Mittwoch, 24. September 2014

[MINI-REZENSION] "Narbenkind" (Band 2)

Cover
Erik Axl  Sund - Narbenkind
Quelle: Randomhouse
Die Autoren
Erik Axl Sund ist das Pseudonym des schwedischen Autorenduos Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Håkan ist Tontechniker, Musiker und Künstler. Jerker ist der Producer von Håkans Elektropunkband "iloveyoubaby!" und arbeitet zurzeit als Bibliothekar in einem Gefängnis. Zusammen haben sie drei Romane geschrieben, die Victoria-Bergman-Trilogie, für die sie 2012 mit dem Special Award der Schwedischen Krimiakademie ausgezeichnet wurden.
 
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344248118X / ISBN-13: 978-3442481187
Originaltitel: 
Hungerelden
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 4,4 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*



Alle, die diese Trilogie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!
 
Die Geschichte...
Gottseidank ist Johan, der Sohn von Jeanette Kihlberg, wieder aufgetaucht, doch er kann sich an die Ereignisse im Freizeitpark nur sehr verschwommen erinnern und muss im Krankenhaus behandelt werden. Da ihr Mann Ake inzwischen als Maler Erfolg hat und zu Hause ausgezogen ist, muss sich die Polizistin um ihren halbwüchsigen Sohn alleine kümmern und der Spagat zwischen Privat- und Berufsleben gestaltet sich nicht immer einfach. Inzwischen wurden die Ermittlungen der Mordserie an den illegal eingereisten Jungen aus Kostengründen beendet, als ein neuer Fall hereinkommt. Ein erfolgreicher Geschäftsmann wurde brutal ermordet und alles deutet auf einen Racheakt hin, doch die Nachforschungen gestalten sich schleppend. Allerdings finden Jeanette Kihlberg und ihr Kollege Jens Hurtig die ungeklärten Morde an den Jungen viel interessanter und so ermitteln sie im Geheimen. Jeanette bittet die Psychologin Sofia Zetterlund erneut um Hilfe, denn Sofia soll ein Täterprofil erstellen. Unterdessen geschehen noch weitere Morde, die mit der ersten Tat zusammenhängen könnten. Und auch der Name Victoria Bergman taucht während der polizeilichen Recherchen immer wieder auf...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Nach "Krähenmädchen" musste ich einfach wissen, wie es weitergeht.

Reihe: 2. Band der Victoria Bergman-Trilogie

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde nach Stockholm, Schweden verlegt. Fast jedes Kapitel beginnt mit dem Schauplatz, wie z.B. Gröna Lund, Gamla Enskede oder Bandhagen.
 
Hauptpersonen: Kriminalkommissarin Jeanette Kihlberg arbeitet im Morddezernat, ist schätzungsweise Anfang bis Mitte 40 und lebt seit dem Auszug ihres Mannes mit ihrem 13-jährigen Sohn Johan, der sich häufig abkapselt,  in Stockholm. Freizeit und Geld sind Mangelware, doch die Polizistin bemüht sich sehr und scheint in der Psychotherapeutin Sofia Zetterlund eine Freundin gefunden zu haben. Sofia ist schätzungsweise Ende 30, hat sich auf traumatisierte Patienten mit multiplen Persönlichkeiten spezialisiert und sich immer wieder Gedächtnislücken - eine Tatsache, die die Psychologin erschüttert... Jeanette und Sofia sind reizvolle Charaktere mit Ecken & Kanten sowie einigen Problemen, deren Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar sind.

Nebenfiguren: Jeanettes Kollegen wie Polizeichef Dennis Billing, der ehrgeizige Polizist Jens Hurtig, Staatsanwalt Kenneth von Kwist, Rechtsmediziner Ivo Andric und Sofias kranke Patientin Victoria Bergman sind sehr interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. Doch leider werden wieder viele Nebenfiguren verwendet, was mir persönlich nicht so zusagt.

Romanidee: Bereits dagewesene Grundidee mit ansprechender Umsetzung. Auch in "Narbenkind" spielen Missbrauch an Kindern und dessen Folgen sowie Pädophilie in all seinen grauenvollen Facetten eine große Rolle.

Erzählperspektiven: Abwechselnd werden die Begebenheiten aus dem Blickwinkel von Jeanette, Sofia und Victoria (in der 3. Person) erzählt, zwischendurch schildern diverse Nebenfiguren die Geschehnisse aus ihrer Sicht. Alle Erzähler gewähren uns einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. In Rückblenden erfahren wir mehr über Ereignisse aus der Vergangenheit, wodurch wir die aktuellen Ereignisse besser verstehen.

Handlung: "Narbenkind" birgt eine spannende Story mit verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verknüpfenden Handlungssträngen, einigen unerwarteten Wendungen, teilweise auch sehr dramatische und unfassbare Szenarien, bei denen man manchmal schlucken muss. **ACHTUNG SPOILER** Bei aller Spannung und dem schrecklichen Thema ist mir die Geschichte ein wenig zu unrealistisch geraten, denn mit so vielen Leichen könnte man locker 3 Thriller ausstatten. Außerdem müsste Jeanette doch bald klar sein, wer Sofia wirklich ist... **SPOILER ENDE** Leider beinhaltet der 2. Band auch etliche ausgeschmückte Beschreibungen und kleine Längen, die den Lesefluss stellenweise ein wenig bremsen. Wie bereits im Vorgänger endet die Geschichte erneut mit einem Cliffhanger, weshalb ich dem finalen Teil entgegenfiebere.

Schreibstil & Co:  Komplettiert wird dieser Psychothriller durch die emotionsgeladene, fesselnde Schreibweise und die angenehm kurzen Kapitel. Da der Plot etliche Szenen über Kindesmissbrauch enthält, bei denen sich einem manchmal der Magen umdreht, ist die Geschichte für zarte Gemüter eher nicht geeignet.

FAZIT:
"Narbenkind" nennt sich der 2. Band der Victoria Bergman-Trilogie, die uns ein weiteres Mal in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt. Trotz kleiner Schwachpunkte wird der Leser schnell in den Sog der temporeichen Geschichte gezogen und nicht mehr so schnell losgelassen. Ausgestattet mit einer rasanten Geschichte, reizvollen Charakteren und einer packenden Schreibweise sorgt "Narbenkind" für einige spannende Lesestunden. Wegen kleiner Mankos erhält der dieser Trilogie-Mittelteil 4 (von 5) Punkte und eine Leseempfehlung.
 

Dienstag, 23. September 2014

[Verlags-Vielfalt-Challenge] Ich lese mit!

Quelle


Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich gern an Buch-Challenges teilnehme und dazu habe ich mich heute wieder mal entschlossen...
 
Die Verlags-Vielfalt-Challenge wurde von Lesezauber bzw. den Bloggerinnen Heike und Steffi ins Leben gerufen - und da ich es ja total viele Verlage gibt und ich nicht gerade wenig lese, schaffe ich die Anforderungen hoffentlich.

Bei dieser Challenge geht es darum, mindestens 30 Bücher aus ebenso vielen verschiedenen Verlagen zu lesen und zu rezensieren. 1x pro Monat (jeden 17.) sollen die Fortschritte auf dem eigenen Blog gepostet werden (wie ich es sonst auch mache). 



Dauer der Challenge:
15.08.2014 - 14.08.2015 (bin ein wenig spät dran)

Verlage, deren Bücher ich (voraussichtlich) lesen werde:
Alles was gefällt, Hauptsache es wird gelesen und rezensiert. Es zählen Print, e-books und Hörbücher (auch Re-Reads) mit mehr als 100 Seiten.


Man kann sich auch noch nach Beginn der Challenge anmelden (so wie ich), allerdings zählen die Bücher bzw. Rezensionen erst ab diesem Zeitpunkt. Alle Infos zu dieser Challenge findet ihr *HIER*.


[MINI-REZENSION] "Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht" (Band 1)

Cover
Quelle: Fischer Verlage
Die Autorin
Schon als Kind liebte C.C. Hunter Glühwürmchen, lief am liebsten barfuß und rettete mögliche Märchenprinzen in Form von Fröschen vor ihren Brüdern. Auch wenn sie heute meist Schuhe trägt, ist sie immer noch von Glühwürmchen fasziniert. Sie rettet inzwischen nicht mehr nur Frösche, sondern auch andere Tiere, und hat einen Märchenprinzen gefunden. Mit ihm, drei Katzen und einem Hund lebt sie in Texas – und wenn sie nicht gerade liest, schreibt oder Zeit mit ihrer Familie verbringt, fotografiert sie gerne.

*Produktinformation*
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 8 (15. Juni 2012) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 384142127X / ISBN-13: 978-3841421272
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: 
Born at midnight
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 3,4 cm

Leseprobe
Quelle: fischerverlage.de  *lies mich*


 
Die Geschichte...
Als Kylies Eltern die Scheidung einreichen und der Teenager auf einer ausgelassenen Party von der Polizei festgenommen wird, schickt sie ihre Mutter in ein Sommercamp für Jugendliche mit Probleme. Doch das Shadow Falls Camp ist mehr als das, denn hierher kommen nur Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten wie Vampire, Werwölfe, Hexen, Feen und Gestaltwandler. Und auch Kylie soll so ein Teenager sein, denn auch sie wurde um Mitternacht geboren, doch das Mädchen hat keine Ahnung, welche besondere Begabung sie haben soll...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und als es als Taschenbuch angeboten wurde, hab ich zugegriffen.

Reihe: 1. Band der Shadow Falls Camp-Reihe

Handlungsschauplatz: Texas, USA

Hauptperson: Kylie Galen, 16, ist eine hübsche Blondine und ein ganz normaler Teenager. Sie hat sich erst kürzlich von ihrem Freund Trey getrennt, ihre Eltern lassen sich scheiden und dann kommt sie auch noch in ein Sommercamp, wo ihr bisheriges Leben auf den Kopf gestellt wird. Denn ins Shadow Falls Camp kommen nur Teenager mit paranormalen Begabungen, wodurch sich Kylie fehl am Platz fühlt, da sie keine außergewöhnliche Fähigkeit hat... Dru ist eine sympathische Protagonistin, die sich in einer Identitätskrise befindet und ihre "Männergeschichten" machen das Ganze nicht besser. Denn sie ist nicht mal über ihren Ex-Freund hinweg, als sie sich zu Halbfee Derek (der Trey ähnlich sieht) und Werwolf Lucas (hat früher in ihrer Nachbarschaft gewohnt) hingezogen fühlt.

Nebenfiguren: Und ihre Probleme mit den attraktiven Jungs Lucas und Derek teilt Kylie mit ihren Hütten-Mitbewohnerinnen Miranda (Hexe, die sich eine Kröte als Haustier hält) und Della (Vampirin, die Lügen erkennen kann). Die mitwirkenden Nebencharaktere fügen sich ansprechend in die Handlung ein.

Romanidee: Nette Grundidee (ich mag Geschichten über Internate und Camps mit übernatürlichen Wesen), die einige Fantasy-Elemente beinhaltet und solide umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden aus der Sicht von Kylie geschildert, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt. Natürlich rätselt man gemeinsam mit der jugendlichen Hauptperson mit, welche paranormale Begabung sie hat bzw. zu welcher Gattung sie gehört.

Handlung: Kurzweilige Geschichte, die einige Längen & ausgeschmückten Beschreibungen sowie auch Irrwegen und Stolpersteine enthält. Leider ist mir die Handlung viel zu langatmig und ein teilweise ein wenig unglaubwürdig bzw. vorhersehbar geraten, was den Lesefluss bremst.

Schreibstil & Co:  Die locker-leichte Schreibweise von C.C. Hunter, die jugendliche Sprache und die unterhaltsamen Wortgefechte runden "Geboren um Mitternacht ab" ab.

FAZIT:
"Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht" heißt der Auftakt der gleichnamigen Buchserie und bietet Liebhaber von paranormalen Geschichten abwechslungsreiche Unterhaltung. Wer die House of Night-Reihe liebt, wird diese Reihe auch mögen, doch mich hat der Serienauftakt rund um Kylie leider nicht ganz überzeugt.  Für diese mittelprächtige Leistung vergebe ich bescheidene 3 (von 5) Punkte und beende die Reihe hiermit.


 

Montag, 22. September 2014

[MINI-REZENSION] "Krähenmädchen" (Band 1)

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autoren
Erik Axl Sund ist das Pseudonym des schwedischen Autorenduos Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Håkan ist Tontechniker, Musiker und Künstler. Jerker ist der Producer von Håkans Elektropunkband "iloveyoubaby!" und arbeitet zurzeit als Bibliothekar in einem Gefängnis. Zusammen haben sie drei Romane geschrieben, die Victoria-Bergman-Trilogie, für die sie 2012 mit dem Special Award der Schwedischen Krimiakademie ausgezeichnet wurden.
 
Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. Juli 2014) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442481171 / ISBN-13: 978-3442481170
Originaltitel: 
Kråkflickan
 Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14 x 4,6 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*



Die Geschichte...
Stockholm: Als die grausam zugerichtete Leiche eines Jungen gefunden wird, übernimmt Kriminalkommissarin Jeanette Kihlberg den Fall. Die Nachforschungen rund um die Identifizierung gestalten sich schwierig, als eine weitere Leiche mit denselben Misshandlungen gefunden wird. Im Zuge der Ermittlungen nimmt Jeanette Kontakt mit der Psychologin Sofia Zetterlund auf, die auf die Behandlung von traumatisierten Personen festgelegt hat. Kann Sofia helfen, die brutalen Morde aufzuklären?

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: War eine Empfehlung der lieben Isabel

Reihe: 1. Band der Victoria Bergman-Trilogie

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde nach Stockholm, Schweden verlegt. Jedes Kapitel beginnt mit dem Schauplatz, wie z.B. Thorildsplatz, Kronoberg oder Gamla Enskede.

Hauptpersonen: Jeanette Kihlberg ist schätzungsweise Anfang bis Mitte 40 und lebt mit ihrer Familie, dem arbeitslosen Maler Ake und ihrem gemeinsamen 13-jährigen Sohn Johan, in einem Häuschen in Stockholm. Doch egal, wie sehr sich die Kriminalkommissarin des Morddezernates bemüht, sie hat nie genug Zeit für ihren Sohn und es ist auch nie genug Geld vorhanden. Sofia Zetterlund arbeitet als Psychotherapeutin und hat sich auf traumatisierte Menschen mit multiplen Persönlichkeiten spezialisiert. Sofia ist schätzungsweise Ende 30, investiert in ihre Arbeit viel Zeit und führt nach außen hin ein wunderbares Leben. Jeanette und Sofia sind interessante Charaktere mit einigen Problemen, Ecken & Kanten, deren Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar sind.

Nebenfiguren: Jeanettes Familie und Kollegen, der bosnische Rechtsmediziner Ivo Andric und Sofias Patientin Victoria Bergman sind interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. Allerdings kommen für meinen Geschmack zu viele Nebencharaktere zum Einsatz.

Romanidee: Nicht ganz neue Grundidee, die ansprechend umgesetzt wurde. In "Krähenmädchen" spielt Missbrauch an Kindern bzw. Pädophilie in all seinen schrecklichen Facetten eine große Rolle.

Erzählperspektiven: Die temporeichen Geschehnisse werden abwechselnd aus der Sicht von Jeanette, Sofia und Victoria (in der 3. Person) erzählt, zwischendurch schildern diverse Nebenfiguren die Ereignisse aus ihrer Sicht und gewähren uns dabei einen Einblick in ihre Gedanken & Gefühle. In Rückblenden erfahren wir mehr aus dem Leben von Sofia und Victoria, für die Missbrauch kein Fremdwort ist. 

Handlung: Spannende Geschichte mit verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen, ungeahnten -manchmal etwas zu abgedrehten -Wendungen und geschickt gelegten falschen Fährten. Leider beinhaltet "Krähenmädchen" auch kleine Längen und etliche ausgeschmückte Schilderungen, die den Lesefluss manchmal ein wenig bremsen. Außerdem endet die Story mit einem fiesen Cliffhanger, weshalb ich unbedingt den Nachfolger "Narbenkind" lesen muss.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird der Psychothriller durch die fesselnde & emotionsgeladene Schreibweise und die kurzen Kapitel. Wegen der schonungslos beschriebenen bzw. ekeligen und manchmal ein wenig verstörenden Szenen ist die Geschichte sicherlich nichts für zartbesaitete Leser!

FAZIT:
Obwohl ich Bücher, in denen Kinder die Opfer sind, nicht so gern lese, hat mich "Krähenmädchen" sehr angesprochen, denn hier wird eine packende Geschichte erzählt, die uns in die Abgründe der menschlichen Psyche entführt. Auch wenn "Krähenmädchen" für mich nicht der "beste" Psychothriller aller Zeiten ist,  so bietet der Trilogie-Auftakt den Lesern dank einer rasanten Geschichte mit unerwarteten Wendungen, unterschiedlichen Charakteren und einer packenden Schreibweise einige spannende Lesestunden. Wegen kleiner Mankos erhält der dieser Psychothriller wunderbare 4 (von 5) Punkte und eine Leseempfehlung.
 




Sonntag, 21. September 2014

[ABGEBROCHEN] "Apfelwetter"

Cover
Quelle: BerlinVerlag
Die Autorin
Anna Fredriksson arbeitete viele Jahre als Drehbuchautorin für Film- und TV-Produktionen in Schweden, u.a. für die Wallander-Filme. Außerdem war sie als Lektorin und Verlegerin tätig. Sie lebt in Stockholm mit ihrem Mann und drei Söhnen.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (11. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833309687
ISBN-13: 978-3833309687
Originaltitel: 
Augustiresan
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 3,6 cm


Leseprobe
Quelle: Berlin Verlag   *lies mich*


 
Die Geschichte...
Mit 40 hat es Jenny endlich geschafft: Sie hat den heißersehnten Job als Personalmanagerin in ihrer Firma ergattert und ist mit ihrem Mann Johan glücklich. Doch dann entgleitet Jenny alles, denn die Kollegen stellen sich gegen die Personalchefin und ihr Ehemann betrügt sie. Wie gut, dass Jenny ihre Freundinnen Petra, Martina und Anja Freundinnen hat, die sie auffangen und gemeinsam ein langes Wochenende in Südschweden verbringen...
 
Meine Meinung in Kurzform:
Da mich das Cover und der Klappentext angesprochen haben, wollte ich "Apfelwetter" unbedingt lesen. Allerdings hat mich mein erstes Buch von Anna Fredriksson sehr enttäuscht, was in erster Linie an der Hauptperson bzw. an der Erzählperspektive liegt.

Jenny lebt mit ihrem Mann Johan in Stockholm und kann es kaum glauben, dass sie mit 40 Jahren eine Beförderung zur Chefin der Personalabteilung erhalten hat. Doch bald zerfällt ihr traumhaftes Leben, denn in der Firma läuft es nicht gut und dann erfährt Jenny, dass sie von Johan betrogen wird. In dieser Situation planen Jennys langjährige Freundinnen einen ausgedehnten Radausflug...

Zuerst einmal passt der Name Jenny für mich nicht zur Hauptperson eines schwedischen Romans und auch sonst kann ich mich mit der Protagonistin nicht wirklich anfreunden, da sie bzw. ihr Verhalten recht negativ rüberkommt. Leider bleiben die Charaktere blass und schaffen es nicht, mich zu überzeugen.

Außerdem wird die Handlung durch viele ausführliche Schilderungen und (für mich) unnötige Passagen unnötig in die Länge gezogen, denn wer will schon alles über Jennys Berufsalltag wissen oder wie sie ihrem untreuen Mann nachtrauert... Erzählt werden die langweiligen Geschehnisse aus der Sicht von Jenny, wobei ich es ganz schlimm bzw. verwirrend finde, dass die Erzählungen unmotiviert von der Gegenwart in die Vergangenheit wechseln. Da kann auch der ausdrucksstarke Schreibstil nichts mehr ändern.

FAZIT:
Schade, dass "Apfelwetter" meine Erwartungen an einen locker-leichten Frauenroman nicht erfüllen konnte und mich weder die Protagonistin noch die Story überzeugt haben.  Ganze 125 Seiten habe ich mich durchgequält, aber dieser schwedische Roman ist anscheinend nicht für mich gemacht...

Samstag, 20. September 2014

[MINI-REZENSION] "Ein sündiges Alibi" (Band 26)

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442376793 / ISBN-13: 978-3442376797
Originaltitel: Strangers in Death (26)
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4 cm

Leseprobe
Quelle:  bic-media.com  *lies mich*
  



Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!
 
Die Geschichte...
Der wohlhabende Geschäftsmann Thomas A. Anders wird in seinem Bett tot aufgefunden und alles deutet auf einen autoerotischen Unfall mit Todesfolge hin. Doch die leitende Ermittlerin Eve Dallas findet einige Ungereimtheiten in diesem Fall und muss sich fragen, ob der Tod des Firmengründers von "Anders Worldwide" vielleicht doch kein Unfall gewesen ist, doch alle Verdächtigen haben wasserdichte Alibis...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Als Fan dieser Krimi-Reihe wollte ich natürlich auch den neuesten Band lesen.

Reihe: 26. Band der Eve Dallas-Reihe, knüpft an den Vorgänger "Mörderische Sehnsucht" an.
 
Handlungsschauplatz: New York, USA

Handlungsdauer: Die Story beginnt im März 2060 und dauert ein paar Wochen. Die Welt des Jahres 2060 bietet schon seit einigen Bänden keine neuen Innovationen mehr und das wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern.

Hauptperson(en): Eve Dallas arbeitet seit 11 Jahren als Lieutenant bei der New Yorker Mordkommission und liebt ihre harte Arbeit ebenso wie ihren steinreichen Ehemann Roarke, der sie bei ihren Ermittlungen gern mit seinem Einfluss und Equipment unterstützt. Eve ist groß, schlank, clever, mutig und hat eine Abneigung gegen Schönheitsbehandlungen, teure Kleider sowie Babys. Eves Partnerin Detective Delia Peabody unterstützt Eve in allen Belangen, ist ein Familienmensch, mag gutes Essen und ihren Freund... Eve und Roarke sind ein eingespieltes Team und es macht Spaß, mitzuverfolgen, wie sie Mörder zur Strecke bringen. Die vielschichtigen Protagonisten wurden mit liebenswerten Schwächen, Macken & Kanten versehen und haben eine beachtliche Weiterentwicklung durchgemacht.

Nebenfiguren: Wir treffen auf alte Bekannte wie Peabodys Freund, den elektronischen Ermittler Ian McNab, Eves Mentor und Leiter der elektronischen Ermittler Captain Feeny, die ehrgeizige Reporterin Nadine Furst, die schrille  Sängerin und Eves Freundin Mavis Freestone, Chefpathologe Morris, Polizeipsychologin Dr. Charlotte Mira und Roarkes Butler Summerset.  Leider spielen die Nebencharaktere erneut nur kleine Rollen, was ich wirklich schade finde.

Romanidee: Eve und Peabody untersuchen einen ungewöhnlichen Todesfall an einem reichen Industriellen.

Erzählperspektiven: Haupterzählerin Eve schildert, wie gewohnt, die turbulenten Geschehnisse (in der 3. Person) aus ihrer Sicht, zwischendurch lässt uns Roarke an seinen Gedanken teilhaben.

 Handlung: Der 26. Band bietet nichts Neues, d.h. eine weitere Kriminalgeschichte mit viel Ermittlungsarbeit und heißem Sex. Der Täter ist schnell gefunden, Eve verbeißt sich in den Fall, die Geschichte birgt etwas zu dramatische Wendungen, viele langatmige Stellen und ausgeschmückte Schilderungen, was den Lesefluss bremst.

Schreibstil & Co:  Die Bestsellerautorin hat einen ganz eigenen, ausdrucksstarken Schreibstil, den man nur schwer beschreiben kann und den ich eigentlich gern mag. Sehr nervig finde ich dieses ständige Huh/Uh/Ok, das oftmals vor einem Satzanfang steht - so redet doch kein Mensch...

FAZIT:
"Ein sündiges Alibi" ist für mich der bisher langweiligste Fall der Eve Dallas-Reihe, denn es fehlt dem 26. Band an der gewohnt guten Mischung aus Crime & Love. Die Ermittlungen sind sehr langatmig geraten, außerdem fehlen mir erneut originelle Einfälle sowie die amüsanten Wortgefechte. Da mich "Ein sündiges Alibi" nicht wirklich überzeugen konnte, vergebe ich bescheidene 3 (von 5) Punkte und werde an dieser Stelle die Eve Dallas-Serie beenden.

 

Freitag, 19. September 2014

[MINI-REZENSION] "Halb drei bei den Elefanten"

Cover
Quelle: Randomhouse
Die Autorin
Kyra Groh, geboren 1990, lebt in Seligenstadt und hat in Gießen Geschichte und Fachjournalistik studiert. Zur Zeit arbeitet sie als Werbetexterin.
 
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442380766
ISBN-13: 978-3442380763
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*





Die Geschichte...
Max(ime) und ihre Zwillingsschwester Jo(sephine) sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die lebenslustige Jo groß, blond, kurvig ist und in den Tag hineinlebt, sieht die fleißige Studentin Max mit ihrer androgynen Figur und ihren roten Haaren ihrer Schwester überhaupt nicht ähnlich. Außerdem ist Max seit vielen Jahren in ihren besten Freund Jonas verliebt, der davon gar keine Ahnung hat. Als Max eines Tages ihre Tasche im Opel-Zoo, auf der Bank vor dem Elefanten-Gehege vergisst, ahnt sie nicht, ahnt sie nicht, dass sich ihr Leben bald verändern wird. Denn ihre Tasche wird von dem rothaarigen Fahrradkurier Moritz gefunden und bei ihr abgegeben, der sie kurz darauf zu einem Treffen, um halb drei bei den Elefanten, einlädt. Max und Moritz finden sich auf Anhieb sympathisch und befinden sich auf einer Wellenlänge. Das Leben könnte so schön sein, doch Max empfindet noch immer etwas für Jonas und Moritz hat einige Geheimnisse...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da mir "Pinguine lieben nur einmal" sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt den neuesten Roman von Kyra Groh lesen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Frankfurt, Deutschland

Handlungsdauer: Die Story beginnt im Juli und endet im darauffolgenden Jahr im März.

Hauptperson(en): Max(ime) von Steinacker ist 21 Jahre jung, studiert Geschichte, klein, zierlich, rothaarig, temperamentvoll, hat wenig Selbstwertgefühl und kleidet sich gern burschikos. Damit ist sie das komplette Gegenteil ihrer Zwillingsschwester Jo(sephine). Jo ist eine wunderschöne Blondine mit einer perfekten Figur und einem sanftmütigen Wesen, das schöne Kleider und das süße Nichtstun liebt, was ihr reicher Vater auch noch unterstützt. Durch einen Zufall lernt Max den 24-jährigen Moritz Stolz kennen, der sich seinen Lebensunterhalt als Fahrradkurier und Hobby-Fotograf verdient, damit er seine Ex-Freundin Jana und ihren gemeinsamen 4-jährigen Sohn Liam unterstützen kann... Max ist zwar eine interessante Protagonistin mit einigen Ecken und Kanten, die für ihr Alter manchmal recht naiv ist, wodurch ich mich nicht mit allen ihrer Handlungen und Taten identifizieren konnte. Dagegen wirkt ihr Zwilling Jo erwachsener, ist aber ein wenig oberflächlich. Allerdings finde ich den Namen Max nicht sehr glücklich gewählt, das wirkt sehr männlich und hat mich anfangs etwas irritiert...

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Charaktere wie Moritz Stolz (der aufmerksame und nette rothaarige Mann schlägt sich als Fahrradkurier durchs Leben, obwohl er lieber Fotograf wäre - ein Beruf, für den er leider keine Ausbildung hat) und sein süßer Sohn Liam (der 4-jährige entstammt der Beziehung von Moritz und seiner ersten Freundin Jana, die Moritz das Leben schwer macht), Jonas Schenk (ist der beste Freund und heimliche Liebe von Max, der Schlagzeuger nimmt sein Studium nicht sehr ernst) und Max beste Freundin Kim sind reizvolle Figuren, die sich gut in sie Story einfügen.

Romanidee: Nette Grundidee mit leicht holpriger Umsetzung

Erzählperspektive(n): Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht von der weiblichen Ich-Erzählerin Max geschildert, die uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt.

Handlung: Unterhaltsame Geschichte vollgepackt mit Irrwegen & Wirrungen, die teilweise ein wenig vorhersehbar und klischeehaft gestaltet wurden. Die Story beginnt vielversprechend, schwächelt zwischendurch und birgt auch etliche Längen und allzu ausgeschmückte Schilderungen, wodurch sich '"Halb drei bei den Elefanten" stellenweise dahinzieht, was auch den Lesefluss bremst. Allerdings ist der Plot nicht so oberflächlich, wie es vielleicht durch das Cover den Anschein hat, da die Handlung auch Dinge wie Geldnot und Verantwortung für ein Kind anspricht.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird dieser Roman durch den locker-leichten Schreibstil gepaart mit einer angenehmen Sprache und unterhaltsamen Dialogen.

FAZIT:
"Halb drei bei Elefanten" heißt das neueste Werk von Kyra Groh, in dem die Geschichte von Max und Moritz mit all seinen Höhen und Tiefen erzählt wird. Allerdings muss ich gestehen, dass mich "Pinguine lieben nur einmal" mehr angesprochen hat, da hier die weibliche Protagonistin Max teilweise sehr blauäugig durchs Leben wandelt und sich die Story stellenweise in unnötig in die Länge zieht, weshalb ich für die 480 Seiten ganze 3 Tage gebraucht habe, was für meine Verhältnisse eine lange Lesedauer ist. Dafür erhält "Halb drei bei den Elefanten" kurzweilige 3 1/2 (von 5) Punkte.

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Donnerstag, 18. September 2014

TTT - Top Ten Thursday #174

Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden in Steffis Bücher Bloggeria im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
 
 
 

Diese Woche lautet das Thema:  "Nenne 10 Quellen, bei denen du dich über Bücher informierst" (bitte keine Nennung von Blogs, sondern Plattformen, FB Gruppen, Verlage, Booktuber etc.)

Das sind einige der wichtigsten Informationsquellen in Sachen Neuerscheinungen (leider darf man keine Buchblogs nennen, denn dort lasse ich mich ebenfalls oft anfixen)...

01. Amazon (Buchdealer meines Vertrauens)
02. blanvalet (Verlag - einer von vielen)
03. Carlsen (Verlag)
04. Goldmann (Verlag)
05. lovelybooks (Forum, eins meiner ersten)
06. Kossis Welt (Booktuberin, meine allererste)
07. Neue Bücher (Forum, neu entdeckt)
08. Piper (Verlag)
09. Prinzessin Anne (Booktuberin, eine meiner liebsten)
10. Thalia (Buchdealer meines Vertrauens )
 
Haben wir Gemeinsamkeiten?

Mittwoch, 17. September 2014

[MINI-REZENSION] "Was sich liebt, das rächt sich nicht" (Band 1)

Cover
Die Autorinnen
Rose Snow ist das Pseudonym zweier liebenswerter Österreicherinnen, die schon seit Kindheitstagen gemeinsam Geschichten schreiben. "Was sich liebt, das rächt sich nicht" ist der erste Band ihrer neuen Liebesromanreihe, die auf Witz und Skurrilität setzt und für Herzklopfen sorgt. Mehr dazu unter www.rosesnow.de.

*Produktinformation*
Format: Kindle Edition (derzeit nur als eBook erhältlich)
Dateigröße: 513 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 259 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch / ASIN: B00M69MT3E

Leseprobe
Quelle: rosesnow.de  *lies mich*


Die Geschichte...
Nachdem sich herausgestellt hat, dass ihr Ex-Freund ein Betrüger ist, braucht Maya Sonnenthal eine neue Bleibe und ist entzückt, dass sie eine Wohnung in einem alten, entzückenden Haus ergattert hat. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Mayas Probezeit alles andere als einfach werden wird, denn die Vermieterin Frau Rosenberg hat besondere Ansichten, wie sich die Mieter in ihrem Haus zu verhalten haben. Außerdem gibt es eine skurrile Hausordnung, einen eigenwilligen Nachbarn, der wie Gargamel aussieht und die pubertierende Katja, die Maya das Leben zur Hölle macht. Und als Maya den attraktiven Nachbarn Holger kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn und die Welt sieht schon viel schöner aus. Holger erwidert ihre Gefühle, doch als Maya bemerkt, dass sie von Holger belogen wird, wendet sie sich an ihre alte Freundin Rachel. Ihre Agentur ist auf Rache-Aktionen spezialisiert und Maya besitzt eine schwarze Karte, mit der sie in den Genuss eines besonderen Racheplans kommt...
 
Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da ich das Glück hatte, bei Nina von book:blossom ein signiertes Printexemplar (samt süßem Bücherschweinchen) von "Was sich liebt, das rächt sich nicht" zu gewinnen, musste ich den Roman von Rose Snow unbedingt schnell lesen - und habe es nicht bereut. :)

Reihe: 1. Band der Liebe trifft Rache-Reihe

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde nach Hamburg verlegt und mit lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen versehen.

Handlungsdauer: Die Story beginnt mit "Noch hundertdreizehn Tage", dauert bis "Tag zwanzig" und endet mit dem zufriedenstellenden Epilog.

Hauptperson: Maya Sonnenthal ist schätzungsweise Ende 20/Anfang 30 und zieht nach einer Enttäuschung in eine wunderschöne Dachgeschoss-Wohnung, umgeben von lauter eigenartigen Nachbarn, ein. Maya ist alles andere als perfekt und eine sympathische Protagonistin mit Macken, Ecken & Kanten, die sie sehr liebenswert machen.

Nebenfiguren: Die unterschiedlichen Nebencharaktere wie Mayas platonischer Freund Gérard (ein sehr attraktiver freischaffender Fotograf), Eduard Schönrichtig (der laut Maya eine Frisur wie Gargamel hat und Halstücher trägt), die geheimnisvolle Lady Grazie, die 15-jährige Katja (ein richtiger Teufelsbraten mit kreativen Ideen) und Holger Cellarius (der gutaussehende Nachbar weckt Gefühle in Maya) fügen sich wunderbar in die Handlung ein und sind reizvolle Persönlichkeiten.

Romanidee: Nette Idee, die großartig umgesetzt wurde. Hier geht es um Rache(gelüste), Intrigen, Liebe, Nachbarschaftspflege und Freundschaft.

Erzählperspektive: Die turbulenten Begebenheiten werden von Ich-Erzählerin Maya mit trockenem Humor geschildert, die uns Einblick in ihr Gefühls-Chaos gewährt. Dadurch schließt man die Hauptperson schnell ins Herz - fühlt, fiebert und leidet mit ihr mit.

Handlung: Die unterhaltsame Story rund um Maya wartet mit unterwarteten-manchmal zu dramatischen- Wendungen, Irrwegen und Überraschungen sowie einigen allzu ausgeschmückten Schilderungen auf. Die teilweise skurrilen Situationen, in die sich Maya häufig bringt, laden zum Lachen, ungläubigem Staunen und zum entspannten Lesen ein.

Schreibstil & Co:  Dank der locker-leichten Schreibweise des sympathischen österreichischen Autoren-Duos gepaart mit unterschiedlichen Emotionen und unterhaltsamen Wortgefechten lassen sich die 259 Seiten rasant und flüssig lesen. Ich habe mich köstlich amüsiert!

FAZIT:
"Was sich liebt, das rächt sich nicht" heißt der vielversprechende Auftakt einer neuen Liebesromanreihe der Schriftstellerinnen Rose Snow. Auch wenn die Story ein paar sehr detaillierte Beschreibungen birgt, unterhält dieser Roman dank der einfallsreichen Handlung gepaart mit extravaganten Charakteren und eines mitreißenden Schreibstils bestens. Da ich mich beim Lesen köstlich amüsiert habe, erhält "Was sich liebt, das rächt sich nicht" von mir knappe 5 (von 5) Punkte.

Dienstag, 16. September 2014

Neue Bücher im SEPTEMBER 2014

Kaum rutscht mein Stapel ungelesener Bücher unter die 10er-Marke, sollte ich mir wieder ein paar neue Romane anschaffen. Aber bei 5 SuB-Büchern muss unbedingt wieder Regalzuwachs her... ;-)

 
 
Spontaner Einkauf

Ich liebe es, in (realen und virtuellen) Buchhandlungen zu stöbern... Nur bleibt es nie dabei und ich muss auch immer ein paar interessante Bücher mitnehmen... Da ich im Moment gern Jugendliteratur lese, durften "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" von Jessica Park, den 5. Lying Game-Band "Lying Game - Sag mir erst, wie kalt du bist", "Verbannt zwischen Schatten und Licht" (Klappentext hat sich interessant angehört) und "BookLess.Wörter durchfluten die Zeit" von Marah Woolf (ebenfalls sehr vielversprechend) bei mir einziehen.


           
Quelle: Loewe                Quelle: Randomhouse                 Quelle: lovelybooks                Quelle: lovelybooks
Außerdem habe ich mir Susan Gloss "Violets wunderbarer Vintage-Shop" (mag Romane mit Vintage-Mode), "Narbenkind" (nach "Krähenmädchen" will ich nun unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht) und "Wie Blumen im Winter" (bei dem Wetter ist mir schon nach Winterbüchern) bestellt - die Bücher sind schon unterwegs. 

Susan  Gloss - Violets wundervoller Vintage-Shop          
Quelle: Randomhouse       Quelle: Randomhouse        Quelle: Randomhouse
 
Büchereibesuch
Ein paar Bücher aus der Bibliothek durften mich wieder begleiten, da wären zuerst der neueste Womans Murder Club-Band "Die 11. Stunde" von James Patterson,  der 18. Stephanie Plum-Teil "Kuss Hawaii" und von Susanna Kearsley "Das schottische Vermächtnis". Außerdem warte ich noch auf viele weitere Bücher, die noch in der Reservierungsschleife hängen, wie z.B. "Silber - Das zweite Buch der Träume" von Kerstin Gier, "Weit weg und ganz nah" von Jojo Moyes und "Der Sommer deines Todes" von Kate Pepper. 


                 
Quelle: Randomhouse       Quelle: Randomhouse              Quelle: Piper

 

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