Sonntag, 3. Mai 2015

[MINI-REZENSION] "Sonnengelb - Elfenblüte 2" (Band 2)

Cover
Quelle: Carlsen
Die Autorin
Julia Kathrin Knoll ist im Großraum München geboren und aufgewachsen. Sie hat in Regensburg Germanistik, Italianistik und Pädagogik studiert und arbeitet heute als freiberufliche Museumspädagogin. Mit dem Schreiben begann sie schon mit dreizehn Jahren, am liebsten mag sie Fantasy und Historisches. »Elfenblüte« ist ihr Debütroman.
 
Format: ePUB / Dateigröße: 1434 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 245 Seiten
Verlag: Impress (2. April 2015)
Sprache: Deutsch
ASIN: B00UABTEME


Leseprobe
Quelle: carlsen.de *lies mich*




Alle, die diese Serie noch lesen möchten und den Vorgängerband nicht kennen, sollten an dieser Stelle besser nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Inzwischen hat sich Lilly schon in ihrer neuen Umgebung eingelebt, doch ihr Mitschüler Alahrian ist ihr noch immer ein Rätsel und verhält sich manchmal ein wenig eigenartig, auch wenn er ständig ihre Nähe sucht. Außerdem lädt Alahrian Lilly zum Schulball ein, obwohl der Junge an diesem Abend nicht auftaucht und Lilly allein lässt...

Meine Meinung in Kurzfassung:
Kauf-/Lesegrund: Nach "Himmelblau" wollte ich wissen, wie es mit Lilly und Alahrian weitergeht.

Reihe: 2. Band der 5-teiligen Elfenblüte-Reihe 

Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde in ein kleines Dorf in Bayern, Deutschland verlegt und wurde mit zauberhaften Orts- und Schauplatzbeschreibungen versehen.

Handlungsdauer: Die Geschichte, die an Band 1 anknüpft, dauert mehrere Tage.

Hauptpersonen: Die 16-jährige Lillian "Lilly" Rhiannon hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass sie nicht mehr in Hamburg, sondern in einem kleinen bayrischen Dorf wohnt. Der Grund dafür ist Alahrian, der unglaublich gutaussehende Jungen aus Island mit blonden Haaren und strahlend blauen Augen, für den Lilly schwärmt. Doch Alahrian hat ein Geheimnis und es fällt ihm immer schwerer, seine wahre Identität vor Lilly zu verbergen. Denn der charismatische Alahrian ist ein Lichtelb, genauer gesagt ein Liosalfar aus Island, lebt schon lange Zeit unter den Menschen und verträgt kein Eisen.... Lilly und Alahrian sind sympathische und facettenreiche Protagonisten, die ausgereifter als im Vorgänger wirken, was mir persönlich gut gefällt. Außerdem erfährt man viel über Alahrian.

Nebenfiguren: Wir treffen auf bekannte Nebencharaktere wie Alahrians Bruder Morgan (sein älterer Bruder pflegt sein Rockstar-Image und ist ein Döckalfar bzw. Dunkelelb, der auf Alahrian achtet)Anna-Maria (die Tochter des Bürgermeisters ist die Dorfschönheit, mit Lilly befreundet und wäre gern Morgans feste Freundin), Lillys Vater (der Herzchirurg hängt an seiner Tochter und ist seit kurzem mit der Krankenschwester verheiratet) und diverse Dorfbewohner sind interessante Persönlichkeiten.

Romanidee: Nicht ganz neue Grundidee, die Fantasy-Elemente enthält und gut umgesetzt wurde.

Erzählperspektive: Die Begebenheiten werden vorwiegend aus der Sicht von Lilly, aber auch von Alahrian (in der 3. Person) erzählt, die ihr Gefühlschaos eindrucksvoll schildern.

Handlung: In "Sonnengelb" geht es vorwiegend um die Gefühle der Hauptpersonen, weshalb die Story mit vielen Emotionen, aber auch mit Stolpersteinen und Wirrungen versehen wurde. Stellenweise wird es etwas kitschig und vorhersehbar, dennoch hat mir die Geschichte, die Suchtpotential birgt, mit zunehmender Seitenanzahl immer besser gefallen. Der Plot endet erneut mit einem Cliffhanger, weshalb ich sehr neugierig auf "Glutrot" bin.

Schreibstil: Der 2. Elfenblüte-Band wird durch die ausdrucksstarke Schreibweise von Julia Katrin Knoll, die blumige Sprache und die malerischen Beschreibungen vervollständigt.

FAZIT:
Ich muss gestehen, dass mir "Sonnengelb - Elfenblüte 2" besser als der Auftakt "Himmelblau - Elfenblüte 1" gefallen hat. Das liegt vor allem an den Charakteren, die hier ausgefeilter erscheinen, an den unterschiedlichen Emotionen und der reizvollen Idee mit den Licht- und Dunkelelfen bzw. der zarten Liebesgeschichte, die zu einem fantasievollen Jugendroman verarbeitet wurde. Da es noch ein paar Sachen zu bemängeln gibt, erhält "Sonnengelb" von mir wundervolle 4 (von 5) Punkte.

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Büchersüchtige Grüße,
Sabine