Dienstag, 3. September 2013

[MINI-REZENSION] "Die Mütter-Mafia" (Band 1)

Neues Cover

Cover
Quelle: Bastei Lübbe
Die Autorin

Kerstin Gier hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben von Frauenromanen begonnen. Mit Erfolg: Ihr Erstling "Männer und andere Katastrophen" wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt, und auch die nachfolgenden Romane erfreuen sich großer Beliebtheit. Alle Romane von Kerstin Gier werden mit enthusiastischen Kritiken von ihren Leserinnen bedacht. Heute lebt Kerstin Gier, Jahrgang 1966, als freie Autorin mit Mann, Sohn, zwei Katzen und drei Hühnern in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach.

*Produktinformation*
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 22. (22. März 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404152964 / ISBN-13: 978-3404152964
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2 cm

Leseprobe
Quelle: bic-media.com  *lies mich*
  


 
Die Geschichte...
Da ihr Mann Lorenz ohne Vorwarnung die Scheidung verlangt, steht Vollzeitmutter Constanze plötzlich ganz allein da: Ohne Job, Geld und mit dem renovierungsbedürftigen Haus ihrer kürzlich verstorbenen Schwiegermutter. Einzig ihre Kinder und die nette Nachbarin Mimi Pfaff geben ihr Kraft, einen Neuanfang im Hornissenweg zu starten und sich gegen die Bilderbuch-Mütter der Mütter-Society zur Wehr zu setzen...
 
Meine kurze Meinung:
Kauf-/Lesegrund: Dieses Buch bzw. die ganze Trilogie habe ich bereits vor Jahren gelesen und wollte wissen, ob mich "Die Mütter-Mafia" noch immer so gut unterhalten kann.

Reihe: 1. Band der Mütter-Mafia-Trilogie

Handlungsschauplatz: Die Insektensiedlung in einem Vorort von Köln


Hauptpersonen: Constanze Wischnewski, 35, muss mit ihren Kindern Nelly (13) und Julius (4) aus der schicken Kölner Wohnung aufs Land -in ein altes Haus voller Mahagonimöbel- ziehen. Constanze ist hochgewachsen, leichtgläubig, chaotisch und versucht, sich ein neues Leben ohne ihren Mann Lorenz aufzubauen. Constanze ist eine liebenswerte Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmacht.

Nebenfiguren: Die Bewohner der Insektensiedlung sind interessante Persönlichkeiten, die sich wunderbar in die Handlung einfügen.

Romanidee: Geniale Grundidee, die hervorragend umgesetzt wurde. Auch wenn der Roman schon etwas älter ist, hat die Romanidee nichts von ihrer Originalität verloren.

Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Constanze schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und lässt uns an ihrem Gedanken- und Gefühlschaos teilhaben. Herrlich zu lesen sind auch die Einträge auf der Homepage der "Mütter-Society Insektensiedlung", wo sich die exklusiven Mitglieder sprich die Mamis Gitti, Ellen, Sabine, Sonja und Frauke über Kindererziehung & Co austauschen.


Handlung: Erfrischende Geschichte mit ungeahnten Wendungen und Überraschungen, die viele Lacher und gute Unterhaltung garantiert. Die Story lässt einige Fragen offen und macht so Lust auf die Fortsetzung

Schreibstil & Co:  locker-leichte Schreibweise mit viel Wortwitz und Situationskomik
 
FAZIT:
"Die Mütter-Mafia" nennt sich der Titel der gleichnamigen Trilogie und erzählt die Geschichte von Constanze, die nach der Trennung von ihrem Mann wieder neu anfangen muss. Außerdem nimmt dieser unterhaltsame Roman verschiedene Mütter-Typen und die Kindererziehung- und Förderung aufs Korn. "Die Mütter-Mafia" ist ein witziger Roman, der für alle Frauen (egal ob Mutter oder nicht) lesenswert ist und deshalb von mir 5 (von 5) Punkte erhält.

 


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Büchersüchtige Grüße,
Sabine