Dienstag, 26. August 2014

[Geblubber] 4 Jahre BÜCHERSÜCHTIG

Hallo liebe Bücherfreunde!

 
Büchersüchtig hat am 25. August vor 4 Jahren das Licht der Bloggerwelt erblickt!

Und da (m)ein Blog erst durch all die Leser, Abonnenten, Besucher & eure lieben Kommentare so richtig auflebt, möchte ich mich auf diesem Weg bei all meinen regelmäßigen Leserinnen für eure zahlreichen Besuche und Kommentare bedanken.
 

 

4 Jahre Büchersüchtig, das sind auch:
In Klammer seht ihr die Zahlen vom 3. Blog-Geburtstag.


* Unzählige Lesestunden
* Viel Zeit vor dem Laptop
* Gelesene Bücher im Jahr 2013: bisher 132 Bücher (135)
* Seitenaufrufe Gesamt: 586.751 (407.343)

* Seitenaufrufe letzten Monat: 19.808 (13.463)
* Meist aufgerufener Post mit 4.171 Seitenaufrufen: Rezension zu "Das geheime Vermächtnis des Pan"
* Meist besuchte Seite mit 16.255 (14.595) Seitenaufrufen: Bücher-Serien / Reihenfolge
* Meist gesuchter Begriff mit 1.353 Seitenaufrufen: michael robotham reihenfolge
* Seitenaufrufe aus Deutschland Gesamt: 306.205 (220.981) 
* Seitenaufrufe aus Frankreich Gesamt: 71.299 (63.883)
* Seitenaufrufe aus Österreich Gesamt: 38.245 (29.985)

* Kommentare Gesamt: 8.806 (7.779)

* Veröffentlichte Blogposts Gesamt: 2.204 (1.805)
* Geschriebene Rezensionen Gesamt: 866 = in Normallänge: 564 (560) + Mini-Rezensionen: 322 (119)


Falls ihr Änderungsvorschläge, Wünsche etc. habt, dann schreibt mir doch einen Kommentar. :)


Ich freue mich auf viele weitere büchersüchtige Monate & Jahre!
 


 

Montag, 25. August 2014

[MINI-REZENSION] "Sommerglück auf Reisen"

Cover
Quelle: Bastei Lübbe
Die Autorin
Linnea Holmström entdeckte schon früh ihre Liebe zu verschneiten nordischen Winterlandschaften. Als Kind wollte sie Sankta Lucia von Stockholm werden. Auch heute noch ist sie begeistert von den schwedischen Weihnachtsbräuchen, sie backt leidenschaftlich gern Pfefferkuchen, und jedes Jahr unterm Tannenbaum singt sie „Nu tändas tusen juleljus“.
 
*Produktinformation*
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch);
Auflage: Aufl. 2014 (13. März 2014)  / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404168933 / ISBN-13: 978-3404168934
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,6 cm
 
Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*



Die Geschichte...
Kristina Ljungström ist auf ihr gut gehendes Lokal "Kristinas" stolz, doch eines Tages, als immer wieder der Strom in der Küche ausfällt, kommt der Restauranttester Hendrik Lundgren zum Essen und ist alles andere zufrieden. Als der Gastrokritiker ihr geliebtes Restaurant in einer Radiosendung in der Luft zerreißt, sieht Kristina rot und macht ihrem Ärger direkt in der Sendung Luft. Allerdings wissen sie nicht, dass sich ihre Teenagerkinder sich ineinander verliebt haben und eine gemeinsame Reise durch Schweden planen. Natürlich sind die Eltern von Finn und Svea damit nicht einverstanden und so reißen die Jugendlichen einfach aus. Doch sie haben nicht mit ihren Eltern gerechnet, die ihnen folgen, auch wenn sie nicht genau wissen, wo sich ihre Kinder aufhalten. Und zu allem Überfluss gibt auch noch Kristinas Auto den Geist auf und sie ist gezwungen, die Verfolgungsjagd mit dem widerlichen Kritiker fortzusetzen...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Da ich gern Bücher über Road Trips lese, hat mich diese Geschichte magisch angezogen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplätze: Die Reise führt uns in den Sommerferien quer durch Schweden. Zu Beginn des Buches findet sich eine Karte mit der genauen Reiseroute von Finn & Svea und ihren Eltern Kristina & Hendrik.

Hauptpersonen: Kristina Ljungström wohnt in Stockholm, ist geschieden und Mutter des 15-jährigen Finn. Für die temperamentvolle Inhaberin des Restaurants "Kristinas" ist es nicht immer leicht, Arbeit und Privatleben zu vereinen. Der erfolgreiche Gastrokritiker und Buchautor Hendrik Lundgren ist alleinerziehender Vater und verwöhnt seine 15-jährige Tochter Svea gern. Der Restauranttester ist leicht aufbrausend, was Kristina bei der ungerechtfertigten Bewertung ihres Lokals zu spüren bekommt - jedoch lässt sich Kristina diese Behandlung nicht gefallen und schlägt zurück. Jedenfalls wollen sie nichts mehr miteinander zu tun haben, doch die Beiden haben nicht mit ihren Kindern Svea und Finn gerechnet, die davonlaufen, um geneinsam schöne Tage in Schweden zu erleben. 

Auch wenn es zuerst nicht den Anschein hat, so haben die authentischen Hauptpersonen Kristina und Hendrik einiges gemeinsam, denn die beiden sind schätzungsweise Anfang bis Mitte 40, arbeiten in der Gastronomie und ziehen ihre pubertären Kinder allein groß. Kristina war mir gleich auf Anhieb sympathisch, mit Hendrik musste ich erst warm werden...

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere sind interessante Personen, die sich gut in die Handlung einfügen.

Romanidee: Die Grundidee "Wie bringe ich mein Kind wieder zurück nach Hause" wurde mit allerlei Pleiten, Pech & Pannen versehen und unterhaltsam in einen Roman verpackt.

Erzählperspektiven:  Erzählt werden die turbulenten Geschehnisse vorwiegend aus der Sicht von Kristina (in der 3. Person), aber auch Kristinas Sohn Finn, Hendrik und seine Tochter sowie Selma Anders schildern die Ereignisse aus ihrem Blickwinkel. Zwischendurch wird das Geschehen durch Zeitungskolumnen aus "Selmas Welt" (da die Journalistin Selma Anders die Ausreißer-Geschichte in ihrer Kolumne verarbeitet) und schwedischen Rezepten, die Kristina während der Reise sammelt und die zur Geschichte passen, aufgelockert.

Handlung: "Sommerglück auf Reisen" wartet mit einem unterhaltsamen Road Trip samt unterschiedlichen Emotionen, einigen Irrwegen und ungeahnten Wendungen auf. Doch die Handlung enthält auch einige ausgeschmückte Schilderungen, kleine Längen und eine gewisse Vorhersehbarkeit.
Schreibstil & Co:  Die locker-leichte Schreibweise von Linnea Holmström,  amüsante Dialoge und malerische Schauplatzbeschreibungen runden diese familiäre Verfolgungsjagd gut ab.
 
FAZIT:
"Sommerglück auf Reisen" beschreibt eine aufregende Reise durch Schweden und verspricht schöne Lesestunden. Mein erster Roman von Linnea Holmström hat mich dank des ereignisreichen Plots, den reizvollen Charakteren und des flüssigen Schreibstils wunderbar unterhalten. Wegen der enthaltenen Längen, der detaillierten Beschreibungen sowie der gewissen Vorhersehbarkeit erhält diese Sommergeschichte kurzweilige 4 (von 5) Punkte.

 

Sonntag, 24. August 2014

[MINI-REZENSION] "Roter Zauber" (Band 2)


Cover
Die Autorin
Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in Massachusetts. Seit sie 2002 den Roman Elfentochter veröffentlichte, der von der American Library Association als "Best Book for Young Adults" ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin und schlägt die internationale Presse und ein riesiges Publikum in den Bann.

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: cbt (14. April 2014) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570308901 / ISBN-13: 978-3570308905
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Originaltitel: The Curse Worker's Trilogy 2 - Red Glove
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3,8 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*




Alle, die diese Trilogie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen, seit Cassel Sharpe herausgefunden hat, dass ihn seine beiden älteren Brüder manipuliert haben und er ein Verwandlungswerker ist. Seitdem ist viel geschehen, denn sein großer Bruder Philip wurde ermordet, der mittlere Bruder Barron leidet unter Erinnerungslücken und kann sich oftmals an die Vergangenheit nicht mehr erinnern und seine Mutter hat seine Freundin und erste große Liebe Lila Zacharov mit einem Liebesfluch belegt, weshalb Cassel nicht genau weiß, ob ihn Lila wirklich liebt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich der 17-jährige Fluchwerker nach Normalität sehnt und in seinem Schuljahr in Wallingford Spaß haben will. Doch daraus wird vorerst nichts, denn die FBI-Agenten Hunt und Jones wollen das Verschwinden einiger Männer aufklären und brauchen dazu die Hilfe von Cassel und dann wäre da auch noch Lilas Vater, der Gangsterboss Zacharov, der möchte, dass der begabte Magier für ihn und seine Organisation arbeitet. Doch wie soll sich Cassel entscheiden?

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da mir "Weisser Fluch" sehr gut gefallen hat, wollte ich auch unbedingt den Nachfolger "Roter Zauber" lesen.

Reihe: 2 Band der Fluchmagier-Trilogie

Handlungsdauer: Die Story beginnt Ende der Sommerferien und umspannt einige Monate.

Hauptperson(en): Cassel Shape, 17, freut sich auf sein letztes Schuljahr in Wallingford, New Jersey und will die schrecklichen Erlebnisse der Vergangenheit hinter sich lassen, doch das ist nicht so einfach. Der Verwandlungswerker (eine seltene Art von Fluchmagiern) stammt aus einer geachteten Fluchwerker-Familie, die allerdings auch nicht vor Betrügereien und Auftragsmorden zurückschreckt. Da Cassel schon viele schreckliche Dinge erlebt hat, vertraut er eigentlich nur seinem Zimmergenossen Sam und seiner Freundin Lila Zacharov. Lila ist eine Traumwerkerin, die wunderschöne Tochter eines gefürchteten Gangsterbosses und wurde von Cassels Mutter mit einem Liebesfluch belegt. Dadurch kann sich Cassel nicht sicher sein, ob Lilas Gefühle echt oder ein Produkt des Fluches sind. Cassel wird als sympathischer, vielschichtiger Protagonist geschildert, der schon viel durchgemacht hat und sehr authentisch erscheint.

Nebenfiguren: Cassels Familie besteht aus seiner Mutter Shandra (einer Gefühlswerkerin, die inzwischen aus dem Gefängnis entlassen wurde und sich weiterhin der Trickbetrügerei verschreibt), seinem älteren Bruder Barron (einem Gedächtniswerker, der durch zu häufige Gedächtnismanipulation nun selbst Erinnerungslücken aufweist und früher ein paar Semester Jura studiert hat) und dem Großvater (einem Todeswerker, der früher für den Zacharov-Clan gearbeitet hat). Außerdem treffen wir erneut auf Cassels besten Freund und Mitbewohner Sam Yu, mit dem er in der Schule ein illegales Wettbüro betreibt und dessen Freundin Daneca Wasserman (Daneca engagiert sich für HEX, eine Interessensvertretung, die die Fluchmagie legalisieren möchte). Leider finden hier wieder zahlreiche Nebenfiguren Verwendung, was mich hier nur manchmal stört, denn viele der mitwirkenden Nebencharaktere sind reizvolle Persönlichkeiten mit Potential. 

Romanidee: Faszinierende Grundidee mit Potential, die einige Fantasy-Elemente beinhaltet und wunderbar umgesetzt wurde. Die Idee mit den Fluchmagiern finde ich auch im 2. Band ganz toll. Fluchmagier (auch Fluchwerker genannt) leben in mafiaähnlichen Familienclans zusammen unter den Menschen und da sie von der Gesellschaft geächtet werden, halten sie sich im Hintergrund. Es gibt 7 Arten der Fluchmagie: Glück (Glückswerker geben und nehmen Glück), Träume (Traumwerker lenken die Träume in die gewünschte Richtung), Leib (Leibwerker können Knochen brechen), Gefühle (Gefühlswerker können die Gefühle der Menschen nachhaltig beeinflussen), Gedächtnis (schaffen es, Personen Erinnerungen zu nehmen oder zu geben), Tod (Todeswerker entscheiden über Leben und Tod) und Verwandlung (haben die Gabe, Menschen verwandeln). Ein Fluchwerker kann mittels Körperkontakt Erinnerungen und Gefühle manipulieren, im schlimmsten Fall sogar den Tod herbeiführen. Da die Fluchmagie gesetzlich verboten wurde und man sich aber nie ganz sicher sein kann,  wer ein Verwandlungs-, Gefühls- oder Gedächtniswerker ist, werden zum Schutz vor unangenehmen Überraschungen Handschuhe getragen.

Erzählperspektive(n): Ich-Erzähler Cassel schildert die temporeichen Geschehnisse aus seiner Sichtweise und lässt uns an seinen Gefühlen & Gedanken teilhaben, denn Cassel weiß manchmal nicht genau, welche Entscheidungen er treffen soll und was das Richtige für ihn ist.

Handlung: Da "Weisser Fluch" schon eine Weile zurückliegt, hatte ich am Anfang leichte Schwierigkeiten, mich wieder in die komplexe Welt der Fluchwerker einzufinden. "Roter Zauber" birgt eine durchwegs spannende & abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Irrwegen, Überraschungen und  unerwarteten Wendungen, aber auch kleinen Längen bzw. einigen allzu ausgeschmückten Schilderungen. Kaum wird ein Geheimnis aufgedeckt, wird auch schon die nächste Frage aufgeworfen und wir erfahren mehr über die Gesellschaft der Fluchmagier bzw. über ihre Probleme und Konflikte.


Schreibstil & Co:  Abgerundet wird die Geschichte durch den packenden & emotionsgeladenen Schreibstil, die jugendliche Sprache und die angenehm große Schrift.
 
FAZIT:
Auch wenn mir der Vorgänger "Weisser Fluch" etwas besser gefallen hat, so ist der Trilogie-Mittelteil trotz kleiner Mankos ein gelungener Jugend-Fantasy-Roman. Dank der interessanten Welt der Fluchwerker gepaart mit einer unterhaltsamen Story, interessanten Protagonisten sowie einer flüssigen Schreibweise garantiert "Roter Zauber" ein paar kurzweilige Lesestunden. Dafür vergebe ich 4 (von 5) Punkte und setze all meinen Hoffnungen in den finalen Band "Schwarzes Herz".




Samstag, 23. August 2014

[Geblubber] Happy Birthday!

Heute, am 23. August, ist ein ganz besonderer Tag, denn vor genau 18 Jahren ist unser allerliebstes Töchterlein innerhalb von 50 Minuten zur Welt gekommen - Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!!!

Meine Süße, ich wünsche dir
NUR DAS BESTE,WUNDERSCHÖNE GESCHENKE, EINE TOLLE FEIER, VIEL GLÜCK, ERFOLG UND GESUNDHEIT  FÜR DIE ZUKUNFT ZU DEINEM 18. GEBURTSTAG!

 
 




 
 

Diesen besonderen Geburtstag feiern wir (Geburtstagskind mit Mama, Papa und Freund) ein Wochenende lang in Budapest.

 



Freitag, 22. August 2014

[MINI-REZENSION] "Ugly - Verlier nicht dein Gesicht" (Band 1)

Cover
Quelle: Carlsen
Der Autor
Scott Westerfeld wurde in Texas geboren. Er studierte Japanisch, Spanisch und Latein und arbeitete unter anderem als Lehrer, Redakteur und Software-Designer. Seit einigen Jahren lebt er abwechselnd in Sydney und New York City und schreibt mit großem Erfolg Romane für Erwachsene und Jugendliche.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Carlsen (Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551310068 / ISBN-13: 978-3551310064
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: 
Uglies
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3,4 cm

Leseprobe
Quelle: schnupperbuch.de *lies mich*
  


 Die Geschichte...
300 Jahre in der Zukunft hat sich die Welt verändert: Es gibt keinen Krieg, Hunger, Hass oder Neid, die Gesellschaft teilt sich in Ugly (hässlich) und Pretty (schön) bzw. in verschiedene Altersabschnitte auf. Bis zu seinem 16. Geburtstag gehört jeder zu den Uglies, also zu den normal aussehenden/hässlichen Menschen. Mit 16 werden die Jugendlichen durch eine Schönheitsoperation zu wunderschönen Pretties mit perfekten Gesichtern und Körpern, die in dann in New Pretty Town leben und keinerlei Sorgen haben. In dieser Welt wächst Tally Youngblood auf, die sich schon auf ihren 16. Geburtstag freut, da sie dann endlich zu einer Pretty wird und ihr altes Leben als Ugly hinter sich lassen kann. Auf einem verbotenen Ausflug nach New Pretty Town lernt Tally ein anderes Ugly-Mädchen namens Shay kennen und die beiden gleichaltrigen Uglies werden schnell zu Freundinnen. Doch Shay ist gegen die Operation und da sie Tally nicht umstimmen kann, flüchtet sie allein zu den Rebellen nach Smoke und hinterlässt ihrer Freundin einen Brief mit Hinweisen. Und kurz darauf stellen die Pretty-Behörden Tally vor die Wahl: Wenn sie eine Pretty werden möchte, muss sie Shay und die Rebellen verraten, ansonsten bleibt sie für immer eine Ugly....

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
 

Handlungsschauplatz: Die Welt ungefähr 300 Jahre in der Zukunft, eine genaue Jahresangabe fehlt allerdings. Mit der hier geschilderten Gesellschaft und den verschiedenen, hochtechnisierten Hilfsmitteln habe ich anfangs sehr schwer getan, da auf viele Dinge nicht näher eingegangen wird (so, als gäbe es noch einen Vorgängerband, wo alles bereits genau erklärt wurde).

Handlungsdauer: Die Story, die sich in 3 Teile gliedert, beginnt im Sommer und dauert einige Monate.

Hauptperson(en): Tally Youngblood wird in 3 Monaten 16 Jahren jung und freut sich auf ihre Verwandlung zur Pretty, denn derzeit wohnt sie in einem Wohnheim in Uglytown. Tally ist immer für einen Streich zu haben und lernt auf einem ihren nächtlichen Ausflüge die gleichaltrige Shay kennen, die sehr abenteuerlustig und rebellisch ist. Doch anders als Tally hat Shay wegen der bevorstehenden Schönheits-OP Zweifel und möchte keine Pretty werden, weshalb sie flüchtet...
Tally und Shay sind unterschiedliche Charaktere mit Sympathiefaktor, obwohl ich nicht alle ihrer Handlungen und Taten ganz nachvollziehen konnte und es ihnen manchmal an Tiefe fehlt.
 
Nebenfiguren: Hier finden eine Vielzahl von Nebencharakteren Verwendung, von denen Einige interessante Persönlichkeiten sind.

Romanidee: Reizvolle Grundidee, die Dystopie-Elemente beinhaltet und ansprechend umgesetzt wurde.

Erzählperspektive(n): Die temporeichen Geschehnisse werden aus der Warte von Tally erzählt (in der 3. Person), die uns einen tiefen Einblick in ihre Gedanken & Gefühle gewährt und einen mitfiebern und mitleiden lässt.

Handlung: Abwechslungsreiche Geschichte mit vielen abenteuerlichen und actionreichen Szenen gepaart mit einem Hauch Romantik. Obwohl der Serienauftakt rund um Tally durchwegs spannend zu lesen ist, gestaltet sich die Story stellenweise etwas langatmig und leider muss ich gestehen, dass mir die Handlung häufig zu ausgeschmückt und verwirrend erscheint. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger und soll mit der Leseprobe am Buchende Lust auf den Nachfolger "Pretty - Erkenne dein Gesicht" machen.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird der Plot durch die detaillierte, ausdrucksstarke  Schreibweise von Scott Westerfeld und die jugendliche Sprache.

FAZIT:
"Ugly - Verlier nicht dein Gesicht" erzählt über den Schönheitswahn in der fernen Zukunft und wartet mit einen unterhaltsamen Plot, jugendlichen Protagonisten und einem leichten Schreibstil auf. Da ich mich nicht immer in die Welt der Uglies und Pretties bzw. in die Charaktere hineinversetzen konnte und mich Tallys Geschichte nicht ganz überzeugt hat, vergebe ich diesem Serienstart kurzweilige 3 1/2 (von 5) Punkte.

Donnerstag, 21. August 2014

TTT - Top Ten Thursday #170

Allwöchentlich, jeden Donnerstag, werden in Steffis Bücher Bloggeria im Rahmen von "Top Ten Thursday" interessante Buchfragen gestellt bzw. Themen vorgegeben, die dann von den Teilnehmern des TTT beantwortet werden.
 
 
 

Diese Woche lautet das Thema:  "10 Bücher aus deinem Regal, die in einem Band abgeschlossen sind"

Ich nehme an, damit sind Einzelbücher gemeint und davon finden sich in meinem Bücherregal einige - hier eine kleine Auswahl...

01. "Alles muss versteckt sein" - Wiebke Lorenz (Psychothriller)
02. "Die Tiefen deines Herzens" - Antje Szillat (Jugend-Liebensroman)
03. "Der Nachtwandler" - Sebastian Fitzek (Thriller)
04. "Der Ruf des Kolibris" - Christine Lehmann (Jugend-Abenteuer)
05. "Ich bin an deiner Seite" - John Shors (Familiengeschichte)
06. "Irgendwo für immer" - Sarah Jio (Frauenroman)
07. "Lucian" - Isabel Abedi (Jugend-Fantasy)
08. "Schattengrund" - Elisabeth Herrmann (Jugendthriller)
09. "Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch" - Sabine Zett (Frauenroman)
10. "Wie ein Sommertag" - Veronica Henry (Sommerbuch)
 
Haben wir Gemeinsamkeiten?
Wahrscheinlich eher nicht, da es ja so viele lesenswerte Bücher gibt... 

Mittwoch, 20. August 2014

Noch mehr Bücher im AUGUST 2014

Kaum rutscht mein Stapel ungelesener Bücher unter die 10er-Marke, sollte ich mir wieder ein paar neue Bücher anschaffen. Aber bei 5 SuB-Büchern muss unbedingt wieder Regalzuwachs her... ;-)
 
 
Spontaner Einkauf

Ich liebe es, in (realen und virtuellen) Buchhandlungen zu stöbern... Nur bleibt es nie dabei und ich muss auch immer ein paar (hoffentlich) schöne Bücher mitnehmen... Da ich die Thriller von Veit Etzold total gern lese, durften diesmal der 3. Clara Vidalis-Band "Todeswächter" und "Spiel der Angst" sowie das Trilogie-Finale von Elizabeth Miles  "Im Herzen die Gier" und "Aprikosenküsse" von Claudia Winter mitkommen.

              
Quelle: Lübbe                   Quelle: Veit Etzold                        Quelle: Loewe                      Quelle: lovelybooks

Außerdem ist die Wahl auf Joss Stirlings "Calling Crystal - Die Macht der Seelen 3"  und ganz spontan auf "Flamingos im Schnee" und "The Gifted - Vergiss mein nicht" gefallen.

           
Quelle: dtv                     Quelle: Randomhouse                Quelle: Randomhouse


Büchereibesuch
Mein letzter Bibliotheksbesuch ist schon eine Weile her und so hab ich ein paar Romane mitgenommen (einige sind noch reserviert). Nämlich "George Clooney, Tante Renate und ich" von Fanny Wagner,  Bettina Belitz heißersehnten Roman "Vor uns die Nacht",  "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" und einen Thriller-Auftakt namens "Entrissen".

Buchdeckel „George Clooney, Tante Renate und ich“                 
Quelle: Rowohlt                           Quelle: script5                      Quelle: Carlsen                    Quelle: Ullstein

 

Wie findet ihr meinen Bücherzuwachs?
Kennt/mögt ihr eins dieser Werke?
 
 

Dienstag, 19. August 2014

[MINI-REZENSION] "Der Totschläger" (Band 5)

Cover
Quelle: Ullstein
Der Autor
Chris Carter, geboren 1965, studierte in Michigan forensische Psychologie und beriet viele Jahre die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, dem Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter. www.chriscarterbooks.com

*Produktinformation*
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (16. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548285767 / ISBN-13: 978-3548285764
Originaltitel: One by one
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3,8 cm

Leseprobe
Quelle: ullsteinbuchverlage.de  *lies mich*




Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Während der Arbeit bekommt Detective Robert Hunter einen eigenartigen Anruf. Er soll eine IP-Adresse aufrufen und eine Wahl treffen. Die Internetseite zeigt einen gefesselten und geknebelten Mann, der entweder mittels Wasser oder Feuer sterben soll. Robert Hunter ist schockiert und erhält unerwartet vom FBI, doch der Täter ist clever und macht keinen Fehler. Doch dieser sadistische Mord ist erst der Anfang, denn beim nächsten Opfer dürfen die User per Mausklick über die Todesart abstimmen...

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Ich bin schon seit langem ein großer Fan dieser Buchserie.

Reihe: 5. Band der Robert Hunter-Reihe, der an den Vorgängerband 
"Totenkünstler" anknüpft und mit einem unpassenden deutschen Buchtitel aufwartet.

Handlungsschauplatz: Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien

Hauptpersonen: Detective Robert Hunter ist Anfang 40 und arbeitet im Raub- und Morddezernat des LAPD. Der  brillante Ermittler der Abteilung Mord I hat einen Doktortitel in Kriminal- und Biopsychologie und versteht es hervorragend, sich in die Täter hineinzuversetzen. Der Single mit einer Vorliebe für guten Whiskey leidet seit vielen Jahren unter chronischer Schlaflosigkeit. Dagegen ist sein Partner, der gebürtige Brasilianer Carlos Garcia mit seiner Jugendliebe Anna verheiratet und liebt seinen Beruf ebenso sehr wie Robert Hunter... Die Hauptpersonen sind interessante und sympathische Charaktere mit vielen Facetten, Ecken & Kanten, die ich nach nunmehr 5 Bänden ins Herz geschlossen habe.

Nebenfiguren: Wir treffen alte Bekannte, wie Captain Barbara Blake oder die Rechtsmedizinerin Dr. Carolyn Hove, aber auch auf außergewöhnliche Neuzugänge wie die Leiterin der Abteilung Cyberkriminalität Michelle Kelly, die das Ermittlerduo Hunter/Garcia bei den Ermittlungen unterstützt. Auch die Nebencharaktere wurden reizvoll gestaltet und fügen sich gut in die Handlung ein.

Romanidee: Interessante Grundidee, die hervorragend umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Neben Haupterzähler Robert Hunter schildern auch noch andere Charaktere wie Carlos Garcia, Michelle Kelly und andere Nebenfiguren die rasanten Begebenheiten aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (in der 3. Person). Besonders gut gefallen hat mir die Sichtweise des Täters, der die Polizei an der Nase herumführt.

Handlung: Wie gewohnt, wartet auch der 5. Band mit miteinander verwebenden Handlungssträngen und verschiedenen Erzählperspektiven sowie mit geschickt gelegten falschen Fährten und ungeahnten Wendungen auf. Jedes Kapitel endet mit einem kleinen Cliffhanger, wodurch sich die Spannung ins Unermessliche steigert und der Thriller niemals langweilig wird.

Schreibstil & Co:  Abgerundet wird die Story durch den fesselnden Schreibstil, die ausdrucksstarke Sprache und die kurzen Kapitel (118 Kapitel auf 464 Seiten). "Der Totschläger" ist nichts für zartbesaitete Leser mit schwachen Nerven, da die Beschreibungen teilweise recht ekelig sind und mit viel Blut und grausam zugerichteten Leichen versehen wurden.

FAZIT:
Ich liebe diese Thrillerserie und auch diesmal hat mich Chris Carter nicht enttäuscht. Dank der rasanten Geschichte mit viel Hochspannung & Nervenkitzel, dem reizvollen Ermittlerpaar und der  rasanten Schreibweise bietet der 5. Band rund um Robert Hunter & Carlos Garcia spannungsgeladene Unterhaltung auf hohem Niveau. "Der Totschläger" hat mich rundum begeistert und erhält deshalb thrillige 5 (von 5) Punkte.


Montag, 18. August 2014

[MINI-REZENSION] "Sternenküsse"

Cover
Quelle: Bastei Lübbe
Die Autorin
Giovanna Fletcher hatte bereits als Kind zwei große Leidenschaften: Lesen und Schauspielern. Schon mit 13 Jahren besuchte eine Ganztagsschule für junge Schauspieltalente. Dort traf sie auch ihren späteren Ehemann Tom Fletcher, der mit seiner Band McFly in Großbritannien mehrere Number-One-Hits feiern konnte. Mittlerweile konzentriert sie sich mehr auf das Lesen und Schreiben, ist als freie Journalistin tätig und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (15. April 2014)
ISBN-10: 3404169638 / ISBN-13: 978-3404169634
Originaltitel: 
Billy and Me
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,2 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com *lies mich*



Die Geschichte...
Sophie May lebt schon immer in den dem kleinen englischen Dort Rosefont Hill und arbeitet dort in einem zauberhaften Teestübchen, wo sie jeden Tag Kuchen, Torten und Cupcakes bäckt. Neben der Arbeit lebt die junge Sophie recht zurückgezogen und frönt einer weiteren Leidenschaft: dem Lesen, vor allem "Stolz und Vorurteil" liebt sie über alles. Als in ihrem Heimatort ein Film gedreht wird, befindet sich der ganze Ort in heller Aufregung, nur Sophie lässt der Trubel kalt. Bis eines Tages ein junger Mann in den Teeladen kommt: Billy Sinclair ist ein gefeierter Schauspieler und macht der unscheinbaren Sophie den Hof. Und bald schon ist in Sophies Leben nichts mehr wie es war....

Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Da der Titel "Sternenküsse" sehr verlockend klingt, musste ich diesen Roman einfach lesen.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplätze: Als Schauplätze dienen das kleine Dorf Rosefont Hill und die englische Hauptstadt London. Die Orts- und Schauplatzbeschreibungen wurden so lebendig gezeichnet, dass man alles vor seinem inneren Auge sieht.

Handlungsdauer: Die Story, die sich in 4 Teile gliedert, beginnt mit der Vorstellung der Hauptperson, startet Anfang April und dauert ungefähr 1 Jahr.

Hauptperson(en): Sophie May ist Mitte 20, nie aus ihrem Heimatdorf hinausgekommen und arbeitet seit einigen Jahren in dem Teestübchen "Tea-on-the-Hill". Sophie ist recht schüchtern, liebt Bücher und kann die Aufregung um den Filmdreh in Rosefont Hill nicht ganz verstehen, obwohl sie sich wünscht, dass ihr Lieblingsschauspieler Jude Law die männliche Hauptrolle übernimmt. Doch statt dessen erhält Billy Sinclair, ein angesagter Jungschauspieler, diesen Part und genau dieser attraktive Mann besucht eines Tages das Teestübchen und da Sophie keine Klatschzeitschriften liest, erkennt sie den attraktiven Schauspieler nicht. Bald schon erscheint Billy täglich im Teestübchen und die Beiden verlieben sich ineinander. Doch kann diese Liebe von Dauer sein?

Die weibliche Hauptperson Sophie ist zwar sympathisch, aber auch sehr introvertiert und hat wenig Selbstbewusstsein, weshalb ich sie am liebsten an der Hand genommen bzw. wach gerüttelt hätte. Dagegen wirkt Billy ein wenig zu glatt und perfekt - doch beide Hauptfiguren machen eine Wandlung durch.

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere wie Sophies Mutter Jane, Sophies Chefin und Freundin, die liebenswerte Molly Cooper, die Bewohner von Rosefont Hill, Billys Agent Paul und die Filmcrew sind interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen.

Romanidee: Bereits dagewesene Grundidee, die ansprechend umgesetzt wurde. Neben der Glitzerwelt der Stars geht es in "Sternenküsse" auch um Familie, Liebe, Freundschaft und um diverse Probleme der Protagonisten.

Erzählperspektive(n): Ich-Erzählerin Sophie schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und lässt uns an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben. In Rückblenden erfahren wir mehr über Sophies Vergangenheit, wodurch man die die Hauptperson besser versteht. Da Sophie sehr zurückhaltend ist und manchmal von Selbstzweifeln geplagt wird, habe ich mich manchmal mit ihren Handlungen und Taten schwer getan.

Handlung: Die abwechslungsreiche Story wartet mit vielen Emotionen, Wirrungen, Stolpersteinen und einigen Überraschungen auf. Zwischendurch birgt die Geschichte etliche vorhersehbare bzw. klischeehafte Szenen, doch das rührende Ende hat mich glücklich gemacht. "Sternenküsse" ist nicht so oberflächlich und locker-leicht, wie man vermutet, denn der Roman enthält sowohl amüsante Szenarien als auch einige ernste Passagen.

Schreibstil & Co:  Dank der emotionsgeladenen Schreibweise, der unterhaltsamen Dialoge und der angenehmen Sprache lassen sich die 416 Seiten sehr schnell lesen.

FAZIT:
"Sternenküsse" von Giovanna Fletcher   ist gar nicht so seicht, wie es das Cover und der Titel vielleicht vermuten lassen, denn dieser Debütroman handelt neben der Liebesgeschichte zwischen einem Filmstar und einer ganz normalen Frau auch von Liebe, Familie, Freundschaft sowie von Träumen und Selbstfindung.  Auch wenn die Story etliche vorhersehbare Stellen und ausgeschmückte Schilderungen enthält und ich mich nicht immer mit der Hauptperson identifizieren konnte, unterhält dieser Roman dank des unterhaltsamen Plots und des ausdrucksstarken Schreibstils. Da mir "Sternenküsse" trotz der kleinen Mankos ein paar schöne Lesestunden beschert hat, erhält dieser Roman 4 (von 5) Punkte.





Sonntag, 17. August 2014

[MINI-REZENSION] "Zeig mir den Tod" (Band 3)

Cover
Quelle: Droemer Knaur
Die Autorin
Petra Busch, geboren 1967 in Meersburg, arbeitet als freie Texterin und Journalistin für internationale Kunden aus Wissenschaft, Technik und Kultur. Sie studierte Mathematik, Informatik, Literaturgeschichte und Musikwissenschaften und promovierte in Mediävistik. Für ihren Kriminalroman "Schweig still, mein Kind" erhielt sie den renommierten Friedrich-Glauser-Preis für das beste Debüt des Jahres 2010. Sie lebt im Nordschwarzwald.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. März 2013) / Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342651124X / ISBN-13: 978-3426511244
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3 cm


Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Günther Assmann steht als Bühnenschauspieler kurz vor dem größten Erfolg in seiner Karriere, als seine Kinder Marius und Rebecca entführt werden. Hauptkommissar Moritz Ehrlinspiel und sein Kollege Paul Freitag übernehmen den Fall und finden es eigenartig, dass der Bühnendarsteller seinen Alltag fortsetzt, als wäre nicht geschehen, während seine Frau Lene vor Angst um ihre Kinder zusammenbricht. Doch die Suche nach den Assmann-Sprösslingen drängt, denn Rebecca ist zuckerkrank und benötigt Medikamente...

Meine Meinung in Kurzform:
"Zeig mir den Tod" ist der 3. Band der Moritz Ehrlinspiel-Reihe und beginnt ca. 7 Monate nach Ende von "Mein wirst du bleiben". Nach dem Prolog startet die Geschichte am Donnerstag, den 21. März, dauert bis Samstag, den 13. April und endet mit dem Prolog Ende August. Der Schauplatz wurde erneut in die deutsche Stadt Freiburg verlegt.
 
Der 40-jährige Kriminalhauptkommissar Moritz Ehrlinspiel arbeitet bei der Kripo Freiburg gebracht und liebt seinen Job, der ihn auch diesmal wieder an seine Grenzen bringt. Der attraktive Polizist mit den grünen Augen genießt das Leben und liebt seine Siamkatzen Bentley und Bugatti. Und auch diesmal spielen alte Bekannte wie Ehrlinspiels Kollege Paul Freitag, die neugierige Wanderführer-Redakteurin Hanna Brock eine Rolle, ebenso wie neue Figuren, z.B. die Familie Assmann. Der gutaussehende Schauspieler Günther Assmann ist seit vielen Jahren mit der wohlhabenden Lene verheiratet, mit ihren beiden Kindern (der 10-jährigen Rebecca und dem 18-jährigen Marius) wohnen sie in einer riesigen Villa. Ihr Leben scheint wunderbar zu sein, bis Marius und Rebecca entführt werden...

Im 3. Band erscheinen die Protagonisten, allen voran Hauptperson Moritz Ehrlinspiel, leider etwas farblos und es fehlt ihnen auch ein wenig an Tiefe, was eventuell an den unzähligen Nebenfiguren liegt. "Zeig mir den Tod" erzählt die Geschichte eines mäßig berühmten Schauspielers, der auf den großen Durchbruch hofft, als zu diesem ungünstigen Zeitpunkt seine Kinder entführt werden. Die Romanidee finde ich interessant, doch die Umsetzung gefällt mir weniger. Die Geschichte verzettelt sich bedauerlicherweise in Nebensächlichkeiten und zieht sich stellenweise wie ein Kaugummi, außerdem wirkt dieser Ehrlinspiel-Band oft wie ein schlechter Fernsehkrimi.

Neben dem Haupterzähler Moritz Ehrlinspiel berichten diverse Nebencharaktere wie die Familie Assmann, Hanna Brock und Uwe Berger (in der 3. Person) die Geschehnisse aus ihrer Sicht. Am besten hat mir die Sichtweise der entführten Becky gefallen, die ihre Erlebnisse ausdrucksstark schildert.  "Zeig mir den Tod" wartet mit mangelnder Spannung, vielen  Erzählperspektiven und in die Länge ziehenden Handlungssträngen auf, was mir nicht ganz zusagt. Der Schreibstil von Petra Busch ist diesmal sehr ausgeschmückt bzw. ermüdend und hat mir des Öfteren ein Gähnen entlockt.

FAZIT:
Bedauerlicherweise wird diese Krimiserie mit jedem Band schlechter und "Zeig mir den Tod" konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, denn der 3. Ehrlinspiel-Krimi beinhaltet leider Unmengen an Nebenfiguren, wirren Handlungssträngen sowie vielen Erzählern, weshalb "Zeig mir den Tod" nur 2 (von 5) Punkte erhält.