Samstag, 28. August 2010

[REZENSION] "Mord auf Raten" (Band 2)

Cover
Der Autor: Andreas Franz’ große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Bereits mit seinem ersten Erfolgsroman "Jung, blond, tot" gelang es ihm, unzählige Krimileser in seinen Bann zu ziehen. Seitdem folgt Bestseller auf Bestseller, die ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor machten. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken. Andreas Franz ist verheiratet und hat fünf Kinder.
Produktinformation Link zu AmazonTaschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur; Auflage: Originalausgabe. (1. April 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426626004
ISBN-13: 978-3426626009
Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 3,2 cm
 

Die Geschichte...
Quelle: Amazon
Als der Arzt Jürgen Kaufung erstochen in seiner Praxis aufgefunden wird, hat seine Umgebung keine Erklärung für den Mord, denn Kaufung war allseits beliebt - vor allem bei den Frauen. Hauptkommissar Peter Brandt von der Offenbacher Kripo übernimmt die Ermittlungen und hat bald einen ersten Verdächtigen: Kaufungs bester Freund, der Galeriebesitzer Klaus Wedel. Doch Brandt kann ihm nichts beweisen. Da wird kurze Zeit später auch Klaus Wedel umgebracht. Besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Morden?


Meine Meinung:
Hauptkommissar Peter Brandt ermittelt in dem zweiten Band an dem Mord des Prominenten-Arztes und Frauenheldes Jürgen Kaufung. Anfangs fehlt jedes Motiv und als Klaus Wedel, ein Verdächtiger, ebenfalls ermordet wird, steht Peter Brandt wieder am Anfang... Irgendwie beschleicht mich der Verdacht, dass der Autor gern über die sogenannte "bessere Gesellschaft" schreibt und deren Geheimnisse aufdeckt, doch wenn des Rätsels Lösung so packend wie in "Mord auf Raten" rüberkommt, verzeihe ich Andreas Franz diesen "Fehltritt".  


Wie auch schon im Vorgänger "Tod eines Lehrers" verlässt sich der Offenbacher Hauptkommissar auch diesmal wieder auf seinen Instinkt  und versucht so, die Mordfälle an den prominenten Leichen zu lösen. Dabei hilft ihm seine Freundin, die Rechtsmedizinerin Andrea Sievers, die bereits in die Kleinfamilie Brandt integriert wurde.  Neben dem stressigen Berufsleben erfahren wir im zweiten Band wieder viel über das Privatleben des sympathischen Polizisten.

Die Charaktere mit all ihren Stärken, Schwächen und Marotten sind abermals gut ausgearbeitet und fügen sich harmonisch in die Geschichte ein. Und Staatsanwältin Elvira Klein kommt nicht mehr so streng und gefühlskalt rüber.  Die Geschichte weiß von Anfang an zu fesseln und diesmal gibt es keinerlei unnötigen Längen - sondern nur Spannung pur. Der Spannungsbogen wird vom ersten bis zum letzten Wort gehalten und die Handlung überrascht mit einigen interessanten Wendungen. 

Die Schreibweise darf als "typisch Andreas Franz" bezeichnet werden: fesselnd und interessant. Weiters gefällt mir die feinfühlige Umsetzung von brisanten bzw. heiklen Themen, die ständig in seinen Büchern vorkommen.


FAZIT:
Auch der zweite Fall für Peter Brand bietet (anfangs) kein erkennbares Motiv und somit Rätselraten, ansprechende Charaktere und durchgehendes Lesevergnügen. Volle 5 (von 5) Punkte!

Kommentare:

  1. Sehr schön :)

    Dass Franz gerne über die "bessere" Gesellschaft schreibt, kennen wir ja auch von der Durant-Reihe.

    Aber es gehört zu ihm und ich mag es :)

    Der Band war auch wieder gut, bis jetzt ist mir noch kein schlechtes untergekommen :)

    Liebe Grüße

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  2. Mich stört es ja auch nicht wirklich, aber mir fällt nur auf, dass er Themen wie die bessere Gesellschaft oder Prostituion in seinen Krimis gern verarbeitet.

    Dann bin ich schon gespannt, wie dir der 3. Brandt-Band gefällt...

    Lg, Sabine

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Büchersüchtige Grüße,
Sabine