Sonntag, 7. Juni 2015

[MINI-REZENSION] "Glutrot - Elfenblüte 3" (Band 3)

Cover
Quelle: Carlsen
Die Autorin
Julia Kathrin Knoll ist im Großraum München geboren und aufgewachsen. Sie hat in Regensburg Germanistik, Italianistik und Pädagogik studiert und arbeitet heute als freiberufliche Museumspädagogin. Mit dem Schreiben begann sie schon mit dreizehn Jahren, am liebsten mag sie Fantasy und Historisches. »Elfenblüte« ist ihr Debütroman.
 
Format: ePUB / Dateigröße: 1545 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 190 Seiten
Verlag: Impress (7. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00VK0CHPA


Leseprobe
Quelle: carlsen.de *lies mich*



Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Lilly und Alahrian sind trotz ihrer Gegensätzlichkeit inzwischen ein Paar und genießen die gemeinsame Zeit, obwohl der erste Kuss auf sich warten lässt. Außerdem hat Lilly das Gefühl, dass ihr Alahrian etwas Entscheidendes verschweigt. Und nur eine einzige Person kann ihr mehr über den gutaussehenden Liosalfar erzählen: sein älterer Bruder Morgan, mit dem Lilly nicht besonders gut auskommt...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Nach "Himmelblau" und "Sonnengelb" wollte ich natürlich wissen, wie es mit Lilly und Alahrian weitergeht. Im Anhang finden sich Buchtipps und eine Leseprobe aus "Nebelgrau".

Reihe: 3. Band der 5-teiligen Elfenblüte-Reihe 

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde in ein kleines Dorf in Bayern, Deutschland verlegt und mit zauberhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen versehen.

Handlungsdauer: Die Geschichte, die an Band 2 anknüpft, dauert mehrere Tage.

Hauptpersonen: Die 16-jährige Lillian "Lilly" Rhiannon liebt Bücher und vor allem die Musik, denn die hübsche Schülerin möchte einmal Konzertpianistin werden. Lilly hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass sie nicht mehr in Hamburg, sondern mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter Lena in einem kleinen bayrischen Dorf wohnt. Der Grund dafür ist Alahrian, der unglaublich gutaussehende Jungen aus Island mit blonden Haaren und strahlend blauen Augen, mit dem sie inzwischen zusammen ist. Und obwohl Lilly inzwischen seine wahre Identität kennt, verbirgt der charismatische Liosalfar, der schon mehrere Jahrhunderte unter den Menschen lebt, noch immer ein Geheimnis vor ihr... Erneut wurden Lilly und Alahrian als vielschichtige und sympathische Protagonisten mit Ecken und Kanten gestaltet, die mein Herz erobert haben. Diesmal werden die Unterschiede zwischen den Spezies Mensch und Liosalfar deutlich aufgezeigt.

Nebenfiguren: Wir treffen auf bekannte Nebencharaktere wie Alahrians Bruder Morgan (sein langjähriger Begleiter, der sich als sein älterer Bruder ausgibt, pflegt sein Rockstar-Image und ist ein Döckalfar bzw. Dunkelelb), Lillys Vater (der Herzchirurg hängt an seiner Tochter und ist seit kurzem mit der Krankenschwester Lena verheiratet), Anna-Maria (die Tochter des unsympathischen Bürgermeisters ist die Dorfschönheit, mit Lilly befreundet und wäre gern Morgans feste Freundin) und diverse Mitschüler bzw. Dorfbewohner sind reizvolle Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. Vor allem Morgan sticht aus der Riege der Nebencharaktere hervor.

Romanidee: Nicht ganz neue Grundidee (eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem paranormalen Wesen), die Fantasy-Elemente enthält und ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Wie gewohnt werden die Geschehnisse abwechselnd aus der Sicht von Lilly, aber auch von Alahrian (in der 3. Person) geschildert, die uns an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben lassen. In Rückblenden erfahren wir mehr über Alahrians Vergangenheit, was für Abwechslung sorgt.

Handlung: "Glutrot" birgt eine zarte, paranormale Liebesgeschichte, die mit vielen Turbulenzen und Irrwegen, aber auch mit unterschiedlichen Emotionen sowie mit wunderschönen -manchmal einen Tick zu kitschigen Beschreibungen- versehen wurde. Dadurch wird man in den Bann dieser zauberhaften Geschichte gezogen und fliegt nur so durch die 190 Seiten. Da die Story ein weiteres Mal mit einem Cliffhanger endet, möchte man unbedingt rasch den nächsten Band "Nebelgrau" lesen.

Schreibstil: Der 3. Elfenblüte-Teil wird durch die ausdrucksstarke Schreibweise von Julia Katrin Knoll, die malerische Sprache und die lebendige Beschreibungen abgerundet.

FAZIT:
Julia Katrin Knoll steigert sich mit jedem Elfenblüte-Band und so ist es kein Wunder, dass mir "Glutrot - Elfenblüte 3" von allen Bänden am besten gefallen hat. Dank der interessanten Romanidee und der zarten Liebesgeschichte, die zu einem fantasievollen Jugendroman verarbeitet wurde, den reizvollen Charakteren und der mitreißenden Schreibweise lässt sich "Glutrot" rasant lesen und bekommt deshalb 4 1/2 (von 5) Punkte.


PS: Dieses Buch wurde auch für das Buchthema (Lies eine Fortsetzung) von "Die lesende Minderheit" gelesen.

Samstag, 6. Juni 2015

[MINI-REZENSION] "Vielleicht mag ich dich morgen"

Cover

Quelle: Droemer Knaur
Die Autorin
Mhairi McFarlane wurde 1976 in Schottland geboren. Mhairis Ruhepol ist in Nottingham, wo sie mit einem Mann und einer Katze lebt. Ihr erster Roman "Wir in drei Worten" eroberte sofort die Bestsellerlisten, darauf folgte "Vielleicht mag ich dich morgen".

*Produktinformation*
Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: Knaur TB (4. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426516470 / ISBN-13: 978-3426516478
Originaltitel: Here's Looking at You
Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,6 x 19,2 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
  

 
Die Geschichte...
Für die Außenseiterin Aureliana ist die Schulzeit der reinste Spießrutenlauf und das Mobbing erreicht bei der Schulabschluss-Party der  Rise Park Comprehensive School seinen Höhepunkt. Da wird das moppelige Mädchen mit dem unvorteilhaften Aussehen nämlich von ihrem Schwarm James Fraser getäuscht und vor der ganzen Schule verhöhnt. Dieses Ereignis nagt noch 16 Jahre später an ihr, obwohl nun nichts mehr an die dicke, unbeliebte Aureliana erinnert. Die junge Frau nennt sich inzwischen Anna, ist beruflich erfolgreich und hat sich vom hässlichen Entlein in einen schönen Schwan verwandelt. Und eigentlich wollte Anna die Einladung zum Klassentreffen der Rise Park School gar nicht annehmen, doch dann geht sie doch hin und ist erstaunt, dass sie von niemandem erkannt wird. Nicht einmal von James Fraser, der von seinem Freund auf das Klassentreffen mitgeschleppt wird und noch so attraktiv wie früher ist. Doch im Inneren sieht es anders aus, denn James wurde kürzlich von seiner Frau verlassen und ist dennoch ganz fasziniert von der wunderschönen Unbekannten. Fluchtartig verlässt Anna das Klassentreffen, doch als sie mit James beruflich zu tun hat, glaubt sie an Schicksal und sieht eine Gelegenheit, Rache an der grausamen Mobbing-Attacke zu nehmen...

Meine Meinung in Kurzfassung:

Kauf-/Lesegrund: Da mich der Klappentext angesprochen hat, wollte ich "Vielleicht mag ich dich morgen" lesen.
 
Reihe: Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Die Handlung spielt sich in der britischen Hauptstadt London ab.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog (Letzter Schultag der Rise Park School in East London, 1997) beginnt die Geschichte in der Gegenwart und umspannt einige Monate.

Hauptpersonen: Aureliana "Anna" Alessi, 32, war zu Schulzeiten dick, unbeliebt und ein erklärtes Mobbing-Ziel. Als Erwachsene ist sie eine wunderschöne Frau mit südländischem Aussehen mit wenig Selbstbewusstsein, die als Dozentin mit Fachgebiet byzantinische Geschichte am University College London arbeitet und trotz ihrer Attraktivität Single ist, weshalb sie ein Blind-Date nach dem anderen hat. Auf dem Klassentreffen, auf das sie zuerst nicht gehen möchte, sieht sie ihren ehemaligen Peiniger James Fraser. Zu Schulzeiten war James extrem beliebt und gutaussehend und hat sich auf der Abschlussparty einen gemeinen Scherz mit Aureliana erlaubt. Als 32-jähriger arbeitet der attraktive Mann für eine Internet-Agentur und wird von seiner strahlend schönen Frau Eva betrogen, die aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen ist.

Bei Aureliana/Anna passt einiges nicht zusammen, denn wie kann sich eine promovierte Geschichtsprofessorin und eine Frau, die bereits seit einigen Jahren schlank und hübsch ist, so wenig Selbstbewusstsein haben und die Vergangenheit nicht ruhen lassen? Und warum tut sie sich die Dates mit den ganzen Idioten an? Und auch James wirkt manchmal sehr blauäugig und alles anderes als liebenswert. Aber vor allem mit der weiblichen Hauptperson, die ein wenig farblos bleibt, hatte ich meine Probleme, da sie für mich keine Sympathieträgerin ist und ich ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen konnte.

Nebenfiguren: Hier bekommen wir es mit vielen Nebencharakteren (Familie, Freunde und Kollegen) zu tun, von denen manche nur am Rand eine Rolle spielen.

Romanidee: Nette Idee mit leicht holpriger Umsetzung. Die Ausgangssituation mit dem Klassentreffen ist allerdings nicht gerade neu, ebenso wie der Rest.

Erzählperspektiven: Die turbulenten Geschehnisse werden abwechselnd aus der Sicht von James und Anna erzählt, die einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gewähren. Bedauerlicherweise konnte ich mich mit den Erzählern nicht so ganz identifizieren.

Handlung: "Vielleicht mag ich dich morgen" wartet mit einer konstruierten Geschichte voller Emotionen, Höhen & Tiefen gepaart mit zwei Sichtweisen und miteinander verwebenden Handlungssträngen auf. Leider birgt die Geschichte neben etlichen vorhersehbaren und klischeehaften Stellen auch viele Längen und ausführliche Beschreibungen, was den Lesefluss bremst.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird der Roman durch die locker-leichte Schreibweise von Mhairi McFarlane. Leider liegen der Humor bzw. der Wortwitz nicht auf meiner Wellenlänge, was das Lesen zusätzlich erschwert hat.
 
FAZIT:
"Vielleicht mag ich dich morgen" ist ein kurzweiliger Roman, der die Geschichte von Anna und James erzählt. Die 496 Seiten ziehen sich zeitweise sehr dahin und konnten mich nicht überzeugen, was an den leicht unsympathischen Hauptpersonen und ihren Problemen, den vielen Nebencharakteren, an der seichten Story und dem Humor, der mich nicht erreicht hat, liegt. Ich bin froh, dass ich mit diesem Werk durch bin und vergebe dafür 2 (von 5) Punkte.
 
 

Freitag, 5. Juni 2015

[MINI-REZENSION] "Verliebt in Hollyhill" (Band 2)

Cover
Quelle: Random House
Die Autorin
Alexandra Pilz hat am gleichen Tag Geburtstag wie Jane Austen. Die Journalistin liebt England, hat eine Schwäche für komplizierte Liebesgeschichten, lebt mit Mann und Katze in München und träumt von einem Cottage in Cornwall. Ihr Debütroman "Zurück nach Hollyhill" war ein großer, von Publikum und Presse gefeierter Erfolg.
 
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (17. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453269179 / ISBN-13: 978-3453269170
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 4 x 21,8 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*


Alle, die diese Serie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Seit Emily vor einigen Tagen in Hollyhill gelandet ist, hat sich viel geändert und schon bald wird sie das englische Dorf verlassen. Doch bevor sich die junge Münchnerin über ihre Gefühle für Matt und ihre bevorstehende Abreise im Klaren ist, passiert eine altertümliche Kutsche mit einem bewusstlosen Mädchen Hollyhill. Der einzige Hinweis ist der Name Amber und so machen sich Emily und die Bewohner des magischen Ortes auf eine abenteuerliche Reise in das Jahr 1811...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Nach "Zurück nach Hollyhill" hat mich interessiert, was sich in Hollyhill noch so alles abspielt.

Reihe: 2. Band der Hollyhill-Reihe (oder Trilogie), knüpft an den Vorgängerband "Zurück nach Hollyhill" an.

Handlungsschauplatz: Die Geschichte beginnt in dem englischen Örtchen Hollyhill und bringt uns danach in das England des Jahres 1811. Hollyhill liegt im englischen Dartmoor und ist auf keiner Landkarte verzeichnet. Das Dorf wirkt seltsam altmodisch und die Menschen dort sind recht eigenwillig, denn Hollyhill ist ein magischer Ort, der mit seinen Bewohnern durch die Zeit reist. Die Bewohner von Hollyhill altern nicht und haben besondere Fähigkeiten.

Handlungsdauer: Die Geschichte umfasst mehrere Tage und endet mit dem Epilog, der aus der Sicht von Emilys Freundin Fee geschildert wird.

Hauptperson: Die 17-jährige Emily ist Waise und wohnt seit dem Unfalltod ihrer Eltern bei ihrer liebevollen Großmutter väterlicherseits in München. Wegen eines Briefes ihrer verstorbenen Mutter Esther hat sich Emily auf die Suche nach deren Heimatort Hollyhill gemacht und ihn dank Matt, der in ihr widersprüchliche Gefühle auslöst, auch gefunden. Und seitdem ist viel geschehen, denn Emily hat Matt geküsst, einiges über die Herkunft ihrer Mutter erfahren und über ihre Fähigkeit, durch ihre Träume in die Zukunft zu sehen... Auch im 2. Band ist Emily ist eine sympathische Hauptpersonen wurden mit Ecken & Kanten versehen, die man einfach mögen muss, auch wenn ich nicht immer alle ihre Handlungen ganz nachvollziehen kann. Weiters erfahren wir diesmal mehr über Emily und Matt, was mir gut gefällt.

Nebenfiguren: Neben bekannten Personen wie Matt (der attraktive Junge mit den blauen Augen und schwarzen Haaren ist geheimnisvoll, manchmal verschlossen und wirbelt Emilys Gefühlswelt ganz schön durcheinander), Emilys liebenswerte Großmutter Rose und die restlichen Bewohner von Hollyhill treffen wir auch auf neue Charaktere wie die unsympathischen Geschwister Cullum und Chloe sowie die junge Frau, die plötzlich mit ihrer Kutsche in Hollyhill hereinschneit und der sie helfen, indem sie ins Jahr 1811 reisen.

Romanidee: Reizvolle Grundidee (ein zeitreisendes Dorf gepaart mit Ermittlungen und einer aufkeimenden Love Story), die ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Die turbulenten Geschehnisse werden erneut aus der Sicht von Emily (in der 3. Person) geschildert, die uns einen Einblick in ihr Gefühls-Wirrwarr gewährt. In kursiver Schrift lässt uns Emily an ihren Träumen teilhaben, was für Abwechslung sorgt.

Handlung: "Verliebt in Hollyhill" wartet mit einer unterhaltsamen Story voller Turbulenzen, Wirrungen und Überraschungen auf, die uns diesmal in das Jahr 1811 führt. Dort nehmen Matt und Emily ihre Ermittlungen im Fall "Amber" auf, was allerdings ausschweifende Beschreibungen und langatmige Szenen mit sich bringt. Und auch die Romantik kommt im 2. Band nicht zu kurz, dennoch konnte mich auch "Verliebt in Hollyhill" nicht restlos begeistern und überzeugen.

 Schreibstil & Co:  Abgerundet wird die Geschichte durch die locker-leichte Schreibweise von Alexandra Pilz, unterhaltsame Dialoge und eine, der Zeit angepassten Sprache.

FAZIT:
Mit "Verliebt in Hollyhill" geht die Hollyhill-Reihe in die 2. Runde und bietet jugendlichen und junggebliebenen Lesern einen gelungenen Mix aus Abenteuer, Zeitreise- und Fantasy-Elementen mit einen Touch Romantik. Obwohl mir "Verliebt in Hollyhill" ein Tick besser als der Vorgänger gefallen hat, birgt die Geschichte für meinen Geschmack noch kleine Mankos, weshalb der 2. Hollyhill-Band von mir tolle 4 (von 5) Punkte erhält.





Donnerstag, 4. Juni 2015

TTT - Top Ten Thursday #211

Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden in Steffis Bücher Bloggeria im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
 
 

Diese Woche lautet das Thema:  "Welche 10 Bücher stehen bei euch ganz oben auf der Wunschliste?"

Schwierige Entscheidung, da ganz schön viele Bücher auf meiner Wunschliste schlummern, aber auf die folgenden Werke freue ich mich in nächster Zeit ganz besonders...

01. "Das Gefühl, das man Liebe nennt" von Julie Cohen (Erscheint im Juni 2015)
02. "Der Totenzeichner" von Veit Etzold (Band 4) (Erscheint im Juli 2015)
03. "Die Lilie von Bela Vista" von Sylvia Lott (Erscheint im August 2015)
04. "Die Schatten von London - In Memoriam" von Maureen Johnson (Band 2) (Erscheint im Juni 2015)
05. "Ich. erinnere. mich." von Suzanne Young (Band 2)
06. "Im Augenblick des Todes" von Vincent Kliesch (Band 2) (Erscheint im August 2015)
07. "Silber - Das dritte Buch der Träume" von Kerstin Gier (Band 3) (Erscheint im Juli 2015)
08. "Sommerzauber wider Willen" von Sarah Morgan (Band 2) (Erscheint im Juni 2015)
09. "The Gifted - Auf ewig dein" von Jennifer Lynn Barnes (Band 2) (Erscheint im Juli 2015)
10. "Weil wir uns lieben" von Colleen Hoover (Band 3) (Erscheint im Juli 2015)


        
Quelle: Random House          Quelle: Lübbe          Quelle: Random House        Quelle: Random House       Quelle: Random House

         Weil wir uns lieben von Colleen Hoover
Quelle: Random House        Quelle: Fischer            Quelle: Mira Taschenbuch         Quelle: Random House       Quelle: dtv



Gibt es Gemeinsamkeiten?

Mittwoch, 3. Juni 2015

[ABGEBROCHEN] "Die Quelle"

Cover

Quelle: Fischer Verlage
Die Autorin
Catherine Chanter ist im ländlichen Südwesten Englands aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Oxford, wo sie auch studierte. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin und mit psychisch kranken Jugendlichen hat sie schon immer geschrieben, zum Beispiel für Radio 4, und Kurzgeschichten und Lyrik veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Ihr erster Roman ›Die Quelle‹ wurde mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize prämiert und erscheint weltweit in über 20 Ländern.
 
*Produktinformation*
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 2 (12. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3651021955 / ISBN-13: 978-3651021952
Originaltitel: The Well
Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 3,7 x 22,2 cm

Leseprobe
Quelle: fischerverlage.de  *lies mich*



Die Geschichte...
Quelle: fischerverlage.de, da ich Buch nicht fertig gelesen habe
In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle.

Meine Meinung in Kurzfassung:
Der Zusatz "Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt." hat mich einfach neugierig gemacht und ich wollte wissen, ob an diesem Buch etwas dran ist - leider wurde ich, wie so oft von gehypten Büchern, enttäuscht.

In "Die Quelle" geht es um Ruth und ihren Partner Mark, die ihre Zelte in London abbrechen und sich auf dem Land ein Grundstück kaufen, das nur "die Quelle" genannt wird. Als eine Dürreperiode das Land überzieht und es nur bei ihnen regnet, gerät das Leben von Ruth und ihren Liebesten außer Kontrolle...

Ruth Ardingly ist schätzungsweise Anfang 40, da sie eine 22-jährige Tochter und einen 5-jährigen Enkelsohn hat. Außerdem wurde ihr Lebensgefährte Mark als Pädophiler verdächtigt und so ist es kein Wunder, dass das Paar alle Zelte hinter sich abbricht und aufs Land zieht... Leider bleiben die Hauptperson bzw. sämtliche Nebenfiguren farblos und können mich nicht überzeugen.

Da ich den Roman nach 111 Seiten zugeklappt habe, kann ich die weitere Handlung natürlich nicht beurteilen und erzähle nur ganz kurz, warum ich das Buch abgebrochen habe: Die Handlung mit Dystopie-Einschlag beginnt eigentlich "danach" und so wartet man als Leser gespannt auf eine Erklärung der Geschehnisse, doch diese folgen nur häppchenweise in Form der Ich-Erzählerin Ruth.

"Die Quelle" braucht ewig, um in die Gänge zu kommen und verzettelt sich mit Nebensächlichkeiten. Bedauerlicherweise bin ich  mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden, denn sowohl die Handlung als auch der Schreibstil von Catherine Chanter sind langweilig und verwirrend, obwohl mir die Grundidee gut gefällt.

FAZIT:
"Die Quelle" hat meine Erwartungen an einen fesselnden Roman leider nicht erfüllt und ich kann die hochgelobten Meinungen auch nicht verstehen. Es kommt für mich keinerlei Spannung auf, denn die Story gestaltet sich recht langatmig und so habe ich nach 111 Seiten aufgegeben.
 

Dienstag, 2. Juni 2015

[MINI-REZENSION] "Skalpelltanz"


Cover

Quelle: Random House
Die Autorin
Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

*Produktinformation*
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453418379 / ISBN-13: 978-3453418370
Originaltitel: Skalpelldansen
Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,9 x 20,8 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com *lies mich*
 




Die Geschichte...
Mit seinem Debüt "Skalpelltanz" ist Jonas Lerman als Autor von blutrünstigen Thrillern rund um seinen irren Protagonisten -den Chirurgen Carl Cederfeldt, der am liebsten weibliche Teenager mit seinem Skalpell foltert und tötet- berühmt geworden. Als Jonas Lerman von einer Schreibblockade geplagt wird, beschließt er irgendwann, mit den Cederfeldt-Büchern aufzuhören. Doch kurz nach dieser Entscheidung kehrt seine Kreativität zurück und der schwedische Schriftsteller kann nicht anders, als die grauenhaften und abscheulichen Taten seiner Hauptfigur aufzuschreiben. Doch bald bemerkt Jonas Lerman, dass seine Geschichten erschreckende Ähnlichkeiten mit realen Geschehnissen haben. Doch wie ist das möglich?

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Für blutige Thriller bin ich immer zu haben und diese Geschichte hat mich einfach angesprochen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde in die schwedische Hauptstadt Stockholm verlegt und wartet mit lebendigen Ortsbeschreibungen auf.

Handlungsdauer: Nach dem Prolog (da erzählt ein 6-jähriger Junge über seine Erlebnisse) beginnt die Story in der Gegenwart, dauert schätzungsweise einige Wochen und endet mit dem Epilog.

Hauptperson: Jonas Lerman, 35, lebt wie ein Einsiedler in einer Wohnung in Stockholm und hat als erfolgreicher Autor von brutalen Thrillern mit viel Splatter in den letzten Jahren sehr gut verdient. Vor allem die blutgetränkten Bücher mit dem Psychopathen Carl Cederfeldt finden reißenden Absatz, doch als der Schriftsteller unter einer andauernden Schreibblockade leidet, fasst er den folgenschweren Entschluss, keine Carl Cederfeldt-Bücher mehr zu schreiben... Jonas Lerman ist ein interessanter Protagonist mit Facetten und Kanten, der durchwegs authentisch agiert und manchmal selbst an seinem Verstand zweifelt...

Nebenfiguren: Jonas Verleger Sten Jerhammar vom Kaos Verlag, seine alte Nachbarin Zofia Gabarek (die pensionierte Psychologin ist an Krebs erkrankt und lebt nun im Hospiz, wo sie von Jonas regelmäßig besucht wird) und Steffe, Danne, Tobbe und Micke, mit denen Jonas eine lose Freundschaft verbindet, fügen sich ansprechend in die Handlung ein. Vor allem die krebskranke Zofia sticht aus der Riege der Nebencharaktere hervor.

Romanidee: Reizvolle Grundidee mit der Buch im Buch-Geschichte, die solide umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Die temporeichen Geschehnisse werden aus der Sicht von Jonas geschildert, der uns Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt gewährt. Zwischendurch wurden Auszüge aus Jonas Büchern eingeflochten, was für Abwechslung sorgt.


Handlung: Eigentlich hatte ich hier einen blutigen Thriller mit Unmengen an Nervenkitzel & Hochspannung erwartet, doch statt dessen geht "Skalpelltanz" eher in Richtung Splatter und mutiert zwischendurch zum Psychothriller. Neben geschickt gelegten falschen Fährten und Irrwegen geben sich auch viele brutale und ekelige Szenen sowie detaillierte Beschreibungen die Hand. Und obwohl ich teilweise wirklich gefesselt war und das Buch nicht beiseite legen wollte, wirkt die Geschichte um Jonas vor allem gegen Ende immer abstruser und sehr konstruiert.

Schreibstil & Co.:  Der Thriller beinhaltet eine einfache Sprache und viele Wiederholungen (vor allem das Wort "Teenagerin" wird ständig verwendet und nervt einfach). Zartbesaiteten Lesern würde ich "Skalpelltanz" nicht empfehlen, da hier an Blut, Gewalt und L eichen bzw. vielen unappetitlichen Schilderungen nicht gespart wird.

FAZIT:
 Wer gern blutgetränkte Thriller mit einem hohen Ekelfaktor und Splatter-Elementen liest, ist mit "Skalpelltanz" auf alle Fälle gut beraten. Ich hatte wegen der hochgelobten Bewertungen die Erwartungen hoch geschraubt und wurde leider etwas enttäuscht. "Skalpelltanz" ist zwar durchaus spannend, hat mich aber nicht wirklich begeistert, was vor allem an den vielen Horror-Sequenzen, ekelerregenden Passagen und den ausgeschmückten Schilderungen liegt, die mir einfach nur zu viel des Guten sind. Dieser schwedische Thriller liegt mir einfach nicht so ganz und bekommt deshalb von mir 3 (von 5) Punkte.

Montag, 1. Juni 2015

[blanvalet-Challenge 2015] 5. Monat - Lesefortschritt


Quelle
Bei der blanvalet-Challenge 2015 von Lesendes Katzenpersonal sollen in der Zeit vom 01.01.2015 - 31.12.2015 mindestens 20 Bücher des blanvalet Verlags gelesen und rezensiert werden. Die gesamten Regeln findet ihr *hier*.
 








Meine gelesenen Bücher im Januar 2015:
01. KOPFÜBER IN DIE KISSEN - Susan Elizabeth Phillips / *Rezension*
Meine gelesenen Bücher im Februar 2015:
03. NEBEN DER SPUR IST AUCH EIN SCHÖNER WEG - Dorothea Böhme / *Rezension*
04. CLARA UND DIE GRANNY-NANNYS - Tania Krätschmar / *Rezension*

Meine gelesenen Bücher im März 2015:
05. TOTENGABE  - Chelsea Cain / *Rezension*

Meine gelesenen Bücher im April 2015:
06. DAS HAUS AM FLUSS - Tanja Heitmann / *Rezension*
07. ÜBER UNS DER HIMMEL - Kristin Harmel / *Rezension*

Meine gelesenen Bücher im Mai 2015:
08. GOTTESLÜGE - Kathrin Lange / *Rezension*
09. GLÜCK IST NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN - Theresia Graw / *Rezension*
10. FAHR ZUR HÖLLE, SCHATZ! - Brigitte Kanitz / *Rezension*

[STATISTIK] Lesemonat Mai 2015

Nachfolgende Bücher wurden von mir im Mai 2015 verschlungen.

20 gelesene Bücher
*Rezi* SONNENGELB - ELFENBLÜTE 2 - Kathrin Julia Knoll  *tolle 4 Punkte*
*Rezi* DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN - Nele Neuhaus  *3 1/2 Punkte*
*Rezi* DAS GLÜCK WÄCHST NICHT AUF BÄUMEN - Wendy Wunder  *knappe 4 Punkte*
*Rezi* MARILLENGLÜCK UND GUMMISTIEFEL - Johanna Nellon  *4 Punkte*
*Rezi* GOTTESLÜGE - Kathrin Lange  *tolle 4 Punkte*
*Rezi* DIE FRAUEN DER ROSENVILLA - Teresa Simon  *knappe 5 Punkte*
*Rezi* LOVE LETTERS TO THE DEAD - Ava Dellaira  *5 Punkte*
*Rezi* GHOSTBOUND - C.M. Singer  *tolle 4 Punkte*
*Rezi* DIE BUCHSPRINGER - Mechthild Gläser  *3 1/2 Punkte*
*Rezi* TWIN ISLAND: DAS GEHEIMNIS DER SOPHIE CRUZ - Jessica Khoury  *knappe 4 Punkte*
*Rezi* CHERRYBLOSSOM 1: DIE ZEITWANDLER - Mina Kamp  *3 1/2 Punkte*
*Rezi* STIMMEN - Ursula Poznanski  *knappe 4 Punkte*
*Rezi* STERNSCHNUPPENSTUNDEN - Rachel McIntyre  *Punkte*
*Rezi* DIE ENGELSMÜHLE - Andreas Gruber  *4 1/2 Punkte*
*Rezi* VERLIEBT NOCH MAL - Kristina Günak  *tolle 3 1/2 Punkte*
*Rezi* ICH VERMISSE DICH - Harlan Coben  *2 Punkte*
*Rezi* DEVIL'S RIVER - Thomas Thiemeyer  *tolle 4 1/2 Punkte*
*Rezi* GLÜCK IST NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN - Theresia Graw  *tolle 4 Punkte*
*Rezi* ZURÜCK NACH HOLLY HILL - Alexandra Pilz  *knappe 4 Punkte*
*Rezi* FAHR ZUR HÖLLE, SCHATZ! - Brigitte Kanitz  *knappe 5 Punkte*

Gelesene Seiten: 7.848
(245+560+320+272+416+448+416+480+384+400+365+448+304+326+320+512+512+448+352+320)

SuB - Stand 31.05.2015: 16 Bücher

Mein Monats-Highlight im Mai heißt "Love Letters to the Dead".