label Abgebrochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Abgebrochen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 19. November 2016

[ABGEBROCHEN] "Made with love - Glück selbst gemacht" (Band 1)

Cover
Quelle: Lyx
Die Autorin
Wenn sie nicht gerade schreibt, kocht oder sich um ihre Familie kümmert, arbeitet Nicole Michaels als Portrait- und Hochzeitsfotografin. Sie schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit Happy Ends und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Kansas City.
 
*Produktinformation*
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1007 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Lyx.digital (14. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ASIN: B01L2KXYBS


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


Die Geschichte...
Quelle: Lübbe/Lyx
Egal, ob Partydeko, Blumenarrangements oder Kinderpartys – es gibt kein Projekt, das Anne Edmond nicht mit ihrer Klebepistole und etwas Kreativität in den Griff bekommt. Nur in Sachen Männer ist die alleinerziehende Mutter eine totale Niete. Bestes Beispiel: Mike Everett! In seiner Gegenwart bekommt sie den Mund einfach nicht auf. Doch Mike ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Fest entschlossen, die hübsche Dekoqueen für sich zu gewinnen, lässt er seinen Charme spielen und startet einen verführerischen Eroberungsfeldzug …
 
Meine Meinung in Kurzfassung:
Da mich der Klappentext, die Leseprobe sehr angesprochen haben, musste ich dieses Buch unbedingt lesen, doch leider hat mir dieser Serienauftakt so gar nicht gefallen. Der Schauplatz wurde in die amerikanische Stadt Preston verlegt. Die Grundidee finde ich interessant, die Umsetzung gefällt mir leider gar nicht.

Anne Edmond ist eine hübsche Blondine, alleinerziehende Mutter und wohnt mit ihrer kleinen Tochter in einem zauberhaften Haus. Anne verdient sich ihre Brötchen als Bloggerin und Partyplanerin und hat kein Glück mit Männern. Das ändert sich, als sie den attraktiven Mike Everett kennenlernt. Mike ist 29, Single, restauriert Oldtimer und ist von der etwas älteren Anne auf Anhieb fasziniert...

Leider bleiben die Charaktere etwas farblos und schaffen es nicht, mich zu überzeugen. Erzählt werden die Geschehnisse abwechselnd von Mike und Anne. Ich hätte gern mehr über Annes Beruf erfahren, aber stattdessen bekommt man hier ständig Sex-Szenen und Fantasien vorgesetzt und die Protagonisten finden sich so toll, aber trauen es sich nicht zu sagen. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob die Charaktere 15 wären und nicht doppelt so alt...

Ich bin ja leider kein Fan von allzu viel Erotik in Romanen und das ist sicherlich auch der Grund, warum ich das Buch auch abgebrochen habe, denn trotz des guten Beginns geht es später ausschließlich darum (zumindest so lange, wie ich gelesen habe) und wird recht klischeehaft. Da kann auch der ausdrucksstarke Schreibstil nichts mehr retten.

FAZIT:
Schade, dass "Made with love - Glück selbst gemacht" meine Erwartungen an einen schönen Liebesroman leider nicht erfüllen konnte. Ganze 14 Kapitel bzw. 45% des eBooks habe ich mich durchgequält, aber dieses Buch ist nicht für nicht gemacht...
 

Samstag, 24. September 2016

[ABGEBROCHEN] "Für immer und ein Leben lang" (Band 2)


Cover
Quelle: harpercollins.de
Die Autorin
Sarah Morgan startete ihre Karriere bereits als Kind – mit einer Biografie eines Hamsters. Als Erwachsene arbeitete sie zunächst als Krankenschwester, bis sie nach der Geburt ihres ersten Kindes die Schriftstellerei erneut für sich entdeckte. Zum Glück! Ihre humorvollen Romances wurden weltweit mehr als 11 Millionen Mal verkauft. Die preisgekrönte Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (15. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956495926
ISBN-13: 978-3956495922
Originaltitel: Some Kind of Wonderful (Puffin Island 2)
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,2 x 18,5 cm

Leseprobe
Quelle: cora.de  *lies mich*

Die Geschichte...
Quelle: Harper Collins (da ich das Buch nicht fertig gelesen habe)
Die Archäologin Brittany Forrest ist ein echtes Inselkind – den Kopf voller Abenteuer, das Herz auf den Lippen und die Hände am liebsten tief im Schlamm vergraben. Mit stürmischen achtzehn heiratet sie den Insel-Bad-Boy Zachary Flynn – und schon in den Flitterwochen fliegen die Fetzen. Scheidung inklusive. Und wäre da nicht ein Unfall, der sie Jahre später in ihre Heimat zurückführt, bestimmt hätte sie den Draufgänger für immer vergessen. Aber wenn die Nächte länger werden auf Puffin Island, entfaltet die idyllische Insel eine besondere Magie …

Meine Meinung in Kurzfassung:
Da ich den Vorgängerband "Einmal hin und für immer" richtig klasse fand, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Emily, Ryan, Brittany & Co weitergeht. Doch leider wurde ich herbe enttäuscht...

Im 2. Band steht Emilys Freundin, die hübsche 28-jährige Archäologin und Besitzerin des "Castaway Cottage" Brittany Forrest im Mittelpunkt, die wegen einer Verletzung von Griechenland nach Puffin Island heimkehrt. Dort trifft sie auf den attraktiven Bad Boy Zach(ary) Flinn, der inzwischen als Pilot für reiche Leute arbeitet und mit dem sie vor 10 Jahren ein paar Tage lang verheiratet war. Und als sich die Beiden auf Puffin Island erneut begegnen, müssen sie feststellen, dass erneut die Funken sprühen...

Beim Lesen des Vorgängers hatte ich echt Spaß, aber hier wirken die Hauptpersonen farblos und eindimensional (vor allem Zach ging mir richtig auf die Nerven). Die vorhersehbare Geschichte läuft nach Schema F ab, zieht sich wie ein Kaugummi in die Länge und strotzt nur so vor lauter Nebensächlichkeiten und detaillierten Beschreibungen, die für mich zu viel des Guten waren und den Lesefluss ungemein bremsen.


Die Geschehnisse werden abwechselnd von Brittany und Zach erzählt, was für Abwechslung sorgen soll, doch dass oftmals wirkt das alles so schwülstig wie in einer billigen Liebesschmonzette... Und der leichte Schreibstil sowie die malerischen Schauplatzbeschreibungen reißen es leider auch nicht mehr heraus.

FAZIT:
Schade, dass "Für immer und ein Leben lang" meine Erwartungen an einen schönen Liebesroman nicht erfüllen konnte.  Nach 112 Seiten musste ich einsehen, dass dieser Trilogie-Mittelteil nicht für mich gemacht ist und sich bei mir keine besondere Magie entfaltet hat...





Samstag, 27. August 2016

[ABGEBROCHEN] "Ein Zimmer über dem Meer"

Cover

Quelle: Ullstein
Die Autorin
Dana Paul ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Corina Bomann. Sie begann schon früh mit dem Schreiben und liebt neben Büchern das Meer. Mit ihrem Roman "Ein Zimmer über dem Meer" erfüllte sie sich den Herzenswunsch, eine ganz besondere Geschichte über das Meer und die Liebe zu schreiben.
 
*Produktinformation*
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: List Taschenbuch (12. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548613241
ISBN-13: 978-3548613246
Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,6 x 18,7 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


 
Die Geschichte...
 Als Kims Verlobter, der Surfer Jake Ericson, bei einem Flugzeugabsturz in Cornwall ums Leben kommt, will Kim nicht mehr ohne ihre große Liebe weiterleben. Die junge Frau reist in die Nähe der Absturzstelle und möchte sich von den Klippen stürzen, um bei Jake zu sein. Doch Janet, die in einem Cottage ganz in der Nähe wohnt, beobachtet Kim und rettet sie vor einer furchtbaren Entscheidung. Die alte Frau vertraut Kim ein Tagebuch an, das seit Jahrhunderten in der Familie weitergegeben wird und von der stummen Leandra erzählt, die im 19. Jahrhundert lebte und ebenso verzweifelt wie Kim war...
 
Meine Meinung in Kurzfassung:
Da mich das Cover und der Klappentext sehr angesprochen haben, wollte ich "Ein Zimmer am Meer" unbedingt lesen. Außerdem erfährt man auf Der Rückseite, dass es sich bei Dana Paul um ein Pseudonym von Corina Boman bzw. um ein Herzensprojekt handelt und das hat meine Erwartungen noch ein wenig höher geschraubt...

Kim Sanders ist eine hübsche Blondine, die nach dem Tod ihres Verlobten nicht mehr leben und sich von den Klippen in Cornwall stürzen will, doch die 86-jährige Janet Hathington, die allein in einem Haus auf den Klippen wohnt, kann Kim noch rechtzeitig vor dem Tod retten und nimmt sie bei sich auf. Weiters lernen wir auch noch Janets attraktiven Enkel Dan kennen und man kann sich vorstellen, wie die Geschichte für Kim und Dan weiter- bzw. ausgeht... Leider bleiben die Charaktere blass und schaffen es nicht, mich zu überzeugen.

Erzählt werden die Geschehnisse vorwiegend aus der Sicht von Kim,  aber auch zwischendurch von Janet und Dan (in der 3. Person). Durch Kims Erinnerungen (in der 1. Person geschildert) erfahren mehr über Jake, außerdem berichtet in den Tagebucheintragungen aus dem Jahr 1813 die stumme Leandra über ihr Leben.

Bedauerlicherweise gestaltet sich die Handlung sehr langweilig, vorhersehbar und schwerfällig, dass ich mit zunehmender Seitenanzahl fast Aggressionen bekommen habe. Die Geschichte zieht einen nur runter und von einem schönen Wohlfühlroman ist hier leider überhaupt nichts zu spüren. Da kann auch der ausdrucksstarke Schreibstil mit den malerischen Schauplatzbeschreibungen nichts mehr retten.

 
FAZIT:
Keine Ahnung, was hier passiert ist, aber "Ein Zimmer über dem Meer" konnte meine Erwartungen leider gar nicht erfüllen und hat mich nicht überzeugt. Ganze 217! Seiten habe ich mich durchgequält, aber dieser Cornwall-Roman ist anscheinend nicht für mich gemacht...
 


Dienstag, 14. Juni 2016

[ABGEBROCHEN] "Die Geschichte der Baltimores"

Cover
Quelle: Piper
Der Autor
Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Der studierte Jurist hat bislang drei Romane veröffentlicht, »Les Derniers Jours de nos Pères«, »La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert« (dt.: »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«) und »Le Livre des Baltimore« (dt.: »Die Geschichte der Baltimores«). Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« bekam Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française zugesprochen sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Das bei einem winzigen Verlag erschienene Buch wurde in Frankreich zu der literarischen Sensation des Jahres 2012, die Übersetzungsrechte wurden mittlerweile in über 30 Sprachen verkauft.

*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Piper (2. Mai 2016) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492057640 / ISBN-13: 978-3492057646
Originaltitel: Le Livre de Baltimore
Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 4,8 x 22 cm


Leseprobe
Quelle: buecher.de  *lies mich*


Die Geschichte...
Quelle: Amazon, da ich Buch nicht fertig gelesen habe
Die Goldmans aus Montclair sind eine typische Mittelstandsfamilie, sie leben in einem langweiligen Vorort von New Jersey und schicken ihren Sohn Marcus auf eine staatliche Schule. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein vielversprechender Sportler. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen der Bewunderung für diese »besseren« Verwandten und seiner leisen Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Hillel und Woody aber sind seine besten Freunde, zu dritt sind sie unschlagbar, zu dritt schwärmen sie für das gleiche Mädchen - Alexandra. Bis ihre heile Welt eines Tages für immer zerbricht. 
Acht Jahre nach der Katastrophe beschließt Marcus, inzwischen längst berühmter Schriftsteller, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber das Leben ist komplizierter als geahnt, und die Wahrheit über die Familie hat viele Gesichter, die ihm gänzlich unbekannt waren...

 
Meine Meinung:
Nachdem mir "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" richtig gut gefallen hat, wollte ich auch "Die Geschichte der Baltimores" lesen, in dem erneut Marcus Goldman eine tragende Rolle spielt.

Der Protagonist Marcus Goldman ist im Jahr 2012 ein äußerst erfolgreicher Schriftsteller und das mit 32 Jahren. Marcus zieht von New York nach Florida, um dort an seinem neuen Buch zu schreiben, das sich mit der Geschichte der Goldmans aus Montclair und der Goldmans aus Baltimore abstammt. Der Autor stammt von den Goldmans aus Montclair ab (eine mittelständische Familie aus New Yersey) und dann gibt es noch die Goldmans aus Baltimore (bestehend aus Onkel Saul, Tante Anita, Cousin Hillel und Adoptivcousin Woody), die es geschafft haben und richtig wohlhabend sind.

Marcus ist zwar ein sympathischer Protagonist und weiß, seine Familie vorstellen, aber das Ganze war mir zu viel des Guten. Die Story, in der es um die Goldmans aus Baltimore bzw. um die "Katastrophe" geht und die aus der Sicht von Marcus erzählt wird, beginnt im Februar 2012 und schwenkt immer wieder in die Vergangenheit, wodurch wie die Zusammenhänge besser verstehen lernen.

Bedauerlicherweise bin ich mit der Geschichte nicht richtig warm geworden, denn die Handlung zieht sich wie ein Kaugummi und ergeht sich in Nebensächlichkeiten, obwohl der Schreibstil eigentlich recht angenehm ist und mir die Grundidee gut gefällt.
 
FAZIT:
"Die Geschichte der Baltimores" hat meine Erwartungen an eine unterhaltsame Familiengeschichte leider nicht erfüllt und ich kann die hochgelobten Meinungen nicht wirklich verstehen. Es kommt für mich keinerlei Spannung auf, denn leider gestaltet sich die Story unglaublich langatmig und wurde mit unzähligen detaillierten Schilderungen verstehen. Für 175 Seiten habe ich geschlagenene 4 Stunden gebraucht - in dieser Zeit lese ich normalerweise einen Roman mit (mindestens) 400 Seiten...

 

Samstag, 12. März 2016

[ABGEBROCHEN] "Spinnenkuss: Elemental Assassin 1" (Band 1)

Cover
Quelle: Piper
Die Autorin
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee. Bei Piper erscheinen ihre Serien um die »Mythos Academy«, »Black Blade« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«.
 
Format: Kindle Edition / Dateigröße: 1385 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Piper ebooks (10. Dezember 2013)

Sprache: Deutsch
ASIN: B00CXTY87W

Leseprobe
Quelle:  piper.de (unter Leseprobe) *lies mich*


Die Geschichte...
Quelle: Piper ( ausnahmsweise, da ich das Buch nicht ganz gelesen habe)
Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen »Die Spinne«. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung - besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine ...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Da ich die Mythos Academy-Reihe bzw. den Black Blade-Reihenauftakt von Jennifer Estep liebe, wollte ich auch noch die fehlende Elemental Assassin-Reihe lesen. Erwartet hatte ich einen spannenden Fantasyroman, doch es sollte anders kommen. :(

Zuerst mal muss ich sagen, dass ich die Romanidee klasse finde, die Umsetzung allerdings weniger... Dieses Buch spielt sich in der amerikanischen Kleinstadt Ashland ab, wo Magie akzeptiert wird bzw. Menschen und magische Wesen nebeneinander leben. Hier bekommen wir es mit mächtiger Elementarmagie zu tun, die vor allem die Elemente Stein, Eis, Luft und Feuer betrifft und mit denen sich tolle Sachen anstellen lassen...

Unsere Hauptperson Gin Blanco ist eine 30-jährige gefürchtete Auftragskillerin, die nur "die Spinne" genannt wird. Dank ihrer Elementarmagie kann Gin die Elemente Stein und Eis kontrollieren und ist in ihrem Job sehr gut. Doch als ihr Mentor Fletcher Lane (der sie nach dem Tod ihrer Familie aufgenommen hat) grausam ermordet wird, macht sich Gin auf die Suche nach dem Täter... Protagonistin Gin ist zwar eine interessante Hauptperson mit Potential, aber irgendwie war sie mir zu perfekt (die Gute kann z.B. aus allem eine Mordwaffe machen und ihr gelingt alles scheinbar mühelos) geraten und ich konnte mich mit ihr nicht wirklich identifizieren. Außerdem hat die Autorin hier scheinbar einen Hang zu unzähligen Nebencharakteren, wovon ich ja kein Fan bin..

Erzählt werden die temporeichen Geschehnisse aus der Sicht von Ich-Erzählerin Gin Blanco, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen hautnah teilhaben lässt. Die Geschichte beginnt relativ zügig und spannend, doch mit der hier verwendeten Elementarmagie bzw. den langatmigen Beschreibungen bin ich leider überhaupt nicht zurecht gekommen.

Auch wenn die Story Fantasy-Elemente enthält, wirkt die Handlung stellenweise sehr unrealistisch und überzogen. Weiters bremsen die langatmigen Beschreibungen den Lesefluss ungemein. Da kann auch die ausdrucksstarke Schreibweise von Jennifer Estep nichts mehr retten.

FAZIT:
3 Tage lang habe ich mit diesem Serienauftakt herumgeschlagen, doch es wurde irgendwie nicht besser und die Geschichte hat mich mit der Zeit nur noch genervt. Also habe ich das Buch bzw. den eReader nach 11 Kapiteln (nach 117 von 316 eBook-Seiten) zugeschlagen. Es scheint so, als wäre "Spinnenkuss" nicht für mich gemacht...



Mittwoch, 15. Juli 2015

[ABGEBROCHEN] "Wie Monde so silbern" (Band 1)


Cover
Quelle: Carlsen
Die Autorin
Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin.

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Carlsen (20. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551582866 / ISBN-13: 978-3551582867
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: The Lunar Chronicles 1/Cinder
Größe und/oder Gewicht: 15,6 x 4 x 22,2 cm  


Leseprobe
Quelle: carlsen.de  *lies mich*


Die Geschichte...
Quelle: Carlsen - ausnahmsweise, da ich das Buch abgebrochen habe...
Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will?
Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh…

Meine Meinung:
Da mir dieses Buch bzw. die Reihe schon viele Male auf diversen Blogs und Foren begegnet ist, wollte ich wissen, was an den Märchenadaptionen dran ist, doch ich wurde leider herbe enttäuscht. Der Handlungsschauplatz wurde nach Neu-Peking (irgendwann in der Zukunft) verlegt und die Welt von "Wie Monde so silbern" wurde für meinen Geschmack zu wenig erklärt. Warum ist die hier verwendete Welt einerseits mit Androiden, ID-Scannern, Hover (irgendein Fortbewegungsmittel) und Netlinks ausgestattet, aber andererseits gibt es Seuchen wie die Pest? Woher kommen die Cyborgs? Warum werden sie so unterdrückt? Diese Fragen wurden für mich leider (bis zu meinem Abbruch) nicht geklärt...

"Wie Monde so silbern" soll eine Neufassung von Cinderella sein, doch mit der Originalfassung des Märchens hat das Ganze für meinen Geschmack nichts zu tun. Leider konnte mich auch die 16-jährige Hauptperson Linh Cinder nicht überzeugen. Cinder ist die beste Mechanikerin in Neu-Peking, die ihre Stiefmutter Adri und ihre Halbschwestern (die 14-jährige Peony und die 17-jährige Pearl) finanziell unterstützt. Außerdem ist Cinder ein Cyborg (halb Mensch, halb Maschine) und als sie Prinz Kai To auf dem Wochenmarkt kennenlernt, ist sie von ihm fasziniert. Der 18-jährige Kronprinz des Asiatischen Staatenbundes ist nämlich überaus gutaussehend und kultiviert...

Die Protagonisten wirken allerdings farblos und eindimensional, weshalb ich mich mit der Hauptperson  Cinder nicht wirklich identifizieren kann. Die Romanidee zu dieser Buchserie ist eigentlich reizvoll, nur mit der Umsetzung hatte ich meine Probleme. "Wie Monde so silbern" hat es nicht geschafft, mich zu fesseln und mit der hier geschilderten Welt hatte ich auch so meine Probleme.

Die Story, die von Cinder und einigen Nebenfiguren in der 3. Person geschildert wird, gestaltet sich zäh und enthält auch noch sehr ausgeschmückte Schilderungen, was den Lesefluss extrem bremst. Da kann auch der ausdrucksstarke Schreibstil von Marissa Meyer nichts mehr ändern.

 
FAZIT:
"Wie Monde so silbern" hat meine Erwartungen an ein packendes Jugend-Fantasy-Buch bedauerlicherweise nicht erfüllt. Mutig habe ich mich durch 125 Seiten (von 384 Seiten) gekämpft, bevor ich enttäuscht das Handtuch geworfen habe... 





Mittwoch, 3. Juni 2015

[ABGEBROCHEN] "Die Quelle"

Cover

Quelle: Fischer Verlage
Die Autorin
Catherine Chanter ist im ländlichen Südwesten Englands aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Oxford, wo sie auch studierte. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin und mit psychisch kranken Jugendlichen hat sie schon immer geschrieben, zum Beispiel für Radio 4, und Kurzgeschichten und Lyrik veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Ihr erster Roman ›Die Quelle‹ wurde mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize prämiert und erscheint weltweit in über 20 Ländern.
 
*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 2 (12. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3651021955 / ISBN-13: 978-3651021952
Originaltitel: The Well
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 3,7 x 22,2 cm

Leseprobe
Quelle: fischerverlage.de  *lies mich*



Die Geschichte...
Quelle: fischerverlage.de, da ich Buch nicht fertig gelesen habe
In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle.

Meine Meinung in Kurzfassung:
Der Zusatz "Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt." hat mich einfach neugierig gemacht und ich wollte wissen, ob an diesem Buch etwas dran ist - leider wurde ich, wie so oft von gehypten Büchern, enttäuscht.

In "Die Quelle" geht es um Ruth und ihren Partner Mark, die ihre Zelte in London abbrechen und sich auf dem Land ein Grundstück kaufen, das nur "die Quelle" genannt wird. Als eine Dürreperiode das Land überzieht und es nur bei ihnen regnet, gerät das Leben von Ruth und ihren Liebesten außer Kontrolle...

Ruth Ardingly ist schätzungsweise Anfang 40, da sie eine 22-jährige Tochter und einen 5-jährigen Enkelsohn hat. Außerdem wurde ihr Lebensgefährte Mark als Pädophiler verdächtigt und so ist es kein Wunder, dass das Paar alle Zelte hinter sich abbricht und aufs Land zieht... Leider bleiben die Hauptperson bzw. sämtliche Nebenfiguren farblos und können mich nicht überzeugen.

Da ich den Roman nach 111 Seiten zugeklappt habe, kann ich die weitere Handlung natürlich nicht beurteilen und erzähle nur ganz kurz, warum ich das Buch abgebrochen habe: Die Handlung mit Dystopie-Einschlag beginnt eigentlich "danach" und so wartet man als Leser gespannt auf eine Erklärung der Geschehnisse, doch diese folgen nur häppchenweise in Form der Ich-Erzählerin Ruth.

"Die Quelle" braucht ewig, um in die Gänge zu kommen und verzettelt sich mit Nebensächlichkeiten. Bedauerlicherweise bin ich  mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden, denn sowohl die Handlung als auch der Schreibstil von Catherine Chanter sind langweilig und verwirrend, obwohl mir die Grundidee gut gefällt.

FAZIT:
"Die Quelle" hat meine Erwartungen an einen fesselnden Roman leider nicht erfüllt und ich kann die hochgelobten Meinungen auch nicht verstehen. Es kommt für mich keinerlei Spannung auf, denn die Story gestaltet sich recht langatmig und so habe ich nach 111 Seiten aufgegeben.
 

Dienstag, 17. Februar 2015

[ABGEBROCHEN] "Ein Weihnachtskuss für Clementine"


Quelle: Random House
Die Autorin
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344248192 / ISBN-13: 978-3442481927
Originaltitel: Christmas at Claridge's
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,7 x 18,8 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*



Die Geschichte...
Quelle: Random House (da ich das Buch nicht fertig gelesen habe)
Clementine Alderton ist die Sorte Frau, die jeder zur Freundin haben – oder lieber gleich selbst sein möchte: schön, reich und glücklich. Männerherzen fliegen ihr mühelos zu, und sie ist der Mittelpunkt jeder Londoner Party. Doch Clementine hütet ein dunkles Geheimnis. Gerade als ihre sorgsam aufgebaute Fassade zu bröckeln beginnt, erhält sie ein Jobangebot als Inneneinrichterin im verträumten Hafenstädtchen Portofino. Clementine sagt zu – die Reise nach Italien scheint wie die Lösung all ihrer Probleme. Wenn man davon absieht, dass sie in der Vergangenheit schon einmal dort war und sich eigentlich geschworen hatte, nie wieder zurückzukehren ...

Meine Meinung:
Nach "Ein Geschenk von Tiffany" und "Ein Geschenk zum Verlieben" habe ich mich sehr auf  "Ein Weihnachtskuss für Clementine" gefreut, da mir Karens Swans Romane bisher immer sehr gefallen haben - bis jetzt... Die Geschichte startet nach dem Prolog zu Silvester 2013 in London und führt uns ein paar Monate später nach Portofino. Allerdings finde ich den Titel und das Cover irreführend, da dieser Roman keine reine Winter-/Weihnachtsgeschichte ist.

"Ein Weihnachtskuss für Clementine" erzählt von Clem(entine) Alderton, die fantastisch aussieht,  eine wundervolle Freundin namens Stella und in der Firma ihres Bruders Tom als Presse- und Marketing-Verantwortliche arbeitet. Doch leider sieht die verwöhnte und egoistische Clem das Leben als einzige Party an und handelt oft verantwortungslos... Die Hauptperson Clementine ist so unsympathisch und oberflächlich, dass ich sie am liebsten permanent durchgeschüttelt hätte.

Die Romanidee klingt ganz gut, aber die Umsetzung gefällt mir überhaupt nicht. Die Geschichte zieht sich wie ein Kaugummi in die Länge und strotzt nur so vor lauter Nebensächlichkeiten und detaillierten Beschreibungen, die für mich zu viel des Guten waren und den Lesefluss ungemein bremsen.

Erzählt werden die Geschehnisse aus der Sicht von Clementine, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt, was in mir mit zunehmendem Handlungsverlauf Aggressionen ausgelöst hat. Wie kann eine Person (auch wenn es sich nur um eine Romanfigur handelt) so flatterhaft und oberflächlich sein? Der ausgeschmückte Schreibstil von Karen Swan hat mir diesmal auch nicht zugesagt.

FAZIT:
Schade, dass "Ein Weihnachtskuss für Clementine" meine Erwartungen an einen schönen, weihnachtlichen Frauenroman nicht erfüllen konnte und mich weder die Protagonistin noch die Story überzeugt haben.  Ganze 237! Seiten habe ich mich durchgequält, bis ich eingesehen habe, dass dieses Buch nicht für mich gemacht ist...

Sonntag, 8. Februar 2015

[ABGEBROCHEN] "Bluttänzer" (Band 1)


Cover
Quelle: Random House
Die Autorin
Eva Fürst ist im Erzgebirge aufgewachsen und auch heute noch ihrer Heimat treu. Sie lebt und arbeitet in Sachsen als Redakteurin, Autorin, Lektorin und Leiterin von Schreibwerkstätten. Die passionierte Literaturliebhaberin verehrt Erich Kästner, Roald Dahl, Gert Prokop, John Ronald Reuel Tolkien, Mario Vargas Llosa, Waltraud Lewin und Einar Turkowski. Zurzeit schreibt sie an ihrem nächsten Psychothriller.

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442382432
ISBN-13: 978-3442382439
Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,2 x 18,5 cm


Leseprobe
Quelle:  bic-media.com  *lies mich*



Die Geschichte...
Quelle: Random House ( ausnahmsweise, da ich das Buch nicht ganz gelesen habe)
In einem kleinen Ort im Erzgebirge wird mitten auf dem Marktplatz die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Bei der Obduktion entdeckt die Rechtsmedizinerin Maja Heuberger verblüfft, dass Augenlider und Lippen des Opfers zugeklebt wurden – und im Rachen steckt eine winzige tote Fledermaus … Während die Polizei noch ermittelt, werden zwei weitere Leichen gefunden – wieder sind es Frauen, wieder weisen sie dieselben Todesmerkmale auf. Zusammen mit ihrem Jugendfreund Peter beginnt Maja, auf eigene Faust zu ermitteln. Als sie erkennt, dass sie selbst in Gefahr gerät, ist es fast zu spät…

Meine Meinung:
Da ich gern Psychothriller lese und der Klappentext so vielversprechend klingt, habe ich "Bluttänzer" kurzerhand gekauft. Erwartet hatte ich einen nervenaufreibenden Psychothriller, doch es sollte anders kommen...


Maja Heuberger, schätzungsweise Anfang bis Mitte 40, arbeitet als Rechtsmedizinerin und liebt ihren Beruf. Doch seit dem Verschwinden ihrer Tochter Hannah vor 3 Jahren ist das Leben von Maja aus den Fugen geraten und sie greift immer öfter zum Alkohol... Hauptperson Maja bleibt leider blass und schafft es nicht, mich zu überzeugen. Außerdem kommen hier so viele Nebencharaktere vor, dass die Protagonistin Maja nicht mal richtig die Chance hat, sich zu entfalten.

"Bluttänzer" birgt eine interessante Romanidee mit Potential, das meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde.  Erzählt werden die Geschehnisse aus der Sicht von Maja und diversen Nebenfiguren (in der 3. Personen), was wahrscheinlich für Abwechslung sorgen soll. Allerdings bin ich kein Fan von unzähligen Nebenfiguren, Erzählperspektiven und Handlungssträngen, die hier leider gehäuft zu finden sind.

Bis die Geschichte in die Gänge kommt, vergehen etliche Seiten und Spannung mag nicht wirklich aufkommen, was auch daran liegt, dass sich die langatmige Story in Nebensächlichkeiten verzettelt. Da kann auch die ausdrucksstarke Schreibweise nichts mehr retten.

FAZIT:
Normalerweise bekommt jedes Buch eine Chance von mindestens 100 Seiten (außer es ist so schlecht, dass ich schon vorher damit aufhöre). Hier habe ich ganze 121 Seiten lang darauf gewartet, dass die Geschichte besser wird, doch leider Fehlanzeige! Es scheint so, als wäre "Bluttänzer" nicht für mich gemacht...


Sonntag, 21. Dezember 2014

[ABGEBROCHEN] "Engelsschmerz"

Cover
Als Kind stand Anna Martens am liebsten in der Dorfkneipe ihrer Großmutter hinter dem Tresen, um den kleinen und großen Geschichten zu lauschen, die das Leben schreibt. Studium und Beruf führten sie zunächst in eine völlig andere berufliche Richtung, aber das Interesse an Menschen und ihren Erzählungen blieb. Mit vierzig erfüllte sich Anna Martens einen langgehegten Wunsch, verfasste ihre erste Shortstory und entschloss sich spontan beruflich umzusatteln. Seither schreibt die Autorin, die in Süddeutschland und Nordholland lebt, Krimis und Psychothriller unter verschiedenen Namen. Wer mehr wissen möchte, der gehe zu www.anna-martens.de

*Produktinformation*
Format: Kindle Edition / Dateigröße: 2350 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 290 Seiten
Verlag: Midnight (14. November 2014)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00P97YRUS


Leseprobe
Quelle: midnight.ullstein.de  *lies mich*



Die Geschichte...
Quelle: Midnight.Ullstein (ausnahmsweise, da ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe)
Jule ist spurlos verschwunden. Die Studentin ist nicht verreist, nicht durchgebrannt. Sie ist in Gefahr! Davon ist ihre Mutter überzeugt, die alarmiert nach München reist und die Wohnung ihrer Tochter verwaist vorfindet. Doch die Polizei nimmt ihre Bedenken nicht ernst – außer Kommissarin Annette Kirchgessner, die schon immer einen Riecher für besondere Fälle hatte. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Georg „Gigi“ Gruber ermittelt sie auf eigene Faust. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Werden sie Jule rechtzeitig finden?

Meine Meinung:
"Engelsschmerz" ist mein erstes und wahrscheinlich auch mein letztes Buch von Anna Martens. Leider konnte mich dieser Thriller, der diese Bezeichnung meiner Meinung nach nicht verdient, überhaupt nicht fesseln... 
Die Geschichte beginnt mit dem Verschwinden der 23-jährigen Jule Ziegler, deren Mutter ihre Abwesenheit erst nach Wochen bemerkt...

Irgendwie weiß man hier gar nicht, wer die eigentliche Hauptperson ist, da hier unzählige Charaktere Verwendung finden, wie z.B. Ulrike Ziegler aus Münster, die nach ihrer hübschen Tochter Jule, die in München studiert, sucht - doch auch Jule schüchterner Nachbar Martin hat sie schon länger nicht mehr gesehen. Anne Kirchgessner arbeitet seit 10 Jahren in der Mordkommission München und nimmt sich dem Fall der vermissten Jule an, als sie Ulrike Ziegler zufällig begegnet; Jules Ex-Freund Tim Kruse hat sie mit ihrer besten Freundin Lena betrogen. Mit den Protagonisten bin ich nicht wirklich warm geworden, außerdem bleiben die Figuren  recht farblos.

In der Gegenwart schildert verschiedene Charaktere wie Ulrike Ziegler und Anne Kirchgessner die Begebenheiten aus ihrem Blickwinkel. Die Romanidee ist an und für sich gelungen, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig, denn der Plot zieht sich unnötig in die Länge und verliert sich in Nebensächlichkeiten. Für einen Thriller ist die Handlung total langatmig und alles andere als spannend geraten. Die ausführlichen Beschreibungen und der detaillierte Schreibstil machen es auch nicht besser...

FAZIT:
Ein Thriller sollte eigentlich Hochspannung und Nervenkitzel enthalten, doch das war hier leider nicht der Fall. Ganze 105 Seiten lang habe ich mich durch "Engelsschmerz" gekämpft, doch dieses Buch ist anscheinend nicht für mich gemacht.
 

Samstag, 29. November 2014

[ABGEBROCHEN] "Zertrennlich"

Cover
Quelle: script5.de
Die Autorin
Genau wie ihre Protagonistinnen wuchs Saskia Sarginson mitten im Wald in Suffolk auf. Heute lebt sie in London und hat vier Kinder, darunter ein eineiiges Zwillingspaar. Bevor sie freiberufliche Autorin wurde, arbeitete sie als Lektorin, Journalistin, Ghostwriterin und Gutachterin für Drehbücher. Zertrennlich ist ihr erster Roman.

*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: script5; Auflage: 1 (21. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839001528 / ISBN-13: 978-3839001523
Originaltitel: The Twins
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 4 x 21,2 cm


Leseprobe
Quelle: script5.de  *lies mich*


 

Die Geschichte...
Quelle: script5.de ( ausnahmsweise, da ich das Buch nicht ganz gelesen habe)
Ein flirrender Sommer an Englands Ostküste. Die Zwillingsschwestern Viola und Isolte sind durch duftende Kiefernwälder gestreift, haben auf nebelüberfluteten Lichtungen längst vergessene Sagengestalten beschworen und den scharfen, salzigen Wind des Meeres geatmet. Doch nun, fünfzehn Jahre später, scheinen die beiden nichts mehr gemein zu haben. Während Isolte sich mit verzweifelter Lebensfreude der Welt entgegenwirft, hungert Viola sich in den sicheren Tod. Während eine der Schwestern sich verbissen an ihre Ziele und Pläne klammert, wünscht die andere nichts sehnlicher, als sich aufzulösen und ihrer Vergangenheit zu entkommen. Welcher unaussprechliche Schrecken ist geschehen in jenem Sommer, als alles möglich schien und der das Erwachsenwerden zweier Zwillingsschwestern so unerbittlich bestimmt? In ihrem hochgelobten Debüt schafft Saskia Sarginson eine bewegende Liebesgeschichte und einen Spannungsroman, dessen Geschichte mitreißt und dessen Atmosphäre lange nachklingt.

Meine Meinung in Kurzform:
Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, wollte ich "Zertrennlich" unbedingt lesen. Bedauerlicherweise hat mich dieses hochgelobte Erstlingswerk nicht umgehauen, was in erster Linie an der Hauptpersonen und an den Erzählperspektiven liegt.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1987 in London. Isolte -die nur Issy gennant wird- und Viola sind 27 Jahre jung und eineiige Zwillinge mit sehr unterschiedlichen Lebensformen. Während Issy als Moderedakteurin arbeitet und mit dem Fotografen Ben liiert ist, liegt ihre Schwester wegen ihrer Magersucht im Krankenhaus und niemand weiß, ob sie jemals wieder gesund werden wird. Immer wieder hüpft die Handlung in das 70er Jahre, als Zwillingsschwestern mit ihrer alternativ angehauchten Mutter in einem kleinen Häuschen in Suffolk leben. Als sie eines Tages die eineiigen Zwillingsbrüder John und Michael kennenlernen, ändert das Leben von Viola und Issy für immer... 

Die Romanidee von Saskia Sarginson  finde ich gut, doch leider bleiben die Charaktere blass und schaffen es nicht, mich zu überzeugen. Außerdem wird die Handlung durch viele bildhafte, aber sehr ausführliche Schilderungen und (für mich) unnötige Passagen unnötig in die Länge gezogen. Für meinen Geschmack hat die Autorin das Potential der Geschichte nicht ausgeschöpft.

Die Geschehnisse in der Gegenwart werden von Isole (in  der 3. Person) und Viola (in der 1. Person) geschildert, in ausschweifenden Rückblenden erfahren wir viel über die Kindheit bzw. Vergangenheit der Zwillinge (in der 3. Person). Auf den ersten Blick sind die Zeitsprünge und Erzählwechsel oftmals schlecht ersichtlich, was den Lesefluss bremst. Abgerundet wird "Zertrennlich" durch den eigenwilligen, aber schönen Schreibstil, die einfache Sprache und eine leicht deprimierende Grundstimmung.

FAZIT:
Schade, dass "Zertrennlich" meine Erwartungen an einen interessante Geschichte über eineiige Zwillingsschwestern nicht erfüllen konnte.  Ganze 124 Seiten habe ich mich durchgequält, aber dieses Debüt ist anscheinend nicht für mich gemacht...







Sonntag, 21. September 2014

[ABGEBROCHEN] "Apfelwetter"

Cover
Quelle: BerlinVerlag
Die Autorin
Anna Fredriksson arbeitete viele Jahre als Drehbuchautorin für Film- und TV-Produktionen in Schweden, u.a. für die Wallander-Filme. Außerdem war sie als Lektorin und Verlegerin tätig. Sie lebt in Stockholm mit ihrem Mann und drei Söhnen.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (11. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833309687
ISBN-13: 978-3833309687
Originaltitel: 
Augustiresan
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 3,6 cm


Leseprobe
Quelle: Berlin Verlag   *lies mich*


 
Die Geschichte...
Mit 40 hat es Jenny endlich geschafft: Sie hat den heißersehnten Job als Personalmanagerin in ihrer Firma ergattert und ist mit ihrem Mann Johan glücklich. Doch dann entgleitet Jenny alles, denn die Kollegen stellen sich gegen die Personalchefin und ihr Ehemann betrügt sie. Wie gut, dass Jenny ihre Freundinnen Petra, Martina und Anja Freundinnen hat, die sie auffangen und gemeinsam ein langes Wochenende in Südschweden verbringen...
 
Meine Meinung in Kurzform:
Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, wollte ich "Apfelwetter" unbedingt lesen. Allerdings hat mich mein erstes Buch von Anna Fredriksson sehr enttäuscht, was in erster Linie an der Hauptperson bzw. an der Erzählperspektive liegt.

Jenny lebt mit ihrem Mann Johan in Stockholm und kann es kaum glauben, dass sie mit 40 Jahren eine Beförderung zur Chefin der Personalabteilung erhalten hat. Doch bald zerfällt ihr traumhaftes Leben, denn in der Firma läuft es nicht gut und dann erfährt Jenny, dass sie von Johan betrogen wird. In dieser Situation planen Jennys langjährige Freundinnen einen ausgedehnten Radausflug...

Zuerst einmal passt der Name Jenny für mich nicht zur Hauptperson eines schwedischen Romans und auch sonst kann ich mich mit der Protagonistin nicht wirklich anfreunden, da sie bzw. ihr Verhalten recht negativ rüberkommt. Leider bleiben die Charaktere blass und schaffen es nicht, mich zu überzeugen.

Außerdem wird die Handlung durch viele ausführliche Schilderungen und (für mich) unnötige Passagen unnötig in die Länge gezogen, denn wer will schon alles über Jennys Berufsalltag wissen oder wie sie ihrem untreuen Mann nachtrauert... Erzählt werden die langweiligen Geschehnisse aus der Sicht von Jenny, wobei ich es ganz schlimm bzw. verwirrend finde, dass die Erzählungen unmotiviert von der Gegenwart in die Vergangenheit wechseln. Da kann auch der ausdrucksstarke Schreibstil nichts mehr ändern.

FAZIT:
Schade, dass "Apfelwetter" meine Erwartungen an einen locker-leichten Frauenroman nicht erfüllen konnte und mich weder die Protagonistin noch die Story überzeugt haben.  Ganze 125 Seiten habe ich mich durchgequält, aber dieser schwedische Roman ist anscheinend nicht für mich gemacht...