Dienstag, 20. März 2012

[REZENSION] "Aber bitte für immer" (Band 3)

Süßes Cover
Die Autorin
Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana. Nach dem Studium wollte sie Designerin werden, jobbte währenddessen in einem Studentenwohnheim und schrieb ihren ersten Roman. Inzwischen ist Meg Cabot eine international höchst erfolgreiche Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Ehemann in New York City und Key West.

Produktinformation
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Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442375681 / ISBN-13: 978-3442375684
Originaltitel: Every Boy's got one (03)
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm

Leseprobe
Quelle: Randomhouse  *amüsant zu lesen*


Die Geschichte...
Jane fliegt zum ersten Mal in ihrem Leben nach Europa und das aus einem ganz besonderen Grund: Ihre beste Freundin Holly will ihren Verlobten Mark in Italien heiraten - und das nur im Beisein ihrer engsten Freunde/Trauzeugen, was in Marks Fall der Reporter Cal ist, den Jane auf Anhieb nicht ausstehen kann. Außerdem ist Womanizer Cal gegen die Heirat, da er nicht daran glaubt, dass die Ehe lang halten wird. Doch Jane sieht das ganz anders und damit fangen die Komplikationen erst richtig an...

Meine Meinung:
"Aber bitte für immer" heißt der 3. Band der Boy-Serie, einer Buchreihe mit wechselnden Protagonisten. In dieser Buchserie setzt sich die Handlung aus diversen Tagebuchauszügen, Menükarten, Rechnungen und E-Mail-Verkehr zwischen den Beteiligten zusammen - das mag für manche etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Die Story beginnt am 13. September und dauert schätzungsweise 1 Woche. Als Schauplatz hat die Autorin Le Marche in Italien gewählt, da Meg Cabot selbst in Italien geheiratet hat, worüber sie im Anhang berichtet.

Jane Harris ist 30 und freiberufliche Karikaturistin, die eine Comickatze namens Wondercat erfunden hat. Die brünette 1,62 m große New Yorkerin trägt sogar ein Wondercat-Tattoo am Fußknöchel, liebt die Serie "Emergency Room" und Nutella. Das erste Mal trifft sie am Flughafen auf Cal Langdon, den 1,95 m großen blauäugigen Journalisten. Der verdammt attraktive Journalist arbeitet seit 10 Jahren als Auslandskorrespondent, lebt seit kurzem wieder in New York und hat ein erfolgreiches Buch über Saudi-Arabien geschrieben. Holly Caputo, Art Directorin bei einer großen Zeitung, ist Janes beste Freundin und mit dem Arzt Mark Levine, der seinerseits Cals bester Freund seit Kindertagen ist, verlobt. Gemeinsam fliegen sie nach Italien, um dort Holly & Mark bei ihrer heimlichen Hochzeit als Trauzeugen und Unterstützung zu dienen. Cal glaubt jedoch nicht an die Institution Ehe, während Jane in Holly & Mark das perfekte Paar sieht.

In Le Marche angekommen, werden sie in der Villa Beccacia (die Hollys Onkel gehört) einquartiert und dort von Frau Schumacher, der deutschen Nachbarin, bzw. von ihrem 13-jährigen Urenkel Peter betreut, der ein riesengroßer Wondercat-Fan ist und sein Glück, der Schöpferin von Wondercat zu begegnen, nicht fassen kann... Die mitwirkenden Charaktere sind interessante, leicht klischeehaft gestaltete Persönlichkeiten, die mit einigen Macken und Ecken ausgestattet wurden. Da sich Jane und Cal von Anfang an nicht verstehen und verschiedene Ansichten zu diversen Themen haben, kann man sich hier auf einiges gefasst machen... Es ist witzig, mitzuerleben, wie sich Cal und Jane verbal bekriegen, wir verstehen, weshalb Cal nicht viel von Heirat/Ehe hält und welche Steine Holly und Mark auf dem Weg zu ihrer Hochzeit wegräumen müssen.

Stellenweise wurde die Geschichte schon übertrieben dargestellt und auch wenn man ahnt, wie die Story enden wird, hat Meg Cabot einige Stolpersteine sowie kleine Überraschungen eingebaut. In E-Mails, die zwischen Freunden und Familie hin- und hergeschickt werden, erfahren wir mehr über die Protagonisten bzw. aus ihrem bisherigen Leben. Teilweise wird ganz schön gelästert und es tauchen auch bekannte Namen wie Amy Jenkins (ja, die SBT aus Band 2) oder Dolly Vargas auf. Den Rest füllen Einträge aus Holly Reisetagebuch, Aufzeichnungen aus Cal Langdons PDA, Rechnungsbelege und Menükarten.

Ich muss gestehen, dass ich Bücher in der "normalen" Erzählform lieber mag, da sie einfach flüssiger zu lesen sind. Doch dank der locker-leichten Schreibweise von Meg Cabot, dem herzerfrischenden Humor und den amüsanten Wortgefechten zwischen Jane und Cal macht das Lesen von "Aber bitte für immer", trotz der gewissen Vorhersehbarkeit, großen Spaß. So hat man die 416 Seiten dieses Romans schnell durchgelesen. Diesmal passt sogar das Cover, obwohl das Kätzchen nur in Form von Wondercat im Roman vorkommt.

FAZIT:
Auch wenn "Aber bitte für immer" der 3. Band der Boy-Reihe ist, kann man den Roman auch ohne Vorkenntnisse lesen. Ausgestattet mit sympathischen Charakteren, einer interessanten Mischung aus Tagebuchauszügen, Mailverkehr und diversen Belegen sowie einem humorvollen Schreibstil weiß "Aber bitte für immer" zu unterhalten. Für den 3. Boy-Band vergebe ich wegen der kleinen Mankos kurzweilige 4 (von 5) Punkte.




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Büchersüchtige Grüße,
Sabine