Dienstag, 31. August 2010

[MINI-REZENSION] "Wunschkinder und andere Zufälle"

Cover
Die Autorin
Maria Herder, geboren 1962, ist Krankenschwester und leitet seit 1989 eine Geburtshilfestation. Zu ihrem ersten Roman „Wunschkinder und andere Zufälle wurde sie von ihren vielfältigen Erfahrungen rund um die Geburt eines Kindes angeregt. Maria Herder hat selbst zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie an der Bergstraße.

Produktinformation
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Taschenbuch
Verlag: Goldmann (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442452619
ISBN-13: 978-3442452613
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,6 x 1,9 cm



Die Geschichte...
Die drei Schwestern Regina, Anja und Susanne sind kinderlos und zufrieden damit. Bis ihre Mutter zu ihrem 60. Geburtstag erklärt (und dies notariell beglaubigen lässt :irre:), dass sie ihr Haus an der Bergstraße derjenigen Tochter vererbt, die als erstes ein Kind zur Welt bringt. Gleichzeitig stellt sie ihren neuen Freund Theodor vor, mit dem sie gemeinsam alt werden möchte.

 
Meine Meinung:
Die 36-jährige Regina ist Bankkauffrau und gemeinsam mit Ehemann Robert frönen sie einem luxuriösen Lebensstil, in dem Kinder nicht vorgesehen sind. Kindergärtnerin Anja, 34, lebt mit ihrer Freundin Karin in einer lesbischen Beziehung. Hebamme Susanne ist mit ihren 28 Jahren noch Single und von der Liebe schwer enttäuscht. Doch dann kommt alles anders als gedacht und eine Art Wettrennen um das Erstgeborene beginnt…
 
Die Geschichte spielt in Deutschland und handelt davon, wie die drei ungleichen Schwestern versuchen, schwanger zu werden und das begehrte Haus zu bekommen (denn die anderen Schwestern gehen dabei leer aus). Die Idee ist ja nicht neu und bietet auch nur wenig Überraschungen. Bei den Protagonisten weiß ich nicht, welche Schwester mir unsympathischer ist und identifizieren kann ich mich auch mit keiner der Figuren. Irgendwie bleiben alle blass und langweilig.
 
Die Geschichte besteht aus mehreren Handlungssträngen, die sich am Ende ineinander verflechten. Erzählt werden die Geschehnisse abwechselnd aus der Sicht der drei Schwestern. Der Schreibstil liegt mir nicht wirklich. Das Buch liest sich zwar leicht und schnell, aber diese Art von Humor ist nicht "meins" und lässt mich nur ein paar Mal (milde) schmunzeln. Der Schwangerschaftskampf zieht sich in die Länge und man merkt, dass der Autorin das Thema "Schwangerschaft und Geburt" am Herzen liegt, denn hier lässt sie sich seitenlang darüber aus. 

FAZIT:
Dieses Debüt von Maria Herder ist gründlich in die Hose gegangen und konnte mich nicht überzeugen. Gottseidank ist das eins der günstig erstandenen ebay-Bücher. 1 1/2 (von 5) Punkte für diesen seichten Roman.

PS: "Wunschkinder und andere Zufälle" wurde sogar verfilmt. *klick*





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Büchersüchtige Grüße,
Sabine