Sonntag, 3. März 2013

[MINI-REZENSION] "Steirerkind" (Band 3)

Cover
Die Autorin
Claudia Rossbacher verbrachte die Hälfte ihres Lebens im Ausland. Mal lebte sie mit ihrer in Teheran, mal folgten längere Aufenthalte bei ihrem Vater in Jakarta. Sie studierte Tourismuswirtschaft, arbeitete dann aber in Europas und Japans Mode-Metropolen als Model. Nach weiteren beruflichen Exkursionen als Texterin und Kreativdirektorin führender internationaler Werbeagenturen arbeitet sie heute als freie Autorin und Texterin in Wien.

Produktinformation
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Broschiert: 279 Seiten
Verlag: Gmeiner; Auflage: 2 (15. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839213967
ISBN-13: 978-3839213964
Größe und/oder Gewicht: 20 x 12 x 2 cm

Leseprobe
Quelle: onleihe.de  *
lies mich*

Alle, die diese Serie noch lesen möchten und die Vorgängerbände nicht kennen, sollten an dieser Stelle lieber nicht weiter lesen!

Die Geschichte...
Die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2013 in Schladming steht kurz vor der Eröffnung, als die Leiche des seit Weihnachten vermissten ÖSV-Trainers Roman Wintersberger im zugefrorenen Steirischen Bodensee gefunden wird. Da der heimische Skirennläufer Tobis Autischer kurz vor dem Tod des Cheftrainers einen heftigen Streit mit ihm hatte, steht er schnell unter Mordverdacht. Doch hat der WM-Favorit den Trainer, der ihn seit seiner Kindheit unterstützt hat, wirklich umgebracht oder steckt etwas anderes dahinter? Genau das wollen auch Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA Graz herausfinden...

Meine Meinung:

"Steirerkind" heißt der 3. Band der Sandra Mohr und Sascha Bergmann-Krimireihe, der an den Vorgängerband "Steirerherz" anknüpft. Die Geschichte beginnt am 2. Februar 2013 und endet am 6. Februar 2013. Der Schauplatz wurde in die steirische Stadt Schladming und Umgebung verlegt und mit bildhaften Schauplatzbeschreibungen versehen. Da sich dieser Krimi in der Steiermark abspielt und wahrscheinlich nicht alle Leser die verwendeten Ausdrücke verstehen werden, befindet sich am Buchende ein Glossar.
 
Die 34-jährige Sandra Mohr arbeitet als Abteilungsinspektorin beim LKA Graz, liebt ihre Arbeit und ihren Freund, den Sportreporter Julius Czerny, wobei ihr Job oft an erster Stelle steht. Gemeinsam mit ihrem gutaussehenden Vorgesetzten Sascha Bergmann ermittelt sie in Schladming. Der 39-jährige Wiener ist recht eigensinnig und flirtet immer gern mit hübschen Frauen. Unterstützt wird das Duo von der jungen, hübschen Inspektorin Miriam Seifert, die seit 2 Jahren in der Abteilung 1 "Leib und Leben" eine große Hilfe für ihre Kollegen ist.
 
Protagonistin Sandra Mohr ist eine liebenswerte, facettenreiche Person, die man einfach mögen muss, ebenso wie Miriam Seifert. Und auch Sascha Bergmann wirkt diesmal sympathischer als im Vorgängerband. Alles in allem sind die Charaktere interessante, ausbaufähige Figuren. Neben den Ermittlungen erfährt man einiges über das Privatleben der Polizisten. "Steierherz" entführt uns in die Welt des österreichischen Skisports mit all seinen Höhen und Tiefen, denn es gilt den Mord an Roman Wintersberger aufzuklären, was gar nicht so einfach ist...

Der 3. Band dieser Krimireihe birgt unvorhersehbare Wendungen und falsche Fährten, aber auch einige Längen und detaillierte Beschreibungen, die den Lesefluss manchmal ein wenig bremsen. Erzählt werden die rasanten Begebenheiten aus der Sicht von Sandra Mohr (in der 3. Person), die uns an ihren Gedanken & Gefühle teilhaben lässt, wodurch man recht schnell mit der reizvollen Hauptperson mitfiebert. Dank der spannenden Schreibweise von Claudia Rossbacher und den unterhaltsamen Dialogen, garniert mit trockenem Humor lassen sich die 279 Seiten schnell lesen.

FAZIT:
"Steirerkind" ist ein spannender Alpen-Krimi mit viel Lokalkolorit und tollen Schauplatzbeschreibungen, der mit einem spannenden Plot, dem ungleichen Ermittler-Duo Sandra Mohr und Sascha Bergmann sowie dem mitreißenden Schreistil von Claudia Rossbacher trotz klitzekleiner Mankos sehr gut unterhält. Deshalb bekommt der 3. Sandra Mohr-Band packende 4 (von 5) Punkte.



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Büchersüchtige Grüße,
Sabine