Sonntag, 12. Dezember 2010

[LESERUNDE] Weißer Schnee, rotes Blut - 6. Geschichte

"Starke Venus" - Robert Hültner

Ein kleines Dorf in Deutschland: Die 48-jährige Witwe vom Nockhof wird ermordet aufgefunden. Der ortsansässige Kommissar Trischka ermittelt in diesem Mordfall und befragt alle Personen mit einem Mordmotiv. Und das sind gar nicht mal so wenige...


Der Mord hatte den Ort aufgestört. Das trifft es ziemlich genau, denn die erschlagene "Nockin" vom Nockhof war bei den männlichen Dorfbewohnern ziemlich beliebt und wie es in einem kleinen Ort so üblich ist, weiß jeder etwas über die Tote - und nicht nur Gutes.

"Starke Venus" wird vorwiegend aus der Perpektive des ermittelnden Kommissars erzählt, aber auch Wally, die Ladenbesitzerin, teilt uns zwischendurch ihre Gedanken & Gefühle mit. Mitwirkende Personen gibt es in diesem 42 Seiten langen Krimi mehr als genug, aber die meisten werden nur kurz befragt und können dann getrost wieder vergessen werden.

Diese Krimi-Kurzgeschichte ist zwar durchwegs spannend, aber durch die vielen Charaktere manchmal leicht verwirrend. Außerdem tritt der Kommissar, trotz seiner Rolle als Hauptperson, dadurch oft in den Hintergrund. Schade, denn den Protagonisten hätte ich in dieser (gegen die anderen) doch langen Geschichte gern besser kennen gelernt.

Die 6. Mords-Weihnachtsgeschichte von Robert Hültner bekommt deshalb von mir gute (von 5) Punkte!


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Büchersüchtige Grüße,
Sabine