Samstag, 28. Mai 2011

[REZENSION] "Die schwarze Seele des Engels" (Mini-Thriller)

Cover
Die Autorin
Susanne Mischke, geboren 1960 in Kempten/Allgäu, studierte Betriebswirtschaft und arbeitete in verschiedenen Berufen, bevor sie zum Schreiben kam. Sie lebt heute, nach einigen Jahren in Berlin, mit ihrem Sohn in der Nähe von Darmstadt. Zahlreiche Veröffentlichungen; 1996 Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Literatur des Landkreises Darmstadt-Dieburg; 2001 Frauenkrimi-Preis der Stadt Wiesbaden, die sogenannte "Agathe". Seit 2001 ist sie Präsidentin der deutschen "Sisters in Crime".

Produktinformation
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Broschiert: 109 Seiten
Verlag: Arena; Auflage: 1., Aufl. (5. Juni 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 340106388X
ISBN-13: 978-3401063881
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 10 x 1,4 cm




Die Geschichte...
Alle Schüler sind wie gebannt, als die 15-jährige Klara aus Hamburg zum ersten Mal in ihre Klasse kommt. Jeder möchte das wunderschöne, coole Mädchen  besser kennen lernen, doch sie ist äußerst zurückhaltend. Deshalb kann die durchschnittliche Caro ihr Glück nicht fassen, als sich Klara ausgerechnet mit ihr und Caros bester Freundin Vanessa anfreundet. Doch irgendetwas stimmt mit Klara nicht - verbirgt der blonde Engel ein düsteres Geheimnis?

Meine Meinung:
"Die schwarze Seele des Engels" heißt mein erster Mini-Thriller bzw. mein erstes Buch von Susanne Mischke. Der Buchtitel und die Coveraufmachung lassen auf tollen Lesestoff hoffen, doch man kann sich auch täuschen...

Die jugendlichen Protagonisten bleiben oberflächlich und schaffen es nicht, mich zu überzeugen. Es wird zwar oft wiederholt, dass Klara so toll und hübsch ist und Caro gegen ihre neue Mitschülerin "gewöhnlich" wirkt. Die restlichen Figuren spielen hier nur eine untergeordnete Rolle.

Dieser Arena-Mini-Thriller hat mich frustriert zurück gelassen, denn von Thrill kann hier keine Rede sein. Außerdem dauert es sehr lange, bis die kurze Geschichte richtig in die Gänge kommt und Spannung kommt leider auch wenig auf.

Versierten (Jugend-)Thriller-Lesern wird hier eine vorhersehbare, klischeehafte Handlung mit  wenig Überraschungen präsentiert. Lesern mit wenig Erfahrung in Sachen Spannungslektüre wird die Story vermutlich gefallen. Dennoch liest sich die 109 Seiten lange Geschichte des kleinformatigen Buches rasch, was am flüssigen Schreibstil liegt.

FAZIT:
"Die schwarze Seele des Engels" konnte mich leider nicht überzeugen und deshalb vergebe ich dafür schwache 2 (von 5) Punkte.





Kommentare:

  1. Huhu Sabine ;-)

    Schade, dass dich dein 1. Arena Mini-Thriller nicht überzeugen konnte, aber vielleicht gefällt dir Krystyna Kuhns "Bittersüßes oder Saures" ja. Mir hat es sehr gut gefallen ;-)
    LG
    Sabrina

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  2. Hallo Sabrina!

    Einen (normalen) Arena-Thriller von Krystyna Kuhn habe ich ja schon gelesen und der war auch ganz gut. ;-)
    Mal sehen, ob ich mich noch an einen Mini-Thriller wage...

    Liebe Grüße,
    Sabine

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  3. Du hast aber auch in letzter Zeit ein Pech mit Büchern.

    Die House-of-Night-Reihe ist mir bekannt, nur gelesen habe ich sie noch nicht und ich hatte neulich leider nicht so viel Glück wie die in der Bibliothek. Und kaufen - da kostest ja die Reihe ein Vermögen.

    LG Kerry

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  4. Danke für die Rezi, hatte es schon anvisiert, aber jetzt wieder von der Wunschliste gestrichen!!

    ♥-liche Grüße,
    Nicki

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  5. @Kerry: Ja, die ganze House of Night-Reihe kostet jede Menge Euronen. Gottseidank, dass es Bibliotheken gibt (das Glück sei dir hold ;-)).

    @Nicki: Das Buch kostet zwar nicht viel, ist aber auch die paar Euros nicht wert. Da ist besser, zu den "normalen" Arena-Thrillern zu greifen. Siehe Label "Jugendthriller".
    GLG, Sabine

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Büchersüchtige Grüße,
Sabine