Samstag, 6. April 2013

[MINI-REZENSION] "Das 10. Gebot" (Band 10)

Cover
Der Autor
James Patterson, geboren 1949, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Inzwischen erreicht auch jeder Roman seiner packenden Thrillerserie um Detective Lindsay Boxer und den „Women´s Murder Club“ regelmäßig die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y.

Produktinformation
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Limes Verlag (28. Januar 2013) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3809026107 / ISBN-13: 978-3809026105
Originaltitel: 10th Anniversary
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,2 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Als Detective Lindsay Boxer nach den Flitterwochen wieder den Dienst antritt, bekommt sie gemeinsam mit ihrem Kollegen einen schrecklichen Fall zugeteilt: Ein junges Mädchen wurde schwer verletzt und muss im Krankenhaus behandelt werden, während von ihrem neugeborenen Baby jede Spur fehlt. Im Laufe der Ermittlungen entdecken Lindsay und Rich einige Ungereimtheiten. Währenddessen bereitet sich Staatsanwältin Yuki Castellano auf den Prozess gegen eine angesehene Chirurgin vor, die beschuldigt wird, ihren Mann erschossen zu haben...

Meine Meinung:
"Das 10. Gebot" heißt der 10. Teil der Woman's Murder Club-Reihe und knüpft an den Vorgängerband "Das 9. Urteil" an. Als Handlungsschauplatz dient erneut San Francisco.  Insgesamt besteht die Handlung aus 4 Teilen und endet mit einem kleinen Cliffhanger, der Lust auf eine Fortsetzung macht. Bedauerlicherweise lässt der Thrill und die Spannung im 10. Band zu wünschen übrig, die Story plätschert häufig dahin und neben Lindays Jagd auf einen Kindesentführer nimmt die Gerichtsverhandlung gegen Dr. Candance Martin viel Raum ein.

Sergeant Lindsay Boxer hat vor kurzem Joe Molinari geheiratet und sind kaum aus den Flitterwochen zurückgekehrt, als die große Blondine und ihr Partner Rich Conklin einen Entführungsfall zugeteilt bekommen. Die ehrgeizige Kriminalreporterin Cindy Thomas ist mit Lindsays Partner glücklich und Staatsanwältin Yuki Castellano hat ein Auge auf Lindsays neuen Chef Jackson Brady geworfen, außerdem arbeitet sie an einem verzwickten Fall und möchte den Prozess unbedingt gewinnen. Und dann wäre da noch Gerichtsmedizinerin Dr. Claire Washburn, die Lindsays Fels in der Brandung ist...

Diesmal erfährt mal etwas mehr über das Privatleben der vier Freundinnen, die sich jedoch nicht mehr so oft im "Susie's" treffen, um bei Margarithas  Neuigkeiten auszutauschen. Nach mittlerweile 10 Bänden habe ich das Ermittlerinnen-Kleeblatt ins Herz geschlossen und freue mich über jede News. Die reizvollen Protagonisten sind durchwegs gut ausgearbeitet, obwohl sie mich nicht immer 100%ig überzeugen, leider tauchen auch viele Nebencharaktere in der Geschichte auf.

Die Handlung wirkt recht konstruiert, leicht vorhersehbar und geht sparsam mit Irrwegen & überraschenden Wendungen um. Geschildert werden die Begebenheiten vorwiegend von Ich-Erzählerin Lindsay, während einige Nebenfiguren  wie z.B. Yuki und Cindy (in der 3. Person) über die Ereignisse berichten. Auch wenn mich "Das 10. Gebot" nicht umgehauen hat, lassen sich die 384 Seiten, verteilt auf 124 Kapitel, dank der ausdrucksstarken Schreibweise schnell lesen.

FAZIT:
Auch wenn der 10. Band der Woman's Murder Club-Reihe der bisher schwächste Teil dieser Buchreihe ist, hat mich "Das 10. Gebot" trotz der fehlenden Spannung gut unterhalten. "Das 10. Gebot" bekommt wegen der enthaltenen Mankos von mir mittelmäßige 3 (von 5) Punkte.

 

Freitag, 5. April 2013

[REZENSION] "Der Prinz in meinem Märchen"

Cover
Die Autorin
Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands und lebt mit ihrem Dackel Violet in London und Wye Valley.
 
Produktinformation
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Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442478510
ISBN-13: 978-3442478514
Originaltitel:
The Secret of Happy Ever After
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,4 cm


Leseprobe
Quelle: Randomhouse  *lies mich*

 
 


Die Geschichte...
Michelle und Anna sind seit ein paar Jahren Freundinnen, als die gelernte Buchhändlerin Anna plötzlich arbeitslos wird und nur mehr für ihre angeheiratete Familie (1 Ehemann und 3 Stiefkinder) da ist. Da kommt ihr der Vorschlag ihrer besten Freundin Michelle gerade recht, denn Anna soll den neu erworbenen Buchladen neben dem Hauptgeschäft "Home Sweet Home" führen und dem Laden Leben einzuhauchen. Anfangs scheint alles gut zu laufen, doch die privaten und beruflichen Probleme bleiben bei den unterschiedlichen Freundinnen leider nicht aus...
 
Meine Meinung:
Nachdem mich Lucy Dillons "Liebe kommt auf sanften Pfoten" nicht ganz überzeugen konnte, hat "Der Prinz in meinem Märchen" wegen des ansprechenden Covers noch eine Chance bekommen. Nach dem Prolog (wo sich Michelle und Anna kennenlernen) beginnt die Geschichte 2 1/2 Jahre später und endet ein paar Monate danach. Den Schauplatz hat die Autorin in das malerische Städtchen Longhampton verlegt. Wie in allen Lucy Dillon-Romanen spielen auch hier Hunde eine tragende Rolle, diesmal in Form von Pongo und Tarvish.
 
Die 31-jährige Anna McQueen liebt ihren Job als Bibliothekarin, ihren Mann, den unfolgsamen Dalmatiner Pongo und die angeheirateten Stieftöchter, obwohl sie der quirligen Anna das Leben schwer machen. Zu allem Überfluss verliert die verträumte Buchhändlerin ihre Arbeitsstelle in der Bibliothek und ist überglücklich, als ihr ihre beste Freundin Michelle Nightingale ein tolles Angebot macht: Anna soll das Geschäftslokal neben dem Einrichtungsshop "Home Sweet Home" (wo es allerlei Gegenstände für ein gemütliches Zuhause zu kaufen gibt) zu einer Oase für Buchliebhaber machen. Obwohl die 30-jährige Michelle mit ihren To do-Listen und der unerschütterlichen Art wie ein Fels in der Brandung erscheint, sieht es in ihrem Inneren ganz anders aus, denn die Vergangenheit holt die unromantische, rational denkende Geschäftsfrau ein...

Michelle und Anna sind grundverschiedene, leicht farblose Hauptpersonen, deren Handlungen und Gedankengänge ich allerdings nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Erzählt werden die Geschehnisse von  Anna und Michelle (in der 3. Person), die uns an ihrem Alltag samt allen Höhen & Tiefen teilhaben lassen.  Allerdings hatte ich leichte Schwierigkeiten, mich in "Der Prinz in meinem Märchen" einzufinden bzw. mich mit den Protagonisten zu identifizieren. Weiters hat mir die Entwicklung der Geschichte auch nicht ganz zugesagt. **ACHTUNG SPOILER** Zum Lesen bitte Text markieren Anna lässt sich von ihrer gesamten (Stief-)Familie unterbuttern (sie opfert sich auf und erhält wenig Dank dafür) und will es immer allen recht machen. Vor allem die mittlere Stieftochter wird als totale Zicke dargestellt, die das Weihnachtsgeschenk von Anna (ein riesiges Buchpaket) neben den Papierkorb stapelt und davon träumt, professionelle Sängerin zu werden, obwohl sie talentfrei ist. Am sympathischsten ist mir da noch die jüngste Stieftochter, die irgendwann am Vorlesen Gefallen findet und den Hausdalmatiner liebt... Außerdem geht mir Anna mit ihrem geplanten Kinderwunsch auf die Nerven. :( Und auch Michelle hat es nicht leicht: Sie lässt sich davon beeinflussen, was ihre Mutter und ihr Noch-Ehemann (sie sind nach fast 5 Jahren noch immer nicht geschieden!) von ihr denken und hat noch immer  daran zu knabbern, dass sie keinen Hochschulabschluß vorzuweisen hat., obwohl sie beruflich recht erfolgreich ist Außerdem hat sie andere Pläne für den Buchladen und lässt Anna darüber im Dunkeln)... **SPOILER ENDE**

Die Romanidee, Bücher in einen Plot einzubinden, gefällt mir als Büchersüchtige natürlich sehr gut, die Umsetzung dagegen finde ich weniger gelungen, denn ich hatte auf eine schöne, unterhaltsame Geschichte gehofft... Doch leider wirkt die Atmosphäre mit zunehmender Seitenanzahl immer bedrückender, da es vor allem ab Seite 300 zeitweise wenig Anlass zur Freude gibt und ich mir einen anderen Handlungsverlauf gewünscht hätte.

Es sind jedoch einige nette Szenen (wo es oftmals Bücher und Annas Arbeit im Buchladen geht) in dem Buch enthalten, gegen Ende wird die turbulente Geschichte rund um Anna & Michelle gottseidank viel besser und das gelungene, etwas abrupt daherkommende Finale macht wieder einiges wett. Leider birgt "Der Prinz in meinem Märchen" detaillierte Beschreibungen und einen ausgeschmückten Schreibstil, sodass ich für die 608 Seiten geschlagene 5 Tage gebraucht habe, was für "büchersüchtige Verhältnisse" recht lang ist.
 
FAZIT:
So richtig zufrieden bin ich mit "Der Prinz in meinem Märchen" nicht, denn durch die blass wirkenden Hauptpersonen Anna und Michelle, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben und die langatmige Schreibweise zieht sich dieses Werk stellenweise sehr dahin. Mein Wunsch nach einem locker-leichten Frauenroman wurde von Lucy Dillon leider nicht erhört, weshalb ich nur 3 (von 5) Punkte vergebe und von dieser Autorin kein weiteres Buch lesen werde.


 

Donnerstag, 4. April 2013

TTT - Top Ten Thursday #110

Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden bei Alice im Bücherland im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
Diese Woche lautet das Thema:
„10 Bücher, deren Titel mit einem E beginnen (Der, Die Das zählt nicht)“

War einfacher als die D-Bücher (Rezensionen sind unter dem Titel verlinkt)...

01. "Emerald" - John Stevens
02. "Engel aus Eis" - Camilla Läckberg
03. "Engelspfade" - Alice Peterson
04. "Er ist wieder da" - Timur Vermes
05. "Erdbeerkönigin" - Silke Schütze
06. "Erwacht" - Jessica Shirvington
07. "Eternity" - Meg Cabot
08. "Everlasting" - Holly-Jane Rahlens
09. "Ewig bist du mein" - Andrea Kane
10. "Ewig dein" - Daniel Glattauer
 

Einige meiner E-Bücher:
           

 
Welche Bücher haben es bei euch auf die heutige Liste geschafft?


Mittwoch, 3. April 2013

[Deutschsprachige Autoren Challenge 2013] 3. Monat - Lesefortschritt


Quelle

Da ich ja gern Bücher von deutschsprachigen AutorInnen lese und sich sogar einige auf meinem spärlichen SuB bzw. auf meiner übervollen Wunschliste befinden, kommt mir die Deutschsprachige Autoren Challenge 2013 von der lieben Sylvia sehr gelegen.

Bei dieser Challenge geht es darum, mindestens 10 Bücher von deutschsprachigen Autoren in der Zeit von 01.01.2013 - 15.01.2014 zu lesen und zu rezensieren. 1x pro Monat sollen die Fortschritte auf dem eigenen Blog gepostet werden (wie ich es sonst auch mache).



 
Meine gelesenen Bücher im Jänner 2013:
01. "Nichts als Erlösung" - Gisa Klönne / *Rezension*
02. "Zorn - Tod und Regen" - Stephan Ludwig / *Rezension*
03. "Zorn - Vom Lieben und Sterben" - Stephan Ludwig / *Rezension*
04. "Arkadien erwacht" - Kai Meyer / *Rezension*
05. "Arkadien brennt" - Kai Meyer / *Rezension*
06. "Anna und die flüsternden Stimmen" - Sabine Städing / *Rezension*
07. "Totenbraut" - Nina Blazon / *Rezension*
08. "Kinder" - Jürgen Seibold / *Rezension*
09. "Das zerbrochene Fenster" - Zoe Beck / *Rezension*
10. "Schattengrund" - Elisabeth Herrmann / *Rezension*
11. "Deine Seele in mir" - Susanna Ernst / *Rezension*
12. "Der gestohlene Engel" - Sabine Kornbichler / *Rezension*

Bisher gelesen: 12 Bücher & 4.160 gelesene Seiten
(352+368+368+448+400+256+432+416+368+416+336)


Meine gelesenen Bücher im Feber 2013:
13. "Final Cut" - Veit Etzold / *Rezension*
14. "Wie ein Flügelschlag" - Jutta Wilke / *Rezension*
15. "Alles muss versteckt sein" - Wiebke Lorenz / *Rezension*
16. "Als die schwarzen Feen kamen" - Anika Beer / *Rezension*
17. "Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil" - Juli Rautenberg / *Rezension*
18. "Der Ruf des Kolibris" - Christine Lehmann / *Rezension*
19. "Der süße Kuss der Liebe" - Beatrix Gurian / *Rezension*

Bisher gelesen: 19 Bücher & 7.009 gelesene Seiten
(4160+448+282+352+448+416+544+359)


Meine gelesenen Bücher im März 2013:
20. "Glückskekssommer" - Kerstin Hohlfeld / *Rezension*
21. "Der Sarg" - Arno Strobel / *Rezension*
22. "Er ist wieder da" - Timur Vermes / *Rezension*
23. "Im Pyjama um halb vier" - Gabriella Engelmann / *Rezension*
24. "Herbsttagebuch" - Kerstin Hohlfeld / *Rezension*
25. "Rachekind" - Janet Clark / *Rezension*
26. "Schwarz wie Schnee" - Jutta Wilke / *Rezension*
27. "Seelenriss" - Hanna Winter / *Rezension* 
28. "Schau mir bloß nicht in die Augen" - Tina Grube / *Rezension*
29. "Ich blogg dich weg!" - Agnes Hammer / *Rezension folgt*
 
Bisher gelesen: 29 Bücher & 10.423 gelesene Seiten
(7009+420+384+400+237+344+512+256+320+381+160)

 

[PROJEKT] 52 Bücher 2013/2014 - 11. Woche (01.04.-07.04.2013)


Wie ihr sicher wisst, nimmt Frau Büchersüchtig gern an Challenges, Themenlesen und anderen Buchprojekten teil. Und wie es der Zufall will, ist mein büchersüchtiges Ich auf ein interessantes Projekt namens 52 Bücher 2013/2014 gestoßen.

Auf Monstermeute & Zeuchs wird jede Woche zu einem bestimmten Motto ein passendes Buch vorgestellt. Ziel ist es, neue Bücher kennenzulernen (ich sehe schwarz für meine Wunschliste und meinen SuB). Ab 20. Januar 2013 wird wöchentlich eine Aufgabe vorgegeben, die dann per Blogpost zu erfüllen ist.

Alle Infos dazu findet ihr *hier* .


Das Thema der 11. Woche lautet: Mein liebstes Kinderbuch...

Es gibt ein Buch, das ich in meiner Kindheit mehrfach verschlungen habe und das seit vielen Jahren einen Ehrenplatz im Hause Büchersüchtig hat. :)


 Die Rede ist von Mira Lobes  "Die Omama im Apfelbaum", meine Ausgabe stammt übrigens aus dem Jahr 1973 (mein Geburtsjahr).  Ein wundervolles Kinderbuch, das sogar noch meine Tochter gelesen hat. Ich hätte als Kind auch gern so eine abenteuerlustige Oma gehabt...  
 
Weitere Lieblings-Kinderbücher sind die Werke von Astrid Lindgren wie z.B. "Pippi Langstrumpf" und "Die Kinder aus Bullerbü" oder "Die kleine Hexe" von Otfried Preussler. Christine Nöstlinger und Erich Kästner haben ebenfalls viele tolle Kinderbücher geschrieben...
  

 
Die 11. Wochen-Aufgabe war gar nicht schwer und ist nun vollbracht...
 

Dienstag, 2. April 2013

[STATISTIK] Lesemonat MÄRZ 2013

Nachfolgende Bücher habe ich im März 2013 gelesen. Ein guter Lesemonat mit vielen tollen Büchern...

16 gelesene Bücher
*Rezi* GLÜCKSKEKSSOMMER - Kerstin Hohlfeld  *5 Punkte*
*Rezi* DER SARG - Arno Strobel   *schwache 4  Punkte*
*Rezi* ARGUS - Jilliane Hoffman  *4 Punkte*
*Rezi* BLUTERNTE  -  Sharon Bolton  *4 Punkte*
*Rezi* CITY OF LOST SOULS: CHRONIKEN DER UNTERWELT - Cassandra Clare  *5 Punkte*
*Rezi* ER IST WIEDER DA - Timur Vermes  *2 Punkte*
*Rezi* DAS SCHNEEMÄDCHEN - Eowyn Ivey   *5 Punkte*
*Rezi* IM PYJAMA UM HALB 4 - Gabriella Engelmann  *4 Punkte*
*Rezi* HERBSTTAGEBUCH -    Kerstin Hohlfeld *4 1/2 Punkte*
*Rezi* RACHEKIND -  Janet Clark  *5  Punkte*
*Rezi* SCHWARZ WIE SCHNEE -  Jutta Wilke  *4 Punkte*
*Rezi* SEELENRISS - Hanna Winter  *4 Punkte*
*Rezi* SCHAU MIR BLOß NICHT IN DIE AUGEN - Tina Gruber  *schwache 4  Punkte*
*Rezi* GÖTTLICH VERLOREN - Josephine Angelini  *4 1/2 Punkte*
*Rezi* DER PRINZ IN MEINEM MÄRCHEN - Lucy Dillon  *3 Punkte*
*Rezi* ICH BLOGG DICH WEG! - Agnes Hammer  *4 Punkte*

Gelesene Seiten: 6.688
(420+384+496+512+682+400+464+237+344+512+256+320+381+512+608+160)

SuB - Stand 31.03.2013: 21 Bücher

Mein Monats-Highlights im März heißt "Rachekind". Gar nicht so einfach, da ich im März wirklich ein paar gute Bücher gelesen habe. :)
 

Meine Leseliste im APRIL 2013

Da sich dieses System bei mir sehr gut bewährt hat, gibt es erneut (m)eine monatliche Leseliste. Vielleicht interessiert es ja sonst noch irgendjemanden, was ich in den nächsten Wochen (voraussichtlich) alles lesen werde - es kommen natürlich im Laufe des Monats noch einige Bücher dazu...


 

Rezensionsexemplar:
FROSTHERZ: MYTHOS ACADEMY 3 - Jennifer Estep
 
Aus der Bücherei:
ATEM - Mo Hayder
TÖDLICHER ABSTURZ - Andreas Franz/Daniel Holbe
 
Für die Krimi/Thriller Cover-Challenge habe ich ausgesucht:
DAS 10. GEBOT - James Patterson
DER LEUCHTTURMWÄRTER - Camilla Läckberg
DER NACHTWANDLER - Sebastian Fitzek
TODESFRIST - Andreas Gruber 

Für die Deutschsprachige Autoren-Challenge wird gelesen:
DAMIAN-DIE STADT DER GEFALLENEN ENGEL - Rainer Wekwerth
DIE TIEFEN DEINES HERZENS - Antje Szillat
DIE CHRONIKEN DER SEELENTRÄGER - DIE WÄCHTER - E. Snyder
EMMAS GEHEIMNIS - Liz Balfour
TODESFRIST - Andreas Gruber
WEIBERSOMMER - Heike Wanner
ZEITENZAUBER - DIE GOLDENE BRÜCKE - Eva Völler

Einfach so:
ADRENALIN - Greg Iles
WER HEIMLICH KÜSST, DEM GLAUBT MAN NICHT - Meg Cabot
TOTENKÜNSTLER - Chris Carter

 

Montag, 1. April 2013

[REZENSION] "Seelenriss" (Band 2)

Cover
Die Autorin
Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren und arbeitete nach dem Publizistikstudium als Redakteurin. Ihr erster Thriller Die Spur der Kinder landete auf Anhieb auf den Bestsellerlisten. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.

Produktinformation
Link zu Amazon
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (15. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548283675
ISBN-13: 978-3548283678
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,6 cm
Leseprobe
Quelle: Ullstein  *lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!
 
Die Geschichte...
Lena Peters und ihr Kollege Wulf Belling werden zu einem besonders grausamen Tatort gerufen: Eine schwangere Frau hat ihr Gesicht mit Säure übergossen und sich danach vom Balkon ihrer Wohnung gestürzt. Anfangs sieht es nach Selbstmord aus, doch im Laufe der Ermittlungen deutet alles auf einen Mord hin, da das Opfer eine Todesdrohung bekommen hat. Auch Lena hat so eine Morddrohung erhalten und wird deshalb vom Fall abgezogen, doch die eigensinnige Kriminalpsychologin kann es nicht lassen und ermittelt deshalb auf eigene Faust...

Meine Meinung:
"Seelenriss" ist der (von mir sehnsüchtig erwartete) 2. Band der Lena Peters-Reihe und knüpft an seinen Vorgänger "Opfertod" an. Den Schauplatz hat die Autorin erneut in ihre Heimatstadt Berlin verlegt. Die Romanidee ist zwar nicht ganz neu, wurde jedoch ansprechend in einen fesselnden Thriller umgesetzt. Allerdings muss ich gestehen, dass mir "Opfertod" besser gefallen hat - warum, könnt ihr gleich nachlesen.

Lena Peters ist Kriminalpsychologin und arbeitet als Profilerin für die Kripo Berlin. Die zierliche Frau hat sich in ihrer neuen Umgebung schon etwas eingelebt, als sie eine anonyme Morddrohung bekommt, die augenscheinlich etwas mit ihrem neuesten Fall zu tun hat. Kommissar Wulf Belling ist mittlerweile wieder in den Polizeidienst zurückgekehrt und arbeitet mit Lena zusammen. Der eigenbrötlerische Ermittler hat private Probleme und beide Kollegen ermitteln gern mal im Alleingang. In "Seelenriss" treffen wir außerdem auf alte Bekannte wie der Mordkommissionsleiter Volker Drescher und der hinterlistige Kollege Ben Vogt.

Die Protagonisten, allen voran Hautperson Lena, sind reizvolle Charaktere mit etlichen Ecken, Kanten & Facetten, die man gern begleitet. Weiters sind die Figuren weder wunderschön noch perfekt, was sie sehr sympathisch und authentisch macht. Allerdings konnte ich nicht alle Handlungen und Taten der Figuren nachvollziehen und Lena wird manchmal als eine Art Superwoman dargestellt, was mir nicht so gefällt.

"Seelenriss" lässt sich dank ungeahnter Wendungen und geschickt gelegten Irrwegen schnell lesen, auch wenn mir im 2. Band die Hochspannung ein wenig fehlt und der Plot für meinen Geschmack etwas zu konstruiert angelegt ist. Die Begebenheiten werden -in der 3. Person- vorwiegend aus dem Blickwinkel von Lena Peters erzählt, zwischendurch lassen uns einige Nebenfiguren an ihrer Sicht der Dinge teilhaben. 

Durch den Wechsel der Erzählperspektiven, die miteinander verknüpfenden Handlungsstränge sowie durch den Cliffhanger am Ende bleibt dieser Thriller trotz kleiner Schwächen durchwegs spannend. Die lebendigen, teils abscheulichen Beschreibungen, die fesselnde Schreibweise von Hanna Winter und die ausdrucksstarke Sprache komplettieren den 2. Lena Peters-Band.
 
FAZIT:
Auch wenn mich "Seelenriss" nicht ganz so wie sein Vorgänger "Opfertod" begeistert hat, so ist der Thriller rund um Lena Peters und Wulf Belling dennoch ein packender Thriller, der überraschende Wendungen, eine interessanten Protagonistin und einen mitreißenden Schreibstil beinhaltet. Deshalb vergebe ich für "Seelenriss" eindrucksvolle 4 (von 5) Punkte und freue mich auf eine Fortsetzung.


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[MINI-REZNSION] "Schwarz wie Schnee"

Cover
Die Autorin
Jutta Wilke, geb. 1963, hat erst viele Jahre als Rechtsanwältin gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben von Kinder- und Jugendbüchern anfing. Ihre Geschichten schreibt sie am liebsten am Küchentisch in einem gemütlichen Haus in Hanau am Main, wo sie mit ihrem Mann und fünf Kindern lebt und arbeitet.
 
Produktinformation
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Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim; Auflage: 1 (1. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3411811412
ISBN-13: 978-3411811410
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 15 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14 x 3 cm

Leseprobe
Quelle: Sauerländer  *lies mich*

 
 
Die Geschichte...
Als die 17-jährige Kira nach einem Unfall aus dem Koma aufwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Weder ihre eigene Mutter noch ihr Name oder die Wohnung  kommen ihr bekannt vor und über den Unfallhergang weiß sie auch nichts mehr. Die Erinnerungen über Kiras altes Leben kommen nicht mehr zurück, so sehr sie sich auf anstrengt, außerdem beschleicht sie immer öfters das Gefühl, beobachtet zu werden...

Meine Meinung:
Nachdem mich schon "Wie ein Flügelschlag" begeistert hat, wollte ich nun auch "Schwarz wie Schnee" lesen. Die Altersempfehlung 15-17 Jahre finde ich passend, da neben Kiras Gedächtnisschwund außerdem Themen wie Schule, Freundschaft und Liebe aber auch  Drogen und Gewalt  neben Kiras Suche nach ihrem alten Leben eine große Rolle spielen.

Die 17-jährige Kira Berger leidet unter Amnesie durch einen Unfall mit ihrem Roller und kann sich an nichts mehr erinnern. Darunter leidet sie sehr und so macht sie sich gemeinsam mit ihrem Mitschüler Julian auf die Suche nach der Wahrheit und ihrer Vergangenheit... Kira ist eine interessante Protagonistin mit vielen Facetten, dagegen nehmen sich die Nebenfiguren leicht blass aus.
 
"Schwarz wie Schnee" beinhaltet neben einer reizvollen Romanidee etliche Irrwege und falsche Fährten, wodurch sich diese Story durchwegs spannend gestaltet, obwohl mir das "gewisse Etwas" fehlt. Leider wirkt der (mit kleinen Längen durchzogene) Plot etwas zu konstruiert, das Ende wurde für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt und die Auflösung hatte ich schon relativ früh erraten. Allerdings passiert mir das häufig...
 
Ich-Erzählerin Kira schildert die emotionsgeladenen Geschehnisse aus ihrer Sicht und gemeinsam mit der reizvollen Hauptperson begeben wir uns auf die Suche nach ihren Erinnerungen. Durch den packenden Schreibstil von Jutta Wilke, die jugendliche Sprache und die kurzen Kapitel lassen sich die 256 Seiten schnell lesen.
 
FAZIT:
"Schwarz wie Schnee" ist ein interessanter Jugendthriller mit einem abwechslungsreichen Plot samt rätselhaften Geschehnissen, einer reizvollen Hauptperson und einem flüssigen Schreibstil. Allerdings hat mir
"Wie ein Flügelschlag" noch besser gefallen hat, weshalb ich für "Schwarz wie Schnee" 4 (von 5) Punkte verteile.